Veränderungen

Das neue Jahr bringt einige strukturelle Veränderungen an der Fakultät für Maschinenbau. Seit dem 1. Januar 2006 sind das Institut für Maschinenmesstechnik und das Institut für Mechatronik und Antriebstechnik nun das Institut für Mobile Systeme. Das Institut für Werkstofftechnik und Werkstoffprüfung und das Institut für Füge- und Strahltechnik haben sich zum Institut für Werkstoff- und Fügetechnik zusammengeschlossen. Für den Oktober 2006 kündigt sich die Umbenennung des Insituts für Förder- und Baumaschinentechnik, Stahlbau, Logistik in Institut für Logistik und Materialflusstechnik an.   I.P.

Jahr der Wissenschaft

Das „Jahr der Wissenschaft 2006" in Magdeburg wird mit einer Festveranstaltung am 2. März 2006 in der Johanniskirche eröffnet. Sie steht unter dem Motto Magdeburg will's wissen. Für das gesamte Jahr sind über einhundert Einzelveranstaltungen geplant. Höhepunkte werden durch sechs Großveranstaltungen gesetzt. Da gibt es beispielsweise eine lange Nacht der Wissenschaft, die Ausstellung Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation 962-1806 – Von Otto dem Großen bis zum Ausgang des Mittelalters im Kulturhistorischen Museum, ein Fest der Wissenschaft im Wissenschaftshafen oder die Einweihung des Virtual Development and Training Centre VDTC am Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF. Sie werden ergänzt durch attraktive, ganzjährige Aktionen wie beispielsweise „Wissenschaftsspots" in Bussen der MVB.    I.P.

 

Informatikjahr

Informatik ist in unserem Alltag allgegenwärtig – im Internet, im Handy, im Antiblockiersystem der Autos. Das Wissenschaftsjahr 2006 steht im Zeichen der Informatik (www.informatikjahr.de). Ihre vielfältigen Disziplinen sollen auch jenen Menschen nähergebracht werden, die sich sonst nicht mit dieser Wissenschaft beschäftigen. Mehr als 100 Institutionen und Unternehmen machen mit bei diesem Projekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Initiative „Wissenschaft im Dialog". Wichtigster Partner ist die Gesellschaft für Informatik. Die Bedeutung der Informatik soll während des gesamten Jahres in zahlreichen Veranstaltungen veranschaulicht werden. Zu den Höhepunkten des Jahres gehört die Reise der MS Wissenschaft – eine schwimmende Ausstellung –, die am 20. Mai 2006 in Magdeburg anlegen wird.   I.P.

Vortrag anlässlich der Widukindspende

Eine alte Widukindtradition ist das Timpkenfest, auch Widukindspende genannt, am 6. Januar eines jeden Jahres in Enger, Nordrhein-Westfalen. Es wird zur Erinnerung an den Tod des Sachsenherzogs Widukind feierlich begangen. An diesem Tage strömen besonders Kinder in die Kirche, denn nach dem Gottesdienst erhalten sie an allen Ausgängen der Stiftskirche Timpken. Timpken (= Zipfelchen) sind gevierteilte, aus hellem Mehl gebackene süße Semmeln. Außerdem erhalten Bedürftige eine Spende.
Die Widuekindspende, das wohl älteste Kinderfest in Deutschland, reicht in seinem Ursprung wahrscheinlich bereits bis ins Mittelalter (12. Jahrh.) zurück und verknüpfte liturgisches Totengedenken mit karitativen Leistungen. Die Verteilung der Timpken wird seit altersher von geistlichen und weltlichen Würdenträgern (Provisoren) der Stadt vorgenommen. Die Provisoren sind Geistliche, Presbyteriumsmitglieder, Vertreter aus Politik und Verwaltung sowie geladene Ehrengäste. Ursprünglich hatte der Sachsenherzog Widukind, der Karl dem Großen während der Sachsenkriege (772-804) erbitterten Widerstand leistete, verfügt, an seinem Todestag mit der Timpkenverteilung Hilfsbedürftige zu unterstützen. Anlässlich dieses Festes hielt Prof. Dr. Matthias Springer vom hiesigen Institut für Geschichte in Enger den Vortrag „Die Sachsenkriege Karls des Großen".   
I.P.

Forschungspreis des Landes

Mit dem zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und der Forschung in Sachsen-Anhalt ausgereichten Forschungspreis für Grundlagenforschung 2005 wurde Ende Dezember 2005 Prof. Dr. Kai Tittmann, Junior-Professor für Molekulare Enzymologie am Fachbereich Biochemie/Biotechnologie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und Leiter der Nachwuchsgruppe Molekulare Enzymologie an diesem Institut, ausgezeichnet. „Damit wird ein Nachwuchswissenschaftler geehrt, dessen wissenschaftliche Leistungen im ursprünglichen Wortsinn das Prädikat ,exzellent' verdienen", sagte Kultusminister Prof. Jan-Hendrik Olbertz.
In seiner Forschungsarbeit auf dem Gebiet der Biochemie/Biotechnologie beschäftigt sich Prof. Dr. Tittmann hauptsächlich mit den Wechselwirkungen von Enzymen unter Einbeziehungen von Vitaminen. Die Untersuchungen bilden die Grundlage für die gezielte Veränderung von wirtschaftlich interessanten Enzymen, die von pharmazeutischem Interesse sein könnten. Der Preisträger erhielt eine Zuwendung für die Verbesserung und Erweiterung seiner wissenschaftlichen Arbeitsmöglichkeiten in Höhe von 50000 Euro. Der Betrag kann flexibel in einem Zeitraum von bis zu drei Jahren eingesetzt werden. 
PM/I.P.

Vorbildlich

Der Online-Meldeservice der Landeshauptstadt Magdeburg unter www.magdeburg.de/buergerservice ist vorbildlich, übersichtlich und benutzerfreundlich. Dies ist das Ergebnis eines Tests der Pronto Business Media GmbH, die im Oktober und November 2005 das Internetangebot von 190 Einwohnermeldeämtern im Bundesgebiet unter die Lupe nahm. Bewertet wurden ausschließlich die Möglichkeiten zur Ummeldung bei Wohnungswechseln. In der Testbeurteilung für die Landeshauptstadt heißt es: „Auf Magdeburg.de sind alle Informationen und Formulare zu An-, Ab- und Ummeldung vorhanden. Die Navigation wurde gegenüber 2003 übersichtlich und benutzerfreundlich umgestaltet." Die Wertungspunkte hatten die Tester aus Bad Tölz in Süddeutschland für das Herunterladen von Meldeformularen und deren Ausfüllbarkeit im Internet, für die Anzeige von Adresse und Öffnungszeiten der Bürgerbüros, für ein Minimum an Interaktivität per Mail sowie für die übersichtliche und benutzerfreundliche Präsentation der Angebote vergeben.   PM