Studium & Lehre

Internationalisierung

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Die Lehre an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg orientiert sich an dem Ziel, Studierende zu kreativen und kritikfähigen Menschen auszubilden, sie mit Problemlösungskompetenz, Teamfähigkeit, interkulturellem Wissen und Verantwortungsbewusstsein auszustatten. Der Freiheit der Lehre verpflichtet, legt sie den Fokus auf eine wissenschaftliche Fundierung von Lösungen und eine damit verbundene kritische und dauerhaft lernbereite Haltung.

Die Lehre der Universität ist geprägt von vielfältigen Formen der Kommunikation, die selbständigen Wissenserwerb und Umgang mit Problemen und Aufgaben möglich macht und herausfordert. Als Kooperationspartner für den Olympiastützpunkt des Landes Sachsen-Anhalt bietet die Universität Magdeburg Leistungssportlerinnen und -sportlern ideale Studienbedingungen.

 

Aktuelle Meldungen aus Studium & Lehre:


Uni Magdeburg kooperiert mit Start-up UniNow

Studierende der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg können ab sofort mit einer passgenauen App ihren Studienalltag individuell organisieren. Als zweite Hochschule Deutschlands kooperiert die Universität mit dem Start-up UniNow, einem Gründerteam aus zwei Absolventen der Magdeburger Fakultät für Informatik. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit entsteht eine uni-eigene Version der Applikation UniNow, die den Studierenden seit wenigen Tagen zur Verfügung steht.

Mit der App können sie schnell und bequem von unterwegs die Ausleihe von Büchern verlängern, den Mensaplan lesen oder im Stundenplan den Raum überprüfen. Push-Benachrichtigungen informieren auf dem Smartphone bequem über E-Mails oder neueste Prüfungsergebnisse. Bereits während der zwei Orientierungswochen vor dem Wintersemester konnten die Erstsemesterstudierenden das Tool nutzen.

uni_now (c) Harald KriegDie Gründer der UniNow-App Stefan Wegener (li.) und Tobias Steenweg (re.) treffen an ihrer Alma Mater Nance Kaemmerer vom Career Service der Uni Magdeburg. (Foto: Harald Krieg / Universität Magdeburg)

„Wir sind stolz darauf, dass mit der Kooperation die App nun in den Farben unserer Alma Mater, der Universität Magdeburg strahlt“, freut sich einer der beiden Gründer und Geschäftsführer, Stefan Wegener. Gemeinsam mit Studienkollege Tobias Steenweg legte er den Grundstein für die UniNow-App, als die beiden in ihrem dritten Semester an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg waren. „Die damals von uns entwickelte OvGU2Go-App wurde jedoch ausschließlich für die Nutzung an der Uni Magdeburg entwickelt“, sagt Steenweg. „Heute wird UniNow in der Basisversion an über 400 Hochschulen genutzt.“

„Auch wir freuen uns über die Kooperation mit dem Magdeburger Start-up“, sagt Nance Kaemmerer, Mitarbeiterin im Relationship Management der Otto-von-Guericke-Universität. „Gemeinsam mit dem Team um UniNow werden wir für die Studierenden unserer Universität viele weitere Funktionen entwickeln.“

Als erste Hochschul-App trägt UniNow die TÜV-SÜD-Zertifizierung für Datensicherheit und Softwarequalität.

 

Bilder zum Download:

Bild 1 // Quelle: Harald Krieg / Universität Magdeburg // Bildunterschrift: Die Gründer der UniNow-App Stefan Wegener (li.) und Tobias Steenweg (re.) treffen an ihrer Alma Mater Nance Kämmerer vom Career Service der Uni Magdeburg.

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Absolventinnen der Universität Magdeburg ausgezeichnet

Alle zwei Jahre zeichnet die Arbeitsgemeinschaft Gewerblich-Technische Wissenschaften und ihre Didaktiken (gtw) wissenschaftliche Arbeiten aus, die in diesem Bereich durch herausragende Beiträge die Erkenntnisse vorantreiben. Auf der gtw-Herbstkonferenz 2018, die durch die Universität Magdeburg und das Fraunhofer Institut Magdeburg ausgerichtet wurde, erhielten zwei Absolventinnen der Universität die Auszeichung.

Verleihung des GTW-Wissenschaftspreises (c) Harald KriegEmpfang im Rathaus zur Verleihung des Wissenschaftspreises: Rainer Nitsche gratuliert in Vertretung des Oberbürgermeisters den Magdeburger Preisträgerinnen Dr.-Ing. Tina Haase (li) und M.Ed. Julia Arnold (re) sowie ihren betreuenden Professoren Michael Schenk (li hi) und Klaus Jenewein (re hi) (Foto: Harald Krieg / Universität Magdeburg)

Julia Arnold, ausgebildete Berufsschullehrerin und inzwischen wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Berufs- und Betriebspädagogik, erhielt die Auszeichnung für ihre Masterarbeit „Studienmotive, Problemlagen sowie Stärken und Defizite beruflich qualifizierter Studierender in der Studieneingangsphase ingenieurpädagogischer Studiengänge“. In ihrer Arbeit hat sie sich auf Studierende ohne Abitur konzentriert, die mit einer Meister- oder Technikerprüfung den Zugang in die ingenieurpädagogischen Studiengänge der Universität gefunden haben. Angesichts des großen Lehrermangels in gerade diesen Studiengängen werden diese Studierenden eine immer wichtigere Zielgruppe. Julia Arnold hat untersucht, welche Erfahrungen diese Studierenden in der Anfangsphase ihres Studiums erwerben und Vorschläge erarbeitet, mit welchen Angeboten beruflich qualifizierte Studierende unterstützt werden können. Ihr Betreuer Prof. Klaus Jenewein vom Bereich für Berufs- und Betriebspädagogik der Universität Magdeburg betont: „Beruflich qualifizierte Studierende stellen eine attraktive Studierendengruppe dar, die sich für die Unterrichtsarbeit an berufsbildenden Schulen durch sehr umfangreiche Ausbildungs- und Betriebserfahrungen auszeichnet. Bislang ist diese Gruppe nur als Minderheit in unseren Studiengängen vertreten. Das sollten wir nachdrücklich ändern und die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Studienverlauf sicherstellen.“ Hierfür liefert die Masterarbeit von Julia Arnold eine Reihe von wertvollen Handlungsansätzen.

Dr.-Ing. Tina Haase, Diplom-Ingenieurin für Computervisualistik und als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fraunhofer Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung tätig, wurde für ihre Dissertation „Industrie 4.0: Technologiebasierte Lern- und Assistenzsysteme für die Instandhaltung“ ausgezeichnet. Die Untersuchung befasst sich mit der beruflichen Facharbeit in der industriellen Instandhaltung in hochtechnologischen Produktionssystemen. Tina Haase untersuchte die Fragestellung, wie technologiebasierte Lern- und Assistenzsysteme für den Einsatz in der beruflichen Weiterbildung und unmittelbar im Arbeitsprozess zu gestalten sind, um sowohl fachsystematisches Wissen als auch Erfahrungswissen zu übertragen. Die Konzeption und Realisierung eines Lern- und Assistenzsystems erfolgt dazu aus drei Perspektiven: die didaktische Aufbereitung der Lerninhalte, die organisationale Einbettung in den Unternehmenskontext und die Berücksichtigung anwendungsspezifischer Anforderungen. Die Arbeit kann als Grundlage für ein prototypisches System für Instandhaltungsarbeiten im Bereich von Hochspannungsbetriebsmitteln dienen. „Die Forschung und Entwicklung zur Gestaltung virtueller und realer Lern- und Arbeitsumgebungen besitzen in Magdeburg eine große Bedeutung. Dabei sind die Auswirkungen der Digitalisierung auf die betriebliche Facharbeit im Kontext von Industrie 4.0-Entwicklungen derzeit hoch aktuell. Tina Haase liefert einen hoch aktuellen Beitrag für den Hochtechnologie-Bereich an der Schnittstelle von Ingenieurwissenschaft und Ingenieurpädagogik sowie Informations- und Medientechnik", so Prof. Michael Schenk, Betreuer der Dissertation und Leiter des Fraunhofer Instituts.

Der gtw-Wissenschaftspreis wird mit Unterstützung des Lehrmittel-Verlags Christiani GmbH alle zwei Jahre im Rahmen der gtw-Konferenz auf Grundlage einer deutschlandweiten Ausschreibung vergeben. In diesem Jahr fand die Konferenz im Virtual Development and Training Centre des Fraunhofer Instituts Magdeburg statt.

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Regionale Unternehmen fördern Studierende der Uni Magdeburg

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg hat in enger Kooperation mit regionalen Unternehmen erneut Deutschlandstipendien für exzellente Studienleistungen und großes soziales Engagement an 23 Studierende vergeben können. Auf einer Festveranstaltung im Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF wurden sie durch den Rektor der Universität, Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan, sowie den Kanzler, Dr. Jörg Wadzack, im Beisein der Förderer in das Netzwerk der Nachwuchsförderprogramme der Universität aufgenommen.

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Alle Hürden genommen

Im Dezember 2015 flüchtet die damals 25-jährige Syrierin Madeha Alsaleh mit einem Teil ihrer Familie über die Türkei auf dem „normalen Weg, den alle Flüchtlinge gehen“, nach Deutschland. Dabei wurde die Familie zwei Mal getrennt. Die junge Frau landete in einem Flüchtlingscamp in der Nähe von Stendal. Dort lernte sie die 84-jährige Alma kennen, die ihr noch heute viel bedeutet und die sie nur liebevoll Oma Alma nennt. „Sie kam täglich zu uns und hat sich mit uns unterhalten. Sie hat uns immer ihre Enkelkinder genannt. Auch wenn ich noch nicht viel verstanden habe, hat sie sich bemüht, uns die deutsche Sprache beizubringen und uns Weisheiten mit auf den Weg zu geben.“

Madeha Alsaleh (c) Harald Krieg

Hier verbrachte Madeha Alsaleh drei Monate, bis sie im März 2016 nach Magdeburg kam, wo sie endlich wieder mit ihrer Familie vereint war. In Magdeburg fühlte sie sich von Anfang an wohl, denn Magdeburg sieht ihrer Heimatstadt sehr ähnlich. Die Stadt gefällt ihr sehr gut, obwohl sie zuvor vermehrt vor dem Osten Deutschlands gewarnt wurde, weil die Menschen hier anscheinend sehr intolerant und unfreundlichen seien. Dieses Vorurteil kann die Syrerin nicht bestätigen. Sie hat hier schon viele gute Freunde gefunden und verbringt mit ihnen eine schöne und unbeschwerte Zeit. Und die Universität gefällt ihr, auch, wenn diese sich sehr von ihrer Universität in Syrien unterscheidet, wo sie ihren Bachelor im Bereich Erdöl- und Chemie-Ingenieurtechnik erfolgreich abgeschlossen hat.

In Magdeburg studierte die heute 27-Jährige Verfahrenstechnik im Master. Anfangs war es nicht immer leicht für sie. Die von ihr besuchten Seminare hatten alle eine andere Dynamik, weshalb sie in manchen Kursen sehr gut mitkam und in anderen gar nicht. Das lag nicht nur am Schwierigkeitsgrad oder daran, dass manche Seminare auf Englisch und manche auf Deutsch waren, sondern an der Aussprache und den verschiedenen Dialekten der Dozenten – diese entsprachen manchmal nicht ganz dem, was sie zuvor im Sprachkurs gelernt hatte. Um an der Universität studieren zu können, musste sie zuerst die „Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DSH)“ ablegen und bestehen. In ihrer Freizeit beschäftigte sich die Studentin intensiv mit der deutschen Sprache und auch an der Kultur ist sie sehr interessiert. Innerhalb von anderthalb Jahren hat sie die Sprache gelernt und beherrscht sie bereits fließend. Das fiel ihr nicht schwer, denn „die deutsche Sprache ist sehr logisch. Ich mag sie wirklich sehr.“ Vor allem ein Wort ist ihr beim Lernen nicht aus dem Kopf gegangen, das sie immer wieder zum Lachen bringt, wenn sie es hört: „Mein Lieblingswort ist auf jeden Fall ‚achso‘, es klingt so witzig. Aber auch dieses ‚Ne?‘. Da weiß ich dann immer nicht, was ich antworten soll.“

Aber nicht nur die deutsche Sprache gefällt ihr, sie mag auch die hiesige Kultur. „Am besten gefällt mir Kartoffelsalat“, witzelt sie. Die Kultur, die sie und ihre Familie kennen und mit der sie aufgewachsen sind, unterscheidet sich sehr von der deutschen Kultur. „Die Deutschen sind sehr diszipliniert und pünktlich. Das gefällt mir sehr. Was mir nicht gefällt ist, dass sie sehr wenig lächeln und vor allem in der Straßenbahn immer grimmig gucken.“ Unabhängig davon fühlt Madeha Alsaleh sich in Magdeburg sehr wohl, auch wenn es sie wahrscheinlich nach Berlin zieht, denn hier lebt ihr Verlobter: „Meine Ziele sind aber erstmal eine gute Arbeit zu finden und später in einer hohen Position arbeiten zu können.“ Also die ganz großen Träume.

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Von der "Black Box" zur Lehrcommunity

Nichts ist so beständig wie der Wandel. Und das trifft in besonderem Maße auf die Hochschullehre zu. Die gesellschaftlichen Erwartungen an die Hochschulbildung haben sich verändert. In Zeiten des demografischen Wandels und verstärkter Bemühungen um Fachkräftegewinnung für die Region sind Themen wie „Employability“, also die Beschäftigungsfähigkeit der Studierenden, und die Entwicklung überfachlicher Kompetenzen bedeutsam. Gleichfalls gewinnt die Vorbereitung auf einen globalen Arbeitsmarkt an Bedeutung. In diesem Zusammenhang sind auch die Internationalisierung der Curricula und eine Digitalisierung der Hochschullehre relevante Schlagworte.

Für Lehrende ergeben sich vielfältige Herausforderungen aus diesen Entwicklungen. Für die kompetenzorientierte Gestaltung einer Lehre für neue Zielgruppen braucht es neue Konzepte für Lehrveranstaltungen. Diese müssen entwickelt, erprobt und evaluiert werden. Viele Lehrende der OVGU sind bereits aktiv in der Erarbeitung und Umsetzung neuer Lehrformate und Lernformen. Allerdings kostet die Entwicklungsarbeit in der eigenen „Black Box“ viel Zeit und Energie.

Hier setzt das labor: LEHRE an. Ziel des Labors ist es, ein umfassendes Lehrentwicklungsprogramm anzubieten, welches einen Raum für Austausch, Innovation und Weiterbildung für Lehrende schafft, überfachliche Angebote auch für Studierende bereit hält sowie im Bereich des Hochschulmanagements zu Fragen der Qualitätsverbesserung von Studium und Lehre Unterstützung bietet. Diese Aktivitäten werden einerseits im Sinne einer wirkungsorientierten Evaluation durch das Team von fokus: LEHRE forschend begleitet. Zum anderen werden durch Datenerhebungen mittels des Studierendenpanels Fragen untersucht, aus denen für die Lehrpraxis konkrete Hinweise zur Verbesserung gewonnen werden können.

Für die Zielgruppe der Lehrenden stellt das labor: LEHRE einen Ort zur Verfügung, an dem sie ihre eigene Lehre auf den Prüfstand stellen und weiterentwickeln können, sei es durch eine professionelle Beratung und Begleitung durch das Team von fokus: LEHRE oder durch den Austausch mit KollegInnen des eigenen Fachs oder anderer Fächer, die ihrerseits ähnliche Probleme bearbeiten. Auf diese Weise wird eine „Community of Practice“ geschaffen, die Lehrinnovationen entwickeln, ihre Wirksamkeit zum Gegenstand eigener Aktionsforschung machen und sich über die entsprechenden Ergebnisse mit KollegInnen austauschen kann. Neben dem kollegialen Austausch bietet das labor: LEHRE eine formalisierte Weiterbildung in der Lehrprofessionalisierung an. Die Arbeit an eigenen Lehrprojekten wird so bedarfsorientiert mit dem Angebot von thematisch definierten hochschuldidaktischen Workshops kombiniert. Lehrende können sich entsprechend selbst entscheiden, ob sie über ihre Teilhabe an der „Community of Practice“ hinaus ein Lehrzertifikat erwerben möchten. Damit entsteht ein Angebot zur Karriereförderung in der Lehre. Das Lehrzertifikat wird künftig mit einer bundesweit akkreditierten hochschuldidaktischen Weiterbildungszertifizierung angeboten. Regelmäßige Angebote, in Form von halb- oder ganztägigen Workshops und Werkstätten zu aktuellen Themen der Lehrentwicklung können bereits jetzt besucht werden und sind auf das Zertifikat anrechenbar.

Das Lernen lernen

Das labor: LEHRE richtet sich zugleich an die Studierenden und ihr Lernen. Vielfach ist zu beobachten, dass insbesondere Studienanfängern die Orientierung im Lernsystem Hochschule fehlt. Hier ist neben fachlichen und kognitiven Lernschwierigkeiten eine hauptsächliche Determinante für den Studienabbruch zu sehen. Das labor: LEHRE setzt hier mit konkreten Angeboten für Studierende an, die sich mit ihrem eigenen Lernen beschäftigen und die sich inhaltlich mit Fragen der interdisziplinären Heran­gehensweise an Lerngegenstände sowie mit der Umsetzung von Lernstrategien beschäftigen, die auf ein tieferes Verständnis und wissenschaftliches Arbeiten orientieren. Insbesondere in den Bereichen des wissenschaftlichen Arbeitens und der Schlüsselqualifikationen treten bei den Studierenden Lernbedarfe zu Tage, die sie auch selbst wahrnehmen. Künftig wird dazu durch den derzeit entwickelten Katalog zu Veranstaltungen im Bereich von Schlüsselkompetenzen ein Angebot gemacht. Der Katalog adressiert nicht nur den Studienerfolg, sondern auch die Beschäftigungs­fähigkeit der Studierenden. Ziel ist, vorhandene Angebote zentraler Einheiten und der Fakultäten zu vernetzen und in Form eines Modulkatalogs miteinander zu verbinden. Aus den Veranstaltungen können die Studierenden je nach Bedarf Angebote wahrnehmen und dafür ggf. Credit Points erwerben.

Zudem unterstützt das labor: LEHRE die Fakultäten bei der Durchführung von Qualitätsentwicklungsgesprächen im Rahmen der Systemakkreditierung. Dazu werden Befragungsdaten aus dem Studierendenpanel der OVGU fakultätsspezifisch ausgewertet.

Grafik_Labor-LEHRE

labor: LEHRE – Weiterbildung für Lehrende

Mit dem labor: LEHRE startete zum Wintersemester 2017/2018 ein umfassendes Lehrentwicklungsprogramm, welches sich mit vielfältigen Formaten zur Qualifizierung sowie Raum zur Erprobung neuer Ideen schwerpunktmäßig an verschiedene Zielgruppen richtet: an Lehrende, Studierende und Mitarbeitende im Hochschulmanagement. Für Lehrende wird ein regelmäßiges Programm mit hochschuldidaktischen Workshops und Austauschformaten angeboten.

In den „Akademien“, im Frühjahr, Sommer und Herbst konnten Lehrende in vier Blockwochen halb- oder ganztägige Workshops und Beratungsangebote nutzen.Die Winterakademie findet vom 26.11. bis 30.11.2018 statt.

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Universität Magdeburg startet erfolgreich mit neuen Studienangeboten ins Wintersemester

Zum Start des Wintersemesters 2018/19 sind zum 1. Oktober 2018 an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg rund 13.400 Studierende immatrikuliert. Mit fast 3.000 jungen Männern und Frauen liegt die Anzahl der Erstsemester auf dem Vorjahresniveau. Einen leichten Zuwachs gegenüber 2017/18 gibt es mit rund 2.700 bei den internationalen Studierenden. Damit steigt ihr Anteil an der Gesamtstudierendenzahl auf 20 Prozent.

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Bewerbungsfrist für zulassungsfreie Studiengänge verlängert

Das Bewerberportal der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg für zulassungsfreie Studiengänge ist noch bis zum 30. September 2018, 24:00 Uhr, geöffnet. Studieninteressierte können sich bis dahin für einen der rund 70 zulassungsfreien Bachelor- und Masterstudiengänge einschreiben. „Auf Grund einer Vielzahl von Anfragen zu Studienmöglichkeiten, die noch immer im Dezernat Studienangelegenheiten eingehen, hat sich das Rektorat entschlossen, den Bewerbungszeitraum zu verlängern“, so die Dezernentin für Studienangelegenheiten, Dr. Bettina Sandt.

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Studieren, was uns morgen bewegt

Im neuen Studiengang „Elektromobilität“ bildet die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg junge Menschen in den Bereichen Elektrotechnik, Informationstechnik und im Maschinenbau aus, sodass sie dann nachhaltige Mobilität gestalten können. Die Redakteurin aus dem Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Ines Perl hat mit den Dekanen der Fakultäten Prof. Dr.-Ing. Ralf Vick und Prof. Dr. Michael Scheffler über das neue Angebot gesprochen.

Herr Professor Vick, warum sollten junge Menschen „Elektromobilität“ an der OVGU in Magdeburg studieren?

Prof. Dr.-Ing. Ralf Vick: Elektrisch betriebene Fahrzeuge sind hochkomplexe Systeme, deren Konstruktion und Betrieb von den Ingenieurinnen und Ingenieuren ausgeprägtes systemisches Denken erfordert. In Zukunft werden immer mehr Systeme per App gesteuert. Um erfolgreich in diesem anspruchsvollen und spannenden Tätigkeitsfeld zu bestehen, müssen die Studierenden alle notwendigen Fähigkeiten erlernen. Dieser Studiengang bietet die Möglichkeit dazu. Die Studieninhalte sind fächerübergreifend ausgewählt, ohne das Studium zu verwässern, und wir bieten ein exzellentes Betreuungsverhältnis. Dazu kommen die Kooperationen mit Firmen, die sich mit mobilen Konzepten auseinandersetzen, attraktive Praktikumsplätze und später Arbeitsplätze bieten.

Portrait Prof. Vick (c) Stefan Berger_Universität MagdeburgProf. Vick (Foto: Stefan Berger / Universität Magdeburg)

 

Herr Professor Vick, Herr Professor Scheffler, nennen Sie bitte einige inhaltliche Eckpunkte des Studiums.

Prof. Dr.-Ing. Ralf Vick: Natürlich gehört die Vermittlung solider Grundlagen der Mathematik, Elektrotechnik und des Maschinenbaus in ein solches Studienprogramm. Dazu muss aber auch bekannt sein, wie Energie gespeichert wird, elektrische Maschinen funktionieren und Abläufe gesteuert und geregelt werden. Anwendungsorientierte Projekte geben den zukünftigen Ingenieuren und Ingenieurinnen die Möglichkeit, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen.

Prof. Dr.-Ing. Michael Scheffler: Als Mitverantwortlicher der Fakultät für Maschinenbau fallen mir in erster Linie unsere Module und Vorlesungen zur Fahrzeugtechnik ein. Aber auch Konstruktion, Mechanik und die Tribologie, also die Lehre von der Reibung, gehören dazu. Ein praktisches Highlight wird das integrierte Forschungsprojekt sein, bei dem unsere Studierenden ihr theoretisches Wissen bei Herstellern und Zulieferern umsetzen können.

Welche Interessen sollten angehende Studierende mitbringen?

Prof. Dr.-Ing. Scheffler: Auf jeden Fall Interesse an technischen Entwicklungen, Mathematik ist da ein ganz wichtiges Instrument zur Umsetzung, Ausdauer bei den Grundlagen, ohne die es nicht geht und Spaß bei der Umsetzung in technische Anwendungen. Dazu gehört auch, keine Scheu zu haben, Neues zu denken und zu formulieren. Und: Ohne Teamarbeit geht heute fast nichts mehr, also Interesse an Zusammenarbeit und Kommunikation ist ein ebenso wichtiger Bestandteil eines dann hoffentlich erfolgreichen Studiums.

Herr Professor Vick: Elektromobilität bedeutet nicht, dass einfach nur ein elektrischer Motor mit Batterie in ein Fahrzeug eingebaut wird. Auch andere Bereiche wie das autonome Fahren, die vernetzte Kommunikation mit der Umwelt, die Energieversorgungskonzepte und die Nachhaltigkeit der Produkte sind Bestandteil der Elektromobilität. Wir müssen den Studierenden demzufolge ein verzahntes Studienprogramm mit maschinenbau- und elektrotechnischen Inhalten anbieten. In einer begrenzten Zeit müssen solide Grundlagen vermittelt werden, ohne zu sehr in die Spezialisierung zu gehen. Daher haben wir uns entschlossen, diesen Studiengang einzurichten, der in sechs Semestern die Grundlagen für ein aufbauendes und in unterschiedliche Richtungen spezialisiertes Masterstudium legt.

Wie ordnet sich das Studienangebot in die Forschungsschwerpunkte der beiden Fakultäten ein? Werden Studierende in die Forschungen einbezogen?

Prof. Dr.-Ing. Michael Scheffler: Das Studienangebot wurde passgenau zum Forschungsschwerpunkt Automotive aufgebaut. Unsere Studierenden werden mit Teilaspekten der Entwicklung, die Bestandteile von Forschungsprojekten sind, betraut, sei es als studentische Hilfskräfte oder als Studierende, die ihre Bachelor- oder Masterarbeiten durchführt. Ohne Studierende geht es hier nicht.

Prof. Dr.-Ing. Ralf Vick: Auch im Bereich der Medizintechnik sind neue Ansätze im Bereich Krankentransport, Logistik und der Versorgung im Krankenhaus mittels elektromobiler Systeme gefordert, so dass die Studierenden nicht nur mit Fahrzeugen, sondern auch anderen gesellschaftlichen Anwendungen konfrontiert werden.

Wie praxisnah ist die Ausbildung im Studiengang „Elektromobilität“ an der OVGU, gibt es außeruniversitäre Partner?

Prof. Dr.-Ing. Michael Scheffler: Ohne Frage steht die Vermittlung von Grundlagen zeitlich an erster Stelle. Aber: Wir wollen, wir können das Auto nicht neu erfinden und orientieren mehr auf praxisrelevante Ausbildung. Nehmen wir die Batterien als Beispiel: Grundlagenforschung auf Ebene der Batteriezelle können und wollen wir gar nicht machen, das können andere schon länger als wir. Aber: Wie verhält sich eine Batterie unter unterschiedlichen Lasten und äußeren Bedingungen? Wie ist ihr Degradationsverhalten bei unterschiedlichen Leistungsanforderungen? Wie können wir durch ein optimal zu- und weggeschaltetes Umfeld die Lebensdauer der Batterie optimal halten? Dies sind einige praxisbezogene Fragestellungen, zu denen es ohne Kooperation mit Industriepartnern nicht geht, und diese Kooperationspartner kommen überwiegend aus unserem Bundesland.

Portrait Prof. Scheffler (c) Harald Krieg_Universität Magdeburg

Prof. Scheffler (Foto: Harald Krieg / Universität Magdeburg)

 

Was unterscheidet dieses Studienangebot der OVGU von anderen Studienangeboten zur „Elektromobilität“?

Prof. Dr.-Ing. Ralf Vick: Im Vergleich zu ähnlich orientierten Studiengängen ist es uns gelungen, eine ausgewogene Verteilung der Inhalte von Maschinenbau und Elektrotechnik abzubilden. Einige neue Konzepte, wie das Anwendungspraktikum, in dem die Studierenden eigene Elektromobile, z.B. ein selbstbalancierender Scooter oder Crazy Cart, aufbauen und in Betrieb nehmen können, unterstreichen unsere innovative Herangehensweise, um technikaffinen Studierenden praktische Erfahrungen zu vermitteln, aber auch um junge Menschen für angewandte Technik zu begeistern. Zudem ist durch den Forschungsschwerpunkt Automotive die Einbindung in aktuelle Forschungsprojekte im Bereich Elektromobilität gegeben.

Im Regierungsprogramm Elektromobilität ist festgelegt, dass bis 2020 eine Million Elektroautos auf Deutschlands Straßen fahren sollen – viel Arbeit für angehende Ingenieure der Elektromobilität. Doch ist „Elektromobilität“ wirklich nur das Elektroauto?

Prof. Dr.-Ing. Michael Scheffler: Festlegung hin, Festlegung her. Zunächst muss dies mit der Verfügbarkeit einer Versorgungsinfrastruktur – auch Elektroautos müssen „tanken“ – einhergehen und außerdem bezahlbar bleiben. Dazu wird ganz sicher noch einige Zeit ins Land gehen. Außerdem: E-Bikes, sich autonom bewegende Haushalts- und Gartenhilfen, Servicedrohnen, Pflegeunterstützung und sicherlich in Zukunft eine ganze Reihe von Nischenprodukten lassen sich elektrisch besser antreiben als mit einem Verbrenner. Wir stehen heute am Anfang einer Entwicklung, die noch viele Überraschungen bereithält.

Mich ärgert bei der Diskussion um Elektromobilität immer wieder, dass ein ganz wichtiger Punkt – die Erzeugung der Elektroenergie als Antriebsenergie – häufig unter den Tisch gekehrt wird. Würde es jetzt schon diese eine Million Elektrofahrzeuge geben, wäre der Gesamtausstoß an Kohlendioxid deutlich höher. Dieses Problem kann nur gelöst werden, wenn wir bei der Stromerzeugung weg von Kohle, Erdgas und Erdöl hin zu Sonne, Wind und Biomasse gehen, unsere Stromversorgung also aus nachhaltigen Energiequellen betreiben; allein die Sonne liefert jährlich etwa 7000 mal mehr Energie, als wir als Weltbevölkerung benötigen.

Wie kann es nach dem Bachelorstudium Elektromobilität weitergehen? Welche Karriereaussichten gibt es?

Prof. Dr.-Ing. Michael Scheffler: Wir denken auf Universitätsebene bereits über den Aufbau eines Masterstudiengangs nach. Hier wird dann nicht nur das im Bachelorstudiengang Elektromobilität erworbene Wissen weiter ausgebaut und spezialisiert, sondern aus heutiger Sicht noch randständige Themen aufgegriffen. Wir möchten zeitgleich mit der Verfügbarkeit erster Bachelor-Absolventen aus dem E-Mobilitätsstudiengang einen Masterstudiengang, Arbeitstitel: Mobilität, anbieten. Das ist sportlich, aber ich bin zuversichtlich, dass wir das schaffen.

 

Professor Scheffler, Professor Vick, vielen Dank für das Gespräch.

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In verschiedene Richtungen denken

Lucy Weber gehört zu den ersten Studierenden, die sich im vergangenen Oktober im neuen Bachelor-Studiengang Cultural Engineering immatrikuliert haben. Die 25-Jährige gibt uns einen Rückblick auf die ersten zwei Semester und erzählt von ihren Zukunftsplänen.

Nancy Weber studiert an der Uni Magdeburg Cultural Engineering 

Wie bist du dazu gekommen Cultural Engineering an der OVGU zu studieren?

Ich komme aus Dresden und habe dort angefangen Lehramt zu studieren. Dabei habe ich gemerkt, dass das nicht zu hundert Prozent meins ist, weil es ziemlich einschränkend ist in dem, was man später damit machen kann. Damals habe ich nebenbei im Theater gearbeitet und in vielen kulturellen Vereinigungen Praktika gemacht und dabei festgestellt, dass ich gern in der Kultur arbeiten würde. Ein rein kulturwissenschaftliches Studium wäre nichts für mich gewesen, da ich gern in verschiedene Richtungen denke und mich ausprobiere. Als ich dann den Cultural Engineering-Studiengang an der Universität Magdeburg entdeckt habe dachte ich: Ja, genau das will ich machen.

Eure Studieninhalte sind sehr breit gefächert: IT, Stadtsoziologie, Wirtschaftswissenschaften und auch Kulturwissenschaften – muss man wirklich alles können?

Man muss sich nicht für alles interessieren. Zu Beginn gibt es eine Einführung in die Wirtschaftsinformatik, in die technische Logistik und in die Wirtschaft. Da muss man durch. Das gibt aber, denke ich, auch ein ganz gutes Bild, was später so von einem verlangt wird. Aus dem Bereich Kulturwissenschaften durften wir schon im zweiten Semester die Kurse selbst wählen, die sind zum Großteil auf Englisch – wer das umgehen möchte kann zum Beispiel die von den Geschichtswissenschaftlern wählen, die sind auf Deutsch. Später kommen dann Wahlpflichtveranstaltungen wie Stadtsoziologie oder andere Sachen, die man sich nach seinen Wünschen auswählen kann. Man kann sich nach seinen Interessen oder seinem Profil, was man später entwickeln möchte, Kurse aussuchen.

Wie gut sollten denn die Englischkenntnisse für das Studium sein? Reicht das Abiturenglisch aus?

Wir haben einige, die direkt vom Abitur kommen. Die Klausur war für sie glaube ich leichter, weil die Klausur ähnlich einer Englisch-Abiturprüfung aufgebaut war. Für mich war das schwieriger, weil mein Abitur schon etwas länger her ist. Dafür war ich aber schon ein Jahr in den USA, daher ist Englisch für mich recht geläufig. Ich denke, man muss sich ein bisschen reinfuchsen, aber wenn man sich jeden zweiten Tag mit diesen englischen Texten beschäftigt, wird es mit der Zeit auch leichter. Und wenn man merkt, man hat damit große Probleme, kann man den Kurs auch ein oder zwei Semester schieben und nochmal einen Englischkurs an der Uni belegen. Für das spätere Leben sind gute Englischkenntnisse auf jeden Fall eine gute Kompetenz, die überall gebraucht wird.

Was macht die thematische Abwechslung mit deinem Unialltag?

Für mich ist es super, wenn ich zwei Stunden lang für ein kulturwissenschaftliches Fach Texte auf Englisch gelesen habe, dann könnte ich nicht nochmal zwei Stunden lang Texte für ein anderes Fach lesen. Dann ist mein Kopf damit voll. Aber Mathe zum Beispiel geht, weil das zwei so unterschiedliche Denkrichtungen sind. Der Studiengang macht einen schönen, abwechslungsreichen Unialltag. Inzwischen stellt man auch schon Verbindungen her – gerade zwischen Wirtschaft und Wirtschaftsinformatik, aber auch in Richtung Logistik.

Weißt du schon, wo du dein Auslandssemester im vierten Semester verbringen möchtest?

Ich habe schon nach Universitäten geschaut, wo ich gerne hinwollen würde. Am liebsten würde ich nach Schweden. Ich mag das Land und die Sprache, es gäbe eine Universität in Karlstad, die Kurse in European Studies und Media Studies haben, die mich interessieren würden. Außerdem kann man dort auch Schwedisch lernen. Das ist mir wichtig, denn wenn ich schon in einem anderen Land bin, möchte ich auch die Sprache lernen.

Von Dresden nach Magdeburg – wie war die Umstellung für dich?

Ich bin ganz froh, dass Magdeburg kleiner ist, als Dresden. Gerade bei Cultural Engeneering hat man die Möglichkeit neben dem Studium so viele Dinge auszuprobieren, die zum Studium passen, dass es für mich gut ist, dass die Auswahl hier kleiner ist – aber immer noch groß genug. In Dresden wäre ich wahrscheinlich gar nicht mehr zum Studieren gekommen, weil ich nebenbei nur gearbeitet hätte. Magdeburg ist sehr niedlich und man gewöhnt sich schnell an die kurzen Wege. Ich laufe fünf Minuten zur Uni und kann zwischen zwei Vorlesungen immer nach Hause, wenn ich möchte. Ich bin froh, dass es die Stadt geworden ist.

Wo engagierst du dich neben dem Studium?

Teil des Studiengangs ist eine Projektarbeit, mit der ich schon angefangen habe. Dabei habe ich teilweise das Projektmanagement der „Compangnie Augenmusik“ übernommen. Diese macht Theater für hörende und gehörlose Kinder und Erwachsene. Dafür habe ich einen neuen Internetauftritt samt Corporate Design erstellt, jetzt geht es ans Anträge für Fördergelder stellen und Konzepte entwickeln. Der Kontakt besteht noch aus meiner Zeit aus Dresden, meine Arbeit für das Projekt erledige ich zum Großteil aus Magdeburg.

Deine Pläne nach dem Studium?

Vor Studienbeginn habe ich in Dresden verschiedene Praktika gemacht, beim Filmfest Dresden, im Medienkulturzentrum und am Theater. Ich könnte mir gut vorstellen wieder in diese Richtung zu gehen, also zum Beispiel beim Filmfest Dresden zu arbeiten. Das Studium lässt mir ja viele Positionen offen.

Ich möchte nicht in großen Firmen wo ich mit dem, was ich gelernt habe, super viel Geld verdienen kann, arbeiten. Ich möchte etwas, wo ich hinter der Philosophie stehe. Es ist noch offen, aber tendenziell geht es für mich in die Kulturrichtung. Ich mag Sachen, die flexibel sind und – so wie das Studium – in verschiedene Richtungen gehen.

Dein Studiengang in einem Wort?

Interdisziplinär.

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Ausbildung zum/r Industriemechaniker/in an der Uni Magdeburg

Der Auszubildende Kasem Alfalah hat seine Lehre als Industriemechaniker an der Universität Magdeburg gerade erst frisch begonnen und verrät, warum er sich für den Beruf und die Uni als Ausbildungsunternehmen entschieden hat.

Portrait Kasem Alfalah

 

Was gefällt dir an dem Beruf?

An dem Beruf gefällt mir, dass ich die fertigen Teile in den Händen halten und sehen kann, wo diese Teile dann eingebaut werden.

 

Warum machst du die Ausbildung an der Uni Magdeburg?

Weil ich die abwechslungsreiche Arbeit mag, also zum Beispiel auch die Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern.

 

Was hast du bisher gelernt?

Ich habe bisher das Anreißen, Feilen, Körnen, Bohren und Senken von Werkstücken gelernt.

 

Was musst du noch lernen?

Da ich im 1. Lehrjahr bin, noch sehr viel, z. B. die Arbeit an CNC-Maschinen.

 

Was lernst du in der Berufsschule?

In der Berufsschule lerne ich die Theorie-und Grundkenntnisse der Ausbildung.

 

Deine Ausbildung in einem Hashtag?

#Handwerk

 

Fragen zu diesem und weiteren Ausbildungsberufen beantworten wir unter anderem auch am 21. und 22.9.2018 auf der Bildungsmesse Perspektiven.

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Letzte Änderung: 26.10.2017 - Ansprechpartner: Webmaster