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Studium & Lehre

Internationalisierung

Foto: shutterstock / Rawpixel.com

Die Lehre an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg orientiert sich an dem Ziel, Studierende zu kreativen und kritikfähigen Menschen auszubilden, sie mit Problemlösungskompetenz, Teamfähigkeit, interkulturellem Wissen und Verantwortungsbewusstsein auszustatten. Der Freiheit der Lehre verpflichtet, legt sie den Fokus auf eine wissenschaftliche Fundierung von Lösungen und eine damit verbundene kritische und dauerhaft lernbereite Haltung.

Die Lehre der Universität ist geprägt von vielfältigen Formen der Kommunikation, die selbständigen Wissenserwerb und Umgang mit Problemen und Aufgaben möglich macht und herausfordert. Als Kooperationspartner für den Olympiastützpunkt des Landes Sachsen-Anhalt bietet die Universität Magdeburg Leistungssportlerinnen und -sportlern ideale Studienbedingungen.

 

Aktuelle Meldungen aus Studium & Lehre:


Universität Magdeburg verabschiedet 2509 hochqualifizierte Fachkräfte aus 48 Nationen

2509 Absolventinnen und Absolventen aus 48 Nationen verlassen im Abschlussjahrgang 2016/17 als hochqualifizierte Fachkräfte die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg; 1057 von ihnen sind Frauen. Die zahlenmäßig stärkste Gruppe bildeten Absolventen der ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge, gefolgt von denen der Humanwissenschaften, der Wirtschaftswissenschaft und der Informatik. In wenigen Wochen verlassen darüber hinaus rund 200 approbierte Ärztinnen und Ärzte nach einem erfolgreichen Studium die Universität Magdeburg.

Header_Absolventenverabschiedung Uni Magdeburg (c) Harald KriegDie besten Bachelor- und Masterabsolventinnen und -absolventen ihres Jahrgangs auf der Feierlichen Absolventenverabschiedung 2017 mit Rektor Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan und Fakultätsvertretern. (Foto: Harald Krieg / Universität Magdeburg)

Auf der Feierlichen Absolventenverabschiedung am 18. November 2017 wurden sie im Magdeburger MARITIM-Hotel vom Rektor der Universität, Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan, und Mitgliedern ihrer Fakultäten feierlich in ihr Berufsleben entlassen. „Sie haben es geschafft, halten mit mehr als 2500 ehemaligen Kommilitonen Ihre Abschlusszeugnisse in den Händen, feiern nach anstrengenden Wochen und Monaten den Studienabschluss. Ein großer persönlicher Erfolg, zu dem ich Ihnen auf das Herzlichste gratulieren möchte“, so Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan.

Auf der Festveranstaltung wurden auch die besten Bachelor- und Masterabsolventinnen und -absolventen der Fakultäten ausgezeichnet und vom Rektor beglückwünscht. „Ihre weiteren Lebenswege sind so unterschiedlich und individuell wie Sie selbst“, unterstrich Prof. Strackeljan. Einige blieben der Universität, der Stadt oder Region sicher erhalten, nicht wenige würden aber ihren Studienort verlassen und irgendwo in Deutschland oder auch im Ausland erste Berufserfahrungen sammeln, vielleicht auch ein Unternehmen gründen. „Aber, ganz gleich, wohin es sie verschlägt: Wir möchten ein wichtiger Teil Ihrer Erinnerung bleiben und Sie ermutigen, sich nun in der Rolle der Alumni in die weitere Entwicklung Ihrer Alma Mater einzubringen. Sei es, weil Sie gemeinsam mit uns Forschungsprojekte betreiben, unsere Weiterbildungsangebote nutzen oder einfach eines Tages auf der Suche nach gut ausgebildeten Fachkräften bei uns vorbeischauen. Lassen Sie die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg weiter ein Teil Ihres Lebens sein, bleiben sie mit uns in Verbindung!“

Zur Erinnerung an ihre Studienzeit erhielten die Absolventinnen und Absolventen In diesem Jahr zum ersten Mal ein Fotobuch, in dem unzählige Momente und Ereignisse aus fünf Jahren Unialltag festgehalten sind.

 

Bilder zum Download:

Bild 1 // Quelle: Harald Krieg / Universität Magdeburg // Bildunterschrift: Die besten Bachelor- und Masterabsolventinnen und -absolventen ihres Jahrgangs auf der Feierlichen Absolventenverabschiedung 2017 mit Rektor Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan und Fakultätsvertretern.

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Vom MINT-Praktikanten zum Studenten

Mohamad Hadi Khalifa ist ein junger Mann, der schüchterner ist, als sein Erscheinungsbild vermuten lässt. Der kräftig gewachsene 21-jährige Syrer ist vor zwei Jahren mit seinem Bruder aus Aleppo geflohen und nach Magdeburg gekommen. Die Eltern und ein Großteil der Familie leben immer noch im Kriegsgebiet.

Hadi hat bereits ein Jahr an der Universität in Aleppo Maschinenbau studiert und wollte in Deutschland seine akademische Laufbahn wiederaufnehmen, denn Bildung ist für ihn der Schlüssel zur Integration. „Ohne Bildung wird es sehr schwer", erklärt er und schaut recht ernst dabei. An der Universität Magdeburg belegte er drei Sprachkurse, um dem Ziel näher zu kommen, ein Studium in einem technischen Fach aufnehmen zu können. Während seiner Recherchen dazu ist er zufällig auf das MINT-Praktikum der Universität-Magdeburg gestoßen, welches Schülerinnen und Schülern dabei helfen soll, in den Sommerferien oder nach dem Abitur, Studienrichtungen in den MINT-Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik kennenzulernen. Hadi meldete sich an und entschied sich für ein Praktikum der Medizintechnik bei „INKA – Intelligente Katheter“. Das MINT-Praktikum soll Studieninteressierten zeigen woran die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität forschen sowie einen praktischen Einblick in die verschiedenen Einrichtungen ermöglichen.

Portrait Mohamad Hadi Khalifa (c) Harald KriegMohamad Hadi Khalifa (Foto: Harald Krieg / Universität Magdeburg)

Bereits zu Schulzeiten machten Hadi Fächer wie Physik und Mathematik besonders Spaß, Gedichte auswendig lernen, war dagegen eine Qual für ihn. Nachdem Hadi sich in der letzten Zeit nur mit dem Deutsch lernen beschäftigte, wollte er endlich wieder etwas mit Zahlen und komplexen Vorgängen machen. So war die Vorfreude auf das Praktikum besonders groß. Hadis Aufgabe für die zwei Monate bestand darin, ein Hauptvenen-Modell zu erstellen, welches Bestandteil der Forschung zur Katheterplatzierung dienen sollte. Bevor es jedoch an das Modellieren oder Bearbeiten ging, musste Hadi sich erst einmal mit der Anatomie des Menschen beschäftigen. Der Studiengang Medizintechnik an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg verbindet die Fachbereiche Mathematik, Physik, Elektrotechnik und Informatik. Zudem werden hierbei medizinische Grundlagen in Anatomie und Biochemie vermittelt, um technische Lösungen zu entwickeln. Der Weg zum ersten Modell war mit einigen langen Diskussionen gepflastert, so Dr.-Ing. Boese, welcher Hadi bei INKA begleitete. Mithilfe des Programm Solidworks konnte Hadi dann mit seinem angeeigneten Wissen über Hauptvenen ein erstes virtuelles Modell erstellen. Dies wurde mithilfe eines 3D-Druckers realisiert, womit anschließend ein erster Prototyp produziert wurde.

Die Arbeit von Hadi lohnte sich, denn das Modell wird nun für die weitere Forschung zur sicheren Platzierung und Sichtbarkeit der Katheter genutzt, so Dr.-Ing. Boese. „Eigentlich wollte ich meine Deutschkenntnisse während des Praktikums verbessern, jetzt ist auch mein Englisch viel besser geworden“, erzählt Hadi mit leuchtenden Augen. Schließlich ist das Team bei INKA sehr international und auch die Programmiersprache ist Englisch. Dass es so gut klappt war auch für Hadi überraschend und konnte ihm die Angst vor einem Studium an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg nehmen. Mit Beginn des Wintersemesters 2017/18 hat er ein Studium in Medizintechnik aufgenommen. Das MINT-Praktikum würde Hadi immer wieder machen und hat dies auch schon seinen Freunden als Einstieg für eine universitäre Laufbahn ans Herz gelegt. „Wer in die Wissenschaft will, sollte so ein Praktikum besuchen. Das ist sehr wichtig“, sagte Hadi zum Schluss und lächelte dabei zufrieden.

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Universität und Wirtschaft vergeben erstmals Unternehmensstipendium

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg hat in Kooperation mit der regionalen Wirtschaft ein neues Stipendienmodell zur Förderung von Studierenden entwickelt und erstmals das Unternehmensstipendium der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg vergeben. Auf dem Netzwerktreffen der Kooperationspartner der Universität am 19. Oktober 2017 in der regiocom GmbH, wurden die ersten beiden Stipendien vom Rektor der Universität, Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan, und den Unternehmensvertretern feierlich überreicht.

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Absolventin der Uni Magdeburg mit DAAD-Preis ausgezeichnet

Nicole Andrea Parks, Absolventin im Masterstudiengang Chemieingenieurwesen: Molekulare und Strukturelle Produktgestaltung an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, erhält den diesjährigen Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) für besondere akademische Leistungen und herausragendes soziales Engagement. Die gebürtige US-Amerikanerin studierte von Oktober 2014 bis Juli 2017 an der Fakultät für Verfahrens- und Systemtechnik und schloss trotz anfänglicher Hürden mit „Auszeichnung“ ab.

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Mit dem Diskus nach Taipei

“Die Teilnahme war ein emotionales Erlebnis und sehr motivierend für die nächste Zeit und meine weiteren Ziele. Gleichzeitig war es auch eine Belohnung für die viereinhalb Jahre hartes Training, um bis hierhin zu kommen“, erzählt Torben Brandt über seine Teilnahme an der Universiade 2017 in der Disziplin Diskuswurf.

Zum Diskuswerfen ist der Student der Wirtschaft und Verwaltung/Sport über Umwege gekommen. Als er bei einem Halbmarathon der schnellste seiner Altersklasse wurde und auch Sportler vom Sportclub Magdeburg hinter sich gelassen hat, nahm er seinen Mut zusammen und versuchte es selbst bei dem Verein. Schnell wurde klar, dass seine körperliche Voraussetzung sich besser zum Werfen eignet, als zum Laufen. Ein Trainer erkannte sein Talent und so begann sein Training in der Disziplin Diskuswurf.

Nach viereinhalb Jahren des Trainings wurde Torben Brandt durch seine Leistungssteigerung ein klarer Kandidat für die Universiade, die etwa 13.000 studierende Sportlerinnen und Sportler aus über 150 Ländern zu sich lockt und somit das drittgrößte Turnier der Welt ist. Dieses Jahr haben sich die Spitzensportler im der taiwanesischen Hauptstadt Taipei zum Wettkampf zusammengefunden.

TorbenBrandt (c) privat 2Torben Brandt bei der Universiade in Taipei (Foto: privat)

Nicht nur das Messen mit den Teilnehmern war für Torben Brandt spannend, auch das Kennenlernen der verschiedenen Nationen und Kulturen war für ihn ein besonderes Erlebnis. „Am besten konnte man die anderen Nationen beim Essen kennenlernen, mal habe ich mit Japanern gespeist, mal mit Südafrikanern, Slowenen, Rumänen oder Finnen. Am Essenstisch hatte man Zeit für Gespräche und durch die sehr große Auswahl an Speisen, hat man auch viel mehr von der Kultur und deren Gewohnheiten mitbekommen. Es war fantastisch und ein ganz anderes Level von gegenseitiger Achtung und Wertschätzung“, schwärmt der Diskuswerfer.

Besonders in Erinnerung bleiben wird dem Spitzensportler die Gastfreundschaft und Begeisterung für die Teilnehmer der Universiade, die sie von den Einheimischen erfahren haben. „Wir wurden frenetisch gefeiert, die Leute standen Spalier. Die Stadien waren voll und an den Straßen standen kilometerlang Menschen, die uns zujubelten. Ich bin sehr dankbar dafür.“

Ansporn von außen und Unterstützung von der Uni

Die Zustimmung der Menschen ist für ihn ein Ansporn, mit dem Sport weiter zu machen. Denn sein Studium mit dem Sport zu verbinden erfordert viel Disziplin, Ehrgeiz und Ausdauer von ihm. „Durch den Sport erlebe ich leider wirklich viele Einschränkungen. Zum Beispiel wäre ich gerne öfter in der Universität. Manchmal gibt es Semester, an denen ich zwei Mal auf dem Campus bin. Ich würde mich gerne mehr ins Studentenleben einbringen. Debatten führen über Politik und das Weltgeschehen. All das, was der süße Nebengeschmack der Universität so mit sich bringt, fehlt mir. Beim Feiern findet man mich doch ein-zweimal, wo ich dann einfach mal Student bin“, erzählt der 22-Jährige.

Die Universität Magdeburg spielt bei der Förderung meiner Karriere eine sehr große Rolle, im Vergleich zu vielen anderen Universitäten wird hier viel für Sportler gemacht, was mir überhaupt die Chance ermöglicht hat, Leistungssport zu betreiben. Vielleicht könnte man die Sportler noch anders würdigen, aber ansonsten erfüllt die Universität ihre Verantwortung“, so Torben Brandt.

Für die Zukunft hat sich der Student zum Ziel gesetzt, die Universität als qualifizierter und engagierter Lehrer zu verlassen und vielleicht noch einen Abschluss mehr zu machen. Im Sport möchte er sich weiterhin so gut entwickeln und seine Performance stabilisieren.

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Das war die Immafeier 2017

Am 5. Oktober 2017 war es wieder soweit: Die neuen Studierenden der Universität Magdeburg wurden zum Start ins Studium begrüßt. Die Immatrikulationsfeier für die Erstsemester, deren Eltern und Angehörige fand in der FestungMark gegenüber dem Hauptcampus statt. Begleitet wurde das Rahmenprogramm vom Uniradio Guericke FM.

 

Der Andrang zur #Immatrikulationsfeier 2017 ist wirklich groß. Keine Sorge: wir fangen 15 Minuten später an. #ovgu #unimagdeburg #magdeburg

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Willkommen an der Uni Magdeburg

Unsere Ersties stellen sich vor:
Bild 1: Lena Mages aus Köln, 24 Jahre / Marte Habdank aus München, 22 Jahre / Lena Peters aus Celle 24 Jahre / sudieren Betriebliche Berufsbildung
Bild 2: Thien An Pham aus Magdeburg, 18 Jahre, studiert International Management
Bild 3: Oscar Quintin aus Mexiko, 21 Jahre, studiert Wirtschaftsingenieur / Jhonier Calero aus Kolumbien, 19 Jahre, studiert Informatik / Alejandro Mendez aus Nicaragua, 19 Jahre, studiert Mechatronik / Joan Tovar aus Kolumbien, 20 Jahre, studiert Informatik
Bild 4: Silas Pintag aus Hannover, 21 Jahre / Rafael Stasiak aus Bremen, 20 Jahre /  Nick Knirsch aus Feuchtwangen, 18 Jahre / studieren Sport & Technik
Bild 5: Alexander Klimek aus Eilsleben, 18 Jahre, studiert Wirtschaftsingenieur Verfahrens- & Elektrotechnik / Martina Wunderling aus Eilsleben, 19 Jahre, studiert Biosystemtechnik

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Tausche Magdeburger Dom gegen Eiffelturm, s‘il vous plaît!

In der Stadt der Liebe ist es nicht nur möglich, sich Kunst und gutem Essen zu widmen, auch in puncto Karriere und Weiterbildung stehen Studierenden viele Optionen offen. Darum entschied sich Carolin Elseg, ein halbes Jahr nach Noisy le Grand, einem Nachbarort von Paris, zu gehen, um dort ein Praktikum zu absolvieren. An der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg studiert die junge Frau im Master Betriebliche Berufsbildung und Berufsbildungsmanagement mit dem Profil Organisations- und Personalentwicklung.

„Ich hatte nach einem Semester Französischunterricht an der Uni Lust, meine Kenntnisse in der Praxis umzusetzen und zu vertiefen“, erzählt Carolin Elseg, „da habe ich die Suche spontan gestartet und mich einfach mal beworben.“

Gesagt, getan. Nach eigener Internetrecherche bewarb sie sich bei der französischen Tochter des deutschen Maschinenbauunternehmens Voith Turbo, in dem Produkte wie Bremssysteme und Getriebe für LKWs, Züge und Schiffe verkauft sowie in der eigenen Werkstatt repariert werden. Bis Ende August war die Magdeburger Studentin in Noisy le Grand, 20 Kilometer östlich von Paris, und erweiterte nicht nur ihre Französischkenntnisse, sondern sammelt in ihrem Praktikum als Assistentin des Directeur General Adjoint – zu Deutsch: stellvertretender Geschäftsführer – viel Berufserfahrung. „Meine Aufgaben liegen im Recruiting, Gesundheitsmanagement und in der Personalbetreuung“, berichtet die Studentin, „außerdem gebe ich interessierten Mitarbeitenden Deutsch- und Englischunterricht, indem ich ihre Sprachfertigkeiten mit Hilfe von Übungsaufgaben, Videos und Zeitungsartikeln fördere.“

Während ihres Aufenthalts lebte Carolin Elseg in einer WG in Noisy le Grand, gerade einmal 800 Meter von ihrer Arbeitsstelle entfernt. Neben einer Praktikumsvergütung, erhielt die Studentin finanzielle Unterstützung durch das Leonardo/Erasmus-Stipendium. „Damit konnte ich sehr gut in Frankreich leben“, sagt sie, „auch wenn die Preise teilweise wirklich saftig sind. Wobei ich mich daran – selbst als Schwäbin – irgendwann gewöhnt habe.“ Außerdem biete die Homepage des Leonardo Büros viele nützliche Hinweise und Tipps zu Stipendien, zur Wohnungssuche und vielem mehr.

Verliebt in Paris

Carolin Elseg hat sich selbst in die Stadt der Liebe verliebt: „Paris ist einfach wunderschön. Am liebsten bin ich in den Park „Vert Galant“ gegangen, ganz an der Spitze der Île de Cité, direkt an der Pont Neuf“, erzählt die Französin auf Zeit, „dort picknickte ich mit Freunden am Ufer der Seine und betrachtete die tollen Gebäude.“

Picknick an der Seine mit meiner Kollegin FatimaNotre Dame

Bild 1: Picknick an der Seine mit Kollegin Fatima // Bild 2: Notre Dame

Aber nicht nur die malerische Kulisse und die Macarons (kleine Baisergebäcke) sagten der Magdeburgerin zu, sie fühlte sich als Praktikantin in ihrem Arbeitsumfeld äußerst wohl und nimmt neue Praxiserfahrungen mit nach Hause. „Ich habe spannende Einblicke in die Arbeit eines Managers erhalten. Manchmal hat uns unser Chef eine herausfordernde Fragestellung gestellt, wie man schwierige Situationen im Unternehmen lösen könnte. Dadurch habe ich gelernt, wie die Theorie in der Praxis angewendet wird“, erzählt Carolin Elseg. Auch für sich persönlich habe sie einiges mitnehmen können: „Ich habe gelernt, dass man trotz allen „Erwachsenseins“ auch mal Heimweh bekommt – und dass dieses aber auch wieder verschwindet“, so die junge Frau.

Carolin Elseg rät jeder Studentin und jedem Studenten, den Schritt zu wagen und ein Praktikum oder ein Semester im Ausland zu absolvieren. „Lasst euch nicht von der fremden Sprache einschüchtern, man findet immer mindestens einen Freund und Verbündeten im Unternehmen oder anderswo, mit dem alles Spaß macht“, versichert sie. Insofern stimmt die Magdeburger Studentin mit dem französischen Stimmwunder Edith Piaf überein: „Non, je ne regrette rien.“

Cinderellas Schloss bei Nacht - Disneyland

Zum Verlieben: Das Schloss von Cinderellas im Disneyland Paris bei Nacht

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Am Ufer der Wolga - Ein Reisetagebuch

Willkommen in Kasan! 18 Studierende der Uni Mageburg besuchen für zwei Wochen die Städte Kasan und Bolgar in der autonomen Republik Tartastan. Im Austausch mit der Universität Kasan, lernen die Studierenden des Studiengangs European Studies die interkulturelle Kommunikation im Alltag und in der Politik kennen. Zudem erfahren sie mehr über die Sprache, Kultur und Menschen in der fast 3.000 Kilometer entfernten Region, mitten in Russland. Organisiert wird die Summer-School von Dr. Tatjana Samostyan, Lehrstuhl für Slawistik an der Fakultät für Humanwissenschaften. Vom 02. - 16. September sind sie zur interkulturellen Exkursion am Ufer der Wolga unterwegs und berichten in ihrem Online-Tagebuch von den spannenden Eindrücken vor Ort.

Tag 9:

Gerade vor einer Woche wurde in Bolgar eine neu erbaute islamische Akademie eingeweiht, die ganz in der Nähe zu der Weißen Moschee errichtet wurde. Die Gruppe konnte eine exklusive Führung durch die Akademie erhalten und der Stellvertretende Leiter der Akademie erklärte ihnen, warum diese gebaut wurde: Durch die Ausbildung von Gelehrten in der friedlichen Tradition des tatarischen Islams soll radikalen islamischen Einflüssen vorgebeugt werden.

Danach ging es in ein Brotmuseum, in dem das ländliche Leben zu früheren Zeiten in Russland und die traditionelle Herstellung von Brot nachgebaut wurde. Zudem stieß ein Studierender in der Nähe auf einen hübschen Birkenwald, den die Gruppe dann auch besuchte. Schließlich ist die Birke ein typisch russisches Symbol und spielt auch in vielen Sagen und Märchen eine Rolle.

Tag 6-8:

Das Wochenende der Sommerschule in Bolgar war interessant, intensiv und wie immer sehr produktiv. Die Studierenden beschäftigten sich in interaktiven Seminaren und Workshops mit der Wirtschaftskrise Russlands, mit der Kultur und der Geschichte des Landes sowie weiterhin mit Fallbeispielen für interkulturelle Begegnungen. Sie lernten mit Begeisterung die Ebru-Maltechnik sowie traditionelle Tänze kennen. Über Wissenschaft und Literatur des Khanats der Wolgabulgaren konnten die Magdeburger auf dem eindrucksvollen "Weg der Gelehrten und Dichter erfahren" und parallel dazu die unschlagbare Aussicht auf die Wolga genießen, die der Weg und die nahegelegene Quelle mit „heiligem Wasser“ zu bieten haben.

Tag 5:

An einem weiteren Tag der Sommerschule konnten die Teilnehmenden das "Museum der Bolgar-Zivilisation" und eine neu gebaute Moschee in Bolgar besichtigen, wo sie viel Neues über die Region erfahren konnten. An der Moschee trafen sie auch auf ein tartarisches Brautpaar. Außerdem konnten sie das schöne Wetter und die weitläufige Natur auf dem Weg zur Moschee genießen. Workshops zur interkulturellen Kommunikation fanden weiterhin statt. Es war ein voller Tag, der mit einem gemütlichen Lagerfeuer mit russischen und deutschen Liedern abgeschlossen wurde.

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Tag 2 - 4:

Nach einem Tag in Kasan brachen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Sommerschule auf in die kleine Stadt Bolgar, ca. 200 km südlich von Kasan. Hier findet der Großteil der Sommerschule statt: Täglich besuchen die Studierenden Seminare, beispielsweise zu interkultureller  Kommunikation und zu der russischen Kultur im Besonderen. In den letzten Tagen beschäftigten sie sich besonders mit der russischen Kinematografie. Zudem kommen die Studierenden ständig mit der russischen Sprache in Kontakt.

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Tag 1: Endlich angekommen!

Am ersten Tag in der Hauptstadt der Republik Tatarstan, Kasan, bekamen die Studierenden eine ausführliche Stadtführung und lernten viel über die Geschichte und die Sehenswürdigkeiten der Stadt. "Kasan" kann mit "Kessel" übersetzt werden, deswegen gibt es ein großes "Kesselmonument", von dem man eine tolle Aussicht hat. Weiterhin besuchten sie die sehr farbenfrohe Altstadt Kasans und retteten sich aus strömendem Regen in eine geschichtsträchtige Moschee.

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Tag 0: Spannung auf Kasan

In großer Vorfreude können wir berichten, dass es insgesamt 18 Studierende des Studienganges European Studies vom 02.-16. September dieses Jahres nach Russland an die Ufer der Wolga verschlagen wird. Die meisten von ihnen haben Russisch als Hauptsprache ausgewählt. Die Sprache wird während des gesamten Studiums unterrichtet und möglicherweise werden sie ein Auslandssemester in Russland absolvieren. Um die Studierenden, die gerade das zweite Fachsemester beendet haben, besser darauf vorzubereiten, initiierte und organisierte Frau Dr. Tatjana Samostyan, Dozentin am Lehrstuhl für Slawistik und Verantwortliche für Internationale Kooperationen im Studiengang European Studies, diese Sommerschule in Russland über interkulturelle Kommunikation im Alltag und in der Politik. Das Projekt ist ein Pre-Workshop zum Internationalen Forum mit dem Titel „Der Islam in der multikulturellen Welt“ und ist entsprungen aus der neu entstandenen Kooperation zwischen der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und der Kasaner Föderalen Universität, einer der renommiertesten Universitäten Russlands, die auch maßgeblich an der Organisation beteiligt ist.

Doch warum geht es um interkulturelle Kommunikation und um den Islam? Stattfinden wird das Projekt in den Städten Kasan und Bolgar in der autonomen Republik Tatarstan, in der ungefähr zu gleichen Teilen muslimische Tataren und orthodoxe Christen leben. Mit dieser Interkulturalität und der damit verbundenen Problematik werden sich die Studierenden auseinandersetzen – schließlich ist das Thema auch in Westeuropa mehr als aktuell. Dazu werden sie täglichen, intensiven Russischunterricht genießen; Zeit, um das historische Erbe der Millionenstadt Kasan und der Umgebung kennenzulernen, ist ebenfalls eingeplant.

Im besten Fall wird sich das Projekt als fester Bestandteil des Ensembles der von der OVGU organisierten und getragenen Sommerschulen etablieren. Wir hoffen, dass es in folgenden Jahren auch vielen anderen Studierenden des Studienganges European Studies sowohl als Vorbereitung auf ein Semester in Russland als auch als einzigartige interkulturelle Erfahrung dienen wird.

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Wenn Medizin auf Technik trifft

Medizintechnik ist eine wichtige Disziplin im Bereich der Ingenieurswissenschaften: Ob bei der Entwicklung von Prothesen für körperlich Beeinträchtigte oder der Forschung und Weiterentwicklung im medizinischen Bereich bereits täglich eingesetzter und überaus wichtiger Geräte wie dem MRT. Neue Technologien und Denkansätze im Bereich der Medizintechnik tragen zur Verbesserung des gesundheitlichen Standards in Deutschland bei.

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg ermöglicht Studierenden mit dem Bachelor- und Masterangebot Medizintechnik die Kombination der Fachbereiche Mathematik, Physik, Elektrotechnik und Informatik kennenzulernen. Interdisziplinäre Herausforderungen dieser Fachbereiche finden in Vorlesungen, Seminaren und Praktika Anwendung, damit neue Lösungsansätze erforscht werden können.

Aufbauend auf dem neuen Bachelorstudiengang Medizintechnik, der seit zwei Jahren an der Uni Magdeburg angeboten wird, gewährt der englischsprachige Master Medical Systems Engineering, der pro Semester bis zu 40 Studieninteressierte annimmt, einen umfassenden Einblick in die Welt der medizinischen Forschung. In den Hörsaalreihen befinden sich viele internationale Studierende, die zum Teil aus Indien, Pakistan und Eritrea stammen.

 

Medizintechnik in der Praxis

Masterstudent Nicolas Glienke ist Teilnehmer des Praxisseminars Brain Computer Interfaces, welches im Rahmen der Veranstaltung physiologische Systemmodellierung an der Universität Magdeburg angeboten wird. Er und weitere Studierende erforschen die Reaktionen der eigenen Gehirnaktivitäten, um aus den gewonnen Datensätzen und Signalen einen Algorithmus für ein Computerspiel zu entwickeln. „Die praktische Anwendung ist ein guter Ausgleich zum theoretischen Anteil des Studiengangs“, betont Nicolas Glienke, der sich nach seinem Studium auf das Forschungsgebiet der Neurowissenschaft spezialisieren möchte.

Master Medical Systems Engineering 

Das Praktikum koordinieren die wissenschaftlichen Mitarbeiter der Fakultät für Informatik, Tim Pfeiffer, und Nikolai Heinze vom Leibniz Institut für Neurobiologie. Unter ihrer Anleitung soll ein Quellcode entstehen, der die Steuerung des Computerspielklassikers Pong mit Hilfe von Gehirnsignalen möglich macht. Dafür benötigt es vorab jedoch viele Tests und deren Auswertung, um die neuronalen Signale richtig interpretieren zu können.

„Für den Laien sieht die Messung wie eine Ansammlung von Wellen und Linien aus, doch da steckt mehr dahinter“, erläutern Tim Pfeiffer und Nikolai Heinze. „Über die Elektrodenhaube erfassen die Teilnehmer ihre neuronalen Aktivitäten des Gehirns in verschiedenen Situationen. Beim Schließen und Öffnen der Augen zeigt die Kurve einen direkt messbaren Ausschlag an“, so Pfeiffer. In der Praxis kommt diese Technologie bislang fast ausschließlich zur Verbesserung der Lebensqualität von körperlich beeinträchtigten zum Einsatz: Mit der Buchstabiermaschine zum Beispiel können Menschen mit dem Locked-In Syndrom, die die zum Sprechen nötige Muskulatur nicht bewegen können, dank der neuronalen Eingabemöglichkeit mit anderen Menschen kommunizieren.

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Medizintechnikstudium auf einen Blick

 

  • Die Regelstudienzeit für den Bachelor Medizintechnik beträgt 7 Semester.
  • Bachelorinteressenten sollten technische sowie naturwissenschaftliche Grundlagen mitbringen und
    ein gewisses Maß an mathematischem Verständnis.
  • Die Regelstudienzeit für den Master Medical Systems Engineering beträgt 4 Semester.
  • Ein Sprachnachweis in Englisch wird für den Master vorausgesetzt.
  • Die Studienplatzbeschränkung für den Masterstudiengang liegt bei 40 Teilnehmern.

 

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Ein Faible für Metall

Ausbildung Industriemechanik – da denkt doch jeder gleich an SKET, FAM oder Enercon als Lehrbetrieb. Oliver Gericke jedoch bewarb sich an der Universität Magdeburg um einen Ausbildungsplatz als Industriemechaniker. Er ist einer von 40 Lehrlingen an der OVGU und mag Metall, es sei sein Lieblingsmaterial, viel robuster als beispielsweise Holz. „Die Ausbildung ist sehr abwechslungsreich – drehen, bohren, fräsen, alles was zum mechanischen Bearbeiten von Metall gehört“, erzählt der Azubi im 2. Lehrjahr. Mal manuell von Hand, mal maschinell mit einer Werkzeugmaschine geht es den metallischen Bauteilen an den Kragen. Vor allem Fingerspitzengefühl und Augenmaß ist gefordert, wenn hier und da auch die ein oder andere vielleicht etwas antiquiert anmutende Werkzeugmaschine in der Werkstatt zum Einsatz kommt. Denn auch das gehört zur Metallbearbeitung, das Gefühl für den Rohstoff, das Material, die Form, aber auch die Wahl der richtigen Bearbeitungsmethode und ein gewisses Maß an Verstehen der Maschinen und Werkzeuge.

Gericke, Oliver (c) Harald Krieg

Dreieinhalb Jahre dauert die Ausbildung, deren praktischer Teil in der Werkstatt der Institute für Logistik und Materialfluss­technik, Maschinenkonstruktion, Mobile Systeme und Mechanik stattfindet. „Für die Versuchsstände der Wissenschaftler werden hier Teile gefertigt“, erläutert Lehrausbilder Sven Förster. „Das können Verkleidungen, Wellen und Lagerböcke oder Probekörper beispielsweise für die Verschleißprüfungen sein; von Einzelteilen bis hin zu ganzen Apparaturen. Was immer gebraucht wird. Aber immer sind es Unikate.“ Die Wissenschaftler bringen ihre Pläne und Zeichnungen zum Werkstatt-Team. Sven Förster spricht sie mit seinem Lehrling durch, weiß, was er ihm schon zutrauen kann, und ebenso was von den Vorstellungen der Wissenschaftler umsetzbar ist, sucht gegebenenfalls mit ihm nach Alternativen. Dann weist er ihn ein und los geht‘s. „Natürlich muss ich immer ein Auge auf den Lehrling haben. Da ist Arbeitsschutz, da ist Umweltschutz worauf zu achten ist und in erster Linie auch darauf, dass am Ende das Bauteil so entsteht, wie es von den Wissenschaftlern in Auftrag gegeben wurde“, erzählt der Lehrausbilder. „Im ersten Lehrjahr ist das verständlicher Weise noch sehr zeitaufwendig, aber die Lehrlinge werden ja immer selbstständiger, lernen immer mehr dazu, werden immer geschickter und vor allem auch schneller, denn oft drückt die Zeit bei den Auftraggebern.“

Sven Förster ist Industriemeister, der Ausbilderschein der Industrie- und Handelskammer ist Bestandteil der Meisterschule. Seit 2005 ist er an der Uni Lehrausbilder. Die IHK hat einen Ausbildungsrahmenplan erarbeitet, nach dessen Vorgaben sich Sven Förster richtet. Nicht alle Ausbildungsinhalte kann er in der eigenen Werkstatt anbieten, beim Partner SBH werden dann von der Uni Lehrgänge zu Pneumatik oder Hydraulik gebucht. Und damit seine Lehrlinge auch wissen, wie das mit weiteren Grundarten der Metallbearbeitung, beispielsweise dem Schweißen, so geht, hat er mit der Werkstatt des Instituts für Werkstoff- und Fügetechnik eine Art Praktikum vereinbart.

Oliver Gericke fühlt sich nicht nur gut ausgebildet an der Fakultät für Maschinenbau, sondern auch gut aufgehoben. Alle aus dem Werkstatt-Team haben einen Blick auf die Azubis, achten darauf, dass die Schutzbrille richtig sitzt, richtiges Schuhwerk getragen wird oder die Schutzvorrichtungen an den Maschinen auch wirklich eingesetzt werden. Und er ist stolz darauf, an den Versuchsständen der Wissenschaftler mitgebaut zu haben.

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Letzte Änderung: 26.10.2017 - Ansprechpartner:

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