Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg FWW der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
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Fakultät für Wirtschaftswissenschaft
  
FWW
Volkswirtschaftslehre  


VWL-Master


Leitung

Prof. Dr. Joachim Weimann


Inhaber des Lehrstuhls VWL III (Wirtschaftspolitik)
Fakultät für Wirtschaftswissenschaft

Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Biographie:

  • Geboren am 14.02.1956 in Düsseldorf
  • 1976-1981 Studium der Volkswirtschaftslehre an der Universität Bielefeld
  • 1987 Promoviert und 1992 habilitiert an der Universität Dortmund am Lehrstuhl für Finanzwissenschaft von Prof. Dr. Wolfram Richter
  • 1992 Ruf an die Ruhr-Universität-Bochum
  • Seit 1994 Inhaber des Lehrstuhls VWL III an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
  • Weitere Rufe an die Universitäten Graz, Bochum, Göttingen

 

Kontakt:

Prof. Dr. Joachim Weimann
Fakultät für Wirtschaftswissenschaft
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Universitätsplatz 2
39016 Magdeburg
Gebäude 22, Zimmer C-210

Tel.: +49 / 391 / 67 - 58 547
Fax: +49 / 391 / 67 - 52 971
joachim.weimann@ww.uni-magdeburg.de

 

Weitere Informationen:

  • Geschäftsführer der „Business School Magdeburg“.
  • Seit 1998 Mitglied des akademischen Senats der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.
  • Seit Juli 2006 Vorsitzender der "Gesellschaft für experimentelle Wirtschaftsforschung e.V."
  • Mitglied des sozialwissenschaftlichen Ausschusses des Vereins für Sozialpolitik (Vorsitz 2006-2008)
  • Direktor des Instituts für Standortforschung und Steuerpolitik Magdeburg e.V.
  • Leitender Direktor des MaxLab ("Magdeburger wirtschaftswissenschaftliches Experimentallabor")
  • Seit 2009 Mitglied des Fachkollegium Wirtschaftswissenschaften der DFG. Ende der Amtszeit 2012.
  • Leiter der Auswahlkommission für die offene Tagung des Vereins für Socialpolitik 2002 in Innsbruck.
  • April 97: Berufung in das "Nationale Komitee für Global Change Forschung, der Deutschen Forschungsgemeinschaft und des BMFT. Erneute Berufung für die zweite Mandatsperiode im Dezember 1999. Ende der Mitgliedschaft 2001.
  • Seit 1997: Mitherausgeber des "Jahrbuchs für ökologische Wirtschaftsforschung"

 

Forschungsinteressen:

Für mich ist es kein Widerspruch, die Volkswirtschaftslehre als eine angewandte Wissenschaft zu sehen und dennoch Grundlagenforschung zu betreiben. Dieser "Spagat" findet seinen Ausdruck in einer Zweiteilung der Forschungsaktivitäten. Die Umweltökonomik und die Wirtschaftspolitik bilden den anwendungsbezogenen Teil, in dem es darum geht, wirtschaftstheoretische Modelle und Konzepte auf konkrete Fragestellungen der allgemeinen Wirtschaftspolitik anzuwenden. Die Tatsache, dass ich mich dabei lieber auf die Anwendung mikrotheoretischer Modelle konzentriere, ist nicht nur eine Frage des Geschmacks, sondern vor allem Ausdruck einer gewissen Risikoaversion (welcher Makroökonom weiß schon, ob er wirklich im richtigen Lager steht ?).

Die Grundlagenforschung konzentriert sich auf die entscheidungstheoretischen Grundlagen unserer Disziplin und bedient sich vorwiegend experimenteller Methoden. Mich interessiert, wie Menschen Entscheidungen treffen. Dass sie sich überwiegend nicht vollständig rational verhalten, hat sich mittlerweile auch unter Ökonomen herumgesprochen. Wenn dennoch fast alle ökonomischen Modelle an der Annahme strikter Rationalität festhalten, liegt das daran, dass wir von einer deskriptiv erfolgreichen Theorie eingeschränkt rationalen Verhaltens, die wir als Grundlage für ökonomische Modelle verwenden könnten, noch weit entfernt sind. Einer solchen Theorie etwas näher zu kommen, ist das Ziel der Experimente, die wir am Lehrstuhl durchführen. Dazu kommt eine immer stärker interdisziplinäre Forschung. Beispielsweise kooperiert der Lehrstuhl seit 2008 mit den Neurowissenschaften der Universität Magdeburg und baut eine neuroökonomische Forschungsbasis auf.

 

Drittmittelfinanzierte Projekte:

Seit 1996

  • 2012/2014:
    Die Dynamik individueller Präferenzen in strategischen und nicht strategischen Spielen, gefördert durch die DFG
  • 2012/2014:
    Öffentliches-Gut-Experimente zum Zusammenhang zwischen Gruppengröße und MPCR, gefördert durch die DFG
  • 2010/2012:
    Öffentliches-Gut-Experimente mit großen Gruppen in einem virtuellen Großlabor, DFG-Projekt.
  • 2009/2010:
    Neuroökonomische Ansätze zur Beschreibung verhaltensverstärkender Informationen.
    Forschungsprojekt gefördert durch das Cernter for Behavioral Brain Sciences.
  • 2008/2009:
    Lebenszufriedenheitsforschung: Ein neues Paradigma für die Finanzpolitik? Gutachten im Auftrag des Bundesministeriums für Finanzen.
  • 2008/2009:
    Gefühlte Steuerbelastung. Gutachten im Auftrag des Bundesministeriums für Finanzen.
  • 2006/2009:
    Internationale Klimapolitik und Fairnesspräferenzen: Eine experimentelle Analyse. DFG-Projekt in Kooperation mit dem ZEW Mannheim.
  • 2002/2005:
    Experimentelle Untersuchung von Labormärkten für international handelbare Emissionsrechte als Anwendungsfall der testbedding-Methode. Gefördert durch die DFG
    2000/2003:
    Rationale Biodiversitätspolitik in Europa - Eine ökonomische Analyse. Gefördert durch das BMBF.
  • 2000/2002:
    Experimentelle Untersuchungen zur Rolle von Kommunikation und Medien in Zwei-Personen Spielen. Gefördert durch die DFG.
  • 1999/2001:
    Experimentelle Wirtschaftsforschung als Instrument zur Behandlung umweltökonomischer Problemstellungen. Gefördert durch die DFG
  • 1998/99:
    Projektbezogener wissenschaftlicher Austausch mit der Academia Sinica Taiwan, Gefördert durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst.
  • 1998/99:
    Experimentelle Untersuchungen zur Rolle von Kommunikation, Reziprozität und Medien bei der Kooperation in großen Gruppen. Gefördert durch die DFG.
  • 1996/97:
    Status-, Embedding- und Präsentationseffekte bei Kooperationsexperimenten und Contin-gent-Valuation-Verfahren. Gefördert durch das Land Sachsen-Anhalt und die DFG
  • 1996/97:
    Experimentelle Untersuchungen zum Rationalverhalten in Dilemmasituationen und zum So-lidaritätsverhalten unter Unsicherheit. Gefördert durch die DFG.

 


Veröffentlichungen: