Nach Preis für Dissertation folgt Arbeit in Harvard

Die internationale wirtschaftswissenschaftliche Vereinigung Economic Science Association hat ihren diesjährigen Preis für die beste Dissertation Dr. Axel Ockenfels von unserer Universität verliehen. Dr. Ockenfels hat sich gegen die bisher vorherrschende Dominanz amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler durchgesetzt und den renommierten Preis, der mit einer Geldprämie verbunden ist, als erster Europäer erhalten.

Der Preisträger arbeitet seit vier Jahren an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft, wo er sich vor allem mit Modellen ökonomischen Entscheidungsverhaltens beschäftigt. Die nun ausgezeichnete Arbeit liefert ein empirisch fundiertes und einheitliches Bild ökonomischen Verhaltens unter den vielfältigsten Rahmenbedingungen, wie etwa auf Arbeitsmärkten, bei Verhandlungen oder bei Umweltproblemen. Die notwendigen empirischen Untersuchungen wurden teilweise im neuen Magdeburger Labor für Experimentelle Wirtschaftsforschung (MaxLab) der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft durchgeführt, das aufgrund der Computer- und Kommunikationstechnologie zu den modernsten seiner Art in Europa zählt. Die Arbeit entstand zudem in enger Kooperation mit dem Doktorvater Prof. Dr. Joachim Weimann, dem Bonner Nobelpreisträger Prof. Dr. Reinhard Selten sowie amerikanischen und spanischen Wissenschaftlern. Sie hat bereits große internationale Anerkennung erfahren, darunter auch eine Einladung an Dr. Ockenfels, im nächsten Jahr mit den führenden Ökonomen an der angesehenen Harvard Universität zusammenzuarbeiten.

PM