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Prof. Düzel

Prof. Dr. med. Emrah Düzel

Medizinische Fakultät/Universitätsklinikum A.ö.R. (FME/UKMD)
Institut für Kognitive Neurologie und Demenzforschung (IKND)
Haus 64, Leipziger Str. 44, 39120, Magdeburg, H64/510
Tel.: +49 391 67 25050
Fax: +49 391 67 25060

Prof. Dr. med. Emrah Düzel

Medizinische Fakultät/Universitätsklinikum A.ö.R. (FME/UKMD)
Institut für Kognitive Neurologie und Demenzforschung (IKND)
Haus 64, Leipziger Str. 44, 39120, Magdeburg, H64/510
Tel.: +49 391 67 25050
Fax: +49 391 67 25060
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Profil
Die funktionelle Bildgebung mittels Kernspintomographie, Magnetenzephalographie und EEG hat in den letzten Jahren neue Erkenntnisse über die neuroanatomische Organisation dieser Gedächtnisfunktionen geliefert, die unmittelbare Relevanz für die Entwicklung präventiver und therapeutischer Strategien bei dementiellen Erkrankungen haben. Eine wichtige Rolle spielen hier Neurotransmitter wie Dopamin, Noradrenalin, Serotonin und Acetylcholin. Diese sind nicht nur wichtig für die Regulation höherer Hirnfunktionen, sie sind auch von neurodegenerativen Prozessen besonders stark betroffen. Am IKND wird mit Hilfe innovativer Verfahren der funktionellen und strukturellen Bildgebung sowie der Analyse genetischer Variationen untersucht wie diese Neurotransmitter Hirnfunktionen regulieren und welche Auswirkungen von ihren Störungen ausgehen. Forschungsergebnisse des IKND deuten z.B. daraufhin, dass der Botenstoff Dopamin das Langzeitgedächtnis für neue Ereignisse verbessert und motivational aktivierende Effekte auf Mobilität hat.  Dopamin verbindet dabei die motivationalen Aspekte von Belohnungserwartung mit Neuheit und regt so exploratives Verhalten von neuen Umgebungen an, aus heutiger Sicht ein wichtiger Antriebsmechanismus für Hirnplastizität im Alter. Funktionell und strukturell bildgebende Studien zeigen, dass auch bei gesunden älteren Menschen degenerative Prozesse von Dopamin produzierenden Hirnregionen mit Gedächtnisproblemen in Verbindung stehen. Eine altersbedingte Degeneration dieser Regionen hat daher negative Auswirkungen auf das Langzeitgedächtnis und auf die Motivation Neues zu erkunden. Daraus ergeben sich Konsequenzen für die Prävention von Gedächtnisverlusten im Alter.
Service
Mit Hilfe innovativer Verfahren der funktionellen und strukturellen Bildgebung (Kernspintomographie, Magnetenzephalographie und EEG)sowie der Analyse genetischer Variationen wird untersucht wie Neurotransmitter ( Dopamin, Noradrenalin, Serotonin und Acetylcholin) Hirnfunktionen regulieren.
Vita
Ausbildung und Qualifikationen 
2003Habilitation in der Neurologie, O.-v.-G. Univ. Magdeburg
2001Facharzt für Neurologie (Univ. Klinikum Magdeburg)
1993Promotion in der Medizin, Univ. Bonn (summa cum laude)
1992Abschluss des Medizinstudiums in Bonn
Berufsbiografie 
Januar 2009Honorary Principle am Wellcome Trust Centre for Neuroimaging
Januar 2008W3 Professor und Direktor des Instituts für kognitive Neurologie und Demenzforschung, O.-v.-G. Univ. Magdeburg
Dezember 2006Professor für kognitive Neurowissenschaften am Univ. College London (UCL)
seit 2005Clinical Reader am UCL Institute of Cognitive Neuroscience und Honorary Consultant am National Hospital for Neurology and Neurosurgery, London
2004 - 2005C3 Professor für kognitive Neurologe O.-v.-G. Univ. Magdeburg
2001 - 2005Facharzt für Neurologie an der Klinik für Neurologie II, O.-v.-G. Univ. Magdeburg
1998 - 2001Assistenzarzt an der Klinik für Neurologie II, O-.v.-G. Univ. Magdeburg
1997 - 1998Assistenzarzt an der Klinik für Psychiatrie, O.-v.-G. Univ. Magdeburg
1996 - 1997Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Rotman Research Institute, University of Toronto, Prof. E. Tulving und Prof. D. Stuss
1996Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der University of California, Davis
1993 - 1995Arzt im Praktikum an der Klinik für Epileptologie, Universität Bonn.
1986 - 1992Medizinstudium an der Universität Münster und Universität Bonn
presse
Das Institut für Kognitive Neurologie und Demenzforschung (IKND) wurde 2008 als neue Struktureinheit an der Medizinischen Fakultät in Magdeburg gegründet. Am IKND werden die Mechanismen höherer kognitiver Hirnfunktionen, wie z.B. Gedächtnis, Motivation, zielgerichtetes Handeln, Entscheidungsfindung und Verhaltenskontrolle erforscht. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Erforschung der Störungen dieser Hirnfunktionen im Alter und bei neurodegenerativen Erkrankungen wie dementiellen Syndromen und der Parkinson¿schen Erkrankung.Forschungsergebnisse des IKND deuten z.B. daraufhin, dass der Botenstoff Dopamin das Langzeitgedächtnis für neue Ereignisse verbessert und motivational aktivierende Effekte auf Mobilität hat. Dopamin verbindet dabei die motivationalen Aspekte von Belohnungserwartung mit Neuheit und regt so exploratives Verhalten von neuen Umgebungen an, aus heutiger Sicht ein wichtiger Antriebsmechanismus für Hirnplastizität im Alter.

Letzte Änderung: 29.11.2017 - Ansprechpartner:

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