Gesetzliche Unfallversicherung

Jede/r Beschäftigte, Auszubildende oder Studierende ist im Rahmen der gesetzlichen Unfallversicherung in Bezug auf das Arbeits-, Ausbildungs- oder Lehrverhältnis mit der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg unfallversichert. Für Beamte gelten hierbei gesonderte Regelungen.

In den Hinweisen zur gesetzlichen Unfallversicherung finden Sie alle relevanten Informationen zu den versicherten Personen, den Versicherungsfällen, zu Unfallanzeigen und vielen weiteren Themen rund um die gesetzliche Unfallversicherung.

 

Vorgehensweise bei Arbeitsunfällen

Das Unfallgeschehen soll - neben der ärztlichen Versorgung - möglichst umfassend im Sinne einer späteren Nachvollziehbarkeit in Hinblick auf mögliche straf- und zivilrechtliche Folgen dokumentiert werden.

  • Bevor die im Folgenden beschriebene Dokumentation zum Unfallgeschehen erfolgt, hat die ärztliche bzw. notärztliche Versorgung des Verunfallten absoluten Vorrang.
  • Informieren Sie die Rettungskräfte - je nach Schwere des Unfallgeschehens. Im Zweifelsfall zögern Sie nicht, den Notarzt zu rufen (0-112).
  • Die Behandlung eines Arbeits- oder Wegeunfalles soll in jedem Fall von einem Durchgangsarzt (von den gesetzlichen Unfallversicherungsträgern anerkannte Ärzte) durchgeführt werden. - Übersicht Durchgangsärzte Magdeburg -
  • Angaben zur Person
  • Wann und wo geschah der Unfall?
  • Angaben zu Zeugen des Unfallgeschehens
  • Veranlassen Sie das Erstellen einer Unfallanzeige durch Ihren Vorgesetzten.
  • Für eventuelle Schadensersatzansprüche gegenüber der OVGU ist das Dezernat Zentrale Dienste (K5) zuständig.

 

Wie ist beim Ausfüllen der Unfallanzeigen zu verfahren?

Die ausgefüllte Unfallanzeige wird der Abt. Arbeitssicherheit und Umweltschutz (K43) zugeleitet, wo die weitere Bearbeitung erfolgt. Beamte haben nur die Unfallanzeige des Landes Sachsen-Anhalt auszufüllen und diese über K43 an das Dezernat Personalwesen (K2) zu senden.

Handelt es sich bei dem Unfall um einen Wegeunfall, ist in allen Fällen zusätzlich zu der Unfallanzeige der Wegeunfallfragebogen auszufüllen und ebenfalls einzureichen.

Bei sog. Bagatellunfällen, d.h. Unfällen, bei denen Sie sich entscheiden, keinen Arzt aufzusuchen, besteht trotzdem Versicherungsschutz. Bei solchen Bagatellunfällen ist daher das Formular Unfallerstanzeige zu verwenden. Dieses erleichtert im Falle eventuell später zu Tage tretender unfallbedingter Gesundheitsschäden die formelle Anerkennung als Arbeitsunfall (rückwirkender Versicherungsschutz), wenn durch dann anfallende Behandlungskosten der Unfall meldepflichtig wird.

Wenn Sie Hilfe beim Ausfüllen der Unfallanzeige benötigen, wenden Sie sich bitte an K43.