Auftaktveranstaltung zum Graduiertenkolleg

Doktoranden aus fünf Nationen

Zur Auftaktveranstaltung für das neue Graduiertenkolleg Zell-Zell-Kommunikation in Nerven- und Immunsystem: Topologische Organisation von Signalwegen an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg trafen sich Ende Oktober 2005 die Kollegiaten erstmals gemeinsam mit Wissenschaftlern und Gästen im Theoretischen Hörsaal auf dem Campus der Medizinischen Fakultät.

Nach einleitenden Grußworten vom Rektor, Prof. Klaus Erich Pollmann, dem Dekan der Medizinischen Fakultät, Prof. Albert Roessner, dem Prodekan der Fakultät für Naturwissenschaften, Prof. Thomas Münte, und von Thomas Reitmann vom Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt folgten Festvorträge von Prof. Walter Birchmeier vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin Berlin-Buch sowie von Prof. Dr. Heinrich Betz vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt. Prof. Birchmeier sprach über „Moleküle der Molekularen Medizin" und Prof. Betz über „Erregungsübertragung an zentralnervösen Synapsen: Molekulare Organisation in Raum und Zeit".

Das Graduiertenkolleg ist am 1. Oktober 2005 gestartet und wird zunächst für viereinhalb Jahre von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert. An dem Kolleg, das der Ausbildung von talentierten Nachwuchswissenschaftlern aus dem In- und Ausland dienen soll, beteiligen sich Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät und der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Magdeburger Universität sowie des Leibniz-Institutes für Neurobiologie Magdeburg.

An dem Ausbildungsprogramm im Rahmen des neuen Graduiertenkollegs werden 14 Doktoranden aus fünf Nationen teilnehmen. Sprecher des Graduiertenkolleg mit der Nummer 1167 sind Prof. Dr. Michael Naumann vom Institut für Experimentelle Innere Medizin und Prof. Dr. Eckart Gundelfinger, Leibniz-Institut für Neurobiologie. Arbeitsgruppen aus den Fachgebieten Zellbiologie, Immunologie, Neurobiologie, Humangenetik, Pathologie, Physiologie, Dermatologie und Pharmakologie werden in das neue Graduiertenkolleg einbezogen sein.   PM