Zusammenarbeit mit Gymnasium

Kooperationsvertrag

Mit ihrer Unterschrift besiegelten der Rektor der Universität, Professor Klaus Erich Pollmann, und der Direktor des Werner-von-Siemens-Gymnasiums, Dr. Gerhard Muth, Anfang Dezember 1999 eine Kooperationsvereinbarung. Beide Institutionen werden zukünftig enger zusammenwachsen und wie es in der Präambel heißt, ihre Zusammenarbeit "zum gegenseitigen Vorteil vereinfachen und zugleich fördern."

Prof. Pollmann verwies darauf, daß die Partnerschaft aus den langjährigen Kontakten zwischen Universität und Gymnasium erwachsen sei und nunmehr zur Anerkennung des Status einer Kooperationsschule, der ersten, im nördlichen Sachsen-Anhalt, führte.

Im Vertrag ist festgeschrieben, die Potentiale und Ressourcen der beiden Partner im gegenseitigen Interesse zu nutzen und Synergieeffekte zu erzielen. So will die Universität Möglichkeiten schaffen, daß Lehrer an Forschungsseminaren und -vorhaben teilnehmen können, sie will die Lehrerfortbildung unterstützen, Patenschaften von Schülern übernehmen und mit interessanten Vorträgen der Schülerschaft neue Forschungsentwicklungen und -trends nahebringen. Besondere Aufmerksamkeit möchte die Universität auch der Studienlenkung und -werbung widmen und damit das Interesse der Schülerschaft für ein Studium wecken sowie auf ihre Begabungen eingehen und diese fördern, so der Rektor.

Dr. Muth hob die Kooperationsvereinbarung als bedeutsames und zugleich zukunftsträchtiges Dokument für beide Seiten hervor. In der Präsenz von Uni-Wissenschaftlern an den Bundeswettbewerben "Jugend forscht", an den Mathematikolympiaden und der Übernahme von Patenschaften sieht der Direktor des Gymnasiums eine gute Basis für eine fruchtbare Zusammenarbeit, die beide Seiten mit Leben erfüllen sollten. Schülersprecherin des Gymnasiums Juliane Drews freute sich über die im Vertrag fixierten Praktika und versicherte im Namen ihrer Mitschüler, die vielfältigen Angebote der Fakultäten zu nutzen.

An der Unterzeichnung nahmen Wissenschaftler der Universität, die Lehrerschaft des Gymnasiums, Elternvertreter sowie Vertreter des Schulamtes teil.

Waltraud Rieß