FAQ für Mitarbeitende

Letzte Änderung: 29.04.2020 / 13:30 Uhr

Wie verhalte ich mich, wenn ich aus dem Ausland komme und keine Symptome aufweise?

Es wird grundsätzlich davon ausgegangen, dass Personen, die mit Symptomen aus einem Risikogebiet zurückkehren, sich vor Arbeitsaufnahme beim Arzt melden. Deshalb werden an dieser Stelle Hinweise gegeben, wie zu verfahren ist, wenn die Betroffenen keine Symptome aufweisen und deshalb kein Test auf Coronaviren erfolgt.

Alle Personen, die aus dem Ausland zurückkehren, sollen sich beim Gesundheitsamt melden. Zugleich ist es erforderlich, den/die Dienstvorgesetzten sowie das Dezernat Personalwesen zu informieren. Gegenüber dem Arbeitgeber ist es erforderlich, den Zeitraum des Aufenthalts im Ausland und das Datum der Rückkehr anzuzeigen (möglichst vor Arbeitsaufnahme, auf jeden Fall so schnell wie möglich, telefonisch oder per E-Mail). Das gilt für dienstliche als auch für persönliche Reisen.

Diese Beschäftigten bleiben ab dem Tag der Ankunft in Deutschland der Universität fern. Die Bezüge werden weitergezahlt. In Abstimmung mit dem/der Vorgesetzten ist zu klären, welche Arbeiten im Homeoffice erledigt werden können. Sind besondere Voraussetzungen erforderlich (technisch, organisatorisch), so sind sie schnellstmöglich zu schaffen. Es muss ausgeschlossen werden, dass eine Gefährdung anderer Beschäftigter erfolgt.

Über die Vereinbarung und den Zeitraum des Fernbleibens vom Dienst ist das Dezernat Personalwesen zu unterrichten, eine formlose E-Mail genügt. In Zweifelsfällen berät das Dezernat Personalwesen.

Die gleiche Verfahrensweise gilt für Beschäftigte, die engen Kontakt zu Personen haben oder hatten, die aus dem Ausland zurückgekehrt sind oder die die für den Virus typische Krankheitssymptome aufweisen.

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Wie verhalte ich mich, wenn ich von einer privaten Reise zurückkehre oder sich die Ankunft verzögert hat?

Auch diese Beschäftigten dürfen ihre Arbeit nach Rückkehr nicht an der Uni Magdeburg fortsetzen. Wenn keine vollwertige Tätigkeit im Homeoffice geleistet werden kann, ist eine 14-tägige Arbeitsbefreiung ab dem Zeitpunkt der Rückkehr einzuplanen.

Dafür kann entweder

  • Urlaub genutzt werden,
  • Mehrarbeitszeiten können abgebaut,
  • Minderarbeitszeiten aufgebaut oder
  • die Möglichkeit des unbezahlten Urlaubs genutzt werden.

Im Prinzip gilt dasselbe Verfahren wie für Mitarbeitende, die beruflich in einem Risikogebiet waren (Meldung beim Gesundheitsamt, Meldung bei der/dem Vorgesetzten und im Personaldezernat). Es erfolgt dann eine Verständigung über die Form der Freistellung.

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Was ist zu tun, wenn befürchtet werden muss, dass man durch Infektionsketten infiziert werden kann?

Vermehrt kommt es zum Verdacht einer Infektion durch Aufbau von Infektionsketten. Sind Bedienstete der OVGU nicht unmittelbar betroffen, kann aber auch nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden, dass eine Ansteckung erfolgt sein kann, entscheidet der/die Vorgesetzte unter hinreichender Berücksichtigung der konkreten Umstände des Einzelfalls, ob Homeoffice angeordnet werden kann oder anderweitig Dienst ohne physischen Kontakt zu anderen Beschäftigten möglich ist. Ist dies nicht möglich, können Bedienstete bis zu 14 Tagen oder bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses der vermutlich infizierten Person von der Arbeit freigestellt werden. In die Entscheidung, welche Maßnahme ergriffen wird, ist einzubeziehen, auf welche Weise der Betrieb, ggf. in eingeschränkter Form, aufrecht erhalten bleiben muss, um notwendige Arbeitsabläufe zu sichern.

Wird Homeoffice oder eine Freistellung für notwendig erachtet, ist das Dezernat Personalwesen per E-Mail zu informieren.

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Kann ich die Arbeit verweigern, wenn Dritte, mit denen ich beruflich Kontakt habe, aus dem Ausland kommen?

Nein, die Arbeitsleistung kann nicht verweigert werden. Es sind die Hygienebestimmungen besonders zu beachten. Auch, wenn eine besondere Gefährdung durch eine bestehende Grunderkrankung vorliegt, kann die Arbeit nicht eingestellt werden. Ggf. sind Umsetzungen im eigenen Bereich zu prüfen. Das Direktionsrecht ist in solchen Fällen weiter gefasst als sonst, der Arbeitgeber kann Beschäftigten auch Tätigkeiten übertragen, die normalerweise nicht zu ihren Aufgaben gehören. Es sind organisatorische Maßnahmen zu ergreifen, um den Kontakt so gering wie möglich zu halten. Die Mindestabstände müssen eingehalten werden und die Ansammlung von vielen Personen auf kleinem Raum muss vermieden werden. Es kann geprüft werden, ob in Büros, in denen mehrere Beschäftigte arbeiten, durch versetzten Dienst erreicht werden kann, dass der Kontakt minimiert werden kann und damit Infektionsketten unterbrochen werden können. In den Fällen, in denen Beschäftigte ihre Aufgaben im Homeoffice erledigen können, soll zur Aufrechterhaltung des Betriebes geprüft werden, ob alternierende Modelle, von denen die Beschäftigten eines Bereiches im gleichen Maße betroffen sind, eine Lösung darstellen können. Diese Maßnahmen obliegen in erster Linie den unmittelbaren Vorgesetzten, das Personaldezernat ist in Zweifelsfällen einzubeziehen. Besprechungen und Beratungen sollen auf ein absolut notwendiges Mindestmaß beschränkt werden. Sie sollten möglichst in digitaler Form erfolgen. Zudem ist eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen, wenn Kontakte mit Dritten bestehen.

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Entfällt meine Leistungspflicht, wenn ich auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen bin und diese nicht nutzen kann oder möchte?

Nein, der Arbeitsweg gehört zur Privatsphäre. Auch hier sind alle Flexibilisierungsmöglichkeiten zu prüfen. Werden die Arbeitszeiten erfasst, können Mehrarbeitsstunden abgebaut oder Minderzeiten aufgebaut werden. Urlaub kann gewährt werden, ggf. auch unbezahlt.

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Werde ich freigestellt, wenn ich meine Kinder wegen Kita-oder Schulschließung betreuen muss?

Werden Gemeinschaftseinrichtungen, wie Kindertageseinrichtungen oder Schulen infolge von COVID-19 geschlossen, können Bedienstete, soweit keine andere Möglichkeit der Betreuung oder die Möglichkeit von Homeoffice gegeben ist, maximal 30 Tage der Universität fernbleiben, wenn

  • von der Schließung betroffene Kinder unter 12 Jahre alt sind
  • ein geeigneter Nachweis über die Schulschließung beim/bei der Vorgesetzten vorgelegt wird
  • eine andere Betreuungsperson nicht zur Verfügung steht.

Die Zahl von 30 Arbeitstagen verringert sich, wenn regelmäßig weniger als 5 Tage in der Woche gearbeitet wird.

Unter dem Gesichtspunkt der Aufrechterhaltung des Dienstbetriebes wird davon ausgegangen, dass mit dieser Möglichkeit verantwortungsbewusst umgegangen wird. Da die Zahl der Tage begrenzt ist, liegt es in beiderseitigem Interesse, über Homeoffice oder Verlagerung von Arbeitszeiten nachzudenken. Die Tage müssen nicht am Stück genommen werden. Insbesondere die Kombination von Freistellung, Homeoffice oder anderen organisatorischen Regelungen wie versetzte Arbeitszeiten können den Beschäftigten helfen, für die gesamte Zeit der Schulschließung die Kinderbetreuung zu sichern. Die Abstimmung finden mit den Vorgesetzten statt.

Die Dokumentation erfolgt auf den Urlaubs- oder Stempelkarten dezentral. Eine Meldung an das Dezernat Personalwesen über die getroffenen Regelungen ist im Nachhinein in zusammengefasster Form erforderlich.

Was sollen Beschäftigte tun, die aufgrund der Schließung von anderen Einrichtungen Familienangehörige pflegen oder betreuen müssen?

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Was sollen Beschäftigte tun, die aufgrund der Schließung von anderen Einrichtungen Familienangehörige pflegen oder betreuen müssen?

Leider kann die Regelung, die für die Betreuung von Kindern gilt, in diesem Fall nicht angewandt werden. Hier greifen die Bestimmungen des Pflegzeitgesetzes. Eine Abstimmung mit dem Personaldezernat ist dringend erforderlich.

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Können mir Aufgaben übertragen werden, die nicht zu meinem normalen Aufgabenfeld gehören?

Ja, das ist in Zeiten, in denen ein erhöhter Krankenstand zu verzeichnen ist, möglich. Auch in diesem Falle gibt es kein Leistungsverweigerungsrecht. Die Entscheidungen trifft der/die Vorgesetzte in Abstimmung mit den Beschäftigten.

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Was bedeuten die weiteren Einschränkungen für die Übertragung von Arbeitsaufgaben?

Wir haben nach wie vor eine Ausnahmesituation, die die Aufrechterhaltung des Dienst-betriebes, den größtmöglichen Schutz der Beschäftigten sowie die Ermöglichung von Familienpflichten, z.B. durch Schulschließungen, in Einklang bringen soll.

Wenn die ab sofort gültigen Regelungen eingehalten werden (mindestens 1,5 Meter Abstand, möglichst Arbeiten auf Einzelarbeitsplätzen bzw. keine Zusammenarbeit von mehr als 2 Beschäftigten), können alle Arbeitsaufgaben am betrieblichen Arbeitsplatz erledigt werden. Um die Kontakte so gering wie möglich zu halten, kann darüber hinaus versetzter Dienst oder Homeoffice angeordnet werden.

Homeoffice kann nicht gewährt werden, wenn die Bedingungen dafür nicht vorliegen (siehe Dienstanweisung vom 28.04.2020)

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Gibt es ein Recht auf Homeoffice?

Nein. Homeoffice kann nur gewährt werden, wenn die Tätigkeiten das vollständig oder teilweise erlauben. Diese Einschätzung obliegt letztendlich dem unmittelbaren Vorgesetzten. Tätigkeiten im Homeoffice müssen konkret verabredet und kontrolliert werden Homeoffice ist nicht das Synonym für bezahlte Freistellung!

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Welche Mindeststandards müssen im Falle der Vereinbarung von Homeoffice eingehalten werden, was muss dokumentiert werden?

Es gibt an der OVGU eine Dienstvereinbarung zu Homeoffice. Viele Tatbestände zur Ausstattung des Arbeitsplatzes und dem Abschluss einer Vereinbarung kommen in der gegenwärtigen Situation nicht zur Anwendung. Andere Tatbestände sind dennoch zu beachten:

  • Definition der Tätigkeiten, die im Homeoffice erwartet werden
  • Einhaltung des Datenschutzes und der IT-Sicherheit
  • Festlegung von Präsenzzeiten
  • Regelung zu Pausen, Einhaltung von Höchstarbeitszeiten und Ruhezeiten
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Wer kann kein Homeoffice machen?

Beschäftigte, die ihre Arbeit nicht von zu Hause erledigen können, können ihre Arbeit NICHT in Homeoffice leisten. Das sind in der Regel Techniker, Laboranten, Arbeiter (K4, K 5), Bibliotheksbeschäftigte, Beschäftigte mit Präsenzaufgaben, deren Arbeitsmittel ausschließlich an der Universität zur Verfügung stehen oder die Unterlagen bearbeiten, die nicht für das Homeoffice geeignet sind (personenbezogene Unterlagen, Personal- oder Studierendenakten) usw.. Beschäftigte, die keine technische Voraussetzung für digitale Arbeit haben und für die auch kein Gerät beschafft werden kann, können ebenfalls nicht im Homeoffice arbeiten.

Kann Homeoffice in Gänze erlaubt werden, ist festzulegen, ob nicht dennoch Arbeiten vor Ort erledigt werden müssen (Postbearbeitung, Abholung von Arbeit für das Homeoffice, Teilnahme an Besprechungen…).

Können Beschäftigte wenigstens einen Teil der Arbeit durch Schaffung der technischen Voraussetzungen von zu Hause aus erledigen, kann geteilter Dienst verabredet werden, um die Kontakte innerhalb der Büros zu unterbinden. Für den Teil der Arbeit im Homeoffice gilt ebenfalls, dass eine Festlegung der Aufgaben und eine Kontrolle erfolgt. Zuständig ist der unmittelbare Vorgesetzte, es sollte in jedem Fall Abstimmungen mit der nächst höheren Ebene geben, um Ungleichbehandlungen zu vermeiden.

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Welche rechtlichen Regelungen gelten für das Homeoffice?

Die Dienstvereinbarung zur Durchführung von Tele- und Heimarbeit gilt uneingeschränkt.

Es werden jedoch keine Einzelvereinbarungen über Homeoffice/mobile Arbeit abgeschlossen, sondern Regelungen zwischen den Vorgesetzten und den Beschäftigten getroffen. Arbeitsaufgaben werden definiert, übertragen und kontrolliert. Homeoffice und mobile Arbeit finden entweder ausschließlich oder zu einem weitaus größeren Teil als im Normalbetrieb statt. Wegen der vorübergehenden Natur der Übertragung von Tätigkeiten im Homeoffice finden die Vorschriften der Arbeitsstättenverordnung keine Anwendung.

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Wie ist die Anwesenheit in Sicherheitsbereichen geregelt?

Anwesenheit in Sicherheitsbereichen (Alleinarbeitsverbot, Fehlen von Mitarbeitern mit bestimmten Berechtigungen)

  • Einhaltung der Hygienebestimmungen
  • Schließung prüfen, wenn das nicht mehr gewährleistet werden kann
  • Einbeziehung der Betriebssicherheit
  • Aufstellen eines Notfallplans und einer Meldekette
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Wie wird in der Zeit eines Basisbetriebes mit der Erfassung der Arbeitszeit umgegangen?

Wissenschaftler*innen haben nach den geltenden Regelungen an der OVGU Vertrauensarbeitszeit. Für das nichtwissenschaftliche Personal ist die Arbeitszeit in der Dienstvereinbarung über die Arbeitszeitregelung im Rahmen der 40-Stunden-Woche und der gleitenden Arbeitszeit sowie Regelungen zur Flexibilisierung im Rahmen von Teilzeitarbeitsverhältnissen an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (ohne MED) geregelt. Dabei wird von einer Arbeitszeiterfassung mittels Stempeluhr ausgegangen. Dieses Verfahren der Arbeitszeiterfassung ist derzeit ausgesetzt.

Es gilt auch für diesen Personenkreis Vertrauensarbeitszeit. Damit entstehen eine hohe Selbstverantwortung der Beschäftigten und eine erhöhte Verantwortung der Vorgesetzten. Priorität hat die Erfüllung der Arbeitsaufgaben.

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Welche Arbeitsaufgaben können im Homeoffice übertragen werden?

Homeoffice kann nur angewiesen werden, wenn Tätigkeiten auch von zu Hause erledigt werden können.

Von Beschäftigten, die im Homeoffice arbeiten, werden vollumfänglich Dienstleistungen erwartet und die Erreichbarkeit muss innerhalb der Kernarbeitszeit gewährleistet sein.

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Wie wird die Erreichbarkeit gesichert?

Die Erreichbarkeit der Beschäftigten per E-Mail und Telefon muss gewährleistet sein. Es besteht die Verpflichtung, die E-Mails und die Webseite mehrmals täglich zu prüfen. Die Einstellung einer Rufumleitung ist zu organisieren.

Grundsätzlich ist die Erreichbarkeit in der Zeit von 8.30 Uhr bis 15:00 Uhr zu sichern. Personen, die in der Kernarbeitszeit Kinder betreuen und deswegen flexibel arbeiten müssen, treffen entsprechende Absprachen mit ihren Vorgesetzten bzw. innerhalb der Organisationseinheit. Die Leiter der Organisationseinheiten haben zu gewährleisten, dass die Vorschriften umgesetzt werden.

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Wer erhält Kenntnis von der privaten Telefonnummer?

Die Rufnummernumleitung hat dann ihre Grenzen, wenn das Telekommunikationsnetz der Universität Magdeburg ausfällt oder andere Umstände den Zugriff auf die Rufumleitung verhindern. Deshalb ist es unumgänglich, dass Beschäftigte ihre private Nummer im Sekretariat hinterlegen, damit sie unter Umständen schnell erreichbar sind und über neue Entwicklungen und Anordnungen unverzüglich informiert werden können. In den Dezernaten sind die Telefonnummern aller Beschäftigten in einem geschützten Bereich zu hinterlegen.

Telefonnummern, die für einen Bereitschaftsdienst, die Aufrechterhaltung der Kernprozesse oder eine aufzubauende Meldekette für einen Not- oder Katastrophenfall von der Dienststelle benötigt werden, sind an den entsprechenden Stellen (Dekanate, Rektorat, Kanzler und Leiter der Zentralen Einrichtungen) bekannt zu machen. Von den Bereichen werden darüber hinaus private Telefonnummern zur Erreichbarkeit der Leiter*innen an den Kanzler (kanzler@ovgu.de) gesandt. Da unter den gegenwärtigen Umständen damit gerechnet werden muss, dass Meldeketten unterbrochen werden, besteht ein begründetes Interesse der Dienststelle zur Erfassung der Privatnummern an übergeordneten Stellen.

Wenn diese Situation so nicht mehr gegeben ist, müssen Nummern, die im Sinne der ständigen Erreichbarkeit nicht mehr benötigt werden, gelöscht werden.

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Kann genehmigter Urlaub genommen werden?

Beantragter und genehmigter Urlaub sollte planmäßig genommen werden, um nicht zum Ende des Ausgleichszeitraums (30.09.2020) für Urlaub aus dem Vorjahr oder bei der Urlaubsgewährung des aktuellen Jahresurlaubs in Verzug zu geraten. Eine Übertragung des Resturlaubs über den 30.09.2020 ist nach gegenwärtiger Sicht tarifrechtlich nicht möglich. Auch deswegen kann ein genehmigter Urlaub nur in den Fällen zurückgenommen werden, wenn dringende dienstliche Erfordernisse dies verlangen. In Absprache mit den Beschäftigten muss der Urlaub, der jetzt nicht gewährt werden kann, innerhalb der nächsten Wochen gewährt werden. Es soll dringend vermieden werden, dass in der Zeit, in der der Normalbetrieb wiederaufgenommen werden kann, Urlaubsansprüche aus Verschiebungen entstehen.

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Wann werden Beschäftigte bezahlt freigestellt, ohne dass sie Arbeit in Präsenz oder im Homeoffice leisten müssen?
  • Kinderbetreuung ist nicht gesichert
    • 30 Tage Sonderurlaub unter Weiterzahlung der Bezüge, wenn das Kind unter 12 Jahren ist, eine andere Betreuungsperson nicht zur Verfügung steht und ein Nachweis über die Schließung vorliegt (ist mit der generellen Schließung entbehrlich)
    • Die Beurteilung, ob die Voraussetzungen vorliegen, obliegt dem Dienstvorgesetzten.
    • Die Meldung an das Dezernat Personalwesen ist im Nachhinein notwendig, weil diese Zeiten flexibel gehandhabt werden können.
    • Kombination Homeoffice und Freistellung oder Homeoffice/geteilter Dienst und Freistellung oder tageweiser Wechsel von Arbeitsleistung und Freistellung
      • Empfehlung OVGU: Flexible Handhabung, damit die 30 Tage für den Zeitraum der Schließung auch reichen, wenn es möglich ist
      • wenn die 30 Tage aufgebraucht sind, besteht derzeit keine Regelung zur weiteren bezahlten Freistellung
    • Unterschied: Kind krank (30 Tage pro Kind und Elternteil im Jahr - Meldung geht normal über das Dezernat Personalwesen

  • Familienbetreuung (Eltern, Kinder über 12 mit besonderen Einschränkungen, Angehörige) ist nicht gesichert

  • Konkrete Gefahr der Ansteckung
  • Wenn die konkrete Gefahr einer Ansteckung vorliegt (Familienmitglied, Arbeitskollegen…) - Nachweis des Verdachts auf Ansteckung mit COVID 19 ist erforderlich
  • Wenn keine Symptome vorliegen: Vereinbarung Homeoffice, wenn es möglich ist, alternativ isolierter Einzelarbeitsplatz oder Ergreifung besonderer Schutzmaßnahmen, im Ausnahmefall max. 14 Tage Freistellung (ggf. bis zu einem Negativtest)
  • Auch in einer vom Amt verfügten Quarantäne wird Homeoffice vereinbart, wenn die Voraussetzungen gegeben sind (Grundlage dafür ist die Treuepflicht unter Vertragsparteien, die sich aus dem Bürgerlichen Gesetzbuch (§ 242 BGB) ergibt).
  • Oberste Prämisse: Aufrechterhaltung des Dienstbetriebes
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Wie wird verfahren, wenn Beschäftigte einer Risikogruppe angehören?

Wenn Beschäftigte einer Risikogruppe an (Vorerkrankungen, familiäre Konstellationen, Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, Schwangerschaft…) angehören:

  • Eine bezahlte Freistellung kommt nicht in Betracht
  • Homeoffice sollte geprüft werden
  • Versetzter Dienst, Minimierung der dienstlichen Kontakte
  • Eingrenzung von Sprechstunden
  • Einhaltung von Hygieneregelungen
  • Gewährung von Urlaub, Abbau von Mehrarbeitsstunden, Aufbau von Minuszeiten, unbezahlter Urlaub unter Beachtung der dienstlichen Belange

Wenn die Aufgaben auf diese Weise nicht vollumfänglich erfüllt werden können, ist ein ärztliches Attest vorzulegen (Haus- oder Facharzt) und die Beschäftigung auf einem leidesgerechten Arbeitsplatz zu prüfen.

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Welchen Aufgaben müssen Vorgesetzte nachkommen?

Es besteht die Erwartung der Dienstelle, dass Vorgesetzte die Aufrechterhaltung des Dienstbetriebes als oberste Prämisse sehen.

Die Entscheidung zur Vereinbarung von Homeoffice müssen sachgerecht getroffen werden. Unterschiede zwischen Beschäftigten, die objektiv gegeben sind aber subjektiv nicht nachvollzogen werden können, sind zu kommunizieren.

Pauschale Entscheidungen, die getroffen wurden, ohne die Mindeststandards zu beachten, sind zu revidieren, Freistellungen über 14 Tage hinaus ohne Arbeitsleistungen sind nicht gestattet.

Die Universität ist sich bewusst, dass die Situation, die für viele Beschäftigte nicht berechenbar und mit Ängsten besetzt ist, eine besondere Herausforderung für Vorgesetzte darstellt. Sie sollten ihrer Vorbildfunktion nachkommen und durch Anwesenheit und Erreichbarkeit zur Stabilisierung der Situation beitragen.

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Welche Einrichtungen der Universität sind geschlossen?

Folgende Einrichtungen sind momentan geschlossen:

  • alle Prüfungsämter der Fakultäten
  • Studierendensekretariate
  • Personalderzernat
  • Universitätsrechenzentrum
  • Graduate Academy
  • Familienbüro
  • Promotionsbüro
  • Sportzentrum (mit eingeschränkten Kursangeboten)
  • Abteilung Arbeitssicherheit und Umweltschutz

Die Einrichtungen sind wie gewohnt per E-Mail oder Telefon erreichbar. Bitte fragen Sie ggf. nach oder informieren sich auf den entsprechenden Webseiten, ob es Änderungen bzgl. der persönlichen Sprechzeiten gibt.

Die Sprechstunden von Dozentinnen und Dozenten finden ebenfalls nicht persönlich statt. Bitte nehmen Sie auch mit ihnen per Mail oder Telefon Kontakt auf.

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Finden Prüfungen und Klausuren statt?

Ab dem 4. Mai 2020 dürfen grundsätzlich wieder Prüfungen an der Universität stattfinden. Diese werden jedoch nur unter strengen hygienischen Voraussetzungen durchgeführt werden dürfen, die zurzeit noch erarbeitet werden. Die Prüfungstermine werden von den Fakultäten organisiert. Informieren Sie sich dazu über entsprechende Portale, die Webseiten Ihrer Fakultät oder bei Ihrem Prüfungsamt. Wir bitten um Verständnis, dass Prüfungen nur nach und nach organisiert werden können und wir aktuell noch keine konkreteren Aussagen treffen können.

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Fallen Bachelor-, Master- oder Promotionsprüfung aus?

Bachelor- und Masterverteidigungen/-kolloquien können unter der Voraussetzung, dass daran nur der/die Studierende und die erforderliche Anzahl an Prüfern/Prüferinnen teilnimmt, sowie für die erforderliche Raumgröße/Abstandhalten gesorgt wird, durchgeführt werden.

Die Hochschulöffentlichkeit solcher Prüfungen kann über digitale Medien z.B. eine Videokonferenzschaltung, Livestream o.ä. hergestellt werden. Dabei ist die DSGVO zu beachten. Studierende kontaktieren dafür Ihre jeweiligen Prüfer*innen und das zuständige Prüfungsamt per Telefon oder E-Mail.

Abschlussprüfungen für Promotionen, Masterarbeiten und Bachelorarbeiten können durchgeführt werden, wenn die folgenden Voraussetzungen kumulativ erfüllt sind:

  • Sowohl die Prüfer als auch die Studierenden müssen der Prüfung zum aktuellen Zeitpunkt zustimmen. Falls Studierende oder Prüfer aus gesundheitlichen Gründen nicht zu einer Teilnahme an der Prüfung bereit sind, ist die Prüfung zu verschieben.
  • Die Prüfer müssen sicherstellen, dass die erforderlichen Sicherheitsabstände eingehalten werden. Der Mindestabstand beträgt 2 Meter zwischen zwei Personen.
  • Sowohl Prüfer als auch Studierende dürfen keinen Verdacht auf eine Corona-Erkrankung aufweisen. Verdachtsfälle bestehen insbesondere bei:
    • a) Anzeichen von grippe-ähnlichen Infekten, b) Reisen in Risikogebiete, c) Kontakten mit infizierten Personen
  • Es sind alle diesbezüglichen Dienstanweisungen zu beachten.
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Wird sich das Ende des Sommersemesters 2020 verschieben?

Die Verschiebung des Vorlesungsbeginns auf den 4. Mai 2020 soll nicht mit einer Verlängerung der Lehrveranstaltungszeit im Sommersemester verbunden werden. Diese Situation hängt jedoch mit der Gesamtlage in Deutschland zusammen und ist unter Vorbehalt.

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Wo kann ich weitere Informationen erhalten?

Neuigkeiten zur Situation veröffentlichen wir zusätzlich auch auf unseren Social-Media-Kanälen.

Bitte informieren Sie sich auch regelmäßig über Ihren Mailaccount der Universität!

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Hat die Universitätsbibliothek geschlossen?

Die Universitätsbibliothek hat unter besonderen Bedingungen ihren Betrieb wieder aufgenommen. Einige Angebote der UB können wahrgenommen werden. Informationen dazu finden Sie hier.

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Letzte Änderung: 29.04.2020 - Ansprechpartner: Katharina Vorwerk