Studium & Lehre

Internationalisierung

Foto: shutterstock / Rawpixel.com

Die Lehre an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg orientiert sich an dem Ziel, Studierende zu kreativen und kritikfähigen Menschen auszubilden, sie mit Problemlösungskompetenz, Teamfähigkeit, interkulturellem Wissen und Verantwortungsbewusstsein auszustatten. Der Freiheit der Lehre verpflichtet, legt sie den Fokus auf eine wissenschaftliche Fundierung von Lösungen und eine damit verbundene kritische und dauerhaft lernbereite Haltung.

Die Lehre der Universität ist geprägt von vielfältigen Formen der Kommunikation, die selbständigen Wissenserwerb und Umgang mit Problemen und Aufgaben möglich macht und herausfordert. Als Kooperationspartner für den Olympiastützpunkt des Landes Sachsen-Anhalt bietet die Universität Magdeburg Leistungssportlerinnen und -sportlern ideale Studienbedingungen.

 

Aktuelle Meldungen aus Studium & Lehre:


Per Live-Chat zum Lehramt

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg bietet Studieninteressierten ein neues Informationsformat zum Lehramtsstudium: Per Video-Chat beantworten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Zentrums für Lehrerbildung ZLB in einem neuen Format Fragen rund um die Lehramtsausbildung. Am 12. Juli 2018 findet erstmals #LehramtLIVE, die digitale Lehramtsberatung, auf den Social-Media-Kanälen der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg statt.

shutterstock (c)  Kaspars GrinvaldsFoto: shutterstock (c) Kaspars Grinvalds

Studienfachberaterin Annika Kirbs sowie Lehramtsstudierende stehen ab 14:00 Uhr zwei Stunden lang für alle Fragen rund um ein Lehramtsstudium an der Universität Magdeburg zur Verfügung. Es werden Fragen zu Studienvoraussetzungen und Fächerkombinationen, zum Bewerbungsprozess, zu Studienabläufen oder auch zum studentischen Leben in der Stadt persönlich und unkompliziert beantwortet.

Über Computer, Tablet und Smartphone können Interessierte den Livestream auf Facebook beziehungsweise Instagram verfolgen und per Chat-Nachricht Fragen stellen. Wer das Live-Event verpasst, nutzt ab 16:00 Uhr die Funktionen von WhatsApp, um seine Fragen loszuwerden.

 

WAS: #LehramtLIVE – digitale Studienberatung an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg per Facebook, WhatsApp und Instagram
WANN: 12. Juli 2018, 14:00 Uhr auf Facebook, 15:00 Uhr auf Instagram, ab 16:00 Uhr per WhatsApp
WO:

auf den Social-Media-Kanälen der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg:

www.facebook.com/OvGU.Magdeburg

www.instagram.com/uni_magdeburg

 

Lehramt an der Universität Magdeburg

Die Universität Magdeburg hat zum Wintersemester 2018/19 mit den Fächern Mathematik und Physik ihr Angebot in der Lehramtsausbildung für allgemeinbildende Schulen erweitert. Es ist möglich, neben den Schwerpunktfächern Wirtschaft und Technik auch das Fach Mathematik mit den Fächern Physik, Deutsch, Sport, Ethik und Sozialkunde zu kombinieren. Darüber hinaus wird der bisherige Fächerkanon im Fach Technik um das Fach Physik erweitert. Der Studiengang Lehramt an Berufsbildenden Schulen in den Schwerpunktfächern Ingenieur- oder Wirtschaftspädagogik sowie Gesundheits- und Pflegepädagogik wird weiterhin mit den Zweitfächern Deutsch, Mathematik, Sozialkunde, Ethik, Sport und Informatik angeboten.

Die Lehramtsausbildung an der Universität Magdeburg führt über eine 6-semestrige Bachelor- und eine anschließende 4-semestrige Masterausbildung zum Studienabschluss „Master of Education“. Diese Zweistufigkeit ermöglicht es auch Bachelorabsolventinnen und –absolventen anderer fachwissenschaftlicher Studiengänge, unter bestimmten Voraussetzungen in den Lehramtsmaster einzusteigen. Umgekehrt können Studierende nach dem Bachelorabschluss sowohl den „Master of Education“ als auch einen fachwissenschaftlichen Master anschließen.

Bei Wahl der Studienfächer Mathematik und Physik z. B. befähigt der Bachelorabschluss dann außer zum lehramtsbezogenen Master auch zu einer fachwissenschaftlichen Fortsetzung des Studiums in den Masterstudiengängen Mathematik, Statistik oder Physik. Damit eröffnen sich den Absolventen auch Bildungs- und Karrieremöglichkeiten in Wissenschaft und Wirtschaft.

mehr ...

Zwischen Camp und Campusleben

Vom 11. bis zum 15. Juni 2018 verwandeln sich die Campuswiesen der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg wieder in ein Wissenschaftscamp: 16 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 10 bis 13 aus ganz Deutschland werden – erstmals – gemeinsam mit Austauschschülern aus Japan, Thailand, Argentinien, den USA, Costa Rica, Malaysia und Frankreich außerhalb von Klassenzimmern und Unterrichtsroutine Naturwissenschaften und Technik intensiv erleben. In Vorträgen, Experimenten, Workshops und Vorlesungen lernen sie spannende Forschungsthemen, aber auch Studieninhalte und Berufsbilder kennen.

Technik-Sommercamp Uni Magdeburg (c) Harald Krieg16 Jugendliche aus 8 Nationen lernen gegenwärtig im Technik-Sommercamp die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg kennen. (Foto: Harald Krieg/Uni Magdeburg)

Die Campteilnehmer können durch sonst verschlossene Labortüren gehen, Roboter programmieren, sich an Sonnenkollektoren ausprobieren, Flussströme simulieren, Medizintechnik der nächsten Generation kennenlernen oder mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern über Berufschancen und Karrierewege im naturwissenschaftlich-technischen Bereich sprechen. Sie erfahren etwas über ihre Interessen und Stärken und haben Gelegenheit, Schlüsselkompetenzen auszubauen. Kulturelle und sportliche Angebote, wie eine Erkundung der Landeshauptstadt oder Tennis- und Volleyballmatchs auf modernsten Sportplätzen der Uni, machen aus vielen Teilnehmern ein Team.

Ungewöhnlich ist – wie in jedem Jahr – die Unterbringung: Übernachtet wird in großen Zelten auf den Campuswiesen, gegessen ganz studentisch mit den potenziell künftigen Kommilitonen in der Mensa. Unterbringung, Verpflegung und Programm sind kostenfrei.

mehr ...

Theater zum Einmischen

Eine Gruppe junger Frauen und Männer, eine zündende Idee, ein rauschendes Fest und alle sind glücklich – oder etwa doch nicht? 14 Bachelorstudierende aus den Fachrichtungen Medienbildung, Germanistik und Bildungswissenschaften der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg erarbeiten aktuell gemeinsam mit sechs geflüchteten Jugendlichen ein interkulturelles Theaterstück, in dem es um die Erfahrungen mit sexualisierter Gewalt und Diskriminierung geht. Das Stück mit dem Titel „Drei & frei“ lädt die Zuschauer ein, hinter die Kulissen einer Studierendenparty zu blicken, die ganz harmlos beginnt und dann einen unvorhersehbaren Verlauf nimmt. Unvorhersehbar auch deshalb, weil die Zuschauer mit ihren Erfahrungen und Meinungen zum Thema gefragt sind und Verlauf und Ausgang der Geschichte mitbestimmen können.

 

WAS: „Drei & frei“ - eine interkulturelle Theateraufführung der Medienwerkstatt der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg mit geflüchteten Jugendlichen
WANN / WO:

// 27. Juni 2018, 19:30 Uhr / Hochschule Magdeburg-Stendal, Campus Stendal, Aula, Haus 1

// 28. Juni 2018, 17:00 Uhr / Hochschule Harz, Campus Wernigerode, Mensa

// 29. / 30. Juni 2018, 19:00 Uhr / FestungMark, Magdeburg, Oberes Gewölbe

 

Der Eintritt zu allen Vorstellungen ist frei.

Das Theaterseminar wird von der Medienwerkstatt der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und dem Magdeburger Verein Kulturanker organisiert. „Unsere Zuschauer sollen das Gesehene hinterfragen, analysieren und reflektieren und dann die Situationen auf der Bühne verändern“, so die Projektkoordinatorin und Leiterin der Medienwerkstatt, Jana Richter. „Es wäre großartig, wenn unsere Gäste, die Gelegenheit nutzen, zuerst Veränderungen in der ‚kleinen‘ Theaterwelt anzustoßen, um dann die ‚große‘ Welt außerhalb des Theaters zu verändern. Ghandhi hat einmal gesagt: ‚Sei selbst die Veränderung, die du in der Welt sehen willst.‘ Das ist auch das Motto unseres Theaterprojektes“.

Studierende der Uni Magdeburg entwickeln Theaterstück (c) Harald Krieg 2Schauspielerinnen und Schauspieler der Theatergruppe „Act to Connect“ (Foto: Harald Krieg / Universität Magdeburg)

Auf der Bühne wird Deutsch gesprochen. Hinter den Kulissen vermischen sich die Sprachen der jungen Schauspielerinnen und Schauspieler aus Afrika, Lateinamerika, Europa und Asien.

Das Theaterprojekt wird inhaltlich von Annika Schetter von der Präventionsstelle „Sexualisierte Diskriminierung“ begleitet und im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie Leben!“ vom Bundesfamilienministerium gefördert. Auch der Magdeburger Verein „Toleranz, Leben und Lernen – TOLL“ und der Internationale Bund unterstützen den Workshop. Regie führt die kubanische Theaterregisseurin Xiomara Calderón. Im vergangenen Jahr inszenierte die Künstlerin mit Studierenden der Uni und geflüchteten Kindern und Jugendlichen einen Stoff, der das Thema „Heimat und Flucht“ zum Gegenstand hatte.

 

Bilder zum Download:

Bild 1 // Quelle: Harald Krieg / Universität Magdeburg // Bildunterschrift: Schauspielerinnen und Schauspieler der Theatergruppe „Act to Connect“

Bild 2 // Quelle: Harald Krieg / Universität Magdeburg // Bildunterschrift: Theaterregisseurin Xiomara Calderon bei der Probe zum neuen Theaterstück „Drei & frei“

mehr ...

Morgen fange ich aber wirklich an!

Die Psychosoziale Studierendenberatung an der Universität Magdeburg bietet neben Einzelgesprächen, Achtsamkeits- und Stressbewältigungskursen viermal im Jahr ein 10-wöchiges Präventionsprojekt namens L-O-S! - Langfristig optimal studieren an. Dies ist ein Angebot für Studierende, die nicht weiter prokrastinieren wollen. Sandra Lösecke von der Psychosozialen Studierendenberatung gibt Informationen zu dem Angebot.

Warum wird L-O-S! angeboten?

Die Erfahrung hat gezeigt, dass wir Studierende, die prokrastinieren, durch unser allgemeines Beratungsangebot nicht so gut erreichen. Daher entstand die Idee, ein Angebot zu schaffen, das Studierenden helfen soll, ihre „Aufschieberitis“ besser zu verstehen.

Welche Inhalte werden vermittelt?

Das Projekt bietet jeweils ein wöchentliches Gruppencoaching, Entspannungstraining und Kleingruppentreffen an. In den Coachingtreffen geht es - neben der regelmäßigen Reflektion - um die Entwicklung individueller Wochenpläne, Motivationstechniken etc., um dann beispielsweise eine Hausarbeit zu schreiben. Um einen besseren Umgang mit Stress zu finden, wird den Studierenden Autogenes Training vermittelt. Die kurzen Entspannungseinheiten lassen sich ohne großen Aufwand gut in den Alltag integrieren. Die Kleingruppentreffen zielen auf die soziale Unterstützung ab. Das heißt, dass die TeilnehmerInnen sich zum Beispiel zum Lernen verabreden und dadurch Verbindlichkeiten schaffen.

Angebot PSB


Wie werden die Inhalte vermittelt?

Wir ermöglichen den Teilnehmenden in Kontakt mit sich selber und Gleichgesinnten zu kommen und Selbstvertrauen sowie Vertrauen zu anderen aufzubauen. Durch Selbst- und Fremdwahrnehmung des Aufschiebeverhaltens wird deutlich, was jeden einzelnen vom Studieren abhält. Die Schweigepflicht ist für uns und die Teilnehmenden obligatorisch.

Wer kann den Kurs besuchen?

Das Projekt eignet sich für Studierende, die „die Schnauze voll“ von ihrem Verhalten haben und etwas verändern wollen. Wir führen vor der Teilnahme mit den Interessierten ein oder zwei Vorgespräche, um sicherzugehen, dass die Gruppe zusammenpasst und um Erwartungen sowie Inhalte miteinander abzugleichen. Eine Anmeldung für das Projekt sollte schnellstmöglich unter psb@ovgu.de erfolgen.

Wann findet der Kurs statt?

Es finden insgesamt 10 Coachingtreffen auf dem Campus der Universität statt

  • vom 16. Oktober bis 18. Dezember 2018,
  • immer dienstags,
  • von 8.00 bis 9.30 Uhr.

Das Entspannungstraining findet donnerstags als eine regenerative Mittagspause statt.

Die Kleingruppentreffen werden untereinander selbst organisiert.

Welche weiteren Angebote können Studierende nutzen?

Neben diesem Kurs bietet die Psychosoziale Studierendenberatung noch weitere Gruppenangebote an. Informationen sind auf unserer Internetseite zu finden.

mehr ...

Ministerpräsident hält Physikvorlesung

An der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg wird am 1. Juni 2018 der Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt, Dr. Reiner Haseloff, die freitägliche Vorlesung „Physik für Ingenieure“ an der Fakultät für Naturwissenschaften halten. Der promovierte Physiker wird darüber hinaus erörtern, welche Chancen und Vorteile eine naturwissenschaftlich-technische Ausbildung auch in der Politik bietet. Am Ende der Vorlesung gibt es die Möglichkeit zur Diskussion. Studierende aller Fakultäten und interessierte Universitätsangehörige sind herzlich dazu eingeladen.

 

WAS: Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt, Dr. Reiner Haseloff, hält Experimentalvorlesung Physik für Ingenieure an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
WANN: 1. Juni 2018, 13.15 – 15.30 Uhr
WO: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Universitätsplatz 2, 39106 Magdeburg, Gebäude 16, Hörsaal 5

 

Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen!

Physikstudium an der Uni Magdeburg: Bestnoten im CHE-Ranking

Die Physikstudiengänge an der Universität Magdeburg platzierten sich beim soeben erschienenen CHE-Ranking in den Kategorien Unterstützung am Studienanfang, Bachelorabschlüsse in angemessener Zeit, Studienorganisation und Bibliotheksausstattung in der Spitzengruppe. „Wir bieten in Magdeburg eine hervorragende Betreuungsrelation, so dass unsere Studierenden gut studieren und in der Regelstudienzeit zum Abschluss kommen können“, so Prof. Dr. rer. nat. Claus-Dieter Ohl vom Institut für Physik. „Ab dem kommenden Wintersemester bringt die Fakultät für Naturwissenschaften, wie auch die für Mathematik, ihre wissenschaftlichen Kompetenzen und exzellenten Studienbedingungen auch in die Ausbildung künftiger Lehrerinnen und Lehrer ein.“

Kurzvita Dr. Reiner Haseloff

Der promovierte Naturwissenschaftler Dr. Reiner Haseloff begann sein Physikstudium an der Technischen Universität Dresden, bevor er es an der Humboldt-Universität Berlin erfolgreich abschloss. In seiner Diplomarbeit beschäftigte er sich mit sogenannten Remissionsmessungen für die Wasserbeschaffenheit von Binnengewässern. Von 1978 bis 1990 war Haseloff wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Umweltschutz Berlin. 1991 folgte die Promotion zum Dr. rer. nat. an der Humboldt-Universität zu Berlin. 1992 begann mit der Tätigkeit als Direktor des Arbeitsamtes Wittenberg sein Wechsel von der Wissenschaft in die Politik. Dr. Reiner Haseloff ist seit 2011 Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt.

mehr ...

Berufsbegleitend zum Master Erwachsenenbildung

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg lädt am 31. Mai 2018 zur Informationsveranstaltung zum berufsbegleitenden Masterstudiengang „Erwachsenenbildung“ ein. Interessierte erfahren dort alles über die Zulassungsvoraussetzungen, die inhaltlichen Schwerpunkte, über organisatorische Aspekte, die anfallenden Kosten sowie die bestehenden Fördermöglichkeiten (wie die Weiterbildungsgutscheine in Sachsen-Anhalt). Zudem werden auch individuelle Fragen der Interessierten beantwortet.

 

WAS: Informationsveranstaltung zum berufsbegleitenden Masterstudiengang „Erwachsenenbildung“ an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
WANN: 31. Mai 2018, 16:00 Uhr
WO: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Zschokkestraße 32, Gebäude 40, Raum 125

 

Im Oktober 2018 beginnt der nächste, nunmehr achte, Durchgang des berufsbegleitenden Masterstudiengangs „Erwachsenenbildung“ an der Otto-von-Guericke-Universität. Der Studiengang richtet sich an Berufstätige, die mindestens zwei Jahre Berufserfahrung im Bereich der Erwachsenen- oder Weiterbildung gesammelt haben und ihre Fachkenntnisse und Kompetenzen an der Universität gezielt erweitern wollen. Noch gibt es einige freie Studienplätze.

Interessierte sendet bitte eine kurze Anmeldung per E-Mail an Heike Schröder.

mehr ...

Forschung für Lehrer

Das Lehramtsstudium ist anspruchsvoll. Wer später unterrichten will, studiert zwei Fächer gleichzeitig und wird zusätzlich in Didaktik und Pädagogik ausgebildet. An der Uni Magdeburg können zukünftige Lehrerinnen und Lehrer ab dem Wintersemester, das im Oktober beginnt, auch das Lehramtsstudium für Mathematik in Kombination mit Physik, Deutsch, Sozialkunde, Ethik oder Sport antreten, um an allgemeinbildenden Schulen zu unterrichten. Bisher sind die Schwerpunktfächer Wirtschaft und Technik mit den Kombinationsmöglichkeiten Deutsch, Mathematik, Sozialkunde, Ethik und Sport zahlreich. Absolventinnen und Absolventen brauchen Kenntnisse und Fähigkeiten in Didaktik, Pädagogik und Fachwissen, wenn sie die Uni verlassen. An der Universität forschen Wissenschaftler deshalb an zeitgemäßen Lernkonzepten, die vor allem auch die Herausforderung Digitalisierung in den Blick nehmen.

Moderne Lernwerkzeuge

An sachsen-anhaltinischen Schulen testen Lehrende das Projekt CoSiTo – eine Lern-Lehr-Plattform – das von einem Wissenschaftsteam der Otto-von-Guericke-Universität für den Technik-Unterricht konzipiert wurde. Eine Klassenfahrt planen, einen Kleiderhaken oder eine Wechselgeldrückgabe bauen – die Kinder lösen Aufgaben, indem sie gemeinsame Erfahrungen machen. Sie verstehen leichter, was in Formen und Daten sonst abstrakt daherkommt. Mit dem Programm, das auf Computer, Smartphone und Tablet läuft, holen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler um Prof. Dr. Frank Bünning vom Lehrstuhl für Technische Bildung und ihre Didaktik die „Digital Natives“ – also die Generation, die mit digitalen Technologien aufgewachsen ist – in gewohnter und geschätzter Umgebung ab.

technische Bildung an der Uni Magdeburg (c) Harald Krieg

Das Schüler-Techniklabor SchüLaTech ist ein spezielles Lern- und Lehrangebot für Schüler und Studierende. Foto: Harald Krieg

Projekte wie CoSiTo sind wertvolle Hilfsmittel, machen aber allein noch keinen guten Unterricht. Lehrerinnen und Lehrer wissen das am besten. Ihre Erfahrungswerte geben sie im Weiterbildungsformat „AppLab“ an die Studierenden weiter – und holen sich gleichzeitig Neuigkeiten aus Forschung und Lehre ab. Das App-Labor ist ein jährlich angebotenes mehrtägiges Weiterbildungsformat, bei dem sich Lehrerinnen und Lehrer mit LehramtskandidatInnen austauschen und jeweils von der anderen Seite profitieren. Die erste Experimentier-App war eine Schnitzeljagd, die an jeder Etappe neue Aufgaben bereithielt. Dieses Jahr stand eine App zur Erstellung von Kurzfilmen im Mittelpunkt des Labors. „Der Einsatz von Apps im Unterricht soll eine Unterstützung für die Lehrerinnen und Lehrer sein“, unterstreicht Marion Pohl vom Zentrum für Lehrerbildung der Otto-von-Guericke-Universität. „Das gute alte Schulbuch wird es auch zukünftig noch geben. Doch wir möchten die Lehrkräfte für den Einsatz neuer Medien sensibilisieren, ihnen die Scheu davor nehmen und sie vor allem dazu befähigen, ihren Schülerinnen und Schülern Technikbegeisterung mitzugeben.“

Lernen zu Lehren

Diese Technikbegeisterung soll auch Themen berühren, die vom Smartphone weit weg sind. Ein Beispiel sind pneumatische Antriebe, die Kinder an Versuchsaufbauten im „SchüLaTech“ der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg kennenlernen. Die Projekte im Schüler-Techniklabor können den regulären Unterricht der Sekundarstufe ergänzen. Betreut werden sie von Studierenden. Die können neue Unterrichtskonzepte, -materialien und -ideen erproben und ihre pädagogischen Fähigkeiten ausbauen. Dabei leiten sie Labore zum Lotoseffekt, erarbeiten mit den Schülerinnen und Schülern den Unterschied zwischen Glühbirne und LED-Lampe oder die Funktionsweise eines technischen Muskels. In Ableitung von den Erkenntnissen und erworbenen Fähigkeiten aus dem Labor, werden auch theoretische Sachverhalte greifbarer, denn anhand der technischen Praxis lässt sich mathematische, informatische und naturwissenschaftliche Theorie gegenständlicher erklären. So geben sich Pädagogik und Didaktik im SchüLaTech die Hand.

Technische Bildung an der Uni vorgestellt

In Fortführung des vom Prorektorat für Forschung angeregten University Club findet am 23. Mai 2018 die Forschungsmesse der Fakultät für Humanwissenschaft statt. Mit Kurzreferaten und Posterpräsentationen stellen sich die Bereiche der Fakultät mit ihren aktuellen Forschungsprojekten vor. Darüber hinaus wird es Gelegenheiten zu Diskussionen und Gesprächen geben, die Anknüpfungspunkte für weiterführende fakultätsübergreifende Kooperationen und Synenergien bieten. Im ersten Vortrag wird Prof. Dr. Frank Bünning über die Forschungs- und Projektansätze der technischen Bildung an der Uni Magdeburg referieren.

mehr ...

Mit Mathematik an der Spitze

Der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg wurden vom CHE-Ranking erneut hervorragende Studienbedingungen in der Mathematik bescheinigt. Sowohl im Lehrangebot, in der IT-Ausstattung, bei der Betreuung im Studium als auch im Gesamturteil der Studierenden gab es für die Mathematik Spitzenbewertungen.

„Es freut uns enorm, dass sich unser Fach mit seinen Studiengängen unter den besten Deutschlands in der Spitzengruppe behaupten konnte“, so Prof. Dr. Hans-Christoph Grunau, Dekan der Fakultät für Mathematik. „Diese Ergebnisse bestärken uns darin, zum kommenden Wintersemester Mathematik auch für das Lehramt an allgemeinbildenden Oberschulen einzuführen. Und auch eines der möglichen Zweitfächer, die Physik, schneidet im Ranking in der Kategorie ‚Abschlüsse in angemessener Zeit‘ sehr gut ab!“

Studiengänge der Universität Magdeburg gehören zu den besten Deutschlands

Neben der Mathematik und der Physik sind auch die Studierenden der Informatik sehr zufrieden mit der Unterstützung im Studium. Hier gibt es grüne Punkte im Ampelranking vor allem für das Lehrangebot und die gute Betreuung. „Ein attraktives Studienangebot an der Universität Magdeburg kann dabei helfen, Studentinnen und Studenten ins Land zu holen und so den hohen Bedarf an Informatikern zu decken", so der Rektor der Universität, Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan.

Sport- und Politikwissenschaft belegen ebenfalls vordere Plätze

Darüber hinaus hat die Sportwissenschaft der Universität Magdeburg im Bereich „Wissenschaftliche Veröffentlichungen“ sehr gut abgeschnitten. Die Politikwissenschaft konnte sich mit ihrer internationalen Ausrichtung sowie mit der Unterstützung zu Studienbeginn auf den Spitzenplätzen positionieren.

Neben Bachelor- und Masterstudiengängen wurde in diesem Jahr auch wieder die mit dem Staatsexamen abschließende Humanmedizin evaluiert. Hier wird der Magdeburger Fakultät eine sehr gute Studierbarkeit und Unterstützung im Studium bescheinigt.

Das CHE-Ranking ist das umfassendste und detaillierteste Studienranking im deutschsprachigen Raum. Jedes Jahr wird ein Drittel der Fächer neu bewertet. 2018 sind das an Universitäten die Informatik, Mathematik, Physik, Biologie, Pharmazie, Geowissenschaften, Medizin, Politikwissenschaften (einschließlich Sozialwissenschaften) und Sportwissenschaften. Mehr als 300 Universitäten und Fachhochschulen wurden dafür untersucht. Neben Fakten zu Studium, Lehre und Forschung umfasst das Ranking Urteile von Studierenden über die Studienbedingungen an ihrer Hochschule.

Die Ergebnisse des CHE-Hochschulrankings erscheinen am 08.05.2018 im neuen ZEIT Studienführer 2018/19. Das vollständige Ranking ist online auf der Website der ZEIT abrufbar.

mehr ...

Radiologietechnikerin wechselt für ihre Promotion von Bangkok nach Magdeburg

Eine Untersuchung im Magnetresonanztomographen MRT empfinden viele Menschen als unangenehm: die Enge der „Röhre“, das laute Klopfen und die Anweisung absolut still zu halten. „Schnappschüsse“ des Körperinneren sind nicht möglich, das Scannen der Organe verlangt Zeit. Eine Doktorandin der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg forscht im Rahmen ihrer Promotion an der internationalen Graduiertenschule MEMoRIAL daran, die Bildgebung im MRT effizienter zu gestalten.

Chompunuch Sarasaen ist Spezialistin für bildgebende Verfahren. Sie hat Radiologietechnik und Biomedizinische Ingenieurwissenschaft studiert und als Radiologietechnikerin in einem der größten Krankenhäuser Südostasiens, dem thailändischen Bumrungrad International Hospital, gearbeitet. Für ihre Promotion ist sie von Thailand nach Deutschland gezogen. Das Programm der Graduiertenschule MEMoRIAL bot für ihr Forschungsvorhaben die ideale Gelegenheit: „Es geht um MRT, zum Beispiel im Bauchbereich. Beim Atmen bewegen sich die Organe im Bauch rauf und runter, es kommt zu Abweichungen in der Bildgebung. Ich möchte bekannte Daten nutzen, um diese Abweichungen während des Scans in Echtzeit korrigieren zu können“, sagt die Wissenschaftlerin. Das würde die anstrengende und teure Zeit im MRT verkürzen. An der Uni Magdeburg stehen für die MRT-Forschung der leistungsstarke 7 Tesla-Hochfeld-Kernspintomograph – der hier europaweit zuerst aufgestellt wurde – und ein 3 Tesla MAGNETOM Skyra zur Verfügung.

Portrait Chompunuch SarasaenChompunuch Sarasaen vor dem 7 Tesla-Hochfeld-Kernspintomograph an der Universität Magdeburg (Foto: Harald Krieg / Universität Magdeburg)

Meistens arbeitet die Doktorandin jedoch am Computer und programmiert. Warum ist sie dazu extra nach Magdeburg kommen? Die Graduiertenschule hat sie über den Deutschen Akademischen Auslandsdienst (DAAD) gefunden. Seit Beginn 2017 werden Master- sowie Promotionsstipendien an herausragende Studierende und Absolventen mit den Fachschwerpunkten Medizintechnik und Materialwissenschaften/Werkstofftechnik vergeben. MEMoRIAL – Medical Engineering and Engineering Materials – wird vom Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt aus Mitteln des Europäischen Struktur- und Investitionsfonds (ESF) im Programm „Sachsen-Anhalt WISSENSCHAFT Internationalisierung“ mit rund 2,57 Mio. Euro gefördert. Im Zeitraum vom 1. September 2016 bis 30. April 2022 werden insgesamt 3.207.760 Euro aufgewendet. So können 21 Promovendinnen und Promovenden sowie bis zu 12 Studierende des Masterstudiengangs Medical Systems Engineering an der Uni Magdeburg in interdisziplinären Forschungsprojekten der Ingenieurwissenschaften und Medizin/Lebenswissenschaften unterstützt werden.

Doktoranden kommen aus der ganzen Welt an der Uni Magdeburg

Da es bei MEMoRIAL um institutsübergreifende interdisziplinäre Projekte geht, wird Chompunuch Sarasaen von Prof. Dr. Oliver Speck am Institut für Physik sowie von Prof. Dr. Georg Rose am Institut für Medizintechnik und am Forschungscampus STIMULATE betreut. Das translationale und anwendungsorientierte Potential von STIMULATE wird durch Projekte wie ihres zugleich genutzt und gestärkt. Neben der fachlichen Vernetzung gehört auch die Internationalisierung der Uni-Forschungsschwerpunkte zu den Zielsetzungen der Graduiertenschule: Aus Indien, Thailand, dem Libanon, Russland und Italien u. a. kommen die jungen Doktorandinnen und Doktoranden nach Magdeburg, um am MEMoRIAL-Programm teilzunehmen. Die Kommunikation erfolgt hauptsächlich in Englisch. Um darüber hinaus auch für die „Magdeburger Alltäglichkeiten“ gewappnet zu sein, lernt Chompunuch Sarasaen seit ihrer Ankunft im September intensiv Deutsch, versteht die Sprache gut und „paukt“ die Grammatik. Die Aussprache sei noch schwierig, dennoch spricht sie selbstbewusst und so viel sie kann.

Und selbstbewusst bewegt sich die 29-Jährige auch als eine der Forscherinnen unter vielen Männern. Zu Beginn ihrer Arbeit war sie noch die einzige Frau im Modul 1 des Programms, welches den Schwerpunkt auf die Medizintechnik bzw. das Medical Engineering legt. Mittlerweile sind weitere Kolleginnen hinzukommen. Somit trägt MEMoRIAL neben der fachlichen Vernetzung und Internationalisierung auch zur Stärkung des Frauenanteils in den Ingenieurwissenschaften bei.

In Magdeburg fühlt sich Chompunuch Sarasaen wohl. Die Stadt ist nicht zu groß und trotzdem belebt. Gern geht sie an der Elbe laufen, oft mit dem Team. „Ich trainiere viel, werde schneller und kann dann auch konditionell mit den Kollegen mithalten“, sagt sie. Alles hat seine Vorteile.

mehr ...

Generation Beziehungsunfähig?

Die Psychosoziale Studierendenberatung an der Universität Magdeburg ist erste Anlaufstelle, wenn sich Studierende überfordert oder unmotiviert fühlen, mit dem Gedanken spielen, das Studium abzubrechen oder unter Prüfungsangst leiden. Dazu bietet das Team neben Einzelgesprächen unter anderem auch Achtsamkeits- und Stressbewältigungskurse an. Neu im Programm ist ab diesem Semester der Kurs „Generation Beziehungsunfähig?“. Simon Gadisa von der Psychosoziale Studierendenberatung gibt Informationen über die Hintergründe des neuen Kursangebots.

Warum wird der Kurs angeboten?

Im Studium geht es nicht nur um das Vermitteln von Lehrinhalten oder das Erwerben von akademischen Kompetenzen. Das Schließen von Freundschaften, Kennenlernen von zukünftigen Kollegen und Kolleginnen oder das Aufbauen von Liebesbeziehungen fällt auch in die Studienzeit und ist ein zentraler Bestandteil dieser Lebensphase. Probleme, Konflikte, Missverständnisse und Unsicherheit sind dabei unvermeidbar. Manche Autoren werfen der Studierendengeneration sogar „Beziehungsunfähigkeit“ vor. Wir möchten mit dem Kurs den Teilnehmenden helfen, den Kontakt zu anderen zu verbessern, um langfristige, tragfähige und befriedigende Beziehungen aufzubauen.

Welche Inhalte werden vermittelt?

Wir möchten auf theoretische Konzepte oder lebensfremde Ratschläge verzichten. Stattdessen wollen wir den Teilnehmenden ermöglichen, in Kontakt mit sich selber zu kommen und Selbstvertrauen sowie Vertrauen in Andere aufzubauen.

Wie werden die Inhalte vermittelt?

Selbsterfahrung bedeutet, dass die Studierenden in Gesprächen und Übungen in Kontakt dazu kommen, wo ihre eigenen Schwierigkeiten im Aufbau von Beziehungen liegen. Zum Einstieg machen wir beispielsweise eine Übung, in der die Teilnehmenden ihre Gedanken zu einem anderen, ihnen noch unbekannten Teilnehmenden aufschreiben. Dabei soll deutlich werden, wie vorurteilsbelastet wir in Beziehung zu anderen treten. Die Schweigepflicht ist für uns und die Teilnehmenden obligatorisch.

Warum sollten Studierende den Kurs besuchen?

Beziehungen sind ein zentraler und wichtiger Teil unseres Lebens. Wir können in Beziehungen wachsen und daran reifen. Wir können uns aber auch durch Beziehungen oder die Angst davor einschränken und behindern. Eine Beziehung - egal welcher Art - zu führen, ist schwierig: Oft verstricken wir uns in Gedanken und Sorgen, wie andere uns finden oder verbleiben ganz und gar auf Small-Talk-Niveau, anstatt uns einem anderen Menschen zu öffnen. Für Vieles gibt es Kurse, Seminare, Übungen oder ganze Studiengänge - warum nicht auch für Beziehungen, wenn sie doch so zentral für viele Menschen sind? In dem Kurs soll die Möglichkeit geschaffen werden, über sich selber und über komplexe Beziehungssituationen zu reflektieren, um einen angemessenen Umgang damit finden zu können.

Studierende auf dem Campus

Wer kann den Kurs besuchen?

Der Kurs eignet sich für Studierende, die den Mut und die Lust haben, ihre äußere Fassade etwas zu „lüften“ und sich mit Themen auseinanderzusetzen, die sie sonst eher vermeiden oder für die im Alltag kaum Platz zu sein scheint. Grundsätzlich ist der Kurs offen für alle Interessierten. Beziehungsstatus, sexuelle Orientierung und Geschlecht sind für die Teilnahme unerheblich. Wir führen vor der Teilnahme mit den Interessierten ein Vorgespräch, um sicherzugehen, dass die Gruppe zusammenpasst und um Erwartungen und Inhalte miteinander abzugleichen.

Wann findet der Kurs statt?

Es sind insgesamt 8 Treffen vom 7. Mai bis 2. Juli 2018, immer montags von 13 bis 15 Uhr auf dem Campus der Universität. Eine Anmeldung ist bis zum 23. April möglich.

Welche weiteren Angebote können Studierende nutzen?

Neben diesem Kurs bietet die Psychosoziale Studierendenberatung noch einen Kurs „Stressbewältigung durch Autogenes Training“ und ein wöchentliches Achtsamkeitsangebot an. Weitere Gruppenangebote und Informationen zur Einzelberatung sind auf unserer Internetseite zu finden.

mehr ...

zurück 1 | 2 | [3] | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 vor

Letzte Änderung: 26.10.2017 - Ansprechpartner: Webmaster