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Ausländerbehörde

Die Ausländerbehörde der Stadt Magdeburg hilft bei der Erledigung der Formalitäten für den Aufenthalt von Ausländern in Magdeburg bzw. Deutschland. Ausländerbehörden nehmen zahlreiche Aufgaben wahr, u. a. die Erteilung der Aufenthaltserlaubnis, das Ausstellen von Passersatzpapieren oder die Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis.

Besucheradresse:

BürgerService, Ausländerbehörde (ABH)
Breiter Weg 222
39104 Magdeburg
Telefon: Hotline: 0391 115; Information: 0391 540-4347
Telefax: 0391 540-4350
E-Mail: abh@ewo.magdeburg.de

Die Ausländerbehörde in Magdeburg befindet sich am Breiten Weg und ist mit den Straßenbahnlinien 2, 5, 9 und 10 zu erreichen. Der Ausstieg ist an der Haltestelle Domplatz.

Sprechzeiten

Montag 08:00 - 12:00 Uhr
Dienstag 09:00 - 12:00 Uhr | 14:00 - 17:30 Uhr
Mittwoch geschlossen
Donnerstag 09:00 - 12:00 Uhr
Freitag 08:00 - 12:00 Uhr

 

Behördengänge ohne Wartezeit

Für den Besuch in der Ausländerbehörde ist in der Regel ein Termin erforderlich. Die Termine können Sie online oder unter der Telefonnummer 115 für den Bereich „ABH-Ausländerrecht“ vereinbaren. Zu Semesterbeginn bietet die Ausländerbehörde häufig Sondersprechzeiten an, für die Sie sich in den Bürgerbüros und im Akademischen Auslandsamt anmelden können.

Ausländerrechtliche Regelungen

Je nach Herkunftsland gelten für internationale Studierende aus den verschiedenen Staaten unterschiedliche ausländerrechtliche Bestimmungen.

Wir unterscheiden

  1. Studierende aus der EU (Europäischen Union), dem EWR (Europäischen Wirtschaftsraum) und der Schweiz,
  2. Studierende, die für die Einreise ein Visum zu Studienzwecken bzw. für eine Promotion nach § 16 (1) Aufenthaltsgesetz benötigen und
  3. Studierende, die visumfrei einreisen können, wie z. B. Personen aus Australien, Israel, Japan, Kanada, Republik Korea, Neuseeland und den USA (können in jedem Fall visumfrei einreisen). Ebenso können Staatsangehörige von Andorra, Brasilien, El Salvador, Honduras, Monaco und San Marino visumfrei einreisen, sofern keine Erwerbstätigkeit aufgenommen werden soll.

Informationen zu den Einreiseformalitäten finden Sie auf den Seiten des Auswärtigen Amtes.

Die Studierenden der 1. Kategorie erhalten bei der Anmeldung im Bürgerbüro eine Selbstauskunft. Diese muss ausgefüllt und mit einer Kopie der Immatrikulationsbescheinigung an die Ausländerbehörde geschickt werden.
Die Studierenden der 2. Kategorie müssen bei der Ausländerbehörde am Wohnort innerhalb der Gültigkeit des Visums eine Aufenthaltserlaubnis zum Zwecke des Studiums beantragen.
Die Studierenden der 3. Kategorie müssen bei der Ausländerbehörde am Wohnort innerhalb der ersten 3 Monate eine Aufenthaltserlaubnis zum Zwecke des Studiums beantragen.

 

Aufenthalt von Drittstaatlern/Aufenthaltserlaubnis zum Studium

Das Visum zu Studienzwecken bzw. das Studienbewerbervisum müssen Sie bei der Ausländerbehörde am Wohnort in eine „Aufenthaltserlaubnis zu Studienzwecken“ umwandeln lassen. Diese Umwandlung des Visums muss nach Ankunft in Deutschland und vor Ablauf des Einreisevisums vorgenommen werden. Sind Sie visumfrei eingereist, müssen Sie vor Ablauf der ersten drei Monate den Antrag auf Erteilung der Aufenthaltserlaubnis stellen.

Folgende Dokumente müssen im Original und in einfacher Kopie vorgelegt werden:

  • Reisepass mit gültigem Visum
  • ein Foto mit biometrischen Merkmalen
  • Immatrikulationsnachweis und Studentenausweis (UniCard)
  • Krankenversicherungsnachweis
  • Nachweis über ausreichende finanzielle Mittel für das 1. Jahr
  • Anmeldebestätigung
  • Mietvertrag
  • Antrag auf Erteilung/Verlängerung einer Aufenthaltserlaubnis
  • Geld für Gebühren: Erstbeantragung/Verlängerung für 1 Jahr: 50 Euro, eAT: 80 bis 110 Euro. (Diese Gebühr entfällt bei Stipendiaten, die von einer deutschen Hochschule oder Wissenschaftsorganisation gefördert werden.)

Anträge für die Ausländerbehörde können Sie online hier herunterladen.

Gemäß §82 Abs. 1 Aufenthaltsgesetz müssen Sie alle fremdsprachigen Dokumente (außer Pass) im Original und in Übersetzung vorlegen. Standesurkunden (wie Geburtsurkunde, Heiratsurkunde usw.) müssen von vereidigten Dolmetschern übersetzt werden. Bei anderen Dokumenten, dazu zählen auch die Verpflichtungserklärungen, reicht es aus, wenn die Dokumente übersetzt werden und die Universität Magdeburg die Richtigkeit der Übersetzung bestätigt.


Finanzierungsnachweis

Um ein Visum und eine Aufenthaltserlaubnis zu bekommen, müssen ausländische Studierende aus-reichende Mittel zur Finanzierung des Lebensunterhaltes für das 1. Aufenthaltsjahr nachweisen können. Zurzeit ist die notwendige Summe auf 720 Euro im Monat bzw. 8.640 Euro im Jahr festgelegt.
Der Nachweis des gesicherten Lebensunterhaltes kann durch einen der folgenden Belege dokumentiert werden:

  • Konto mit Sperrvermerk
  • eine Verpflichtungserklärung mit Bonitätsüberprüfung gemäß §68 Aufenthaltsgesetz (Sie wird von einer dritten Person vor einer Ausländerbehörde oder einer Auslandsvertretung für die gesamte Dauer des Studiums abgegeben.)
  • Nachweis eines Stipendiums von einer anerkannten Organisation
  • Bankbürgschaft
  • Darlegung der Einkommens- und Vermögensverhältnisse der Eltern mit Bonitätsnachweis durch eine notarielle Beglaubigung (Bei Vorlage einer notariellen Erklärung über die Einkommens- und Vermögensverhältnisse der Eltern ist darauf zu achten, dass alle Angaben in der Bundesrepublik Deutschland nachprüfbar sind. Widersprüchliche Angaben oder ein fehlender Bonitätsnachweis führen dazu, dass die gemachten Ausführungen als nicht glaubhaft angesehen werden.)
  • Arbeitsvertrag als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität oder einer wissenschaftlichen Forschungseinrichtung (nur bei Doktoranden)

 Eine Aufenthaltserlaubnis zum Studium gilt nur für das Studium und berechtigt Sie nicht zur Aufnahme einer Erwerbstätigkeit. Ausländische Studierende haben jedoch das Recht, 120 Tage bzw. 240 halbe Tage im Jahr arbeitserlaubnisfrei zu arbeiten sowie studentische Nebentätigkeiten auszuüben. Berechnungsgrundlage für die Beschäftigung an halben Arbeitstagen ist die regelmäßige Arbeitszeit der weiteren Beschäftigten des Betriebes. Als halber Arbeitstag sind Beschäftigungen bis zu einer Höchstdauer von vier Stunden anzusehen, wenn die regelmäßige Arbeitszeit der weiteren Beschäftigten acht Stunden beträgt. Die Höchstdauer ist fünf Stunden, wenn die regelmäßige Arbeitszeit zehn Stunden beträgt. Deutschkursteilnehmer dürfen diese 120 Tage bzw. 240 halbe Tage nur in den Semesterferien arbeiten.

Die Aufenthaltserlaubnis wird zu einem bestimmten Zweck (Studium in einem bestimmten Studiengang, Deutschkurs, Promotion an der Fakultät) erteilt und ist zeitlich auf die Dauer der Ausbildung begrenzt. Sofern eine ausreichende Finanzierung bestätigt wird, erteilt die Ausländerbehörde die Aufenthaltserlaubnis jeweils für zwei Jahre. Die Aufenthaltserlaubnis zu Studienzwecken und die studienbedingte Ausbildungsdauer (einschließlich Promotion) darf im Allgemeinen die Höchstdauer von zehn Jahren nicht überschreiten.

Es besteht die Möglichkeit, während der ersten drei Semester einen Wechsel des Studienfachs vorzunehmen, in Ausnahmefällen auch zu einem späteren Zeitpunkt. Den Wechsel des Studienfachs sollten Sie rechtzeitig (vor dem Wechsel) der Ausländerbehörde mitteilen. Bei einem Studiengangwechsel, Hochschulwechsel, Ortswechsel oder einer Beurlaubung ist eine entsprechende Änderung der Aufenthaltserlaubnis erforderlich.


Aufenthaltsrecht von EU-/EWR-Bürgern

Unions- und EWR-Bürger, die die Voraussetzungen des Freizügigkeitsgesetzes/EU erfüllen, haben kraft Gesetz ein Aufenthaltsrecht in der Bundesrepublik Deutschland.

Studierende erfüllen die Voraussetzungen:

  • mit einer Studienzulassung
  • einem entsprechenden Krankenversicherungsschutz
  • ausreichenden Mitteln für den Lebensunterhalt

EU-/EWR-Studierende müssen sich persönlich im Bürgerbüro anmelden und folgende Nachweise vorlegen:

In Einzelfällen kann die Vorlage weiterer Nachweise, wie

  • Immatrikulationsbescheinigung oder Zulassungsbescheid,
  • europäische Krankenversicherungskarte und
  • Glaubhaftmachung ausreichender Mittel für den Lebensunterhalt

erforderlich sein.

Finanzierungsnachweise für EU-/EWR-Bürger können sein

  • Stipendienbescheid
  • Arbeitsvertrag als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Universität oder einer wissenschaftlichen Forschungseinrichtung
  • eine schriftliche Erklärung des Studierenden selbst oder seiner Eltern, in der versichert wird, dass ausreichende finanzielle Mittel zur Verfügung stehen
  • ein Kontoauszug mit ausreichenden Existenzmitteln

EU-/EWR-Bürger, die sich seit mehr als fünf Jahren in der Bundesrepublik aufhalten, können eine Bescheinigung über den Daueraufenthalt beantragen.

Letzte Änderung: 30.05.2017 - Ansprechpartner:

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