Kurzmeldungen

 

Scheck für Aktion "Kinder leben"

Rektor Prof. Dr. Klaus Erich Pollmann überreichte Anfang Februar 2002 dem Direktor der Klinik für Plastische-, Wiederherstellungs- und Handchirurgie des Universitätsklinikums, Prof. Dr. Wolfgang Schneider, einen Scheck über 1000 Euro. Gesammelt wurden sie auf dem Universitätsball 2001. Es ist zu einer guten Tradition geworden, dass die Gäste des Universitätsballes für einen wohltätigen Zweck spenden.
Das Geld soll, wie Professor Schneider informierte, für die Aktion "Kinder leben" verwendet werden. Vor über fünf Jahren initiierte der Mediziner diese Aktion und hilft seither unentgeltlich Kindern aus Entwicklungsländern, die durch Unfälle oder genetische Defekte verstümmelt sind. Vielen Kindern konnte der engagierte Arzt und Wissenschaftler durch Operationen bereits helfen und ihnen wieder ein Stück "Normalität" zurück geben. Auch diese Spende wird dazu beitragen, die Aktion "Kinder leben" fortzuführen.
PM

 

Forschungspreis für Allergologen

Die Berliner Stiftung für Dermatologie hat Mitte Februar 2002 ihren diesjährigen Forschungspreis im Rahmen eines wissenschaftlichen Festsymposiums an Prof. Dr. Bernd Bonnekoh, Universitätsklinik für Dermatologie und Venerologie verliehen. Die Stiftung würdigt damit die Arbeiten des Wissenschaftlers zum Thema "Aktuelle Aspekte T-zellulärer Effektor-Mechanismen". Die Anerkennung ist mit 12500 Euro dotiert. Prof. Bonnekoh hatte Ende 1996 einen Ruf auf eine C3-Professur für Dermatologie mit dem Spezialgebiet Allergologie an die Medizinische Fakultät angenommen.
Die Berliner Stiftung für Dermatologie hat ihren Förderungsschwerpunkt auf dem Gebiet der Dermatologie und ihrer Grenzgebiete mit dem Ziel, dermatologische Forschung unter besonderer Berücksichtigung der Molekularbiologie und der Dermatopharmakologie voranzutreiben. Hierdurch soll die Umsetzung neuer Erkenntnisse in die klinische Dermatologie zur verbesserten Erkennung und Versorgung von Hautkrankheiten führen.
PM

 

Klarstellung im HRG

Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Edelgard Bulmahn, plant in das Hochschulrahmengesetz (HRG) eine Regelung aufzunehmen, mit der klargestellt werden soll, dass wissenschaftliche und künstlerische Mitarbeiter, die ihre Tätigkeit bereits unter Geltung der alten Befristungsregelungen aufgenommen hatten, mindestens bis zum 28. 2. 2005 befristet beschäftigt werden können, wenn dies zur Beendigung einer Promotion oder Habilitation erforderlich ist. (Originalmeldung)

Eine in den zurückliegenden Wochen geforderte "Nachbesserung" des HRG im Hinblick auf die Möglichkeiten einer befristeten Beschäftigung im Anschluss an die Qualifizierungsphase wird es allerdings nicht geben. Hier haben Gespräche mit Arbeitsrechtsexperten klar ergeben, dass dies nicht sinnvoll und auch nicht erforderlich ist. So bietet das allgemeine Arbeitsrecht ausreichende Gestaltungsmöglichkeiten für befristete Beschäftigungsverhältnisse. Insbesondere ist es möglich, nach der Qualifizierungsphase Forschung in Form von befristeten Projekten zu betreiben, für die das allgemeine Arbeitsrecht auch keine starre zeitliche Grenze setzt. Den Verwaltungen an Hochschulen und Forschungseinrichtungen solle in Kürze eine Handreichung zum neuen Hochschulgesetz zur Verfügung gestellt werden.
PM-bmbf

 

Auf nach Japan

Die Universität Niigata, Japan, wird 2002 zum wiederholten Mal einen Sommerkurs für 15 Studierende aller Fachrichtungen unserer Universität organisieren. Es ist vorgesehen, vom 21. August bis 14. September 2002 die japanische Universität und deren Ausbildungsprofil sowie die japanische Kultur kennen zu lernen. Während des Kurses “Science and Culture in Japan" werden Workshops für einzelne Fachrichtungen angeboten und ein Einblick in die japanische Sprache vermittelt. Die Verkehrssprache jedoch wird Englisch sein. Die Eigenbeteiligung für die Kursteilnehmer belaufen sich auf ca. 900 bis 1000 Euro. Eine formlose Bewerbung mit englischem Lebenslauf, Passbild, einer Auflistung der bisher erworbenen Scheine sowie die Immatrikulationsbescheinigung sind bis zum 30. April 2002 im Akademischen Auslandsamt, Gebäude 18, Zimmer 146, einzureichen.
I.P.

 

Auf in die USA

Traditionell organisiert das Akademische Auslandsamt einen Sommerkurs an der Partneruniversität in Stevens Point, Wisconsin, USA, für Studierende unserer Universität. Diese Exkursion vom 4. bis 28. August 2002 soll hauptsächlich der Entwicklung der Sprachfähigkeiten sowie der Orientierung und Vorbereitung eines Auslandsstudiums dienen. Das dreiwöchige Programm enthält für die 18 Teilnehmer einen Konversationssprachkurs, täglich drei Stunden, die Unterbringung zum Teil in Gastfamilien, zwei Wochenendtrips nach Chicago und Madison sowie verschiedene landeskundliche Veranstaltungen. Die Eigenbeteiligung für die Teilnehmer beträgt ca. 1000 Euro. Eine formlose Bewerbung mit einem ausführlichen englischen Lebenslauf, einem Passbild, Leistungsnachweisen einschließlich in Englisch sowie die Immatrikulationsbescheinigung sind bis zum 30. April 2002 im Akademischen Auslandsamt, Gebäude 18, Zimmer 146, einzureichen.
I.P.

 

Schnupperstudientag

Die Fakultät für Verfahrens- und Systemtechnik hatte Ende Januar 2002 interessierte Schülerinnen und Schüler zu einem Schnupperstudientag eingeladen. Zunächst wurde ein Überblick zu den bestehenden Studienfächern im Bereich der "Verfahrenstechnik", der "Systemtechnik und Technischen Kybernetik" sowie der "Energieprozesstechnik und Umwelttechnik" gegeben. Darüber hinaus konnten neue zukunftsorientierte Studiengänge vorgestellt werden, die ein außergewöhnliches Angebot darstellen: "Computergestützte Prozessgestaltung" sowie "Produktgestaltung". Diese Studiengänge sollen erstmals zum Wintersemester 2002/20023 an der Universität Magdeburg angeboten werden.
In Vorführungen und Gesprächen haben sich die Schüler zu den Studienanforderungen, den Möglichkeiten der Studienfinanzierung, zum Auslandsstudium aber auch über die vielfältigen Beschäftigungsfelder von Verfahrens- und Systemtechnikern informiert.
Nach der Einführung im Infocenter führte ein Rundgang die jungen Leute durch die Labore des benachbarten
Max-Planck-Instituts (MPI) für Dynamik komplexer technischer Systeme. Dort bestand auch die Möglichkeit zu einer umfassenden Studienberatung in Gesprächen mit Hochschullehrern und Studierenden. Im Technikum des MPI konnten sie u.a. moderne Miniplanttechnik und computergestützte Prozessführung kennen lernen.
PM