Informationen des Rektors

Mail vom 30.03.2021

Liebe Lehrende, liebe Studierende der Universität Magdeburg,  

vor dem Start in das Sommersemester 2021 möchten wir Ihnen wichtige Informationen zur Durchführung der Lehre und des universitären Alltags zukommen lassen. 

Aufgrund des dynamischen Infektionsgeschehens wurde der Lockdown verlängert und momentan deutet leider nur wenig daraufhin, dass sich die Lage kurzfristig ändert. Das bedeutet: Die Otto-von-Guericke-Universität verbleibt weiterhin in Stufe 4 des geltenden Stufenplanes.

Das Hygienekonzept sowie der Stufenplan werden an die Bund-Länder-Beschlüsse und die aktuelle Dynamik durch die Virus-Varianten angepasst. In dem überarbeiteten Stufenplan werden bereits Öffnungsschritte berücksichtigt.

Die überarbeiteten Pläne und Regelungen werden wir Anfang April auf unserer Webseite veröffentlichen. Darüber hinaus informieren wir Sie – wie gewohnt – weiterhin über alle aktuellen Änderungen auf den Social-Media-Kanälen der Universität.  

Im Folgenden haben wir die wichtigsten Festlegungen zur Lehre im Sommersemester 2021 zusammengefasst:

#Lehre:

Wir haben ein klares Ziel vor Augen: Wir wollen die Lehre vorsichtig und schrittweise mit notwendigen begleitenden Schutzmaßnahmen für Präsenzveranstaltungen öffnen. Den ersten Schritt gehen wir mit einer Öffnung von kleinen Veranstaltungen mit maximal 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, bei denen eine Präsenz didaktisch besonders wichtig ist. Das trifft, zum Beispiel, für Laborpraktika oder praktische Veranstaltungen im Sport zu.

Dabei gelten strenge Infektionsschutzmaßnahmen, die über die Regeln des Wintersemesters 2020/21 hinausgehen. Um sowohl Lehrende als auch Studierende bei Präsenzveranstaltungen zu schützen, ist auf einen Mindestabstand von 1,50 Metern zu achten. Außerdem ist das Tragen von medizinischen Masken für Studierende während der gesamten Präsenzveranstaltungen auch am Platz verpflichtend. Für Lehrende besteht eine medizinische Maskenpflicht während der Lehrveranstaltungen, wenn ein Mindestabstand von 3 Metern zu den Studierenden nicht eingehalten werden kann. Als zusätzliche Schutzmaßnahme wird bei Besprechungen zwischen Studierenden und Lehrenden das Tragen von FFP2-Masken verbindlich.

Die Lehrenden informieren die Studierenden im Voraus darüber, wie die Lehrveranstaltung im Einzelnen durchgeführt wird. Um ggf. Öffnungen für Präsenz-/Hybrid-Veranstaltungen im Laufe des Semesters zu ermöglichen, bleiben Räume im LSF sichtbar. Die Teilnahme an Präsenzveranstaltungen ist für Studierende im Sommersemester 2021 weiterhin freiwillig. Falls es Probleme bei der Hybridlehre oder bei der Durchführung von Lehrveranstaltungen gibt, wenden sich Studierende bitte direkt an ihre jeweiligen Studiendekanate in den Fakultäten.

Das Angebot an Präsenzveranstaltungen soll im Laufe des Sommersemesters schrittweise und vorsichtig erweitert werden. Die neusten Beschlüsse von Bund und Ländern zeigen uns, dass wir Öffnungen auf dem Campus nicht ohne ein funktionierendes und sinnvolles Testkonzept durchführen können. Daher arbeiten das Rektorat und der Krisenstab seit Mitte März an einer Teststrategie für die OVGU.

#Zusätzliche Hinweise für Lehrende:

Da eine Teilnahme an den Präsenzveranstaltungen für Studierende im Sommersemester weiterhin freiwillig ist, bitten wir Sie, verstärkt darauf zu achten, dass die Lehrinhalte allen Studierenden zur Verfügung gestellt werden und sie sich auf die Prüfungen vorbereiten können. Bitte weisen Sie die Studierenden vor Vorlesungsbeginn auf die Besonderheiten der einzelnen Veranstaltungen hin.

Für gemeldete Präsenzveranstaltungen der Fakultäten (Prioritätenlisten) wird ein Kontingent an FFP2-Masken zur Abholung im Bereich Arbeitssicherheit und Umweltschutz (K43) bereitgestellt.

#Teststrategie

Mit einem Antigen-Schnelltestangebot plant die OVGU, alle Angehörigen der Universität zu schützen, die derzeit auf dem Campus präsent sind und ihren Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten möchten. Zurzeit arbeiten das Rektorat, der Krisenstab, die Verwaltung und das Universitätsklinikum Magdeburg eng bei der Entwicklung einer sinnvollen Teststrategie für die OVGU zusammen. Auch wir sind abhängig von stabilen Lieferketten, doch die Erfahrungen der vergangenen Wochen zeigen leider, dass diese derzeit noch eine Herausforderung darstellt.

Wir sind uns sicher, dass bis zum Beginn der Vorlesungszeit die meisten noch offenen Punkte geklärt werden können und werden Sie in den nächsten Wochen weiterhin regelmäßig über konkrete Schritte informieren.

Nur durch die gemeinsame Anstrengung aller wird es uns möglich werden, der Normalität des universitären Alltags wieder ein Stück näherzukommen. Für Ihre Unterstützung und Ihre Mitwirkung möchten wir Ihnen allen an dieser Stelle ausdrücklich danken.

Herzliche Grüße

Prof. Susanne Schmidt
(Prorektorin für Studium und Lehre)

Prof. Dr.- Ing. Jens Strackeljan
(Rektor)

Mail vom 18.02.2021

Liebe Studierende, liebe Lehrende,

wie im Januar bereits angekündigt, hat sich die Universitätsleitung Mitte der Woche mit den Dekanaten getroffen, um über die weitere Ausgestaltung der verbleibenden Prüfungsphase des Wintersemesters 20/21 und die Gestaltung des Sommersemesters 2021 zu beraten.

Da der Lockdown in Sachsen-Anhalt bis mindestens 10. März 2021 gilt und die Dynamik der Pandemie, vor allem im Hinblick auf die aufgetretenen Mutationen, nicht vorhersehbar ist, haben wir entschieden, dass die alternativen Prüfungsformen für die verbleibende Prüfungszeit bis zum 10. April 2021 beizubehalten sind.

Der Prüfungsausschuss in den Fakultäten kann Ausnahmen von dieser Regelung genehmigen, wie, z. B., für labor- oder sportpraktische Prüfungen. Präsenzklausuren sind in der aktuellen Situation eine Ausnahme und können nur genehmigt werden, wenn (I) eine maximale Teilnehmerzahl von 25 Prüflingen, (II) die Einhaltung eines Mindestabstands von 2 Metern im Prüfungsraum zu jeder Zeit und (III) eine Maskenpflicht (medizinische Masken) während der gesamten Prüfung gegeben ist. Studierenden, die nicht an einer Präsenzprüfung teilnehmen können oder möchten, sind Alternativen anzubieten.

Ausblick auf das Sommersemester 2021

Im Sommersemester 2021 wollen wir Möglichkeiten für gemeinsames Lernen schaffen, auch wenn dies nur in begrenztem Rahmen möglich sein wird. Die Lehre wird hauptsächlich in hybrider Form stattfinden. Vorlesungen mit einer größeren Teilnehmerzahl werden digital organisiert. Kleinere Vorlesungen und andere Lehrformate, bspw. Praktika und Übungen, sollten zum Start des Sommersemesters in kleinen Gruppen mit einer maximalen Teilnehmerzahl von 25 Personen und unter strengen Hygienebedingungen möglich sein.

Die Entscheidung, welche Veranstaltungen das sein werden, liegt einerseits in den Dekanaten und hängt andererseits von der Verfügbarkeit entsprechender Räumlichkeiten ab. Nicht zuletzt ist die dann vorherrschende Pandemiesituation zu beachten. Eventuell ergibt sich die Möglichkeit, die Teilnehmerzahl im laufenden Semester noch zu erhöhen. Das lässt sich derzeit leider nicht vorhersagen.

Unsere Anstrengungen werden wir darauf richten, Serviceeinrichtungen wie die Bibliothek zumindest unter Einschränkungen wieder zu öffnen, kleine Lerngruppen auf dem Campus zu ermöglichen und auf den Freiflächen offene Lernstätten zu realisieren.

Unsere internationalen Studierenden, die bisher noch nicht einreisen konnten, würden wir natürlich sehr gern auf dem Magdeburger Campus begrüßen. Wenn sich aber die Reise nach Deutschland nicht realisieren lässt, besteht für sie die Möglichkeit, das Studium weiter online zu verfolgen.

An dieser Stelle möchten wir noch einmal auf die Überschneidung des Prüfungszeitraums im Wintersemester 20/21 mit dem Lehrveranstaltungsstart des Sommersemesters 2021 bis zum 10. April 2021 hinweisen. Bitte schaffen Sie als Lehrende die Möglichkeit, dass Studierende in dieser Zeit an Prüfungen teilnehmen können, indem Sie Ihre Lehrinhalte asynchron zur Verfügung stellen.

Wir wünschen allen Studierenden und Lehrenden trotz der in Teilen erschwerten Bedingungen viel Erfolg bei den anstehenden Prüfungen. Für eventuell auftretende Rückfragen stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Dekanaten der Fakultäten zur Verfügung.

Herzliche Grüße

Prof. Susanne Schmidt
(Prorektorin für Studium und Lehre)

Prof. Dr.- Ing. Jens Strackeljan
(Rektor)

 

Rundmail vom 08.01.2021

Liebe Mitglieder und Angehörige unserer Universität,
liebe Studierende,

im Namen der gesamten Universitätsleitung möchte ich Ihnen und Ihren Familien die herzlichsten Neujahrsgrüße übermitteln, verbunden mit den besten Wünschen für alles Kommende, vor allem – natürlich – Gesundheit!

Die Herausforderungen, mit denen das „alte“ Jahr endete, werden uns auch in den kommenden Monaten des Jahres 2021 begleiten. So sehr wir uns die Überwindung der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Härten und Anpassungen herbeisehnen und die Impfungen anlaufen, zeigt die Realität leider, dass es uns wohl noch weitere Wochen großer Anstrengungen abverlangt, um mit den Folgen der Corona-Krise umzugehen. Das Infektionsgeschehen ist weiterhin hoch und seit dem vergangenen Dienstag steht fest, dass der vom Bund vorerst bis zum 10. Januar 2021 beschlossene Lockdown bis mindestens Ende Januar bestehen bleiben und sowohl das private als auch das öffentliche Leben wesentlich eingeschränkt bleiben wird. In den kommenden Tagen werden die Beschlüsse vom Bund in Landesrecht überführt. Es ist davon auszugehen, dass es keine wesentlichen Ausnahmen für das Land Sachsen-Anhalt geben wird.

Unsere Hoffnung war, ab dem 11. Januar 2021 wieder Präsenzlehre überall dort zu ermöglichen, wo diese aus inhaltlichen oder didaktischen Gründen angezeigt ist. Durch die aktuelle Lage sehen wir uns nun veranlasst, nachzusteuern.

Die Universitätsleitung hat aufgrund der momentanen Rechtslage Folgendes beschlossen:

  • Die Universität Magdeburg verbleibt im Rahmen des geltenden Stufenplanes bis mindestens zum 31. Januar 2021 weiterhin in der Stufe 4.
  • Der Lehrbetrieb des Wintersemesters 2020/21 wird bis zum Ende der Vorlesungszeit am 04. Februar 2021 vollständig digital geplant. Das bedeutet, dass der Präsenzlehrbetrieb auch über den 10. Januar 2021 hinaus eingestellt ist.
  • Sofern Labore, praktische Übungen etc. in Präsenz durchgeführt werden müssen, gelten unverändert die strengen Hygienevorschriften.
  • Die Forschungslabore in den Fakultäten bleiben bis Ende Januar 2021 grundsätzlich geöffnet, detaillierte Absprachen zur Organisation der Aufgaben in Forschung und Lehre werden von den Dekanaten nach Rücksprache mit der Hochschulleitung eigenverantwortlich vorgenommen.
  • Die Universitätsbibliothek wird bis Ende Januar 2021 weiterhin für den Publikumsverkehr geschlossen bleiben. Ausleihen und Rückgaben von Medien sind möglich und können nach Anmeldung erfolgen.
  • Auch das Campus Service Center und URZ bleiben für den Publikumsverkehr geschlossen, sind aber telefonisch bzw. online erreichbar. Bei Bedarf kann ein persönlicher Termin im URZ vereinbart werden.
  • Hörsäle und Seminarräume bleiben geschlossen. Dies beinhaltet die Schließung von Lehrräumen für Studierendengruppen.
  • Festlegungen für den kommenden Prüfungszeitraum werden nach Absprache mit den Fakultäten bis zum 15.01. getroffen.
  • Für Mitarbeitende gelten bis auf Weiteres die Erweiterungen des mobilen Arbeitens. Wenn mobiles Arbeiten grundsätzlich ermöglicht werden kann, sollte davon Gebrauch gemacht werden, um Kontakte tatsächlich auf ein Minimum zu reduzieren.
  • Hier finden Sie Informationen zu Regelungen im Rahmen einer Notfallbetreuung für Kinder. Grundsätzlich werden Unabkömmlichkeitsbescheinigungen nur in Ausnahmefällen ausgestellt. Die Vorgesetzten werden um Einschätzung gebeten.

Mitarbeitende, Lehrende und Studierende der Medizinischen Fakultät beachten bitte die für sie gesondert geltenden Bestimmungen.

Die oben genannten Maßnahmen gelten bis auf Widerruf, aber mindestens bis zum 31. Januar 2021. Das Rektorat wird in den kommenden Wochen in enger Absprache mit den Fakultäten, zentralen Einrichtungen und Gremien der Universität insbesondere darüber entscheiden, wie die im Februar 2021 beginnende Prüfungszeit gestaltet werden kann.

Ich möchte mich im Namen des gesamten Teams der Universitätsleitung an dieser Stelle erneut für Ihr Verständnis und Ihr Engagement bei der gemeinsamen Bewältigung der vor uns stehenden Aufgaben bedanken! Die Mitglieder des Rektorats stehen Ihnen jederzeit als Ansprechpartner und Ansprechpartnerinnen für noch offen gebliebene Fragen zur Verfügung.

Bleiben Sie gesund!

Ihr
Jens Strackeljan

 

Rundmail vom 15.12.2020

Liebe Universitätsangehörige,
liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
liebe Studierende,

der von Bund und Ländern beschlossene Lockdown zur Eindämmung der Corona-Pandemie führt auch an der Otto-von-Guericke-Universität zu nochmaligen Anpassungen. Nach Rücksprache mit den Fakultäten und dem Krisenstab gilt ab Mittwoch, dem 16.12.2020, auf dem Campus Universitätsplatz und dem Campus Zschokkestraße die Stufe 4 des Stufenplans der OVGU.

Lehr- und Forschungsbetrieb

Der Lehrbetrieb an der OVGU ist bereits soweit eingeschränkt, dass Vorlesungen ausschließlich online stattfinden. Ab dem 16.12.2020 wird der komplette Präsenzlehrbetrieb bis mindestens 10.01.2021 eingestellt. Lehrveranstaltungen sind ausschließlich online bzw. virtuell anzubieten. Prüfungen in Präsenz dürfen in Stufe 4 unter strikter Einhaltung der Regeln aus dem Hygienekonzept stattfinden. Das bedeutet: Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist verpflichtend, ebenso sind selbstverständlich Mindestabstände einzuhalten. Die Forschungslabore in den Fakultäten bleiben ab Mittwoch grundsätzlich geöffnet, detaillierte Absprachen zur Organisation der Aufgaben in Forschung und Lehre werden von den Dekanaten nach Rücksprache mit der Hochschulleitung eigenverantwortlich vorgenommen.

Bibliothek und CSC

Die Universitätsbibliothek wird ab Mittwoch für den Publikumsverkehr geschlossen, Ausleihen und Rückgaben von Medien sind möglich und können nach Anmeldung erfolgen. Auch das Campus-Service-Center bleibt ab Mittwoch für den Publikumsverkehr geschlossen, ist aber telefonisch bzw. online erreichbar. Details erhalten Sie auf den Webseiten der Universitätsbibliothek bzw. des Campus-Service-Centers.

Zugang zu Gebäuden

Hörsäle und Seminarräume sind ab Mittwoch geschlossen. Dies beinhaltet die Schließung von Lehrräumen für Studierendengruppen. Damit allen Mitarbeitenden ausreichend Zeit zur Prüfung von Schließberechtigungen zur Verfügung steht, werden alle Gebäude ab dem kommenden Montag geschlossen. Gebäude 06 bleibt bis zum 23.12.2020 geöffnet.

Mensen und Cafeterien

Die Mensen auf dem Campus Zschokkestraße und Hauptcampus werden ab dem 16. Dezember geschlossen.

Homeoffice und Kinderbetreuung

Für Mitarbeitende gelten die Erweiterungen des mobilen Arbeitens. Wenn mobiles Arbeiten ermöglicht werden kann, sollte davon Gebrauch gemacht werden, um Kontakte tatsächlich auf ein Minimum zu reduzieren. Dazu können Arbeitsaufgaben umorganisiert werden. Werden aufgrund behördlicher Entscheidungen Kindertagesstätten oder Schulen geschlossen, können die zusätzlichen freien Tage in Anspruch genommen werden, wenn sie für dieses Jahr noch nicht aufgebraucht sind und es sich nicht um geplante Ferienzeiten handelt. Resttage können in das Jahr 2021 übertragen werden.

Über mögliche Änderungen werden Sie zeitnah informiert.

Lehrende und Studierende der Medizinischen Fakultät beachten bitte die für sie gesondert geltenden Bestimmungen.

Über das weitere Vorgehen wird sich die Hochschulleitung mit den Fakultäten und dem Krisenstab Anfang Januar verständigen.


Wir möchten Sie an dieser Stelle einmal mehr darum bitten, die auf dem Campus und in den Gebäuden geltenden Hygienemaßnahmen strikt einzuhalten. So können Sie sich, ihre Kolleginnen und Kollegen, aber auch Ihre Familien wirksam schützen. Die gesamte Universität befindet sich in einer für uns alle herausfordernden Situation, die Ihre Mitwirkung dringend erforderlich macht. Wir bedanken uns dafür ausdrücklich und bitten Sie herzlich, auch weiterhin das eingerichtete Informationsportal intensiv zu verfolgen. Dort finden Sie den detaillierten Stufenplan und alle wichtigen FAQs für Mitarbeitende und Studierende (u. a. zu den Änderungen für mobiles Arbeiten und zur Lehre).

Ich wünsche Ihnen alles Gute, vor allem Gesundheit und verbleibe mit freundlichen Grüßen
Ihr Jens Strackeljan

 

Rundmail vom 10.07.2020

Liebe Lehrende, liebe Studierende,

das Sommersemester 2020 nähert sich dem Ende und diesen Moment möchte ich nutzen, um mich bei Ihnen für das Engagement, die Geduld und die Flexibilität in den vergangenen Monaten zu bedanken. Sie alle haben viele neue Erfahrungen gemacht, von denen wir versuchen werden, die positiven Ergebnisse mit in die Zukunft zu nehmen.

In den letzten Wochen waren Campus und Räumlichkeiten der Universität wie die Bibliothek wieder zugänglich, sodass Sie, liebe Studierende, hoffentlich die Möglichkeiten hatten, sich auf die anstehende Prüfungsphase angemessen vorzubereiten. Die Prüfungen finden in diesem Jahr unter besonderen Voraussetzungen statt. Ich wünsche Ihnen hierfür in den nächsten Wochen viel Erfolg.

In welcher Form das folgende Wintersemester durchgeführt wird, hängt auch von der Gesamtsituation im Land Sachsen-Anhalt und im Rest der Welt ab. Wir sind im Austausch mit den zuständigen Behörden, sodass wir trotz aller internen Entscheidungen immer flexibel bleiben müssen. Die Otto-von-Guericke-Universität ist eine Präsenzuniversität. Daher ist und bleibt Präsenzlehre grundsätzlich der erstrebenswerte Standard, ergänzt und bereichert um digitale Formate. Unter der Voraussetzung, dass zum Wintersemester 2020/2021 die pandemie-bedingten Kontakt- und Abstandsregelungen weiterhin gelten, ist digitale Lehre jedoch allein aus Gründen des Gesundheitsschutzes in gewissem Umfang unumgänglich. Wir werden daher priorisieren müssen und da liegen uns vor allem aber auch die Erstsemester am Herzen. Die Studierenden erinnern sich sicher noch an die ersten Tage und Wochen ihres Studiums an der OVGU. Lerngruppen bilden, Freundschaften schließen und mit Freude in einen völlig neuen Lebensabschnitt starten, das alles ist digital kaum möglich.

Geplant ist ein Start der Lehrveranstaltungen des Wintersemesters 20/21 für Ende Oktober, ausgenommen ist hier die Medizin. Über die verschiedenen Terminfestlegungen dazu wird der Senat am 15. Juli entscheiden, anschließend werden wir Sie alle schnellstmöglich informieren. Bitte haben Sie auch Verständnis dafür, dass wir Ihnen aktuell noch keinen exakten Stundenplan für das Wintersemester liefern können.

Mit herzlichen Grüßen
Jens Strackeljan

Rundmail vom 20.05.2020

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität, liebe Studierende,

ich möchte mich heute und an dieser Stelle auf das herzlichste für Ihre Unterstützung der gemeinsam mit den Freunden und Förderern der Universität ins Leben gerufenen Spendenaktion „GUERICKE hilft!“ bedanken und Sie über das erfreuliche Ergebnis informieren. Dank des Engagements zahlloser Universitätsangehöriger sowie etlicher Partner der Alma Mater ist es uns innerhalb von nur 3 Wochen gelungen, unser Spendenziel von 50.000 Euro zu erreichen.

Eine Summe, für deren Zustandekommen ich den bisher 420 Spenderinnen und Spendern aufrichtig und herzlich danken möchte. Egal, ob es kleine Summen oder große Beträge waren: Jeder eingegangene Euro hat dazu beigetragen, dass wir nun 111 in Not geratene Studierende aus allen Ländern der Welt mit einem einmaligen Betrag von 450 Euro unterstützen können. Das Geld wird ihnen schon in diesen Tagen überwiesen.

Dieser enormen Summe stehen indes weit über 1.200 Anfragen und Hilferufe nach Unterstützung gegenüber. 1.200 Mails oder Briefe, die uns auf bedrückende Weise vor Augen führen, wie groß die durch die Corona-Krise verursachten Nöte von Teilen unserer Studierendenschaft sind, insbesondere die unserer internationalen Studentinnen und Studenten.

Darum haben wir uns entschieden, auch nach dem Erreichen unseres Spendenziels weiterzumachen. Denn auch, wenn Stück für Stück Normalität in die Arbeitswelt einzieht, wird es Studierende geben, die durch unglückliche Umstände und Notlagen ihren Lebensunterhalt nicht allein durch Studentenjobs oder ihre Familien finanzieren können, die keine Unterstützung erhalten. Gründe dafür sind auch abseits der Corona-Krise vielfältig und können jeden treffen.

Falls Sie also bisher noch keine Gelegenheit hatten, unseren Nothilfefonds zu unterstützen, möchte ich Sie ermutigen, auf der Webseite vorbeizuschauen, sich zu informieren und einen kleinen oder gern auch größeren Beitrag für unser Gemeinschaftswerk zu leisten. Jeder Euro zählt!

Für Ihr Engagement möchte mich an dieser Stelle - auch im Namen der gesamten Universitätsleitung und des Vorstandes des Vereins der Freunde und Förderer - herzlich bedanken.

Für die kommenden Tage und Wochen wünsche ich Ihnen alles Gute und: Bleiben Sie gesund!

 

Herzlichst
Ihr Prof. Jens Strackeljan

 

Rundmail vom 17.04.2020

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität Magdeburg, liebe Studierende,

nach fast vier Wochen lockern Bund und Länder schrittweise die Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus in Deutschland. Wir alle haben mit Spannung auf die Entscheidungen gewartet, manche von Ihnen haben sich eventuell mehr erhofft. In Sachsen-Anhalt öffnen nun mit der 4. Corona-Eindämmungsverordnung in der kommenden Woche sehr eingeschränkt die Schulen und einige Geschäfte. Doch was bedeuten die Lockerungen für den universitären Alltag auf dem Unicampus?

Erstens: Der geplante vollständige Start der Online-Lehrveranstaltungen ab dem 20. April bleibt bestehen. Es ergeben sich geringfügige Erleichterungen für Prüfungen und Prüfungsvorbereitungen in Präsenz auf dem Campus, all dies sind aber noch Ausnahmen. Wir gehen davon aus, dass es ab dem 4. Mai 2020 ergänzend zur Online-Lehre in kleineren Gruppen und unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln möglich sein wird, auf dem Campus beispielsweise Laborpraktika oder kleinere Übungen durchzuführen. Zumindest haben sich der Wissenschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann und die Hochschulen des Landes auf diesen Ablauf verständigt.

Das heißt auch, dass wir unter Auflagen zur Hygiene, Steuerung des Zutritts und Vermeidung von Warteschlangen die Universitätsbibliothek für den Publikumsverkehr wieder öffnen können. Auch im Campus-Service-Center und im International Office können wir uns Lockerungen vorstellen. Konkrete Abläufe werden nun erarbeitet und zeitnah kommuniziert, aber auch hier gehen wir von einem Start erst zum 4. Mai 2020 aus. Näheres wird in einer Verfügung des Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes geregelt, in die wir unsere Vorstellungen einbringen werden.

Besonders wichtig ist es, an dieser Stelle noch einmal zu betonen, dass den Studierenden durch die Einschränkungen keine Nachteile entstehen, zum Beispiel, wenn Lehrveranstaltungen nicht stattfinden oder Online-Angebote nicht wahrgenommen werden können. Die Universität Magdeburg wird bei der Anerkennung des Semesters flexibel und im Sinne ihrer Studierenden entscheiden. Auch für das BAföG oder eine Verzögerung des Studienablaufs durch COVID-19 mit der Folge der Überschreitung der Regelstudienzeit ist eine Weiterförderung für einen angemessenen Zeitraum gesichert.

Der zweite wichtige Punkt – insbesondere für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – ist: Die bisher geltenden strengen Hygiene- und Abstandsregeln von 1.5 Metern gelten weiterhin unverändert. Das Bundesarbeitsministerium hat jetzt einen Arbeitsschutzstandard Covid-19 beschlossen, der die Rückkehr der Beschäftigten an ihren Arbeitsplatz regelt. Dieser Standard gilt selbstverständlich auch für die OVGU und wir werden nun gemeinsam für alle Bereiche der Universität Planungen vornehmen, um den Präsenzanteil im Verhältnis zur mobilen Arbeit wieder deutlich zu erhöhen.

Eigenverantwortliches Handeln bedeutet auch in den kommenden Wochen, dass Personen mit erkennbaren Symptomen wie leichtem Fieber, Erkältungsanzeichen oder Atemnot den Arbeitsplatz verlassen bzw. zu Hause bleiben müssen, bis der Verdacht ärztlicherseits aufgeklärt ist.

Liebe Universitätsangehörige, liebe Studierende, lassen Sie uns weiter gemeinsam und mit neuen Ideen den Weg durch ein ungewöhnliches, aber keinesfalls verlorenes Sommersemester 2020 an der Universität Magdeburg gehen.

Bleiben Sie gesund!

Ihre

Franziska Scheffler
Jens Strackeljan

 

Rundmail vom 07.04.2020

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität Magdeburg,

ich hoffe, Sie sind gesund in die neue Woche gestartet und haben sich auf dem Campus oder im Homeoffice auf einen neuen, für uns alle ungewohnten Unialltag einstellen können. Mit dieser Mail möchte ich Sie heute kurz zum Thema Großveranstaltungen 2020 an der OVGU informieren.

Wie Sie dem Newsletter oder auch der Veröffentlichung unserer Pressemeldung in den lokalen Medien entnehmen konnten, ist unser Alumni-Tag 2020, der am 6. Juni 2020 stattfinden sollte, auf ungewisse Zeit verschoben. Angesichts der aktuelle Lage sicher keine überraschende Entscheidung. Nichtsdestotrotz ist die Absage für die Absolventinnen und Absolventen, die ihre Goldenen oder Silbernen Diplome 50 bzw. 25 Jahre nach Studienende feierlich in Empfang genommen hätten, wenn auch nachvollziehbar, aber dennoch bedauerlich. Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben: Die Planungen für einen neuen Termin laufen bereits und wir hoffen, noch vor Jahresfrist dieses besondere „Klassentreffen“ nachholen zu können.

Auch die Lange Nacht der Wissenschaft findet nach über 14 Jahren erstmals eine unfreiwillige Unterbrechung: Die für den 6. Juni 2020 geplante Veranstaltung ist alternativlos abgesagt. Doch ein Datum für das kommende Jahr ist bereits gefunden und so werden wir am 29. Mai 2021 Gelegenheit haben, die 15. Wissenschaftsnacht gemeinsam mit der Stadt und den anderen Wissenschaftseinrichtungen gebührend zu feiern.

Das Programm unseres traditionellen „Supersamstags“ wird – außer von den eben genannten Veranstaltungen – wesentlich von unserem Studieninfotag geprägt. Auch der kann und wird unter den aktuellen Umständen nicht in gewohnter Weise am 6. Juni 2020 stattfinden. Um dennoch Studieninteressierte des Landes und darüber hinaus auf die OVGU und unsere Studienprogramme aufmerksam zu machen, bedarf es alternativer Informationsangebote und innovativer Formate, denn Erprobtes verliert seine Gültigkeit, bewährte Prozesse und Konzepte müssen kurzfristig über Bord geworfen werden. Stattdessen sind Ideen und Engagement gefragt, muss Neues ausprobiert werden!

In den nächsten Tagen muss darum ein intensiver Austausch zwischen der Universitätsleitung, MKM, den Fakultäten und den Zentralen Einrichtungen starten. Denn eins ist klar: Die derzeitigen Rahmenbedingungen machen es der OVGU nicht leicht, hochschulpolitisch gesetzte Ziele zu erreichen und Studierende zu gewinnen. Es ist absehbar, dass wir die Folgen der Coronakrise in besonderem Maße bei der Immatrikulation internationaler Studierender spüren werden.

Angesichts der vor uns liegenden Herausforderungen und Aufgaben möchte ich Sie ermuntern, sich bei deren Bewältigung einzubringen, gewohnte Wege beherzt zu verlassen und gemeinsam Neues zu wagen. Der Unterstützung der Universitätsleitung können Sie sicher sein.

Trotz der ungewöhnlichen und sicher auch schwierigen Zeiten wünsche Ihnen und Ihren Familien ein frohes Osterfest und: Bleiben Sie gesund!

Herzlichst

Ihr Jens Strackeljan

 

Rundmail vom 23.03.2020

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität Magdeburg, liebe Studierende,

das Coronavirus stellt seit Wochen den gewohnten Alltag in unseren Familien, aber natürlich auch an der Universität Magdeburg in Frage und verlangt Entscheidungen, die noch vor einigen Monaten undenkbar schienen. Gestern nun erließ das Land Sachsen-Anhalt weitere Restriktionen in Form von Kontaktsperren, die helfen sollen, die Epidemie einzudämmen, die aber unser Zusammenleben und vor allem auch unser zusammen arbeiten enorm beeinflussen und eine Anpassung bisheriger Organisationsformen erfordert. Physische und soziale Kontakte sind auf ein absolut nötiges Minimum zu beschränken.

Was bedeutet das nun konkret für die Universität Magdeburg?

Das Wichtigste: Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg ist nicht geschlossen! Wir haben innerhalb weniger Tage vom Normalbetrieb auf einen reduzierten Basisbetrieb umgeschaltet. Die Universitätsbibliothek ist nur eingeschränkt nutzbar, Mensen und Cafeterien sind geschlossen, Regelungen für die Nutzung des Homeoffice und die Möglichkeit des mobilen Arbeitens sind weitgehend festgelegt und umgesetzt. Wir haben dabei sehr große Flexibilität vereinbart und ermöglichen Homeoffice, wann immer Tätigkeiten außerhalb der Universität wahrgenommen werden können.

Nach den gestrigen Festlegungen des Landes haben wir uns darauf verständigt, den aktuellen Status unserer Universität als kontaktarmen Basisbetrieb auszugestalten. Wir bitten aber um Verständnis, dass hierzu konkrete Regelungen erforderlich sind, denn nur dann ist flexibles Arbeiten, z.B. in Wechselschichten, möglich. Die Erreichbarkeit durch Kolleginnen und Kollegen sowie Vorgesetzten muss auch im Homeoffice sichergestellt werden.

Die Verwaltung hat Kernprozesse definiert und es werden weiter Einstellungen vorgenommen, Arbeitsverhältnisse verlängert, Berufungen erteilt, Rechnungen beglichen und Gehälter ausgezahlt.

Die Forschungslabore in den Fakultäten sind nach wie vor geöffnet, detaillierte Absprachen zur Organisation der Aufgaben in Forschung und Lehre werden von den Dekanaten nach Rücksprache mit der Hochschulleitung eigenverantwortlich vorgenommen. Die Zentralen Einrichtungen sichern den Minimalbetrieb ab und gewährleisten die Zusammenarbeit mit der Universitätsverwaltung und dem Rektorat durch Vor-Ort-Personal für unerlässliche Aufgaben.

Die Universitätsmedizin kann indes nicht in einen Basisbetrieb überführt werden. Sie steht, dies sei an dieser Stelle ausdrücklich erwähnt, noch vor ganz anderen Herausforderungen, die gemeistert werden müssen. Die Situation ist hochdynamisch und bei Bedarf müssen getroffene Vereinbarungen zur flexiblen Arbeit auch wieder geändert werden. Aber das gilt nicht nur für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Medizinischen Fakultät und des Universitätsklinikums, sondern betrifft alle Beschäftigten der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.

Wir haben nichtsdestotrotz in sehr kurzer Zeit Antworten auf die wichtigsten Fragen gefunden und dafür möchte ich allen, die die Universitätsleitung und die Verwaltung dabei unterstützt haben, herzlich danken! Das Rektorat und der Krisenstab haben in Abstimmung mit den Dekanaten und dem Senat und in enger Absprache mit der Landesrektorenkonferenz zügig gehandelt. Sie finden aktuelle Antworten auf Fragen, die sich aus der neuen Situation ergeben, in dem Dokument "Informationen zur Sicherung eines kontaktarmen Basisbetriebes".

 

Liebe Studierende, wir wissen sehr genau, dass die Lage für Sie im Moment eine ausgesprochen schwierige ist. Ungewissheiten über Prüfungstermine, das Wegfallen von Studentenjobs oder die eingeschränkte Nutzung der Universitätsbibliothek sind an der Tagesordnung. Aber: Eine der größten Herausforderungen und Prioritäten der kommenden Wochen besteht für uns alle darin, das augenscheinlich „virtuelle“ Sommersemester vorzubereiten. Ich kann Ihnen versprechen, dass wir alles dafür tun werden, belastbare Lösungen zu finden und versichere Ihnen, dass Ihnen keine Nachteile entstehen werden.

Unsere Universität ist stolz darauf, einen hohen Grad der Internationalisierung zu haben. Das führt aber auch zu einer großen Verantwortung gegenüber den Studierenden, in Zeiten einer global um sich greifenden Pandemie sicher eine weitere große Herausforderung.

Eins ist klar: Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg lebt vom Engagement, der Kooperation und Kollaboration aller und die momentanen Probleme und Herausforderungen meistern wir nur in gemeinsamer Verantwortung und Solidarität. Also, informieren Sie sich bitte, achten Sie aufeinander, helfen Sie sich gegenseitig und vor allem: Bleiben Sie gesund!

Herzlichst

Jens Strackeljan

 

Rundmail vom 17.03.2020

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Landesregierung Sachsen-Anhalts hat heute weitreichende Maßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus beschlossen. Sie folgt damit den schon am Montag durch die Bundesregierung festgelegten Vorgaben.

Die Hochschulen des Landes sind durch diese Maßnahmen nur in wenigen Punkten unmittelbar betroffen, genannt sei die Einstellung des Mensabetriebes.

Die durch die Verordnung des Landes, die Hochschulleitung und den Krisenstab getroffenen Einschränkungen für die Otto-von-Guericke-Universität sind ohnehin schon weitreichend: Der Lehrbetrieb wurde vollständig und der Prüfungsbetrieb weitreichend untersagt, zentrale Einrichtungen wie die Universitätsbibliothek haben den Präsenzbetrieb eingestellt und Sprechzeiten im International Office, im Campus-Service-Center und den Prüfungsämtern wurden ausgesetzt.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität Magdeburg befinden sich beruflich in einer Sondersituation, viele sind darüber hinaus persönlich durch Kinderbetreuung und Verpflichtungen im familiären Kreis in besonderer Weise gefordert.

Die herausgegebenen Dienstanweisungen und Handlungsempfehlungen schaffen im Rahmen des rechtlich Möglichen hierfür Flexibilität. Die Arbeitswelt der Universität ist gerade dadurch gekennzeichnet, dass sie für zahlreiche Beschäftigte vielfältige Möglichkeiten des Homeoffice und der mobilen Arbeit bieten. Eine behördliche Schließung der Universität Magdeburg ist daher aktuell nicht zu erwarten.

Die Verordnung der Landesregierung Sachsen-Anhalts führt seitens der Hochschulleitung derzeit zu keiner weiteren Verschärfung der bestehenden Einschränkung des Unibetriebes. Der Krisenstab wird die Situation weiterhin täglich beurteilen, Maßnahmen anpassen und dafür Sorge tragen, dass ein geordneter Basisbetrieb, der keine Betriebsruhe darstellt, gewährleistet ist.

Die gesamte Universität befindet sich in einer für uns alle herausfordernden Situation, die Ihre Mitwirkung dringend benötigt und berechtigterweise viele Fragen aufwirft. Wir sind bemüht, diese zeitnah zu beantworten und bitten Sie, das eingerichtete Informationsportal intensiv zu verfolgen.

Ich wünsche Ihnen alles Gute, vor allem Gesundheit und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Ihr Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan

 

Rundmail vom 13.03.2020

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

sicher verfolgen Sie die Nachrichten ähnlich intensiv wie wir. Vermutlich haben Sie über unsere Webseiten, über die Fakultätsverteiler, oder auch über die Presse bereits erfahren, dass bis zum 20. April 2020 alle Lehrveranstaltungen einschließlich Prüfungen zunächst ausgesetzt sind. Abschlussprüfungen könnten unter Einhaltung bestimmter Vorgaben abgehalten werden. Zum Umgang mit Bachelor-, Master- und Promotionsprüfungen etc. liegt daher den Dekanaten eine Präzisierung aus dem Prorektorat für Studium und Lehre (heutige Mail) vor. Bitte wenden Sie sich in diesem Fall direkt an Ihren Studiendekan.

Ziel ist es, durch Reduktion der Mobilität und die Vermeidung unnötiger Kontakte die Geschwindigkeit der Ausbreitung von COVID-19 zumindest zu verlangsamen. Diese Aussetzung ist vom Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung per Erlass und in Rücksprache mit allen Hochschulen des Landes für alle einheitlich erlassen worden.

Bereits seit Anfang des Jahres hat ein „Kernteam Krisenstab“ die Situation aufmerksam beobachtet und Vorbereitungen getroffen. Der für den jetzt auch offiziell ausgerufenen Pandemiefall vorgesehene Krisenstab wird Anfang der kommenden Woche tagen, um weitere Maßnahmen zu beraten; diese reichen von der Aufrechterhaltung eines weitestgehend „normalen“ Betriebs mit z.B. weitgehender Nutzung von Home Office und versetzen Arbeitszeiten, um gleichzeitige Anwesenheit vieler Personen zu minimieren, bis hin zur Einleitung eines Minimalbetriebs im Sinne einer Betriebsruhe. Bereits jetzt hat es Gespräche und Anweisungen gegeben, um z.B. die Mitarbeiter*innen in Prüfungsämtern, Campus Service Center u.a.m. besonders zu schützen.

Wir werden Sie über alle weiteren Schritte unverzüglich informieren, über E-Mail, insbesondere aber auch über die eigens eingerichtete Webseite „Informationen zum Coronavirus und das Verhalten der Universität“, auf der auch zahlreiche weitere Informationen zu finden sind; bitte schauen Sie auch von sich aus regelmäßig nach aktuellen Hinweisen auf dieser Webseite.

Auf einen Aspekt möchte ich aber auch hier bereits explizit eingehen. Die Verschiebung des Vorlesungsbeginns auf (frühestens) den 20. April 2020 soll nicht mit einer Verlängerung der Lehrveranstaltungszeit im Sommersemester verbunden werden; d.h., hier muss aufgrund der Verkürzung darüber nachgedacht werden, wie mit ggf. geänderten oder sogar neuen Lehrformaten der zu vermittelnde Stoff an die Studierenden weitergegeben werden kann. Bereits jetzt gibt es einige Überlegungen, wie in kurzer Zeit E-Learning-Komponenten zur Lösung beitragen werden; hier werden sicher in Kürze auch konkrete Vorschläge folgen. Ich möchte alle Lehrenden aber bereits jetzt bitten, die Verzögerung des Beginns der Lehrveranstaltungen zu nutzen, um ihre Lehrveranstaltungen, soweit möglich, anzupassen. Vermutlich wird uns die jetzige Gefährdungslage im Bereich Digitalisierung – sowohl in der Lehre, aber auch in den Verwaltungsbereichen – nicht unerheblich voranbringen.

Ich wünsche Ihnen alles Gute, und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Ihr Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan

 

Rundmail vom 11.03.2020

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, liebe Studierende der OVGU,

wir bitten Sie die beiliegende Dienstanweisung im Rahmen der aktuellen Infektionslage mit dem Coronavirus (COVID-19) zu beachten.

Vor dem Hintergrund, dass sich die Lage der Infektionsausbreitung in Europa und Deutschland dynamisch weiterentwickelt, ist es erforderlich den Betrieb der Universität einzuschränken. Die angefügte Dienstanweisung erhält konkrete Anweisungen und auch Handlungsempfehlungen zu Dienstreisen, Freistellungen/Homeoffice, Umgang mit Gästen, Veranstaltungen an der Universität und Hinweise für Studierende. Letztere werden in den kommende Tagen in der Vorbereitung auf das Sommersemester noch präzisiert.

Wir bitten Sie, sich regelmäßig auf den Webseiten der OVGU zu informieren, weil sich die Situation täglich ändern kann und wir gegebenenfalls weitere Maßnahmen ergreifen müssen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan

Letzte Änderung: 01.04.2021 - Ansprechpartner: Katharina Vorwerk