SAP Hochschul-Competence-Center

Viele Autoren bringen Wissen aus der Praxis ein

Aus ganz Deutschland trafen sich Anfang Oktober 2002 mehr als 150 Dozenten von Hochschulen und berufsbildenden Schulen zum 7. User-Group-Treffen der SAP Hochschul-Competence-Center (SAP-HCC) in Magdeburg. Veranstalter wie Teilnehmer zeigten sich dabei durchweg zufrieden mit den Ergebnissen der Kooperation zwischen den HCCs und angeschlossenen Institutionen. Rund ein Jahr nach der Übergabe versorgt das von SAP initiierte Hochschul-Competence-Center an der Universität Magdeburg nunmehr über 20 000 User und rund 45 angeschlossene Bildungsinstitutionen bundesweit mit SAP-Software und stellt eine hohe Ausbildungsqualität sicher.

Lebendige Lehrbücher

Ein großer Vorteil ist, dass sich Dozenten und Lehrkräfte nicht um den Systembetrieb kümmern müssen, sondern sich voll und ganz auf den Aufbau und das Vermitteln von Lehrinhalten konzentrieren können. Zentral und zu nutzungsorientierten Kosten können Bildungsinstitutionen über das nicht-kommerziell ausgerichtete Hochschulkompetenzzentrum durch Application Service Providing (ASP) SAP-Softwarelösungen - nebst einer Reihe von Dienstleistungen - nutzen.

Nach den Erfahrungen von Prof. Dr. Claus Rautenstrauch, Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und Leiter des SAP-HCC an der Guericke-Universität, "ist die inhaltliche Erschließung der einzelnen Softwarekomponenten von mySAP.com für Lehrende und Lernende gleichermaßen herausfordernd wie nutzbringend. Wird ein Geschäftsprozess zunächst theoretisch im Hörsaal durchgesprochen und danach am System in einer Fallstudie nachvollzogen, ist ein vertiefter Erkenntnisgewinn bei den Studierenden geradezu unvermeidbar." Seiner Auffassung nach sind die mySAP.com-Komponenten "lebendige Lehrbücher, in die eine Vielzahl von Autoren aus der Praxis ihr Wissen eingebracht haben".

Stark gestiegene Nutzerzahlen

Mit großem Engagement und erheblichen finanziellen Mitteln haben SAP, Hewlett-Packard und die T-Systems-Tochter CSM den Aufbau des SAP-HCC in Madgeburg unterstützt. Jeweils über sechs Millionen Euro haben SAP und HP eingebracht. Darüber hinaus erstreckt sich das Sponsoring auf den laufenden Systembetrieb. Um die hohen Userzahlen und stetig steigenden Kapazitäten wirkungsvoll zu unterstützen, erfolgt der Produktivbetrieb mit nicht weniger als 26 L-Klasse-Unix-Servern und 15 A-Klasse-Unix-Servern inklusive 12 TB Disk Arrays (neben mehreren USV-Anlagen, einem Ultrium-Backup-Roboter und HP-Omniback-Sicherungssoftware) von Hewlett-Packard.

Bestätigt wird der innovative und bislang einzigartige SAP-HCC-Ansatz dadurch, dass das ASP-Konsortium den Beteiligten im Frühjahr 2002 hierfür den Special Award für das "größte ASP-Projekt in Forschung und Lehre" verliehen hat. Und die Zahl weiterer Institutionen, die einen Zugang zu einem SAP-HCC wünschen, steigt kontinuierlich.

Einfacher Zugang

Der Zugang und die Nutzung der SAP-Software (SAP R/3, SAP IDES - Internet Demonstration and Evaluation System, mySAP Business Intelligence sowie weitere mySAP.com Anwendungskomponenten und -Branchenlösungen) ist denkbar einfach über das Internet möglich. Zusätzliche Hard- und Softwareinvestitionen sind in aller Regel nicht erforderlich, da die Bildungseinrichtungen über die notwendigen Front-ends (Clients) bereits verfügen. Die durch das Application Service Providing entstehenden Kosten sind gegenüber einem Eigenbetrieb der SAP-Software sehr viel geringer.

Die SAP garantiert den HCCs die Bereitstellung neuester Software Releases, die für den Zweck der Institutionen sinnvoll ist. Der Customer Support und die Aus- und Weiterbildung der Lehrenden erfolgt ebenfalls durch SAP; HP stellt die Server und die Systemsoftware bereit, stellt Beratung und Services für die bereitgestellte Hardware und Systemsoftware sicher sowie den Upgrade der Systemumgebung; gleichfalls leistet die T-Systems CSM Vorort-Support beim professionellem Auf- und Ausbau und unterstützt die HCC-Mitarbeiter bei der Entwicklung von professionellen Konzepten, wie z.B. dem Backup-Konzept.
PM-SAP