Ausgezeichnet für Betreuung internationaler Studenten

Über die ersten Hürden

Seit nunmehr sieben Jahren haben mehrere Generationen deutscher und internationaler Studenten gemeinsam in der Initiative Interkulturelle Studenten (IKUS) an der Betreuung der ausländischen Kommilitonen unserer Uni gearbeitet. Das „verflixte siebente Jahr" ist nun überstanden und soll Anlass für eine kurze Bilanz einer kleinen Erfolgsgeschichte sein.

Viele zufriedene internationale Studierende, denen die IKUS über alle bürokratischen Hürden halfen, die sie zur Bank, zur Krankenkasse und anderen Institutionen beglei(te)ten, sind nur ein Beleg für die gute und ausdauernde Betreuungsarbeit.

Jedoch reich(t)en die Angebote weit darüber hinaus. Während des Semesters bieten die IKUS ein umfassendes und überaus interessantes Programm an. Neben Länder- und Themenabenden, Partys, Filmabenden, Exkursionen und einem Tandemsprachprogramm organisieren sie Theaterbesuche, Sportfeste und vieles, vieles mehr. Die Resonanz auf alle Veranstaltungen, zu denen sie natürlich auch alle deutschen Studenten gern begrüßen, ist inzwischen gewaltig.

Nicht ganz ohne Stolz blicken sie heute auch auf einige Auszeichnungen zurück, die sie im Verlauf ihrer Arbeit und vor allem für ihre Arbeit erhalten haben. Erst in diesem Jahr wurden die IKUS mit dem Preis für exzellente Betreuung ausländischer Studierender an deutschen Hochschulen 2005, den Auswärtiges Amt und Deutscher Akademischer Austauschdienst gemeinsam ausschreiben, ausgezeichnet. Den mit 15000 Euro dotierten Preis teilten sie sich mit einer Initiative der TU Braunschweig. Anerkennung für die vielen Stunden ehrenamtlicher Arbeit bedeutete aber auch der Preis der Landesrektorenkonferenz Sachsen-Anhalt für die Unterstützung eines erfolgreichen Studiums ausländischer Studierender, der den IKUS während der diesjährigen Studententage überreicht wurde.

Natürlich werden sie sich nicht „auf ihren Lorbeeren ausruhen" und auch weiterhin alles tun, damit sich die internationalen Kommilitonen an unserer Uni und in Magdeburg wohl fühlen. Wer Lust hat, aufgeschlossene Leute kennen zu lernen, andere Sprachen zu sprechen und anderen dabei noch zu helfen, schreibt einfache 'ne E-Mail oder kommt mal vorbei (InterKultiTreff, Wohnheim 11, Seiteneingang). Jede Menge weitere Infos sind auf der IKUS-Homepage zu finden.    Jan Pasemann