Mit sehr guter Ausgangsposition für den Wettbewerb

Kürzere Studiendauer durch Qualitätsmanagement

Die Studiendauer an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg ist deutlich kürzer als im Bundesdurchschnitt. Besonders rasch erreichen die Studierenden ihren Abschluss in der Informatik, im Maschinenbau, in der Verfahrenstechnik sowie in den Geistes-, Sozial- und Erziehungswissenschaften.

"In der Informatik beispielsweise sind wir 22 Prozent ’besser' als der Bundesdurchschnitt. Umgerechnet sind dies immerhin ca. zwei Semester. Damit wird bei gleichwertiger Ausbildung ein Berufseintritt um ein ganzes Jahr früher ermöglicht", erläutert der Prorektor für Studium und Lehre, Prof. Dr. Volker Linneweber, die neuesten Analysen von Studienverläufen an der Magdeburger Universität im Vergleich mit bundesweiten Durchschnittswerten.

Um diese hervorragenden Werte zu halten oder sogar zu steigern, wurden umfangreiche Maßnahmen zur Qualitätssicherung eingeführt. Studienverlaufsanalysen ermöglichen gezieltere Beratung mit dem Ziel, Fachwechsel (oder, im Extremfall, Studienabbrüche) früher nahe zu legen. Die Einführung des Universitätsinformationssystems (UnivIS) wird ebenfalls genutzt, das Studierverhalten detailliert zu analysieren. Dies trägt dazu bei, Schwachstellen zu erkennen und Studienangebote sowie Hilfen zu optimieren.

Gute Beispiele besonders positiv auffallender Fakultäten sollen möglichst uniweit eingeführt werden. Auch der zukünftige Globalhaushalt stellt einen Anreiz für die Fakultäten dar, sich hier zu engagieren, denn die Mittelverteilung wird sich stärker an den Absolventenzahlen orientieren und Studierende oberhalb der Regelstudienzeit vernachlässigen.

Im Hinblick auf einen verstärkten Wettbewerb zwischen den Universitäten auf allen Ebenen, also international, national und regional, hat die Otto-von-Guericke-Universität damit eine sehr gute Ausgangsposition. Sie ist durch effiziente Studiermöglichkeiten auf die demografische Entwicklung im Lande vorbereitet, welche eine deutlich abnehmende Zahl von Abiturientinnen und Abiturienten bedingt. Diese werden sich dann stärker an Qualitätsmerkmalen orientieren, wozu auch die Studiendauer gehört.
PM