Non-Photorealistic meets Visualization

Herbstvorlesungen

Ein Dutzend Studierende des Magdeburger Studienganges Computervisualistik trafen sich Ende September/Anfang Oktober 2003 mit zwölf Studierenden des Studienganges Informatik der Universität Rostock in Alt Schwerin, um gemeinsam eine Vorlesung der besonderen Art zu hören. "NPR meets Visualization" wurde von Prof. Dr. Thomas Strothotte, Lehrstuhlinhaber für Computergraphik und Interaktive Systeme der hiesigen Universität, zusammen mit Prof. Dr. Heidrun Schumann, Leiterin der Arbeitsgruppe "Computergraphik" am Institut für Computergraphik der Universität Rostock, ins Leben gerufen.

Fortsetzung folgte

Nach einem Workshop, den die beiden Arbeitsgruppen im März 2003 gemeinsam durchgeführt haben, wurde eine engere Zusammenarbeit beschlossen und die Veranstaltung in Alt Schwerin war das erste Ereignis. Das Ziel der Vorlesung war es, den Studierenden die Grundlagen in den Fächern "Non-Photorealistic Computer Graphics" und ÑInformationsvisualisierung" zu vermitteln. Prof. Schumann arbeitet seit Jahren auf dem Gebiet der Informationsvisualisierung und hat dazu auch ein Lehrbuch verfasst. Prof. Strothotte beschäftigt sich im Gegenzug mit nicht-photorealistischen Computergraphiken und auch von ihm gibt es ein Lehrbuch zu diesem Thema.

Die Vorlesung war als Blockkurs über vier Tage geplant und so gab es Lehrveranstaltungen von morgens bis abends. Durch die intensive Beschäftigung mit den beiden Themen und die abwechselnd durchgeführten Vorlesungen haben sowohl die Studierenden als auch die Lehrenden interessante neue Querbezüge zwischen den Themen gefunden. Dies wurde auch in der abschließenden Diskussion deutlich, als innerhalb von wenigen Minuten mehrere Seiten vollgeschrieben mit Ideen für Projekte zusammen kamen. Die Magdeburger Studierenden werden im Rahmen eines zu der Lehrveranstaltung gehörenden Praktikums sicher einige dieser Ideen aufgreifen und umsetzen.

Natürlich kam das gegenseitige Kennenlernen auch nicht zu kurz, die Abende wurden gemeinsam in gemütlicher Runde bei Musik, Doppelkopf, Skat und anderen Spielen verbracht und an einem Nachmittag erholten sich alle bei einer Wanderung am Plauer See vom langen Sitzen in der Vorlesung.

Insgesamt hat es allen Spaß gemacht, und es haben alle dabei etwas gelernt, die Studierenden sowieso, aber auch die Professoren und Mitarbeiter aus dem jeweils anderen Fachgebiet. Es wird eine Zusammenarbeit bei Forschungsprojekten aus dem Themenumfeld der Veranstaltung angestrebt und auch eine Folgeveranstaltung ist schon in Planung für das nächste Jahr, dann zu zwei anderen Themengebieten.    Dr. Stefan Schlechtweg