Informationen des Rektors

Rundmail vom 10.07.2020

Liebe Lehrende, liebe Studierende,

das Sommersemester 2020 nähert sich dem Ende und diesen Moment möchte ich nutzen, um mich bei Ihnen für das Engagement, die Geduld und die Flexibilität in den vergangenen Monaten zu bedanken. Sie alle haben viele neue Erfahrungen gemacht, von denen wir versuchen werden, die positiven Ergebnisse mit in die Zukunft zu nehmen.

In den letzten Wochen waren Campus und Räumlichkeiten der Universität wie die Bibliothek wieder zugänglich, sodass Sie, liebe Studierende, hoffentlich die Möglichkeiten hatten, sich auf die anstehende Prüfungsphase angemessen vorzubereiten. Die Prüfungen finden in diesem Jahr unter besonderen Voraussetzungen statt. Ich wünsche Ihnen hierfür in den nächsten Wochen viel Erfolg.

In welcher Form das folgende Wintersemester durchgeführt wird, hängt auch von der Gesamtsituation im Land Sachsen-Anhalt und im Rest der Welt ab. Wir sind im Austausch mit den zuständigen Behörden, sodass wir trotz aller internen Entscheidungen immer flexibel bleiben müssen. Die Otto-von-Guericke-Universität ist eine Präsenzuniversität. Daher ist und bleibt Präsenzlehre grundsätzlich der erstrebenswerte Standard, ergänzt und bereichert um digitale Formate. Unter der Voraussetzung, dass zum Wintersemester 2020/2021 die pandemie-bedingten Kontakt- und Abstandsregelungen weiterhin gelten, ist digitale Lehre jedoch allein aus Gründen des Gesundheitsschutzes in gewissem Umfang unumgänglich. Wir werden daher priorisieren müssen und da liegen uns vor allem aber auch die Erstsemester am Herzen. Die Studierenden erinnern sich sicher noch an die ersten Tage und Wochen ihres Studiums an der OVGU. Lerngruppen bilden, Freundschaften schließen und mit Freude in einen völlig neuen Lebensabschnitt starten, das alles ist digital kaum möglich.

Geplant ist ein Start der Lehrveranstaltungen des Wintersemesters 20/21 für Ende Oktober, ausgenommen ist hier die Medizin. Über die verschiedenen Terminfestlegungen dazu wird der Senat am 15. Juli entscheiden, anschließend werden wir Sie alle schnellstmöglich informieren. Bitte haben Sie auch Verständnis dafür, dass wir Ihnen aktuell noch keinen exakten Stundenplan für das Wintersemester liefern können.

Mit herzlichen Grüßen
Jens Strackeljan

Rundmail vom 20.05.2020

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität, liebe Studierende,

ich möchte mich heute und an dieser Stelle auf das herzlichste für Ihre Unterstützung der gemeinsam mit den Freunden und Förderern der Universität ins Leben gerufenen Spendenaktion „GUERICKE hilft!“ bedanken und Sie über das erfreuliche Ergebnis informieren. Dank des Engagements zahlloser Universitätsangehöriger sowie etlicher Partner der Alma Mater ist es uns innerhalb von nur 3 Wochen gelungen, unser Spendenziel von 50.000 Euro zu erreichen.

Eine Summe, für deren Zustandekommen ich den bisher 420 Spenderinnen und Spendern aufrichtig und herzlich danken möchte. Egal, ob es kleine Summen oder große Beträge waren: Jeder eingegangene Euro hat dazu beigetragen, dass wir nun 111 in Not geratene Studierende aus allen Ländern der Welt mit einem einmaligen Betrag von 450 Euro unterstützen können. Das Geld wird ihnen schon in diesen Tagen überwiesen.

Dieser enormen Summe stehen indes weit über 1.200 Anfragen und Hilferufe nach Unterstützung gegenüber. 1.200 Mails oder Briefe, die uns auf bedrückende Weise vor Augen führen, wie groß die durch die Corona-Krise verursachten Nöte von Teilen unserer Studierendenschaft sind, insbesondere die unserer internationalen Studentinnen und Studenten.

Darum haben wir uns entschieden, auch nach dem Erreichen unseres Spendenziels weiterzumachen. Denn auch, wenn Stück für Stück Normalität in die Arbeitswelt einzieht, wird es Studierende geben, die durch unglückliche Umstände und Notlagen ihren Lebensunterhalt nicht allein durch Studentenjobs oder ihre Familien finanzieren können, die keine Unterstützung erhalten. Gründe dafür sind auch abseits der Corona-Krise vielfältig und können jeden treffen.

Falls Sie also bisher noch keine Gelegenheit hatten, unseren Nothilfefonds zu unterstützen, möchte ich Sie ermutigen, auf der Webseite vorbeizuschauen, sich zu informieren und einen kleinen oder gern auch größeren Beitrag für unser Gemeinschaftswerk zu leisten. Jeder Euro zählt!

Für Ihr Engagement möchte mich an dieser Stelle - auch im Namen der gesamten Universitätsleitung und des Vorstandes des Vereins der Freunde und Förderer - herzlich bedanken.

Für die kommenden Tage und Wochen wünsche ich Ihnen alles Gute und: Bleiben Sie gesund!

 

Herzlichst
Ihr Prof. Jens Strackeljan

 

Rundmail vom 17.04.2020

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität Magdeburg, liebe Studierende,

nach fast vier Wochen lockern Bund und Länder schrittweise die Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus in Deutschland. Wir alle haben mit Spannung auf die Entscheidungen gewartet, manche von Ihnen haben sich eventuell mehr erhofft. In Sachsen-Anhalt öffnen nun mit der 4. Corona-Eindämmungsverordnung in der kommenden Woche sehr eingeschränkt die Schulen und einige Geschäfte. Doch was bedeuten die Lockerungen für den universitären Alltag auf dem Unicampus?

Erstens: Der geplante vollständige Start der Online-Lehrveranstaltungen ab dem 20. April bleibt bestehen. Es ergeben sich geringfügige Erleichterungen für Prüfungen und Prüfungsvorbereitungen in Präsenz auf dem Campus, all dies sind aber noch Ausnahmen. Wir gehen davon aus, dass es ab dem 4. Mai 2020 ergänzend zur Online-Lehre in kleineren Gruppen und unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln möglich sein wird, auf dem Campus beispielsweise Laborpraktika oder kleinere Übungen durchzuführen. Zumindest haben sich der Wissenschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann und die Hochschulen des Landes auf diesen Ablauf verständigt.

Das heißt auch, dass wir unter Auflagen zur Hygiene, Steuerung des Zutritts und Vermeidung von Warteschlangen die Universitätsbibliothek für den Publikumsverkehr wieder öffnen können. Auch im Campus-Service-Center und im International Office können wir uns Lockerungen vorstellen. Konkrete Abläufe werden nun erarbeitet und zeitnah kommuniziert, aber auch hier gehen wir von einem Start erst zum 4. Mai 2020 aus. Näheres wird in einer Verfügung des Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes geregelt, in die wir unsere Vorstellungen einbringen werden.

Besonders wichtig ist es, an dieser Stelle noch einmal zu betonen, dass den Studierenden durch die Einschränkungen keine Nachteile entstehen, zum Beispiel, wenn Lehrveranstaltungen nicht stattfinden oder Online-Angebote nicht wahrgenommen werden können. Die Universität Magdeburg wird bei der Anerkennung des Semesters flexibel und im Sinne ihrer Studierenden entscheiden. Auch für das BAföG oder eine Verzögerung des Studienablaufs durch COVID-19 mit der Folge der Überschreitung der Regelstudienzeit ist eine Weiterförderung für einen angemessenen Zeitraum gesichert.

Der zweite wichtige Punkt – insbesondere für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – ist: Die bisher geltenden strengen Hygiene- und Abstandsregeln von 1.5 Metern gelten weiterhin unverändert. Das Bundesarbeitsministerium hat jetzt einen Arbeitsschutzstandard Covid-19 beschlossen, der die Rückkehr der Beschäftigten an ihren Arbeitsplatz regelt. Dieser Standard gilt selbstverständlich auch für die OVGU und wir werden nun gemeinsam für alle Bereiche der Universität Planungen vornehmen, um den Präsenzanteil im Verhältnis zur mobilen Arbeit wieder deutlich zu erhöhen.

Eigenverantwortliches Handeln bedeutet auch in den kommenden Wochen, dass Personen mit erkennbaren Symptomen wie leichtem Fieber, Erkältungsanzeichen oder Atemnot den Arbeitsplatz verlassen bzw. zu Hause bleiben müssen, bis der Verdacht ärztlicherseits aufgeklärt ist.

Liebe Universitätsangehörige, liebe Studierende, lassen Sie uns weiter gemeinsam und mit neuen Ideen den Weg durch ein ungewöhnliches, aber keinesfalls verlorenes Sommersemester 2020 an der Universität Magdeburg gehen.

Bleiben Sie gesund!

Ihre

Franziska Scheffler
Jens Strackeljan

 

Rundmail vom 07.04.2020

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität Magdeburg,

ich hoffe, Sie sind gesund in die neue Woche gestartet und haben sich auf dem Campus oder im Homeoffice auf einen neuen, für uns alle ungewohnten Unialltag einstellen können. Mit dieser Mail möchte ich Sie heute kurz zum Thema Großveranstaltungen 2020 an der OVGU informieren.

Wie Sie dem Newsletter oder auch der Veröffentlichung unserer Pressemeldung in den lokalen Medien entnehmen konnten, ist unser Alumni-Tag 2020, der am 6. Juni 2020 stattfinden sollte, auf ungewisse Zeit verschoben. Angesichts der aktuelle Lage sicher keine überraschende Entscheidung. Nichtsdestotrotz ist die Absage für die Absolventinnen und Absolventen, die ihre Goldenen oder Silbernen Diplome 50 bzw. 25 Jahre nach Studienende feierlich in Empfang genommen hätten, wenn auch nachvollziehbar, aber dennoch bedauerlich. Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben: Die Planungen für einen neuen Termin laufen bereits und wir hoffen, noch vor Jahresfrist dieses besondere „Klassentreffen“ nachholen zu können.

Auch die Lange Nacht der Wissenschaft findet nach über 14 Jahren erstmals eine unfreiwillige Unterbrechung: Die für den 6. Juni 2020 geplante Veranstaltung ist alternativlos abgesagt. Doch ein Datum für das kommende Jahr ist bereits gefunden und so werden wir am 29. Mai 2021 Gelegenheit haben, die 15. Wissenschaftsnacht gemeinsam mit der Stadt und den anderen Wissenschaftseinrichtungen gebührend zu feiern.

Das Programm unseres traditionellen „Supersamstags“ wird – außer von den eben genannten Veranstaltungen – wesentlich von unserem Studieninfotag geprägt. Auch der kann und wird unter den aktuellen Umständen nicht in gewohnter Weise am 6. Juni 2020 stattfinden. Um dennoch Studieninteressierte des Landes und darüber hinaus auf die OVGU und unsere Studienprogramme aufmerksam zu machen, bedarf es alternativer Informationsangebote und innovativer Formate, denn Erprobtes verliert seine Gültigkeit, bewährte Prozesse und Konzepte müssen kurzfristig über Bord geworfen werden. Stattdessen sind Ideen und Engagement gefragt, muss Neues ausprobiert werden!

In den nächsten Tagen muss darum ein intensiver Austausch zwischen der Universitätsleitung, MKM, den Fakultäten und den Zentralen Einrichtungen starten. Denn eins ist klar: Die derzeitigen Rahmenbedingungen machen es der OVGU nicht leicht, hochschulpolitisch gesetzte Ziele zu erreichen und Studierende zu gewinnen. Es ist absehbar, dass wir die Folgen der Coronakrise in besonderem Maße bei der Immatrikulation internationaler Studierender spüren werden.

Angesichts der vor uns liegenden Herausforderungen und Aufgaben möchte ich Sie ermuntern, sich bei deren Bewältigung einzubringen, gewohnte Wege beherzt zu verlassen und gemeinsam Neues zu wagen. Der Unterstützung der Universitätsleitung können Sie sicher sein.

Trotz der ungewöhnlichen und sicher auch schwierigen Zeiten wünsche Ihnen und Ihren Familien ein frohes Osterfest und: Bleiben Sie gesund!

Herzlichst

Ihr Jens Strackeljan

 

Rundmail vom 23.03.2020

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität Magdeburg, liebe Studierende,

das Coronavirus stellt seit Wochen den gewohnten Alltag in unseren Familien, aber natürlich auch an der Universität Magdeburg in Frage und verlangt Entscheidungen, die noch vor einigen Monaten undenkbar schienen. Gestern nun erließ das Land Sachsen-Anhalt weitere Restriktionen in Form von Kontaktsperren, die helfen sollen, die Epidemie einzudämmen, die aber unser Zusammenleben und vor allem auch unser zusammen arbeiten enorm beeinflussen und eine Anpassung bisheriger Organisationsformen erfordert. Physische und soziale Kontakte sind auf ein absolut nötiges Minimum zu beschränken.

Was bedeutet das nun konkret für die Universität Magdeburg?

Das Wichtigste: Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg ist nicht geschlossen! Wir haben innerhalb weniger Tage vom Normalbetrieb auf einen reduzierten Basisbetrieb umgeschaltet. Die Universitätsbibliothek ist nur eingeschränkt nutzbar, Mensen und Cafeterien sind geschlossen, Regelungen für die Nutzung des Homeoffice und die Möglichkeit des mobilen Arbeitens sind weitgehend festgelegt und umgesetzt. Wir haben dabei sehr große Flexibilität vereinbart und ermöglichen Homeoffice, wann immer Tätigkeiten außerhalb der Universität wahrgenommen werden können.

Nach den gestrigen Festlegungen des Landes haben wir uns darauf verständigt, den aktuellen Status unserer Universität als kontaktarmen Basisbetrieb auszugestalten. Wir bitten aber um Verständnis, dass hierzu konkrete Regelungen erforderlich sind, denn nur dann ist flexibles Arbeiten, z.B. in Wechselschichten, möglich. Die Erreichbarkeit durch Kolleginnen und Kollegen sowie Vorgesetzten muss auch im Homeoffice sichergestellt werden.

Die Verwaltung hat Kernprozesse definiert und es werden weiter Einstellungen vorgenommen, Arbeitsverhältnisse verlängert, Berufungen erteilt, Rechnungen beglichen und Gehälter ausgezahlt.

Die Forschungslabore in den Fakultäten sind nach wie vor geöffnet, detaillierte Absprachen zur Organisation der Aufgaben in Forschung und Lehre werden von den Dekanaten nach Rücksprache mit der Hochschulleitung eigenverantwortlich vorgenommen. Die Zentralen Einrichtungen sichern den Minimalbetrieb ab und gewährleisten die Zusammenarbeit mit der Universitätsverwaltung und dem Rektorat durch Vor-Ort-Personal für unerlässliche Aufgaben.

Die Universitätsmedizin kann indes nicht in einen Basisbetrieb überführt werden. Sie steht, dies sei an dieser Stelle ausdrücklich erwähnt, noch vor ganz anderen Herausforderungen, die gemeistert werden müssen. Die Situation ist hochdynamisch und bei Bedarf müssen getroffene Vereinbarungen zur flexiblen Arbeit auch wieder geändert werden. Aber das gilt nicht nur für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Medizinischen Fakultät und des Universitätsklinikums, sondern betrifft alle Beschäftigten der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.

Wir haben nichtsdestotrotz in sehr kurzer Zeit Antworten auf die wichtigsten Fragen gefunden und dafür möchte ich allen, die die Universitätsleitung und die Verwaltung dabei unterstützt haben, herzlich danken! Das Rektorat und der Krisenstab haben in Abstimmung mit den Dekanaten und dem Senat und in enger Absprache mit der Landesrektorenkonferenz zügig gehandelt. Sie finden aktuelle Antworten auf Fragen, die sich aus der neuen Situation ergeben, in dem Dokument "Informationen zur Sicherung eines kontaktarmen Basisbetriebes".

 

Liebe Studierende, wir wissen sehr genau, dass die Lage für Sie im Moment eine ausgesprochen schwierige ist. Ungewissheiten über Prüfungstermine, das Wegfallen von Studentenjobs oder die eingeschränkte Nutzung der Universitätsbibliothek sind an der Tagesordnung. Aber: Eine der größten Herausforderungen und Prioritäten der kommenden Wochen besteht für uns alle darin, das augenscheinlich „virtuelle“ Sommersemester vorzubereiten. Ich kann Ihnen versprechen, dass wir alles dafür tun werden, belastbare Lösungen zu finden und versichere Ihnen, dass Ihnen keine Nachteile entstehen werden.

Unsere Universität ist stolz darauf, einen hohen Grad der Internationalisierung zu haben. Das führt aber auch zu einer großen Verantwortung gegenüber den Studierenden, in Zeiten einer global um sich greifenden Pandemie sicher eine weitere große Herausforderung.

Eins ist klar: Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg lebt vom Engagement, der Kooperation und Kollaboration aller und die momentanen Probleme und Herausforderungen meistern wir nur in gemeinsamer Verantwortung und Solidarität. Also, informieren Sie sich bitte, achten Sie aufeinander, helfen Sie sich gegenseitig und vor allem: Bleiben Sie gesund!

Herzlichst

Jens Strackeljan

 

Rundmail vom 17.03.2020

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Landesregierung Sachsen-Anhalts hat heute weitreichende Maßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus beschlossen. Sie folgt damit den schon am Montag durch die Bundesregierung festgelegten Vorgaben.

Die Hochschulen des Landes sind durch diese Maßnahmen nur in wenigen Punkten unmittelbar betroffen, genannt sei die Einstellung des Mensabetriebes.

Die durch die Verordnung des Landes, die Hochschulleitung und den Krisenstab getroffenen Einschränkungen für die Otto-von-Guericke-Universität sind ohnehin schon weitreichend: Der Lehrbetrieb wurde vollständig und der Prüfungsbetrieb weitreichend untersagt, zentrale Einrichtungen wie die Universitätsbibliothek haben den Präsenzbetrieb eingestellt und Sprechzeiten im International Office, im Campus-Service-Center und den Prüfungsämtern wurden ausgesetzt.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität Magdeburg befinden sich beruflich in einer Sondersituation, viele sind darüber hinaus persönlich durch Kinderbetreuung und Verpflichtungen im familiären Kreis in besonderer Weise gefordert.

Die herausgegebenen Dienstanweisungen und Handlungsempfehlungen schaffen im Rahmen des rechtlich Möglichen hierfür Flexibilität. Die Arbeitswelt der Universität ist gerade dadurch gekennzeichnet, dass sie für zahlreiche Beschäftigte vielfältige Möglichkeiten des Homeoffice und der mobilen Arbeit bieten. Eine behördliche Schließung der Universität Magdeburg ist daher aktuell nicht zu erwarten.

Die Verordnung der Landesregierung Sachsen-Anhalts führt seitens der Hochschulleitung derzeit zu keiner weiteren Verschärfung der bestehenden Einschränkung des Unibetriebes. Der Krisenstab wird die Situation weiterhin täglich beurteilen, Maßnahmen anpassen und dafür Sorge tragen, dass ein geordneter Basisbetrieb, der keine Betriebsruhe darstellt, gewährleistet ist.

Die gesamte Universität befindet sich in einer für uns alle herausfordernden Situation, die Ihre Mitwirkung dringend benötigt und berechtigterweise viele Fragen aufwirft. Wir sind bemüht, diese zeitnah zu beantworten und bitten Sie, das eingerichtete Informationsportal intensiv zu verfolgen.

Ich wünsche Ihnen alles Gute, vor allem Gesundheit und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Ihr Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan

 

Rundmail vom 13.03.2020

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

sicher verfolgen Sie die Nachrichten ähnlich intensiv wie wir. Vermutlich haben Sie über unsere Webseiten, über die Fakultätsverteiler, oder auch über die Presse bereits erfahren, dass bis zum 20. April 2020 alle Lehrveranstaltungen einschließlich Prüfungen zunächst ausgesetzt sind. Abschlussprüfungen könnten unter Einhaltung bestimmter Vorgaben abgehalten werden. Zum Umgang mit Bachelor-, Master- und Promotionsprüfungen etc. liegt daher den Dekanaten eine Präzisierung aus dem Prorektorat für Studium und Lehre (heutige Mail) vor. Bitte wenden Sie sich in diesem Fall direkt an Ihren Studiendekan.

Ziel ist es, durch Reduktion der Mobilität und die Vermeidung unnötiger Kontakte die Geschwindigkeit der Ausbreitung von COVID-19 zumindest zu verlangsamen. Diese Aussetzung ist vom Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung per Erlass und in Rücksprache mit allen Hochschulen des Landes für alle einheitlich erlassen worden.

Bereits seit Anfang des Jahres hat ein „Kernteam Krisenstab“ die Situation aufmerksam beobachtet und Vorbereitungen getroffen. Der für den jetzt auch offiziell ausgerufenen Pandemiefall vorgesehene Krisenstab wird Anfang der kommenden Woche tagen, um weitere Maßnahmen zu beraten; diese reichen von der Aufrechterhaltung eines weitestgehend „normalen“ Betriebs mit z.B. weitgehender Nutzung von Home Office und versetzen Arbeitszeiten, um gleichzeitige Anwesenheit vieler Personen zu minimieren, bis hin zur Einleitung eines Minimalbetriebs im Sinne einer Betriebsruhe. Bereits jetzt hat es Gespräche und Anweisungen gegeben, um z.B. die Mitarbeiter*innen in Prüfungsämtern, Campus Service Center u.a.m. besonders zu schützen.

Wir werden Sie über alle weiteren Schritte unverzüglich informieren, über E-Mail, insbesondere aber auch über die eigens eingerichtete Webseite „Informationen zum Coronavirus und das Verhalten der Universität“, auf der auch zahlreiche weitere Informationen zu finden sind; bitte schauen Sie auch von sich aus regelmäßig nach aktuellen Hinweisen auf dieser Webseite.

Auf einen Aspekt möchte ich aber auch hier bereits explizit eingehen. Die Verschiebung des Vorlesungsbeginns auf (frühestens) den 20. April 2020 soll nicht mit einer Verlängerung der Lehrveranstaltungszeit im Sommersemester verbunden werden; d.h., hier muss aufgrund der Verkürzung darüber nachgedacht werden, wie mit ggf. geänderten oder sogar neuen Lehrformaten der zu vermittelnde Stoff an die Studierenden weitergegeben werden kann. Bereits jetzt gibt es einige Überlegungen, wie in kurzer Zeit E-Learning-Komponenten zur Lösung beitragen werden; hier werden sicher in Kürze auch konkrete Vorschläge folgen. Ich möchte alle Lehrenden aber bereits jetzt bitten, die Verzögerung des Beginns der Lehrveranstaltungen zu nutzen, um ihre Lehrveranstaltungen, soweit möglich, anzupassen. Vermutlich wird uns die jetzige Gefährdungslage im Bereich Digitalisierung – sowohl in der Lehre, aber auch in den Verwaltungsbereichen – nicht unerheblich voranbringen.

Ich wünsche Ihnen alles Gute, und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Ihr Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan

 

Rundmail vom 11.03.2020

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, liebe Studierende der OVGU,

wir bitten Sie die beiliegende Dienstanweisung im Rahmen der aktuellen Infektionslage mit dem Coronavirus (COVID-19) zu beachten.

Vor dem Hintergrund, dass sich die Lage der Infektionsausbreitung in Europa und Deutschland dynamisch weiterentwickelt, ist es erforderlich den Betrieb der Universität einzuschränken. Die angefügte Dienstanweisung erhält konkrete Anweisungen und auch Handlungsempfehlungen zu Dienstreisen, Freistellungen/Homeoffice, Umgang mit Gästen, Veranstaltungen an der Universität und Hinweise für Studierende. Letztere werden in den kommende Tagen in der Vorbereitung auf das Sommersemester noch präzisiert.

Wir bitten Sie, sich regelmäßig auf den Webseiten der OVGU zu informieren, weil sich die Situation täglich ändern kann und wir gegebenenfalls weitere Maßnahmen ergreifen müssen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan

Letzte Änderung: 05.08.2020 - Ansprechpartner: Katharina Vorwerk