Zusammenarbeit mit kubanischen Hochschulen erörtert

Partner sind bereits da

Die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen in Kuba und Deutschland stand im Mittelpunkt eines Workshops, zu dem das Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft (bmbf) und die Hochschulrektorenkonferenz Rektoren von Hochschulen beider Länder sowie Vertreter von Forschungseinrichtungen, von Institutionen zur Forschungsförderung und zur Unterstützung des internationalen Wissenschaftleraustausches sowie der Wirtschaft nach Havanna eingeladen hatten.

Rektor Prof. Dr. Klaus Erich Pollmann nutzte die Gelegenheit seines Kubaaufenthaltes um sich am Rande des Workshops mit dem Vizeminister im kubanischen Hochschulministerium, José Luis Garcia Cueva, der 1983 an der Technischen Hochschule Magdeburg promoviert hat und unserer Universität noch immer eng verbunden ist, zu treffen. Gespräche über den Stand der traditionell guten Beziehungen zu unserer Partnerhochschule, der Universidad Central "Marta Abreu" de Las Villas, Santa Clara, und Möglichkeiten zu deren Ausbau gab es mit Prof. Dr. Andrés Olivera Ranero, Rektor der kubanischen Universität.

Vizeminister Prof. Dr. José Luis Garcia Cueva stellte den Workshopteilnehmern das Hochschulwesen seines Landes vor und zeigte Möglichkeiten zur Kooperation mit Deutschland auf. Über Instrumente und Entwicklungen in der deutschen Hochschulpolitik informierte Prof. Dr. Hans R. Friedrichs vom bmbf die Gastgeber. In Gesprächsrunden wurde über neue Ansätze zur strukturierten Doktorandenausbildung in Deutschland, insbesondere in Graduiertenkollegs, und über Veränderungen der Hochschulen durch den Einsatz neuer Medien in Lehre, Forschung, Weiterbildung sowie der Selbstverwaltung diskutiert und ein Überblick über das Leitprojekt des Bundes "Vernetztes Studium Chemie" gegeben. Formen der Zusammenarbeit wie Personalaustausch, Projektkooperation, den Aufbau von Netzwerken oder den Austausch von Nachwuchswissenschaftlern und Informationen erörterten die Workshopteilnehmer in einer Podiumsdiskussion.
Ines Perl