Zwei neue ego.-Inkubatoren auf dem Campus

10.10.2018 -  

Um Studierende und Universitätsangehörige auf dem Weg in die unternehmerische Selbstständigkeit zu begleiten, werden an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg zwei weitere sogenannte ego.-Inkubatoren, das AWI-Lab und das IP-LogMo, eröffnet. Mit einem OpenLab Day werden die technologisch hochmodernen MakerLabs am 15. Oktober 2018 auf dem Universitätscampus eingeweiht. Während das AWI-Lab als Infrastruktur zur Entwicklung und Erprobung von innovativen Produkt-, Prozess- sowie Dienstleistungslösungen im Bereich der Arbeitswelt der Zukunft dient, werden im flexiblen Maschinenpark des IP-LogMo Prototypen für intelligente Logistik- und Mobilitätslösungen geschaffen. In diesen Gründerwerkstätten können Gründungsinteressierte schnell und kosteneffizient ihre Geschäftsideen entwickeln und erproben.

 „Die MakerLabs der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg fördern nicht nur das Gründertum in Sachsen-Anhalt, sondern sie steigern auch die Attraktivität der MINT-Studiengänge an der Universität Magdeburg durch die Verzahnung mit Studierendenprojekten oder Abschlussarbeiten und fördern so die Kreativität und Praxisnähe der Absolventen und Absolventinnen“, unterstreicht Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan, Rektor der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.

 

WAS: OpenLab Day zur Einweihung der beiden ego.-Inkubatoren AWI-Lab und IP-LogMo an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
WANN: 15. Oktober 2018, 13 bis 16 Uhr
WO: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Universitätsplatz 2, Maschinenhalle 11.2

 

Zur Eröffnung der neuen Gründerwerkstätten wird der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt, Dr. Jürgen Ude, anwesend sein.

Im IP-LogMo steht ein umfangreicher Maschinenpark zur Blech-, Stahl- und Holzbearbeitung den Studierenden und wissenschaftlichen Mitarbeitern aus ganz Sachsen-Anhalt zum Bau von intelligenten Prototypen für Logistik und Mobilität zur Verfügung. Neben Lösungen für die urbane Güterverteilung wie z. B. Lieferroboter und intelligente Transport- und Umschlagslösungen durch automatisierte Prozesse können im Maschinenpark des MakerLabs individuelle Rahmen-, Aufsatz- und Anhängerkonstruktionen für Lastenräder sowie für innerbetriebliche Fördertechnik durch gründungswillige Studierende oder Mitarbeiter entwickelt und prototypisch gebaut werden. Dabei besteht die Möglichkeit, Ideen sowohl auf Basis von Elektroantrieben zu realisieren als auch im Rahmen einer digitalen Vernetzung die Fahrzeuge mit unterschiedlichen Sensoren auszustatten, um neue Anwendungsfelder und Services zu erschließen.

Wie zunehmend durch Digitalisierung geprägte Arbeitsprozesse in Pflegeeinrichtungen, Unternehmen oder Schulen wirtschaftlich, aber dennoch humangerecht zu gestalten sind, können gründungsinteressierte Studierende sowie wissenschaftlich Mitarbeitende des Landes Sachsen-Anhalt im AWI-Lab unter Laborbedingungen erproben. In diesem arbeitswissenschaftlichen Labor zur Förderung von Gründungen im Bereich „Innovative Arbeitswelt 4.0“ können zum Beispiel digitale Assistenzsysteme in Arbeitsprozessen so gestaltet werden, dass sie sich an die Bedürfnisse, Qualifikationen und Vorlieben der jeweiligen Mitarbeiter anpassen lassen. Das AWI-Lab besteht aus drei räumlich voneinander getrennten Laboren, in denen jeweils ein Arbeitsszenario abgebildet wird: die Montage, Pflege sowie Interaktion. Für jedes dieser Szenarien stehen modernste Arbeitsmittel zur Verfügung, wie ein kollaborativer Roboter, ein den Körper entlastendes Exoskelett und innovative Hologramm-Brillen.

Die beiden ego.-Inkubatoren werden vom Land Sachsen-Anhalt und dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Derzeit sind 12 dieser ego.-Inkubatoren an der Universität Magdeburg in Betrieb. Ausgestattet mit jeweils einer spezifischen Infrastruktur und modernsten Geräten und durch geschultes Fachpersonal betreut, sollen unternehmerisches Denken ausgebaut, neue Lösungsansätze erforscht und akademische Unternehmensgründungen erleichtert werden.

Letzte Änderung: 16.10.2018 - Ansprechpartner: M.A. Katharina Vorwerk