Delegation der Zhejiang-Universität zu Gast

Kooperation vereinbart

Während des Besuches einer Delegation der chinesischen Universität Zhejiang an unserer Alma Mater wurde Mitte März ein Vertrag über die Kooperation beider Universitäten unterzeichnet. Rektor Prof. Dr. Klaus Erich Pollmann brachte seine Freude über die zu erwartende intensivere Zusammenarbeit mit der fernöstlichen Universität zum Ausdruck und überreichte den chinesischen Gästen eine Miniaturbüste des Namenspatrons unserer Universität, Otto von Guericke.

Prof. Dr. Qian Zhaoming, Director of Power Electronics Research Institute, Prof. Ge Zhoufang, Vice chief of the Science and Technology Department of Zhejiang University, Prof. Wang Yousheng, Academician of China Engineering Academy of Sciences, und Prof. Dr. Zhao Rongxiang, Director of National Engineering Research Centre for Applied Power Electronics, waren während ihrer Europareise nach Magdeburg gekommen, um persönliche Kontakte zu Wissenschaftlern unserer Universität zu knüpfen und Möglichkeiten für gemeinsame Forschungen zu prüfen. Während ihres Aufenthaltes besuchten die chinesischen Wissenschaftler u.a. die Fakultäten für Verfahrens- und Systemtechnik, Maschinenbau, Wirtschaftswissenschaft, Elektrotechnik und Informationstechnik sowie Informatik und das Akademische Auslandsamt/International Office.

In den Gesprächen wurde ebenfalls der Studentenaustausch erörtert. Ausgerüstet mit vielen Informationen zu den englischsprachigen Studienangeboten unserer Universität, würden sie, so versicherten die Gäste aus dem Reich der Mitte, in ihrer Heimat verstärkt versuchen, Studenten für ein Studium in Magdeburg zu interessieren. Gegenwärtig sind 67 Studenten, Doktoranden und Kursteilnehmer aus der VR China in Magdeburg.

Die Provinz Zhejiang liegt an der Ostküste Chinas nahe Shanghai. Die Zhejiang Universität in der Provinzhauptstadt Hangzhou zählt zu den renommiertesten Universitäten des Landes. Wie auch unsere Universität ist die Universität Zhejiang, an der ein Forschungsinstitut für Deutsche Kultur besteht, aus dem Zusammenschluss mehrerer Hochschulen, darunter einer agrarwissenschaftlichen und einer medizinischen Universität, hervorgegangen. Über 33 000 Studierende lernen und 3 000 Hochschullehrer unterrichten dort.PM/I.P.