Gelungene Veranstaltung des Fachschaftsrates der Medizinischen Fakultät

Ein Auslandsabend in der "Kiste"

Der Fachschaftsrat der Medizinischen Fakultät hat in Zusammenarbeit mit der Senatskommission für Internationale Beziehungen und dem Akademischen Auslandsamt Ende November 2001 eine Veranstaltung über die Austauschprogramme der Fakultät organisiert. Ehemalige Stipendiaten aus Kansas, New Orleans und Chile berichteten von ihren Erfahrungen im Ausland. Dazu wurden Famulaturen aus den Ländern Bolivien, Litauen und Ungarn vorgestellt. Eine Studentin erzählte von einem einjährigen Studium in Lyon.

Christiane Kienle vom Akademischen Auslandsamt stellte die Möglichkeiten der Förderungen im Einzelnen vor. Prof. Klaus-Hinrich Neumann sprach als Kommissionsvorsitzender über die Arbeit der Kommission. Abschließend informierte Gerald Schnetzke von der Deutschen Ärzte Versicherung über die rechtlichen Aspekte von Auslandsaufenthalten.

Das Fazit der "Verschickten" war durchweg positiv. Während in den Aufenthalten in den USA, Chile und Lyon eine Medizin vermittelt wurde, die der Deutschen von den technischen Möglichkeiten sehr ähnlich ist, stand in Bolivien, Litauen und Ungarn mehr das Erlernen von Techniken, die hier nicht alltäglich sind im Vordergrund. Auch die Sprachbarrieren stellten in diesen Ländern oft eine besondere Herausforderung dar.

Die Resonanz auf den Auslandsabend war besser als erwartet. Während in den bisher vom Fachschaftsrat organisierten Vorträgen meist zwischen 20 bis 50 Studenten erschienen, lag die Zahl am Auslandsabend bei über 100. Dies spricht für das große Interesse der Medizinstudenten und Medizinstudentinnen an Auslandsaufenthalten. Außerdem scheint ein gewisses Informationsdefizit vorzuliegen, das hoffentlich durch diese Veranstaltung etwas gemindert wurde.

Insgesamt war es eine sehr gelungene Veranstaltung. Der Fachschaftsrat hofft, an diesen erfolgreichen Abend mit weiteren Vorträgen anknüpfen zu können.
Jan Smid