GEW-Studie

Die Befindlichkeit der Bevölkerung ist eindeutig auf eine bessere finanzielle Ausstattung von Kindereinrichtungen, Schulen und Hochschulen gerichtet. Nur zwischen drei und sechs Prozent halten finanzielle Kürzungen in diesen Bereichen für angebracht. Dies geht aus der im Dezember 1999 veröffentlichten soziologisch-empirischen Kurzstudie der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) Sachsen-Anhalt "Schule 99. Ausgewählte Probleme des Schulsystems im Meinungsbild der Bevölkerung des Bundeslandes Sachsen-Anhalt" hervor.

Mehrheiten in der Bevölkerung votierten dafür, dass Kindereinrichtungen und Schulen künftig überdurchschnittlich gefördert werden sollten. Für ein solches Vorgehen bei den Hochschulen sprachen sich rund 44 % der Befragten aus. Mit der Studie wurden Grundeinstellungen zur Bedeutsamkeit von Einrichtungen der Kinderbetreuung, von Schulen sowie von Hochschulen und Universitäten anhand der Aussagen, dass diese Institutionen inverschiedener Weise finanziell gefördert werden sollten, zusammengetragen. FOKUS, Forschungsgemeinschaft für Konflikt- und Sozialstudien e.V., erhob diese repräsentativen Daten.

Ausführliche Ergebnisse der Studie sind auf der Homepage des Landesverbandes der GEW nachzulesen.

I.P.