Informationen für Mitarbeitende

Handlungsanweisungen für Mitarbeitende der Uni Magdeburg

Letzte Änderung: 04.11.2020 / 15:00 Uhr

Die SARS-CoV-2 Pandemie stellt auch die Beschäftigten der OVGU vor Herausforderungen und bringt besondere Belastungen mit sich. Umso wichtiger ist es, dass alle Akteur*innen in den einzelnen Bereichen solidarisch und fair miteinander umgehen und möglichst gemeinsam Lösungen finden. In diesem Sinne appelliert die Hochschulleitung an alle Beschäftigten, ihr Verhalten den besonderen Umständen anzupassen und mit Augenmaß und der nötigen Sensibilität den betrieblichen Alltag zu meistern.

An dieser Stelle finden Sie die jeweils aktuelle Dienstanweisung der OVGU, angepasst an die geltende Eindämmungsverordnung des Landes Sachsen-Anhalt.

Häufig gestellte Fragen

Hinweis: Die Liste der wichtigsten und häufigsten Fragen und Antworten in Bezug auf die Corona-Pandemie ist nicht abschließend und wird nach Bedarf erweitert und aktualisiert.

Welche Hygienebestimmungen gelten aktuell an der OVGU?

Es gelten nach wie vor die Hygienemaßnahmen, die bereits seit Beginn der Pandemie bekannt gemacht wurden. Dazu gehören:

  • Einhaltung eines Mindestabstands von 1,50 Metern,
  • Häufiges Händewaschen,
  • Regelmäßiges Lüften in geschlossenen Räumen,
  • Husten- und Niesetikette,
  • Verzicht auf Händeschütteln und Umarmungen,
  • Tragen von alltagstauglicher Mund- und Nasebedeckung in allen öffentlichen Gebäuden sowie für Studierende während Präsenzveranstaltungen.
  • Ab dem 2. November 2020 wird die Maskenpflicht auf folgende Außenbereiche ausgeweitet: Mensa- und Bibliotheksvorplatz, Denhardt-Straße (Straße vor Gebäude 16).
  • Ab dem 9.11.2020 sind alle Vorlesungen in einem Online-Format durchzuführen - Seminare, Übungen, Tutorien oder Praktika können - wo nötig - unter den geltenden Hygienebestimmungen in Präsenz stattfinden.
  • Präsenzveranstaltungen außerhalb des Lehr- und Forschungsbetriebs finden nicht statt. Enthalten sind Veranstaltungsangebote studentischer Initiativen, des Hochschulsports, durch Vereine und der Universitätsmusik.
  • Darüber hinaus sind Gremien- und Kommissionssitzungen sowie Besprechungen jeglicher Art mit mehr als 4 Personen online durchzuführen; dazu zählen auch Zusammenkünfte von Studierendengruppen. Gruppenbildungen mit mehr als 5 Personen auf dem gesamten Campusgelände sind zu vermeiden. Auch im Freien gilt es Abstand zu halten und Maske zu tragen, wenn Abstände nicht eingehalten werden können.

Nach wie vor wird beim Auftreten von Infektions-Symptomen eine stärkere Selbstisolation in der eigenen Häuslichkeit empfohlen. Ist es nicht ausgeschlossen, dass Betroffene sich mit dem Coronavirus angesteckt haben, sollte in Zweifelsfällen immer ein Test erfolgen (Fieberzentrum). Die Betroffenen und die Vorgesetzten können eigenverantwortlich entscheiden, welche Maßnahmen zu ergreifen sind. Ein Beispiel für eine differenzierte Betrachtungsweise ist z. B. eine bekannte Allergie, die sich regelmäßig durch schnupfenähnliche Symptome zeigt (Heuschnupfen). In solchen Fällen muss gemeinsam abgestimmt werden, welche Maßnahmen sinnvoll sind.

Sollten Sie mit einem bestätigten Coronaerkrankten Kontakt gehabt haben oder selber einen positiven Befund erhalten haben, melden Sie dies bitte umgehend an  

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Welche Veranstaltungen können stattfinden?

Je nach gültiger Stufe des Stufenplans kann es unterschiedliche Anteile von Präsenz geben. Die Gestaltung der Präsenzlehre kann ganz unetrschiedlich sein, z. B. Aufteilung in mehrere Kleingruppen oder eine Gruppe in Präsenz, die andere virtuell zugeschaltet.

Zur Prävention und Unterstützung der Strategie des Bundes bzw. der Landesregierungen zur Eindämmung der Pandemie wird es ab Montag, dem 09.11.2020, mit Inkrafttreten der Stufe III weitere Einschränkungen in der Präsenzlehre geben. Alle Vorlesungen sind ab dann in einem Online-Format durchzuführen - Seminare, Übungen, Tutorien oder Praktika können - wo nötig - unter den geltenden Hygienebestimmungen in Präsenz stattfinden.

Präsenzveranstaltungen außerhalb des Lehr- und Forschungsbetriebs finden nicht statt. Enthalten sind Veranstaltungsangebote studentischer Initiativen, des Hochschulsports, durch Vereine und der Universitätsmusik. Lehrveranstaltungen im Rahmen des Sportstudiums dürfen unter besonders strengen Hygienebedingungen stattfinden.

Darüber hinaus sind Gremien- und Kommissionssitzungen sowie Besprechungen jeglicher Art mit mehr als 4 Personen online durchzuführen; dazu zählen auch Zusammenkünfte von Studierendengruppen. Gruppenbildungen mit mehr als 4 Personen auf dem gesamten Campusgelände sind zu vermeiden. Auch im Freien gilt es Abstand zu halten und Maske zu tragen, wenn Abstände nicht eingehalten werden können.

Räume der Universität werden nicht mehr für externe Veranstaltungen zur Verfügung gestellt.

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Wo erhalte ich Unterstützung in Hygienefragen?

Die OVGU bietet ihren Beschäftigten zusätzliche freiwillige arbeitsmedizinische Vorsorge an. Zudem wird durch die Betriebsärztin eine individuelle Beratung zu arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren ermöglicht. Auch Vorerkrankungen und Ängste können hier besprochen werden.

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Wo erhalte ich im Bedarfsfall Desinfektionsmittel und Mund-Nasen-Bedeckung?

Durch die Abteilung Arbeitssicherheit und Umweltschutz (K43) werden im Bedarfsfall für die Teilnahme an Präsenzveranstaltungen Handdesinfektionsmittel bereitgestellt. Auf die entsprechenden Sicherheitsdatenblätter (SDB) und die von K43 erarbeitete Betriebsanweisung zur Verwendung, zum Lagern und zum Transport von Desinfektionsmitteln wird in diesem Zusammenhang verwiesen.

Bei der Abteilung Arbeitssicherheit und Umweltschutz (K43) werden bei Bedarf auch Einmalhandschuhe sowie Mund-Nase-Bedeckungen für die Teilnahme an Präsenzveranstaltungen zur Verfügung gestellt.

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Entfällt meine Leistungspflicht, wenn ich auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen bin und diese nicht nutzen kann oder möchte?

Nein, der Arbeitsweg gehört zur Privatsphäre. Auch hier sind alle Flexibilisierungsmöglichkeiten zu prüfen. Werden die Arbeitszeiten erfasst, können Mehrarbeitsstunden abgebaut oder Minderzeiten aufgebaut werden. Urlaub kann gewährt werden, ggf. auch unbezahlt. Mobile Arbeit ist zu prüfen.

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Werde ich freigestellt, wenn ich meine Kinder wegen Kita-oder Schulschließung betreuen muss?

Werden Gemeinschaftseinrichtungen, wie Kindertageseinrichtungen oder Schulen infolge von COVID-19 geschlossen, können Bedienstete, soweit keine andere Möglichkeit der Betreuung oder die Möglichkeit von Homeoffice gegeben ist, maximal 30 Tage im Jahr 2020 der Universität fernbleiben, wenn

  • von der Schließung betroffene Kinder unter 12 Jahre alt sind
  • ein geeigneter Nachweis über die Schulschließung beim/bei der Vorgesetzten vorgelegt wird
  • eine andere Betreuungsperson nicht zur Verfügung steht.

Die Zahl von 30 Arbeitstagen verringert sich, wenn regelmäßig weniger als 5 Tage in der Woche gearbeitet wird.

Unter dem Gesichtspunkt der Aufrechterhaltung des Dienstbetriebes wird davon ausgegangen, dass mit dieser Möglichkeit verantwortungsbewusst umgegangen wird. Da die Zahl der Tage begrenzt ist, liegt es in beiderseitigem Interesse, über Homeoffice oder Verlagerung von Arbeitszeiten nachzudenken. Die Tage müssen nicht am Stück genommen werden. Insbesondere die Kombination von Freistellung, Homeoffice oder anderen organisatorischen Regelungen wie versetzte Arbeitszeiten können den Beschäftigten helfen, für die gesamte Zeit der Schulschließung die Kinderbetreuung zu sichern. Die Abstimmung finden mit den Vorgesetzten statt.

Die Dokumentation erfolgt auf den Urlaubs- oder Stempelkarten dezentral. Eine Meldung an das Dezernat Personalwesen über die getroffenen Regelungen ist im Nachhinein in zusammengefasster Form erforderlich.

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Was sollen Beschäftigte tun, die aufgrund der Schließung von anderen Einrichtungen Familienangehörige pflegen oder betreuen müssen?

Leider kann die Regelung, die für die Betreuung von Kindern gilt, in diesem Fall nicht angewandt werden. Hier greifen die Bestimmungen des Pflegzeitgesetzes. Eine Abstimmung mit dem Personaldezernat ist dringend erforderlich.

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Können mir Aufgaben übertragen werden, die nicht zu meinem normalen Aufgabenfeld gehören?

Ja, das ist in Zeiten, in denen ein erhöhter Krankenstand zu verzeichnen ist, möglich. Auch in diesem Falle gibt es kein Leistungsverweigerungsrecht. Die Entscheidungen trifft der/die Vorgesetzte in Abstimmung mit den Beschäftigten.

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Was bedeuten die weiteren Einschränkungen für die Übertragung von Arbeitsaufgaben?

Wir haben nach wie vor eine Ausnahmesituation, die die Aufrechterhaltung des Dienstbetriebes, den größtmöglichen Schutz der Beschäftigten sowie die Ermöglichung von Familienpflichten, z.B. durch Schulschließungen, in Einklang bringen soll.

Wenn die ab sofort gültigen Regelungen eingehalten werden (mindestens 1,5 Meter Abstand, möglichst Arbeiten auf Einzelarbeitsplätzen bzw. keine Zusammenarbeit von mehr als 2 Beschäftigten), können alle Arbeitsaufgaben am betrieblichen Arbeitsplatz erledigt werden. Um die Kontakte so gering wie möglich zu halten, kann darüber hinaus versetzter Dienst oder Homeoffice angeordnet werden.

Homeoffice kann nicht gewährt werden, wenn die Bedingungen dafür nicht vorliegen (siehe Dienstanweisung vom 03.08.2020)

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Wie ist die Anwesenheit in Sicherheitsbereichen geregelt?

Anwesenheit in Sicherheitsbereichen (Alleinarbeitsverbot, Fehlen von Mitarbeitern mit bestimmten Berechtigungen)

  • Einhaltung der Hygienebestimmungen
  • Schließung prüfen, wenn das nicht mehr gewährleistet werden kann
  • Einbeziehung der Betriebssicherheit
  • Aufstellen eines Notfallplans und einer Meldekette
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Wie wird in der Zeit eines Basisbetriebes mit der Erfassung der Arbeitszeit umgegangen?

Wissenschaftler*innen haben nach den geltenden Regelungen an der OVGU Vertrauensarbeitszeit. Für das nichtwissenschaftliche Personal ist die Arbeitszeit in der Dienstvereinbarung über die Arbeitszeitregelung im Rahmen der 40-Stunden-Woche und der gleitenden Arbeitszeit sowie Regelungen zur Flexibilisierung im Rahmen von Teilzeitarbeitsverhältnissen an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (ohne MED) geregelt. Dabei wird von einer Arbeitszeiterfassung mittels Stempeluhr ausgegangen

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Wer erhält Kenntnis von der privaten Telefonnummer?

Die Rufnummernumleitung hat dann ihre Grenzen, wenn das Telekommunikationsnetz der Universität Magdeburg ausfällt oder andere Umstände den Zugriff auf die Rufumleitung verhindern. Deshalb ist es unumgänglich, dass Beschäftigte ihre private Nummer im Sekretariat hinterlegen, damit sie unter Umständen schnell erreichbar sind und über neue Entwicklungen und Anordnungen unverzüglich informiert werden können. In den Dezernaten sind die Telefonnummern aller Beschäftigten in einem geschützten Bereich zu hinterlegen.

Telefonnummern, die für einen Bereitschaftsdienst, die Aufrechterhaltung der Kernprozesse oder eine aufzubauende Meldekette für einen Not- oder Katastrophenfall von der Dienststelle benötigt werden, sind an den entsprechenden Stellen (Dekanate, Rektorat, Kanzler und Leiter der Zentralen Einrichtungen) bekannt zu machen. Von den Bereichen werden darüber hinaus private Telefonnummern zur Erreichbarkeit der Leiter*innen an den Kanzler () gesandt. Da unter den gegenwärtigen Umständen damit gerechnet werden muss, dass Meldeketten unterbrochen werden, besteht ein begründetes Interesse der Dienststelle zur Erfassung der Privatnummern an übergeordneten Stellen.

Wenn diese Situation so nicht mehr gegeben ist, müssen Nummern, die im Sinne der ständigen Erreichbarkeit nicht mehr benötigt werden, gelöscht werden.

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Wie wird verfahren, wenn Beschäftigte einer Risikogruppe angehören?

Bei bestimmten Personengruppen ist das Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf höher, siehe dazu die Informationen und Hilfestellungen des Robert-Koch-Instituts für Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren COVID-19- Krankheitsverlauf.

Folgendes wurde festgelegt:

Die Zugehörigkeit zu einer so genannten Risikogruppe und etwaige Schutzmaßnahmen des Arbeitgebers oder des Dienstherrn sind jeweils im individuellen Einzelfall auf Antrag durch den betriebsärztlichen Dienst zu bestimmen. Im Rahmen der Empfehlung des betriebsärztlichen Dienstes besteht für Beschäftigte Dienstpflicht. Der entsprechende Einsatz wird wie üblich durch die*den Vorgesetzte*n geregelt.

  • Mobile Arbeit sollte geprüft werden
  • Versetzter Dienst, Minimierung der dienstlichen Kontakte
  • Eingrenzung von Sprechstunden
  • Einhaltung von Hygieneregelungen
  • Gewährung von Urlaub, Abbau von Mehrarbeitsstunden, Aufbau von Minuszeiten, unbezahlter Urlaub unter Beachtung der dienstlichen Belange

Schwangere sind besonders zu schützen. Der Einsatz Schwangerer als Dozentinnen erfolgt nach Maßgabe der Gefährdungsbeurteilung und den Empfehlungen des betriebsärztlichen Dienstes auf freiwilliger Basis.

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Welchen Aufgaben müssen Vorgesetzte nachkommen?

Es besteht die Erwartung der Dienstelle, dass Vorgesetzte die Aufrechterhaltung des Dienstbetriebes als oberste Prämisse sehen.

Die Entscheidung zur Vereinbarung von Homeoffice müssen sachgerecht getroffen werden. Unterschiede zwischen Beschäftigten, die objektiv gegeben sind aber subjektiv nicht nachvollzogen werden können, sind zu kommunizieren.

Pauschale Entscheidungen, die getroffen wurden, ohne die Mindeststandards zu beachten, sind zu revidieren, Freistellungen über 14 Tage hinaus ohne Arbeitsleistungen sind nicht gestattet.

Die Universität ist sich bewusst, dass die Situation, die für viele Beschäftigte nicht berechenbar und mit Ängsten besetzt ist, eine besondere Herausforderung für Vorgesetzte darstellt. Sie sollten ihrer Vorbildfunktion nachkommen und durch Anwesenheit und Erreichbarkeit zur Stabilisierung der Situation beitragen.

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Kann genehmigter Urlaub genommen werden?

Beantragter und genehmigter Urlaub sollte planmäßig genommen werden, um nicht zum Ende des Ausgleichszeitraums (30.09.2020) für Urlaub aus dem Vorjahr oder bei der Urlaubsgewährung des aktuellen Jahresurlaubs in Verzug zu geraten. Eine Übertragung des Resturlaubs aus dem letzten Jahr über den 30.09.2020 ist nach gegenwärtiger Sicht tarifrechtlich nicht möglich. Auch deswegen kann ein genehmigter Urlaub nur in den Fällen zurückgenommen werden, wenn dringende dienstliche Erfordernisse dies verlangen. In Absprache mit den Beschäftigten muss der Urlaub, der jetzt nicht gewährt werden kann, innerhalb der nächsten Wochen gewährt werden. Es soll dringend vermieden werden, dass in der Zeit, in der der Normalbetrieb wiederaufgenommen werden kann, Urlaubsansprüche aus Verschiebungen entstehen.

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Was ist bei privaten Auslandsreisen oder bei Reisen in inländische Risikogebiete zu beachten?

Seit einigen Wochen erhöhen sich die Corona-Infektionszahlen überall wieder und es werden wieder Reisewarnungen für Risikogebiete ausgesprochen. Seit Corona kann die Frage nach dem Urlaubsziel zulässig sein. Hintergrund ist, dass der Arbeitgeber eine Fürsorgepflicht gegenüber den anderen Mitarbeitern und auch gegenüber Dritten hat. Um eine eventuelle Quarantänepflicht nach der Rückkehr aus dem Urlaub und damit einen Ausfall des betroffenen Arbeitnehmers einplanen zu können, besteht der Auskunftsanspruch schon vor Beginn der Reise.

Ist bei einer Rückkehr aus einem Risikogebiet eine häusliche Quarantäne vorgeschrieben, und kann der*die Beschäftigte während dieser Quarantäne nicht arbeiten, weil mobile Arbeit nicht möglich ist, gibt es grundsätzlich für diesen Zeitraum auch kein Gehalt nach dem Grundsatz „Ohne Arbeit kein Lohn“. Ob die Quarantäne durch einen Negativtest vorzeitig beendet wird oder noch ein zweiter Test erforderlich ist, entscheidet das Gesundheitsamt

Das gilt jedenfalls, wenn ein Verschulden der Beschäftigten vorliegt. Ist vor Antritt der Urlaubsreise bekannt, dass es sich beim Urlaubsort um ein vom Robert-Koch-Institut (RKI) eingestuftes Risikogebiet handelt, ist von einem Verschulden des Arbeitnehmers auszugehen. Anders sieht dies aber aus, wenn das Reiseziel erst während der Reise zum Risikogebiet wurde.

Über die Vereinbarung und den Zeitraum des Fernbleibens vom Dienst ist das Dezernat Personalwesen zu unterrichten, eine formlose E-Mail genügt. In Zweifelsfällen berät das Dezernat Personalwesen.

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Was passiert, wenn ein Reiseziel nach Antritt der Reise zum Risikogebiet erklärt wird?

Wenn das Reiseziel erst während der Reise zum Risikogebiet erklärt wird und dann eine Quarantäne eingehalten werden muss, handelt es sich um eine behördlich festgelegte Quarantäne. In diesem Fall erfolgt Lohnfortzahlung. Allerdings hat auch hier mobile Arbeit den Vorrang. Ein negatives Testergebnis verkürzt die Zeit der Quarantäne oder der mobilen Arbeit. Auch in diesem Fall müssen enge Absprachen zwischen Beschäftigten und Vorgesetzten erfolgen.

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Sind Dienstreisen in Deutschland und ins Ausland erlaubt?

Dienstreisen in in- oder ausländische Risikogebiete oder Hotspots sind nur zulässig, wenn sie aus dienstlichen Gründen zwingend notwendig sind und mit dem*der Vorgesetztem*n abgesprochen worden. Es ist abzuwägen, ob diese unbedingt notwendig sind. Fallen durch spätere Einschränkungen Stornierungskosten an, sind sie durch den Bereich zu tragen. Handelt es sich beim Zielort um ein Risikogebiet, sollen Dienstreisen nur genehmigt und durchgeführt werden, wenn sie unabdingbar notwendig sind und während der Quarantäne mobile Arbeit geleistet werden kann.

Muss der*die Beschäftigte nach der Rückkehr von der Dienstreise in Quarantäne und kann seine*ihre Arbeitsleistung deshalb nicht erbringen, besteht der Vergütungsanspruch weiter.

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Was ist zu tun, wenn befürchtet werden muss, dass man durch Infektionsketten infiziert werden kann?

Vermehrt kommt es zum Verdacht einer Infektion durch Aufbau von Infektionsketten. Sind Bedienstete der OVGU nicht unmittelbar betroffen, kann aber auch nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden, dass eine Ansteckung erfolgt sein kann, entscheidet der/die Vorgesetzte unter hinreichender Berücksichtigung der konkreten Umstände des Einzelfalls, ob mobile Arbeit angeordnet werden kann oder anderweitig Dienst ohne physischen Kontakt zu anderen Beschäftigten möglich ist. Ist dies nicht möglich, können Bedienstete bis zu 14 Tagen oder bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses der vermutlich infizierten Person von der Arbeit freigestellt werden. In die Entscheidung, welche Maßnahme ergriffen wird, ist einzubeziehen, auf welche Weise der Betrieb, ggf. in eingeschränkter Form, aufrecht erhalten bleiben muss, um notwendige Arbeitsabläufe zu sichern.

Wird Homeoffice oder eine Freistellung für notwendig erachtet, ist das Dezernat Personalwesen per E-Mail zu informieren.

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Kann ich die Arbeit verweigern, wenn Dritte, mit denen ich beruflich Kontakt habe, aus dem Ausland kommen?

Nein, die Arbeitsleistung kann nicht verweigert werden. Es gilt die Hygienebestimmungen besonders zu beachten. Auch, wenn eine besondere Gefährdung durch eine bestehende Grunderkrankung vorliegt, kann die Arbeit nicht eingestellt werden. Ggf. sind Umsetzungen im eigenen Bereich zu prüfen. Das Direktionsrecht ist in solchen Fällen weiter gefasst als sonst, der Arbeitgeber kann Beschäftigten auch Tätigkeiten übertragen, die normalerweise nicht zu ihren Aufgaben gehören. Es sind organisatorische Maßnahmen zu ergreifen, um den Kontakt so gering wie möglich zu halten. Die Mindestabstände müssen eingehalten werden und die Ansammlung von vielen Personen auf kleinem Raum muss vermieden werden. Es kann geprüft werden, ob in Büros, in denen mehrere Beschäftigte arbeiten, durch versetzten Dienst erreicht werden kann, dass der Kontakt minimiert werden kann und damit Infektionsketten unterbrochen werden können. In den Fällen, in denen Beschäftigte ihre Aufgaben im Homeoffice erledigen können, soll zur Aufrechterhaltung des Betriebes geprüft werden, ob alternierende Modelle, von denen die Beschäftigten eines Bereiches im gleichen Maße betroffen sind, eine Lösung darstellen können. Diese Maßnahmen obliegen in erster Linie den unmittelbaren Vorgesetzten, das Personaldezernat ist in Zweifelsfällen einzubeziehen. Besprechungen und Beratungen sollen auf ein absolut notwendiges Mindestmaß beschränkt werden. Sie sollten möglichst in digitaler Form erfolgen. Zudem ist eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen, wenn Kontakte mit Dritten bestehen.

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Gibt es ein Recht auf mobile Arbeit?

Nein. Homeoffice kann nur gewährt werden, wenn die Tätigkeiten das vollständig oder teilweise erlauben. Diese Einschätzung obliegt letztendlich dem unmittelbaren Vorgesetzten. Tätigkeiten im Homeoffice müssen konkret verabredet und kontrolliert werden Homeoffice ist nicht das Synonym für bezahlte Freistellung!

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Welche Mindeststandards müssen im Falle der Vereinbarung von Homeoffice eingehalten werden, was muss dokumentiert werden?

Es gibt an der OVGU eine Dienstvereinbarung zu Homeoffice. Viele Tatbestände zur Ausstattung des Arbeitsplatzes und dem Abschluss einer Vereinbarung kommen in der gegenwärtigen Situation nicht zur Anwendung. Andere Tatbestände sind dennoch zu beachten:

  • Definition der Tätigkeiten, die im Homeoffice erwartet werden
  • Einhaltung des Datenschutzes und der IT-Sicherheit
  • Festlegung von Präsenzzeiten
  • Regelung zu Pausen, Einhaltung von Höchstarbeitszeiten und Ruhezeiten
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Sind Beschäftigtengruppen von der Möglichkeit, mobile Arbeit zu leisten, ausgenommen?

Beschäftigte, die ihre Arbeit nicht von zu Hause erledigen können, können ihre Arbeit NICHT in mobiler Arbeit leisten. Das sind in der Regel Techniker, Laboranten, Arbeiter (K4, K 5), Bibliotheksbeschäftigte, Beschäftigte mit Präsenzaufgaben, deren Arbeitsmittel ausschließlich an der Universität zur Verfügung stehen oder die Unterlagen bearbeiten, die nicht für mobile Arbeit geeignet sind (personenbezogene Unterlagen, Personal- oder Studierendenakten) usw.. Beschäftigte, die keine technische Voraussetzung für digitale Arbeit haben und für die auch kein Gerät beschafft werden kann, können ebenfalls mobile Arbeit nicht nutzen.

Kann mobile Arbeit erlaubt werden, ist festzulegen, ob nicht dennoch Arbeiten vor Ort erledigt werden müssen (Postbearbeitung, Abholung von Arbeit für die mobile Arbeit, Teilnahme an Besprechungen…).

Können Beschäftigte wenigstens einen Teil der Arbeit durch Schaffung der technischen Voraussetzungen von zu Hause aus erledigen, kann geteilter Dienst verabredet werden, um die Kontakte innerhalb der Büros zu unterbinden. Für den Teil der mobilen Arbeit gilt ebenfalls, dass eine Festlegung der Aufgaben und eine Kontrolle erfolgt. Zuständig ist der unmittelbare Vorgesetzte, es sollte in jedem Fall Abstimmungen mit der nächst höheren Ebene geben, um Ungleichbehandlungen zu vermeiden.

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Welche rechtlichen Regelungen gelten für mobile Arbeit?

Die Dienstvereinbarung zur Durchführung von mobiler Arbeit gilt uneingeschränkt.

Es werden jedoch keine Einzelvereinbarungen über mobile Arbeit abgeschlossen, sondern Regelungen zwischen den Vorgesetzten und den Beschäftigten getroffen. Arbeitsaufgaben werden definiert, übertragen und kontrolliert.

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Welche Arbeitsaufgaben können im Homeoffice übertragen werden?

Mobile Arbeit kann nur in Anspruch genommen werden, wenn Tätigkeiten auch von zu Hause erledigt werden können.

Von Beschäftigten, die mobil arbeiten, werden vollumfänglich Dienstleistungen erwartet und die Erreichbarkeit muss innerhalb der Kernarbeitszeit gewährleistet sein.

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Wie wird die Erreichbarkeit in mobiler Arbeit gesichert?

Die Erreichbarkeit der Beschäftigten per E-Mail und Telefon muss gewährleistet sein. Es besteht die Verpflichtung, die E-Mails und die Webseite mehrmals täglich zu prüfen. Die Einstellung einer Rufumleitung ist zu organisieren.

Grundsätzlich ist die Erreichbarkeit in der Zeit von 8.30 Uhr bis 15:00 Uhr zu sichern. Personen, die in der Kernarbeitszeit Kinder betreuen und deswegen flexibel arbeiten müssen, treffen entsprechende Absprachen mit ihren Vorgesetzten bzw. innerhalb der Organisationseinheit. Die Leiter*innen der Organisationseinheiten haben zu gewährleisten, dass die Vorschriften umgesetzt werden.

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Werden Weiterbildungen angeboten?

Viele Anbieter haben ihr Angebot auf digitale Formate umgestellt. Daran können Beschäftigte wie gewohnt teilnehmen. Anträge sind über den Bildungsausschuss zu stellen. Weiterbildungen in Präsenz sind ab dem 2. November vorerst nicht gestattet.

Ausnahme: Gesetzlich vorgeschriebene Weiterbildungen (Kranfahrer, Schweißer…), die Präsenz erfordern, werden unter Einhaltung der Hygienebestimmungen durchgeführt.

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Finden die Englischkurse weiterhin statt?

Im Moment wird der Unterricht mit ZOOM-Veranstaltungen und Hausaufgaben aufrechterhalten. Ab dem Wintersemester 2020/21 werden große Gruppen geteilt und es findet Präsenzunterricht in A- und B-Gruppen im 14-tägigen Wechsel statt. Eigentlich war geplant, dass nach einem Jahr Unterricht ein Aufstieg in die nächste Niveaustufe erfolgt. Dieser wird ausgesetzt. Möchten Beschäftigte dennoch wechseln, können gemeinsam mit dem Bereich Personalentwicklung des Dezernates Personalwesen passgerechte Lösungen gefunden werden.

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Welche Hinweise gibt es zur Nutzung des Sportzentrums?

Die Angebot des Sportzentrums können ab dem 2. November 2020 leider nicht genutzt werden, dazu zählen auch Outdoorsportkurse.

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Welche Hinweise gibt es zur Nutzung der Universitätsbibliothek?

Die Universitätsbibliothek Magdeburg ist seit dem 4. Mai 2020 unter Beachtung der vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen wieder eingeschränkt für den Publikumsverkehr geöffnet. Bitte beachten Sie die entsprechenden Hinweise auf den Seiten der Universitätsbibliothek.

Die Universitätsbibliothek bietet unter anderem eine digitale Ausleihe oder die Bereitstellung von Semesterapparaten. Mehr Informationen zu den Angeboten der Bibliothek, finden Sie hier.

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Welche Hinweise gibt es zur Nutzung der Einrichtungen des Studentenwerks?

Die Mensen am Unicampus und das Kellercafé werden ab Mittwoch, dem 04.11.20, ausschließlich für Studierende und Hochschulangehörige für den Direktverzehr öffnen. Gleiches gilt für die Cafeterien. Für Gäste der Universität ist hier ausschließlich ein To-Go-Verzehr möglich. 

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Können Bachelor-, Master- oder Promotionsprüfung stattfinden?

Bachelor- und Masterverteidigungen/-kolloquien können unter der Voraussetzung, dass daran nur der/die Studierende und die erforderliche Anzahl an Prüfern/Prüferinnen teilnimmt, sowie für die erforderliche Raumgröße/Abstandhalten gesorgt wird, durchgeführt werden (maximale Teilnehmerzahl bis zu 4 Personen).

Die Hochschulöffentlichkeit solcher Prüfungen kann über digitale Medien z.B. eine Videokonferenzschaltung, Livestream o.ä. hergestellt werden. Dabei ist die DSGVO zu beachten. Studierende kontaktieren dafür Ihre jeweiligen Prüfer*innen und das zuständige Prüfungsamt per Telefon oder E-Mail.

Abschlussprüfungen für Promotionen, Masterarbeiten und Bachelorarbeiten können durchgeführt werden, wenn die folgenden Voraussetzungen kumulativ erfüllt sind:

  • Sowohl die Prüfer als auch die Studierenden müssen der Prüfung zum aktuellen Zeitpunkt zustimmen. Falls Studierende oder Prüfer aus gesundheitlichen Gründen nicht zu einer Teilnahme an der Prüfung bereit sind, ist die Prüfung zu verschieben.
  • Die Prüfer müssen sicherstellen, dass die erforderlichen Sicherheitsabstände eingehalten werden. Der Mindestabstand beträgt 2 Meter zwischen zwei Personen.
  • Sowohl Prüfer als auch Studierende dürfen keinen Verdacht auf eine Corona-Erkrankung aufweisen. Verdachtsfälle bestehen insbesondere bei:
    • a) Anzeichen von grippe-ähnlichen Infekten, b) Reisen in Risikogebiete, c) Kontakten mit infizierten Personen
  • Es sind alle diesbezüglichen Dienstanweisungen zu beachten.
  • Es ist das Hygienekonzept und die aktuell gültige Stufe des Stufenplans zu beachten.
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Was passiert, wenn man aus einem Risikogebiet nicht zurückkommt?

Kann der*die Beschäftigte wegen Reisebeschränkungen oder einer Quarantäne am Urlaubsort nicht rechtzeitig zurückkommen und seine Arbeit daher nicht wieder pünktlich nach Urlaubsende antreten, besteht kein Gehaltsanspruch. Auf ein Verschulden kommt es hier nicht an, da der Arbeitnehmer grundsätzlich das so genannte „Wegerisiko“ trägt. In dem Fall sollten gemeinsam mit den Vorgesetzten Lösungen gefunden werden (Urlaubsinanspruchnahme, Abbau von Mehrarbeitszeiten), um Gehaltseinbußen zu minimieren.

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Welche Regelungen gelten für Beschäftigte, die aus Risikogebieten kommen (insbesondere bei Pendelbetrieb)?

Zunehmend werden auch inländische Städte/Stadtviertel zu Risikogebieten erklärt. Kommen Beschäftigte aus diesen Gebieten und haben dort ihren regelmäßigen Wohnsitz, sind folgende Maßnahmen zu beachten:

  • Den Beschäftigten wird dringend empfohlen, die Corona-Warn-App zu installieren und sie täglich zu kontrollieren.
  • Erhalten sie eine Meldung, dass sie Kontaktperson der Kategorie I sind, gelten die Regelungen für diesen Personenkreis.
  • Wenn es möglich ist, sollten Anwesenheitszeiten reduziert und mobile Arbeit vereinbart werden.
  • Wenn eine Anwesenheit erforderlich ist, sind die Hygieneregeln durch Beschäftigte besonders streng einzuhalten, insbesondere die Maskenpflicht und die Abstandsregelungen.
  • Arbeiten Beschäftigte an Stellen, an denen der erforderliche Mindestabstand zu anderen Beschäftigten nicht eingehalten werden kann, sind der Einsatz von Plexiglasscheiben, das Tragen von Masken oder die Umsetzung in Einzelbüros zu prüfen. Wenn es sich anbietet, kann auch versetzter Dienst vereinbart werden.
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Wie ist zu verfahren, wenn Kontakte zu Infizierten (Kontakte der Kategorie I) bestanden?

Zu den Kontaktpersonen der Kategorie I zählen Menschen, die mit einem labordiagnostisch bestätigten Infektionsfall des COVID-19-Virus in engem Kontakt standen. Die Information darüber kann durch das Gesundheitsamt, der infizierten Person selbst oder durch die Corona-Warn-App (hohe Risikostufe: rote Anzeige) erlangt werden.

Enger Kontakt bedeutet:

  • Mit der betroffenen Person bestand mindestens 15 Minuten (kumulativ) Kontakt im geschlossenen Raum und Face-to-Face (bspw. Gespräch).
  • Es bestand ein direkter Kontakt zu Sekreten oder Körperflüssigkeiten eines bestätigten Covid-19-Falls: beispielsweise durch Anhusten oder Anniesen.
  • Bei einem Flug mit einem bestätigten Covid-19-Fall an Bord sind Passagiere derselben Sitzreihe, sowie der zwei Reihen vor und hinter dem Infizierten betroffen.

Diese Personen melden sich nach Bekanntwerden des positiven Tests dringend beim Gesundheitsamt und schränken den Umgang ein. Bestehen keine Symptome, ist auch ohne behördliche Anweisung eine freiwillige Quarantäne bis zum Vorliegen des Testergebnisses einzuhalten. Wenn es möglich ist, soll mobile Arbeit mit den Vorgesetzten vereinbart werden. Bei positivem Testergebnis entscheidet das Gesundheitsamt über die weiteren Schritte.

Bitte melden Sie in diesem Fall den Kontakt auch über die Mail 

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Welche Regelungen gelten, wenn kein enger Kontakt zu einer infizierten Person bestand oder zu einer Kontaktperson der Kategorie I?

Personen ohne unmittelbaren direkten persönlichen Kontakt zu einem Covid-19-Infektionsfall werden als Kontaktpersonen der Kategorie II bezeichnet. Diesen Personen wird empfohlen, die Kontakte zu anderen Menschen zu reduzieren, die Hygieneregeln besonders zu beachten, zum Schutz anderer verstärkt eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen und bei Symptomen, die auf eine Covid-19-Erkrankung hinweisen, sofort mit dem Hausarzt und/oder mit dem Gesundheitsamt Kontakt aufzunehmen. Ist eine Ansteckung dennoch eher wahrscheinlich, kann bei Beschäftigten mobile Arbeit vereinbart werden, um eventuelle Infektionsketten zu unterbrechen.

Bestand lediglich Kontakt zu einer Kontaktperson der Kategorie I, ist aufmerksam zu beobachten, ob Symptome entwickelt werden. Ansonsten sind keine weiteren Maßnahmen notwendig. Die besonderen Hygieneregeln sollten noch akribischer als bisher eingehalten werden. Wenn es möglich ist, kann bei Beschäftigten in Abstimmung mit den Vorgesetzten Homeoffice vereinbart werden. Die Risikoabschätzung hängt von Umfang und Intensität des Kontaktes ab.

Diese Regelungen gelten auch, wenn die Corona-Warnapp eine niedrige Risikostufe angezeigt hat (grün oder gelb).

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Was müssen internationale Mitarbeitende beachten?

Auf der Website der Graduate Academy erhalten internationale Mitarbeitende alle Informationen zur Einreise nach Magdeburg.

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