http://www.ovgu.de/search

Das Fest der Wissenschaft im neuen Wissenschaftshafen

Visionen vom "Silicon River"


Die Landeshauptstadt Magdeburg muss in den nächsten Jahren verstärkt auf das Entwicklungspotential der Elbe setzen, um die innovative Stadtentwicklung voran zu treiben. Darin sind sich Wissenschaftler, Stadtplaner und Marketingexperten einig. Sie diskutierten während des Festes der Wissenschaft im neuen Wissenschaftshafen unter dem Motto "Magdeburg 2020" Visionen für die Landeshauptstadt. Magdeburg habe demnach ähnliche Entwicklungsmöglichkeiten wie das kalifornische Silicon Valley. Dort hätten auch Studenten einst eine zündende Idee gehabt, die die gesamte Region berühmt gemacht habe, sagte Professor Graham Horton, Dekan der Fakultät für Informatik. Für Magdeburg schwebe ihm ein "Silicon River" vor. Denn im Zeitalter von Dienstleistungen und neuen Technologien habe Magdeburg rund um die Elbe ein sehr gutes Entwicklungspotential.
Insgesmat 30 Experten diskutierten zum Fest der Wissenschaft ihre Visionen für die Landeshauptstadt.

Die Besucher des Festes konnten sich an den zwei Tagen einen Eindruck davon machen, wie weit die Arbeiten im neuen Wissenschaftshafen bereits fortgeschritten sind. Neben den Diskussionen bot sich die Möglichkeit, sich auf einen virtuellen Rundgang durch den neuen Hafen zu begeben, sich im alten Getreidesilo bei der Ausstellung "Stadtvisionen" ein Bild von Magdeburgs Zukunft zu machen oder direkt im Hafenbecken ein Forschungsschiff und ein neues Pontonhausboot zu entern. Außerdem gab es ein spannendes Unterhaltungsprogramm zu erleben, das mit TIGERENTEN CLUB-Mitmachshow, Roboterkursen und Experimentiershows vor allem Abwechslung für Kinder und Familien bot. Den Abschluss des Festes der Wissenschaft bildeten eine Lasershow und ein Feuerwerk direkt über dem nächtlichen Wissenschaftshafen.

Bedauerlich nur die so geringe Besucherresonanz. Lag es daran, dass zu wenig Werbung für das Event gemacht wurde, dass zur gleichen Zeit andere Veranstaltungen ins Zentrum lockten, der Hafen schlecht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen war, die Parkplätze zu abgelegen waren? Wahrscheinlich die Summe all dessen.
PM

 

Letzte Änderung: 30.03.2016 - Ansprechpartner:

Sie können eine Nachricht versenden an: Webmaster
Sicherheitsabfrage:
Captcha
 
Lösung: