Think-Ing. - eine Offensive zur Studienwerbung

Blick hinter die Kulissen

Dass die Industrie händeringend nach gut ausgebildetem Ingenieurnachwuchs sucht, ist längst kein Geheimnis mehr. Nun gehen Unternehmer- und Berufsverbände, Kultus- und Wirtschaftsministerien sowie Universitäten und Fachhochschulen mit einer neuen Aktion in die Offensive. "Think-Ing." heißt sie, und sie soll nicht nur Universitätstüren für Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe öffnen, sondern auch einen Einblick in Unternehmen gestatten.

Am 21. Juni 2001 haben die angehenden Abiturienten Gelegenheit, sich an der Magdeburger Universität über Studienmöglichkeiten speziell an den Fakultäten für Maschinenbau, Verfahrens- und Systemtechnik, Informatik sowie Elektrotechnik und Informationstechnik zu informieren und einen Blick in Labore, Versuchsfelder und Experimentierhallen zu werfen. In den Einzelveranstaltungen der ingenieurwissenschaftlichen Fakultäten erfahren sie mehr über Studienvoraussetzungen und -anforderungen, über Studienangebote und -bedingungen.

Während einer Podiumsdiskussion werden sich die Schüler voraussichtlich mit Kultusminister, Wirtschaftsministerin, Universitätsrektor und Vertretern von Unternehmen sowie außeruniversitären Forschungseinrichtungen über Studienangebote und Karriereaussichten austauschen können. In den einzelnen Fakultätsgebäuden stellen sich Unternehmen vor und zeigen den jungen Leuten Einsatzmöglichkeiten im späteren Berufsleben auf. Per Bus können interessierte Schüler direkt in Unternehmen der Umgebung fahren und sich vor Ort ein Bild von der Arbeit eines Ingenieurs machen. Gewonnen wurden auch mit der Universität kooperierende Einrichtungen wie das Max-Planck-Institut, das Fraunhofer-Institut, die Experimentelle Fabrik, das Innovations- und Gründerzentrum Barleben und viele andere, um die Schüler über die Berufsaussichten von Ingenieuren zu informieren. Auf dem Campus wird auch der Infotruck zur Offensive für Existenzgründungen in Sachsen-Anhalt "ego." Station machen, um Wege zum eigenen Unternehmen aufzuzeigen.

Ines Perl