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Studium & Lehre

Internationalisierung

Foto: shutterstock / Rawpixel.com

Die Lehre an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg orientiert sich an dem Ziel, Studierende zu kreativen und kritikfähigen Menschen auszubilden, sie mit Problemlösungskompetenz, Teamfähigkeit, interkulturellem Wissen und Verantwortungsbewusstsein auszustatten. Der Freiheit der Lehre verpflichtet, legt sie den Fokus auf eine wissenschaftliche Fundierung von Lösungen und eine damit verbundene kritische und dauerhaft lernbereite Haltung.

Die Lehre der Universität ist geprägt von vielfältigen Formen der Kommunikation, die selbständigen Wissenserwerb und Umgang mit Problemen und Aufgaben möglich macht und herausfordert. Als Kooperationspartner für den Olympiastützpunkt des Landes Sachsen-Anhalt bietet die Universität Magdeburg Leistungssportlerinnen und -sportlern ideale Studienbedingungen.

 

Aktuelle Meldungen aus Studium & Lehre:


Der erste Absolvent in Medizintechnik der Uni Magdeburg

Robert Kowal kam nach Magdeburg mit dem Ziel vor Augen, nach seinem Studium als Medizintechniker in der Welt etwas bewegen zu wollen. Sein Studium an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg wird er im März in der Regelstudienzeit abgeschlossen haben und der erste seines Studiengangs sein, der sich „Bachelor of Science (B.Sc.) Medizintechnik“ nennen darf.

Robert Kowal (Aufmacher) (c) Harald Krieg

Minimalinvasive OP-Technologien, Telemedizin oder computerassistierte Chirurgie - für Patienten kann moderne Medizintechnik die Lebensqualität erheblich steigern, ja ihnen nicht selten sogar das Leben retten. Die Branche der Medizintechnik boomt seit vielen Jahren in Deutschland, die Nachfrage nach gut ausgebildeten Fachkräften in diesem Wachstumsmarkt ist enorm. Deshalb öffnete der Bachelorstudiengang Medizintechnik an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg im Oktober 2014 für 41 Studierende seine Pforten. Seitdem zieht es immer mehr Studierende nach Magdeburg. Für das Wintersemester 2017/2018 hatten sich über 236 junge Abiturienten und Abiturientinnen beworben, von denen sich 89 letztendlich eingeschrieben haben, damit wurde der Studiengang zum stärksten der Ingenieurwissenschaften an der Uni. Die Anfängerzahl hat sich seit dem Start des Studiengangs demnach mehr als verdoppelt. „Wir sind überwältigt von dem Bewerberansturm. Damit hatten wir damals nicht gerechnet als wir den Studiengang eingerichtet haben,“ staunt der Initiator des Studiengangs Prof. Dr. Georg Rose, der stolz ist schon bald den ersten Absolventen des Bachelorstudiengangs Medizintechnik zu haben.

Es ist der 21-jährige Robert Kowal, der aus der Nähe von Hannover nach Magdeburg kam, weil er etwas Ingenieurswissenschaftliches studieren wollte, mit dem er etwas in der Welt bewegen kann. An der Universität Magdeburg hat ihn besonders die praxisorientierte Ausbildung gemeinsam mit verschiedensten regionalen und auch internationalen Unternehmen angesprochen, und er war begeistert von der Möglichkeit, bereits als Student forschen zu können.

Robert Kowal hat hart daran gearbeitet, in der Regelstudienzeit fertig zu werden. So hat er zum Beispiel sein Industriepraktikum bereits im 6. Semester und nicht wie planmäßig im 7. Semester absolviert, um parallel weiterhin Seminare und Vorlesungen zu besuchen. „Das war natürlich anstrengend, aber deshalb konnte ich schon früher anfangen meine Bachelorarbeit zu schreiben“, sagt Robert Kowal, der im kommenden Sommersemsester ein Masterstudium Medizintechnik an der Universität Magdeburg beginnt. Und schon jetzt überlegt, anschließend zu promovieren – wenn möglich auch in Magdeburg, da ihm die Universität, die Studien- und Arbeitsbedingungen sehr gut gefallen. Wenn Robert Kowal heute an sein erstes Semester zurückdenkt, erinnert er sich nicht nur an seine eigenen Startschwierigkeiten, sondern auch an die des Studiengangs. Dort wo es nicht so reibungslos lief, haben die Dozenten immer auch den Austausch mit den Studierenden gesucht, um die Lücken zu schließen und mit ihnen zusammen für die kommenden Jahrgänge optimierte Studienbedingungen zu schaffen. Für Robert Kowal hat sich der Aufwand gelohnt. Mit dem Bachelorabschluss kommt er seinem Vorhaben von der Selbstständigkeit in kleines Stück näher. „Aber erstmal konzentriere ich mich weiter auf die Universität, um einen guten Abschluss zu erreichen,“ macht er seine nächsten Ziele fest.

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Von Hausbooten, Mähdreschern und Küchenmessern

Vom 14. März 2018 an präsentieren Studierende des Masterstudiengangs Integrated Design Engineering der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg im MDR-Landesfunkhaus Sachsen-Anhalt erstmals ihre Produkte und Entwicklungen der letzten Jahre. Darunter sind sowohl zukunftsweisende Entwürfe von Gegenständen des täglichen Bedarfs als auch Überraschendes, z. B. für die Sportartikelbranche. Unter dem Titel „Design trifft Maschinenbau“ werden u. a. ein Hausboot, unterschiedliche Fahrradkonzepte, multifunktionale Traktoren, Mähdrescher mit neuer Erntetechnologie oder Chefmesser aus Walnussholz oder Robinie zu sehen sein. Während einer abendlichen Vernissage im Elbfoyer des Funkhauses werden die Studierenden gemeinsam mit ihren Dozenten den Besucherinnen und Besuchern ihre Arbeiten persönlich vorstellen.

 

WAS: "Design trifft Maschinenbau“ - Studierende des Studienganges Integrated Design Engineering der Universität Magdeburg stellen aus
WANN: Eröffnung am 14. März 2018, 18.00 Uhr
WO: MDR-Landesfunkhaus Sachsen-Anhalt, Elbfoyer, Stadtparkstraße 8, 39114 Magdeburg

 

Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt ist frei.

Messer aus Holz von LignumIn der Ausstellung sind unter anderem Chefmesser als Holz zu sehen. (Foto: Lignum)


„Die Ausstellung zeigt eine Auswahl der vielfältigen Projekte, in denen anspruchsvolle, ästhetische und innovative Produkte in Zusammenarbeit mit lokalen Unternehmen entstanden sind, so beispielsweise für eine regionale Hausboot-Manufaktur oder eine Obstbrennerei“, erläutert Studiengangsleiter Dr. Michael Schabacker. Aber auch internationale Unternehmen zeigen regelmäßig Interesse an den Ideen der Magdeburger Studierenden, so Schabacker weiter. „Wir haben bereits mit namhaften Firmen wie Hilti, Scott, Volkswagen und VAUDE kooperiert. Während dieser Projekte konnten die Studierenden den gesamten Produktentwicklungsprozess von der ersten Idee bis zum Modell- oder Prototypenbau praxisnah verfolgen.

Design trifft Maschinenbau

Der Masterstudiengang Integrated Design Engineering wird an der Universität Magdeburg seit 2011 angeboten. 176 Absolventinnen und Absolventen haben den Studiengang erfolgreich abgeschlossen. Während des Studiums steht eine ganzheitliche Sicht auf Produkteigenschaften wie Funktionserfüllung, Design, Handhabung, Zuverlässigkeit und Sicherheit, das Preis-Leistungs-Verhältnis, aber auch die Herstellbarkeit, Wartbarkeit und Nachhaltigkeit im Fokus. Die Studierenden beschäftigen sich also neben dem Design sowohl mit den Disziplinen Wirtschaftswissenschaft, Sport und Technik und der Arbeitswissenschaft, als auch mit sozialwissenschaftlichen Fragen oder Informatik. „Das Besondere unseres Studienganges ist die fächerübergreifende enge Verzahnung von Technik und Gestaltung“, so Masterstudentin Vivien Eckel. „Der endgültige Lackmustest für die Umsetzung der nicht selten außergewöhnlichen Ideen ist aber immer wieder die Tauglichkeit der Produkte für den Verbraucher.“

Die Ausstellung ist noch bis zum 19. April 2018 wochentags zwischen 10 und 18 Uhr sowie samstags und sonntags zwischen 12 und 15 Uhr zu sehen. Führungen sind auf Wunsch möglich.

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Technische Bildung neu denken

Technische Bildung am beruflichen Gymnasium neu gedacht haben Professor Klaus Jenewein, Lehrstuhlinhaber „Ingenieurpädagogik und gewerblich-technische Fachdidaktiken“ und sein Team. Mit Blick auf die Ingenieurwissenschaften fordert er eine breiter aufgestellte gymnasiale Technikbildung: „Wir können in den technischen Bereichen des beruflichen Gymnasiums nicht mehr so kleinteilig wie bisher weitermachen. Die technische Bildung muss zukunftsfähig ausgerichtet werden.“ Für den länderübergreifenden Modellversuch „Berufliches Gymnasium Ingenieurwissenschaften“ in Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt und Hamburg übernehmen der Pädagoge und sein Team die Entwicklung einer inhaltlichen Neukonzeption, die curriculare Umsetzung und die wissenschaftliche Begleitforschung.

Die Idee dahinter: Schülerinnen und Schüler sollen die breite Palette der ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen kennenlernen. Beim Wechsel auf ein berufliches Gymnasium können viele der jungen Leute oft noch nicht einschätzen, wo ihre Interessen wirklich liegen – während sie sich bei beruflichen Gymnasien mit technischen Schwerpunkten bislang konkret für eine Disziplin, beispielsweise Bautechnik, Elektrotechnik oder Metalltechnik, entscheiden mussten. Im vergangenen Jahrzehnt war zudem zu beobachten, dass disziplinär geprägte Bildungsgänge aufgrund zurückgehender Nachfrage nicht mehr zustande kommen; zuletzt konnte bspw. in Sachsen-Anhalt in diesen ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen keine einzige Gymnasialklasse mehr eingerichtet werden. Und noch ein anderer Trend ist zu beobachten: Die Universitäten und Hochschulen bieten vermehrt hybride Studiengänge an, wie Sport und Technik, Computermathematik oder Ingenieurinformatik, die bei jungen Menschen gut nachgefragt werden.

Mit einem Disziplinen übergreifenden Ansatz wurden durch das Wissenschaftler-Team zusammen mit dem Bildungsministerium Sachsen-Anhalt und Arbeitsgruppen aus beruflichen Gymnasien die Lehrpläne für ein „berufliches Gymnasium für Ingenieurwissenschaften“ theoretisch fundiert und neu ausgerichtet. Die Wissenschaftler begleiten die Erprobung des neuen Konzepts, evaluieren es und konkretisieren stetig.

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Schon früh für technische Fächer begeistern

Ein Hauptanliegen des beruflichen Gymnasiums Ingenieurwissenschaften ist es, eine positive Einstellung der Schülerinnen und Schüler zur Technik und zu technischen Berufen zu schaffen. Dabei geht es weniger um den reinen Kenntniserwerb, als vielmehr um den Erwerb von Kompetenzen. Neben fachlichen Grundkenntnissen der einzelnen Disziplinen werden Aspekte der Nachhaltigkeit, der Technikbewertung und Technikfolgenabschätzung, technisches Handeln in seinen Wechselbeziehungen zum Menschen, zu ökologischen, ökonomischen oder gesellschaftlichen Zielsetzungen und ethische Fragen thematisiert, um technische Entwicklungen und ingenieurwissenschaftliches Handeln begreifen, bewerten und reflektieren zu können. Dabei wurde die VDI-Richtlinie 3780 zur Technikbewertung für die Lehrplanentwicklung zugrunde gelegt.

Die Notwendigkeit einer Bildungsreform an beruflichen Gymnasien sieht auch Lars Funk, Leiter des VDI-Bereichs Beruf und Gesellschaft, vor dem Hintergrund der sehr hohen Studienabbrecherquoten von zum Teil über 40 Prozent in den Ingenieurwissenschaften. In den VDI-Nachrichten lobt er, dass sich nach dem neuen Ansatz die Schülerinnen und Schüler eine Orientierung verschaffen, um „dann eine wesentlich qualifiziertere Studiengangsentscheidung“ treffen zu können.

Doch nicht nur die Gymnasiasten haben die Wissenschaftler im Fokus. Sie geben auch den Lehrkräften Unterstützung, arbeiten an Lehrerfortbildungen zur Lernaufgabenentwicklung mit. Zudem erfolgt im Modellversuch die Modellierung eines Aufgabensystems zu Lernerfolgs- und Abiturprüfungen mit dem Ziel, landeseinheitliche Abiturprüfungen im Rahmen des Zentralabiturs zu unterstützen. An einigen Schulstandorten erfolgt die Einbindung ingenieurwissenschaftlicher Laboreinrichtungen von Universitäten und Fachhochschulen in den Unterricht als eine orientierende Vorbereitung auf den Übergang vom Gymnasium in ein Studium.

„Nach den bislang vorliegenden Erfahrungen ist eine sehr gute Akzeptanz des Bildungsgangs zu verzeichnen“, resümiert Professor Jenewein. „Beispiel Sachsen-Anhalt: Hier entwickelt sich dieser Bildungsgang landesweit an sechs Standorten, an denen in Zukunft etwa 300 Schüler und Schülerinnen im beruflichen Gymnasium das Profilfach Ingenieurwissenschaften auf dem Niveau eines Leistungskurses in der gymnasialen Oberstufe absolvieren werden.“

Zudem: Berufliche Komponenten stärker auszuprägen als dies derzeit viele allgemeinbildende Gymnasien praktizieren, ist ein Anspruch des beruflichen Gymnasiums für Ingenieurwissenschaften. „Wir brauchen junge Menschen, die sich mit ihrem technischen Sachverstand, ihren reflektierenden Kompetenzen und ihrem Denken in sozio-technischen Systemen neuen Entwicklungen und Herausforderungen stellen“, unterstreicht Professor Jenewein. „Wenn dabei mehr junge Menschen in die Hochschule wechseln, eigene biografische Erfahrungen aus beruflichen Schulen mitbringen und für ein ingenieurpädagogisches Studium gewonnen werden können, haben wir auch etwas gegen den gravierenden Lehrermangel in den ingenieurpädagogischen Fachrichtungen getan.

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Ein Studium zwischen Strand und Hörsaal

Gut 150 Studierende verlassen jedes Jahr die Otto-von-Guericke-Universität, um ein Auslandssemester zu absolvieren. Fernab der heimischen Hörsäle, von Freunden und Familie, lernen sie ein halbes Jahr an einer der Partneruniversitäten Stadt, Kultur und Menschen kennen.

Laura Müller

„Der Alltag hat einen viel zu schnell im Griff und manchmal muss man seine Komfort-Zone einfach verlassen“, erzählt Laura Mueller. Die 23-jährige studiert an der Universität Magdeburg BWL und hat die Elbe gegen den Indischen Ozean getauscht. Seit Mitte des Jahres lebt sie auf der Insel Bali. „Ich wollte seit Beginn meines Studiums definitiv ins Ausland, deshalb war es für mich die perfekte Gelegenheit um neue Erfahrungen zu sammeln.“

Durch internationale Partnerschaften mit anderen Universitäten, Anpassungen der Studiengänge und Förderprogramme der Europäischen Union, bestehen für Interessierte inzwischen zahlreiche Möglichkeiten, einen Auslandsaufenthalt zu absolvieren. Mit dem EU-Förderprogramm Erasmus+ lernt momentan Aytan Ayubova ein Semester lang in Krakau. „Die Bewerbung erfolgte durch Erasmus+ Mitte März. Die Bestätigung von meiner Gast-Universität kam dann auch fix und anschließend konnte ich alles planen. Auch wenn ich alles relativ spät gemacht habe, gab es keine großen Komplikationen.“ Durch die Bezuschussung des Auslandaufenthaltes durch die Europäische Union, liegt nur ein Teil der Kosten in der eigenen Hand der Studierenden. Zudem besteht die Möglichkeit, sich um weitere Förderungen oder spezielle Stipendien zu bewerben.

Andere Länder, andere Sitten

Der Wechsel an die Partneruniversität fällt Studierenden besonders zu Beginn sehr schwer. „Andere Länder, andere Sitten. Daran muss man sich erstmal gewöhnen“, weiß Laura Mueller. „In Indonesien ticken die Uhren etwas anders. Da fällt dann auch gerne mal spontan eine Vorlesung aus. Vieles wird hier lockerer, andere Dinger etwas strenger gesehen. So gibt es zum Beispiel einen Dresscode an der Uni, was man sich bei uns gar nicht vorstellen kann.“ Auch der Weg zum Campus hat sich verändert. Statt zu Fuß oder mit der Bahn, kommt Laura jeden Morgen mit dem Roller.

Aytan Ayubova steht an der Universität Krakau ebenso immer wieder vor kleinen und größeren Herausforderungen. Besonders der regelmäßige Lernaufwand für die wöchentlichen Veranstaltungen ist viel höher als in Magdeburg, wo sie European Studies studiert. So ist es die Regel, für jedes einzelne Seminar wöchentlich bis zu 100 Seiten zu lesen, Vorträge, Präsentationen und Hausarbeiten vorzubereiten. Und auch wenn auf ein Formular oder eine Rückmeldung mal etwas länger gewartet werden muss, am Ende findet sich eine Lösung dann doch.

Aytan Ava

Abseits vom Campus und dem Universitätsleben bietet ein Semester im Ausland auch einen einmaligen Blick über den Tellerrand. Sowohl Aytan als auch Laura waren zuvor nie in ihren jeweiligen Ländern zu Besuch. Das Kennenlernen von neuen menschlichen, kulturellen und sozialen Eindrücken bereichert ihre Persönlichkeiten ungemein, stimmen die Studentinnen überein. Reisen durch das Gastgeberland ist sowohl in Polen als auch auf Bali durchaus günstig, so dass sie nicht nur mit vielen Fotos zurückkommen, sondern auch mit neuen Eindrücken der Region.

Laura und Aytan sind froh den Schritt ins Ausland für ein Semester gewagt zu haben. Das Akademische Auslandsamt der Universität Magdeburg unterstützt Interessierte bei der Organisation für ihren Aufenthalt und Ansprechpartner in den Fakultäten achten darauf, dass der Auslandsaufenthalt mit dem Studienprogramm vereinbar ist. Wer frühzeitig mit den Planungen beginnt, kann voller positiver Vorfreude Magdeburg auf Zeit verlassen. Laura Mueller rät den noch unsicheren Kommilitonen, die Chance zu nutzen. „Ich kann es wirklich nur jedem ans Herz legen: Geht ins Ausland! Diese Erfahrung kann nichts ersetzen!“

Bild 1: Laura Mueller / Bild 2: Aytan Ayubova

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Lehre darf auch Spaß machen!

Dr. Hartwig Haase und sein Kollege Dr. Henning Strubelt arbeiten am Institut für Logistik und Materialflusstechnik, die Bildungsforscherin Katja Richter ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Wirtschaftsdidaktik und Didaktik der ökonomischen Bildung. Eigentlich kreuzen sich ihre Wege auf dem Campus nicht. Eine erstmals gemeinsam von Lehrstühlen aus dem Maschinenbau und den Humanwissenschaften angebotene Lehrveranstaltung hat Logistik und Lehramt nun sinnvoll, um nicht zu sagen nachhaltig, zusammengeführt.

Teamfoto Dr. Hartwig Haase, Katja Richter, Dr. Henning StrubeltDr. Hartwig Haase (links), Katja Richter und Dr. Henning Strubelt 

Die Idee hinter dem interdisziplinären Modul „Nachhaltigkeit und Mobilität“ war, Lehramtsstudierende und Logistiker an einem gemeinsamen Thema, dem der Nachhaltigkeit, zusammenarbeiten zu lassen, unterschiedliche Denkweisen und Perspektiven zusammenzubringen, um so voneinander zu lernen. „Ingenieure und Geisteswissenschaftler ticken anders, wenn sie gemeinsam ein Problem betrachten“, so Dr. Haase. „Wir haben uns darum Partner aus der Wirtschaftsdidaktik gesucht, die auch die Idee einer studentischen Nachhaltigkeitskonferenz als Höhepunkt des Moduls eingebracht haben“, unterstreicht der Maschinenbauer. Auf der selbst organisierten Tagung haben die Studierenden dann ihr Wissen und ihre Perspektiven den Kommilitonen und Gästen präsentiert sowie alle Beiträge in einem Begleitband veröffentlicht. „Seit fünf bis sechs Jahren hat, so ist jedenfalls mein Eindruck, das Engagement der Studierenden deutlich zugenommen. Vor allem, was das Thema Nachhaltigkeit angeht. Das Interesse haben wir aufgegriffen, sind bei vielen Lehrveranstaltungen aus der Uni herausgegangen, haben in der Aerosol-Arena, vor der JVA und auf dem Hasselbachplatz Projektpräsentationen gehalten oder Prüfungen ohne Technik im Steinzeitdorf Randau abgenommen. Unser Fazit: Lehre darf auch Spaß machen!

Selber machen und mehr lernen

Wie bei so vielen Kooperationen ist das Ergebnis dieser gemeinsamen Lehrveranstaltung mehr als die Summe von Fachwissen. Die Studierenden haben gelernt, Sachverhalte komplexer zu betrachten und im Zusammenhang zu sehen, haben erfahren, wie wichtig es ist, andere Positionen einnehmen zu lernen. „Wenn Studierende in der Vorlesung nur dasitzen, ist der Lerneffekt viel geringer, als wenn sie selbst etwas tun“, meint der Ingenieur Henning Strubelt. „Durch das eigene Handeln können sie Wirkungen direkt erfahren und es bleibt auch mehr im Kopf hängen. Zum Beispiel beim Thema Mobilität: Denkt der Ingenieur daran, auf welche Weise ein Antrieb effizienter gestaltet werden kann, fragt der Humanwissenschaftler vielleicht, welche alternativen Mobilitätsformen in Zukunft relevant werden. Diese unterschiedlichen Sichtweisen sind schon spannend.“

Aber ganz ohne Vorarbeit und Konzept geht es natürlich nicht, weiß Strubelt: „Die Lehrveranstaltung vorzubereiten, forderte viel Zeit und Arbeit. Bei der Lehrveranstaltung an sich haben wir dann die Verantwortlichkeit an die Studierenden übergeben.“ Es sei spannend gewesen, gemeinsam mit ihnen neue Ideen zu entwickeln und Konzepte auszuprobieren, ergänzt die Bildungsforscherin Katja Richter. Nachhaltigkeit sei aber aus ihrer Sicht ein Thema für alle Fakultäten, alle Disziplinen und sollte eigentlich in der Lehre prinzipiell verankert sein. „Wir müssen so früh wie möglich damit anfangen, für das Thema zu sensibilisieren. Die Augen zu verschließen, hilft niemandem“, unterstreicht die Nachwuchswissenschaftlerin. „Gerade Lehramtsstudierende als künftige Multiplikatoren haben eine Schlüsselfunktion inne. Sie sollen künftig Schülerinnen und Schüler dafür gewinnen, ihr Leben in Hinblick auf die Zukunft auszurichten, dazu sollten sie befähigt werden.“

Patentrezept für gute Lehre?

Gibt es dafür ein allgemeingültiges Konzept? Henning Strubelt verneint: „Mir fällt es schwer, gute Lehre zu definieren. Ich kann nur meinen eigenen Anspruch äußern: Ich möchte den Studierenden viele Perspektiven mitgeben und ihnen klarmachen, wo die Relevanz des Themas liegt und sie motivieren.“ Hartwig Haase ergänzt: „Lehre bedeutet für mich vor allem auch die Möglichkeit, eigene Erfahrung und Wissen weiterzutragen und damit auch wirksam zu werden.“ Aber der Maschinenbauer hat auch einen ganz persönlichen Grund für sein Engagement für die Fachkräfte von morgen: „Das Thema Nachhaltigkeit beschäftigt mich sehr, weil wir mit den bisherigen Verhaltensmustern nicht mehr weiterkommen. Aber vor allem meine beiden Enkelkinder erinnern mich stets daran, dass dieser Planet auch für zukünftige Generationen erhalten bleiben muss!

Ein Einsatz, der jetzt mit dem „Lehrpreis der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg“ belohnt wurde.

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Eine Uni-Bibliothek ohne Bücher?

In einem kurzen Interview denken Bibliotheksdirektor Eckhard Blume und Masterstudent der Medienbildung Max Hutter über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft von Bibliotheken im digitalen Zeitalter nach. Was hat sich bewährt? Was wird sich ändern? Wie wird die Uni-Bibliothek in naher und ferner Zukunft genutzt? Und stehen dann bald keine Bücher mehr in den Regalen?

VERGANGENHEIT

Welche Aufgaben hatte die Bibliothek vor 10 Jahren, wurde sie öfter genutzt, wurden mehr Bücher ausgeliehen?

>> Eckhard Blume: Bibliotheken waren schon immer, sind auch heute noch und werden auch in Zukunft wichtige Informationseinrichtungen, Orte der Bildung, der Kommunikation und der Begegnung sein. Die Zahl der Bibliotheksbesuche bewegt sich seit Jahren auf einem konstant hohen, ja sogar leicht steigenden Niveau. Wurden 2011 insgesamt 870.000 Bibliotheksbesuche registriert, so waren es im vergangenen Jahr 905.000. Grundsätzlich nicht geändert hat sich die zentrale Aufgabe von wissenschaftlichen Bibliotheken, die bedarfsgerechte Bereitstellung von und Versorgung mit den notwendigen wissenschaftlichen Medien und Informationen. Was sich dagegen im Laufe der vergangenen Jahrzehnte spürbar geändert hat, sind zum einen die fast explosionsartig wachsende Anzahl an weltweit produzierten Medien, egal ob in gedruckter oder elektronischer Form, und die damit verbundene Herausforderung für die Bibliotheken, diese Informationsflut zu identifizieren, aufzubereiten und den Nutzern in einer verständlichen Form zur Verfügung zu stellen. Zum anderen entwickeln sich Bibliotheken immer mehr auch zu Orten des Wissensaustauschs, zu Lern- und Studierzentren – ganz allgemein zu Orten der Begegnung. Insbesondere zu Prüfungszeiten reichen die Plätze in unserer Bibliothek während der Stoßzeiten nicht mehr aus. Die zusätzlichen Öffnungszeiten werden zunehmend in Anspruch genommen. Der leicht rückläufigen Anzahl ausgeliehener Bücher steht eine stetig wachsende Anzahl an Zugriffen auf digitale Angebote gegenüber.

Bibliotheksdirektor Eckhard BlumeBibliotheksdirektor Eckhard Blume 

>> Max Hutter: In der Vergangenheit ging es vermutlich eher darum, den physischen Präsenzbestand der Buchwerke in Bibliotheken zu pflegen und auszubauen sowie Orte zum Lesen und Schreiben zu schaffen. Vermutlich wurden Bibliotheken früher häufiger besucht, aber nicht so intensiv genutzt. Mit der zunehmenden Digitalisierung musste ein Onlinebestand ermöglicht werden, damit Bibliotheksnutzer nicht mehr zwangsläufig an den Standort der Bibliothek zum Arbeiten gebunden waren. Diese Möglichkeit macht die Nutzung von Bibliotheksangeboten natürlich attraktiver. Dem entgegen steht der Wissensbezug durch Angebote im Internet, wie Enzyklopädien oder Suchmaschinen. Das könnte die Nachfrage nach Bibliotheken auf der anderen Seite reduziert haben.

GEGENWART

Wie nutzen Studierende die Bibliothek? Was sind die Vorteile einer Bibliothek in der digitalisierten Gesellschaft?

>> Max Hutter: Ich persönlich nutze die Bibliothek gelegentlich, weil ich weiß, dass ich mich da gut konzentrieren kann. Insofern ist die Bibliothek für mich eher ein Arbeitsraum und diese Beobachtung mache ich auch bei anderen. Dennoch nutze ich die Bibliothek auch häufig, um mit gedruckten Büchern zu arbeiten. Ich denke, da geht es vielen so. Der Vorteil einer Bibliothek ist, dass von überall auf digitale Exemplare vieler Buchwerke zugegriffen werden kann, allerdings auch, dass es trotz der Digitalisierung die Möglichkeit gibt, einen großen Bestand physischer Buchexemplare zu nutzen.

>> Eckhard Blume: Da kann ich Herrn Hutter nur voll und ganz zustimmen. Auffällig ist, dass immer mehr Studierende mit ihrem eigenen Laptop die Angebote der Bibliothek nutzen und dazu auch parallel gedruckte Medien. Die Bibliothek wird vorrangig immer mehr als Lern- und Studierraum mit all seinen Möglichkeiten genutzt. Vor einigen Jahren wurde der Begriff der hybriden Bibliothek geprägt. Ich denke, genau in dieser Bedeutung liegt der Vorteil einer Bibliothek in der digitalen Gesellschaft. Die Bibliotheken stellen den Nutzern aufbereitetes, fachlich strukturiertes Wissen in digitaler und in gedruckter Form zur Verfügung. Der Zugriff kann durch die Lizenzierung wahlweise im ablenkungsfreien Lernort Bibliothek, vom Arbeitsplatz oder von zu Hause erfolgen. Nicht zu vergessen der Vorteil der umfassenden Bereitstellung von Wissen auf absturzfreien, datensicheren und augenfreundlichen Datenträgern – auf Papier. Diese vielfältigen Informationsmöglichkeiten sind ohne eine wissenschaftliche Bibliothek nicht möglich.

ZUKUNFT

Wie wird eine Bibliothek in 5 bis 10 Jahren aussehen?

>> Max Hutter: Ich denke, dass ein Teilausbau zu einer Begegnungsstätte durchaus Sinn macht und bin froh, dass es im Projektraum der UB die Möglichkeit gibt, sich auch mal lauter auszutauschen. Jedoch sollte der überwiegende Teil der Bibliothek ein Klima des individuellen Arbeitens generieren, wie es gegenwärtig der Fall ist. Schließlich kommen viele Nutzer in die Bibliothek, um in Ruhe arbeiten zu können. Bezüglich der Zukunftsaussicht würde ich ein Beispiel aus der Stadtbibliothek Köln anführen. Dort gibt es regelmäßige Vorführungen und Erklärungen eines 3D-Druckers. Das halte ich für sehr interessant. Bibliotheken sind ein Ort des Wissens. Warum sollte man dort nicht auch neue Technologien präsentieren und verständlich machen.

Masterstudent der Medienbildung Max HutterMasterstudent der Medienbildung Max Hutter

>> Eckhard Blume: Bibliotheken sind „Organismen“, die sich ständig und kontinuierlich weiterentwickeln. Die Frage nach zukünftigen Anforderungen war deshalb bereits bei den Planungen unseres Bibliothekgebäudes von zentraler Bedeutung. Nach fast 15-jähriger Nutzung kann ich erfreut feststellen, dass alle aktuellen, aber auch zukünftigen Anforderungen umgesetzt und ermöglicht werden können. Über 700 Arbeitsplätze, ob in Gruppenarbeitsräumen, Einzelarbeitskabinen oder in unterschiedlichen Bereichen des Hauses, ermöglichen es jedem Nutzer, seinen individuellen Platz zu finden. Aktuell werden Ergänzungen und Erweiterungen der Angebote diskutiert, sodass die Bibliothek den vielen Wünschen nach einer Begegnungsstätte und einem modernen Lern- und Studienort mit einer entsprechenden technischen Infrastruktur und hochwertigen inhaltlichen Angeboten weiter gerecht werden kann. Mit dem Auf- und Ausbau einer neuen Abteilung IT-Anwendungen haben wir die Voraussetzungen geschaffen, um die wachsenden digitalen Anforderungen und gleichzeitig eine nutzerfreundliche Bereitstellung, auch der gedruckten Medien, erfüllen zu können.

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Zwischen Schweden und Magdeburg

Schon lange haben die Sachsen-Anhalter drauf gewartet, seit Ende August 2017 ist es endlich soweit: Das schwedische Einrichtungshaues IKEA hat seine Türen geöffnet – unweit von der Universität Magdeburg gelegen. Manuela Retschke ist ehemalige Studentin der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OVGU), selbst bekennender Billy- und Kallax-Möbelkonsument sowie Schwedenshop-Gourmet. Die 31-Jährige hat ihren Bachelor und Master an der Fakultät für Geistes-, Sozial- und Erziehungswissenschaften erfolgreich absolviert und arbeitet heute als Local Marketing Specialist am Standort Magdeburg des Einrichtungshauses. Bereits nach dem Abitur stand fest, dass es im Studium etwas Kreatives werden soll und somit war die Kombination aus Theorie und Praxis in Seminaren und Vorlesungen an der Universität Magdeburg eine hervorragende Grundlage.

Motivation ist der Schlüssel

„Als freie Mitarbeiterin habe ich nach dem Studium für ein Magdeburger Stadtmagazin gearbeitet. Bei der IKEA-Pressekonferenz zur Eröffnung des Standortes bin ich dann mit dem Projektleiter ins Gespräch gekommen und habe direkt ein Motivationsschreiben aufgesetzt, warum ich gut geeignet für das lokale Marketing bei IKEA Magdeburg sei“, erinnert sich die aus Hermsdorf stammende Manuela Retschke. Erfahrungen im selbigen Unternehmen durch ein Praktikum und Nebenjob in Dresden und das lokale Netzwerk in Magdeburg durch journalistische Tätigkeiten haben dazu verholfen, zum blau-gelben Team der ersten Stunde zu gehören.

Alumni Manuela Retschke (c) Stefan Deutsch

Foto: Stefan Deutsch

Die ersten Schritte

Für den beruflichen Werdegang sei es etwas Besonderes, bei einer Eröffnung dieser Art mitgewirkt zu haben, bestätigt Marketing-Novizin Manuela Retschke: „Zu Beginn saßen wir mit zehn Leuten in einem Projektbüro in Magdeburg und mit jedem Monat starteten neue Kolleginnen und Kollegen. Ich habe also wirklich jeden der bis dato 255 kommen sehen. Einige waren zuvor noch nie in Magdeburg und es war toll, meine Heimat stolz präsentieren zu können.“

Ein großer Teil des Tagesgeschäfts im Job ist das Networking: Kooperationen mit der Universität Magdeburg, der IG Innenstadt, der Lebenshilfe oder dem Elbauenpark sind bereits für die lokale Zusammenarbeit geschlossen worden. Immer aktuell wird die Internetseite des Standortes gepflegt, Newsletter konzipiert und verschickt, Kundenevents geplant und Analysen des lokalen Marktes durchgeführt. „Laut einer aktuellen Marktanalyse wohnen viele Menschen in Magdeburg auf 69 Quadratmetern Wohnraum – 50 Prozent davon sind Singlehaushalte“, erläutert Manuela Retschke. Solche Angaben sind für das Konzept des Einrichtungshauses wichtig, damit die Wünsche jedes einzelnen Kunden berücksichtigt werden können.

„Zuhause ist, was du draus machst!“

Das absolvierte Studium ist eine große Hilfe beim aktuellen Job. Durch das erlernte Sprachgefühl fällt das Texten von Werbeanzeigen oder Radiospots leicht und durch das Korrekturlesen von zahlreichen Seminararbeiten ist das Adlerauge für kleine Fehler nicht aus der Übung gekommen. „Mit unserem aktuellen Slogan ‚Zuhause ist, was du draus machst‘ möchten wir den Do it Yourself-Ehrgeiz unserer Kunden fördern. Wir wollen damit zeigen, dass es nicht viel braucht, um das eigene Zuhause mit cleveren Ideen zum persönlichen Wohlfühlort zu machen. Zur Eröffnung sind wir dafür mit einer mobilen Miniatur-Variante eines Einrichtungshauses durch die Region getourt und haben verschiedene Mitmach-Aktionen angeboten“, so Local Marketing Specialist Manuela Retschke.

Warum sollten Studieninteressierte an der Uni und in Magdeburg studieren? Und warum diesen Studiengang?

Wenn das Grundstudium geschafft ist, gibt es vielfältige Möglichkeiten: Im Bereich Linguistik können Inhalte im Bereich Öffentlichkeitswahrnehmung von Texten vertieft werden; der Bereich Literatur kann in Richtung Verlagswesen, Theater oder Mediävistik, also der Forschung an mittelhochdeutscher Sprache, gehen. „Wichtig ist es, Ehrgeiz zu haben, gerade im Bereich Geisteswissenschaften. Viele Praktika während des Studiums waren gut – auch um zu gucken, was nichts für mich ist“

Über Manuela Retschke

  • Manuela Retschke aus Hermsdorf, 31 Jahre alt
  • Bachelorstudium Kulturwissenschaften, Hauptfach Germanistik, Nebenfach Sozialwissenschaften
  • Masterstudium Germanistik, Vertiefung Medienlinguistik
  • das Spannendste nach dem Studium: „Was für einen Job bekomme ich“.
  • Rat an Studierende: „Am Ball bleiben! Eigeninitiative, Enthusiasmus, Beharrlichkeit und viel Ehrgeiz sind wichtig."

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In der Semesterpause mit der Uni ins Ausland

Für die Sommerschule „Sprache und Kultur Nordamerikas“ sind Restplätze frei. Studierende, die im August 2018 Auslandserfahrungen in den USA sammeln möchten, können sich noch bis zum 31.01. für die Sommerschule anmelden.

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Seit mehr als 20 Jahren können Studierende der OVGU in einem jährlich stattfindenden vierwöchigen Intensiv-Sprachkurs an einer Partneruniversität in Wisconsin/USA die seit dem Abitur etwas eingerosteten „English communication skills“ auf Vordermann bringen und durch das Leben mit Gastfamilien und Ausflüge in die nähere und weitere Umgebung Land und Leute kennenlernen. In jedem Sommer finden sich so bunt gemischte Studierendengruppen, die zusammen eine kurze, aber intensive Auslandserfahrung machen wollen.

Wer sich bis zum 31.01.2018 beim International Office für die Teilnahme anmeldet, hat beste Aussichten, mit auf Reisen zu gehen. Die Sommerschule wird von der Universität, studentischen Initiativen und diversen andere Einrichtungen finanziell unterstützt. Mehr Informationen zum Reiseprogramm, den Teilnahmebedingungen, den Kosten und zu Feedbackberichten von der Summerschool 2017 finden Sie auf der Website der Sommerschulen.

Das International Office unterstützt vor allem bei der Organisation und Durchführung von ein- oder zweisemestrigen Auslandsstudienaufenthalten, entweder im europäischen ERASMUS-Programm oder im Außer-EU-Austauschprogramm „WELTWEIT“. Mit seinen Aktivitäten vermittelt es jährlich bis zu 400 Studierenden in kürzer- oder längerfristige Auslandsaufenthalte. Die Studierenden bekommen so beste Chancen, nach dem Studium in Jobs mit internationaler Ausrichtung einzusteigen.

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Infoveranstaltungen zum Qualitätsentwicklungssystem der Uni Magdeburg

Mit dem Sommersemester 2015 nahm eine durch die Hochschulleitung einberufene Arbeitsgruppe "TaskForce Systemakkreditierung" die Aufgabe an, ein auf Dialog, Partizipation und Reflexion setzendes Qualitätsentwicklungssystem für den Bereich Studium und Lehre zu konzipieren. Damit wird nicht nur die im Hochschulentwicklungsplan vorgegebene strategische Ausrichtung für Studium und Lehre umgesetzt, sondern werden gleichzeitig akkreditierungsrelevante Vorgaben für alle Studiengänge der Universität berücksichtigt. Die einzelnen Bestandteile dieses Systems in Form von Gesprächs- und Berichtsformaten werden an den Fakultäten bereits erprobt.

Um den Qualitätsentwicklungsansatz der OVGU möglichst vielen Universitätsangehörigen bekannt machen zu können und gleichzeitig über den aktuellen Stand des Systemakkreditierungsverfahrens zu berichten, lädt die Prorektorin für Studium und Lehre, Prof. Dr. Franziska Scheffler, im Wintersemester 2017/18 zu separaten Infoveranstaltungen in den Senatssaal (Gebäude 5) ein.

Portrait Prof. SchefflerProrektorin für Studium und Lehre der Universität Magdeburg, Prof. Dr. Franziska Scheffler (Foto: Harald Krieg / Universität Magdeburg)

Alle Lehrenden, Studierenden und Mitarbeitenden der OVGU sind dazu herzlich willkommen!

Termine

  • Mo., 04.12.2017 // 09:30 – 11:00 Uhr
  • Fr., 08.12.2017 // 13:30 – 15:00 Uhr
  • Do., 11.01.2018 // 11:30 – 13:00 Uhr
  • Di., 16.01.2018 // 13:30 – 15:00 Uhr

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Ausbildung an der Uni Magdeburg

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg bietet nach dem Schulabschluss mit vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten in Verwaltungsberufen, gewerblich-technischen Berufen und Handwerksberufen beste Zukunftschancen. Bis zum 15.12.2017 können sich Interessierte noch für 11 Ausbildungsberufen bewerben - zum Beispiel für einen der folgenden:

 

Ausbildung zum Mediengestalter/-in, Digital und Print

 

Ausbildung zum Fachinformatiker/-in

 

Ausbildung zur Kauffrau/-mann für Büromanagement

 

Ausbildung zum Mediengestalter/in, Bild und Ton

 

Weitere Ausbildungsberufe finden Sie auf der Website der Jugend- und Auszubildenenvertretung der Universität Magdeburg.

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Letzte Änderung: 26.10.2017 - Ansprechpartner:

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