Wo Kinder in Buckau am liebsten spielen

Eine Schaukel muss sein

Wo die Buckauer Kinder spielen untersuchte Mareen Eisenblätter in ihrer Diplomarbeit. Sie befragte 2004 je 15 Kinder einer 2. und einer 4. Klasse und 19 Mütter und Väter. Eine ähnliche Erhebung von 1997 zum Vergleich herangezogen ergab, dass Kinder 2004 eher drinnen spielten, sie hingegen 1997 noch mehr im Freien unterwegs waren. Am häufigsten spielen die Kinder 2004 auf Spielplätzen (60 %). Im Vergleich dazu waren es 1997 mit 35 % noch sehr viel weniger. Damals zog es sie noch viel in die Grünanlagen entlag der Elbe. Die stark befahrene Schönebecker Straße führten einige Kinder an, warum sie dort nun nicht mehr spielen. Während die Kinder oft recht zufrieden mit den Spielplätzen waren, gaben ihnen die Eltern meist schlechtere Noten. Und was gehört nun alles zu einem Spielplatz: Schaukeln (24%), Klettergerüste (23%), Rutschen (11%), Fußballplatz und Sandkasten (9%) sowie eine Wippe (8%), meinten die Kinder.

Nach dem Stadtteil insgesamt befragt, wünschten sich die Kinder die Sanierung vorhandener und den Bau neuer Spielplätze, die Häusersanierung, einen Fußballplatz und dass Erwachsene, die Alkohol trinken, sich nicht auf den Spielplätzen breit machen. Die Eltern wünschten sich attraktivere Spielplätze, mehr Freizeiteinrichtungen, saubere Straßen, sicheren Straßenverkehr, mehr Sporteinrichtungen, Grünflächen und Häusersanierungen.    Ines Perl