Promoviert:

Bildsequenzen analysieren

Erfolgreich verteidigte Rüdiger Mecke Mitte September seine Doktorarbeit zum Thema Grauwertbasierte Bewegungsschätzung in monokularen Bildsequenzen unter besonderer Berücksichtigung bildspezifischer Störungen an der Fakultät Elektrotechnik.

Der junge Diplomingenieur entwickelte neue Methoden zur Computeranalyse von digitalen Bildsequenzen, deren Anwendungsspektrum von der Verkehrsbeobachtung und -steuerung bis hin zum Multimediabereich reicht. Dabei geht es zum Beispiel darum, die Bewegung von Objekten, trotz Störeinflüssen, zu verfolgen oder deren Eigenschaften zu erkennen und so die Auswertung der Bilder zu automatisieren. Genutzt wurden spezielle künstliche neuronale Netze, die als Computerprogramm realisiert, bestimmten Funktionen des menschlichen Gehirns nachempfunden sind.

Von 1989 bis 1994 studierte der Doktorand in der Fachrichtung Automatisierungstechnik an der Magdeburger Universität. Seit 1994 ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Prozeßmeßtechnik und Elektronik tätig.

Nach der offiziellen Verteidigung erwies der "frischgebackene" Doktor am Otto-von-Guericke-Denkmal auf dem Alten Markt dem Namenspatron der Universität seine Referenz.

PM/I.P.

 

Datenbanken für Angebotserstellung

Der 62-jährig Wilfried Pfisterer, Geschäftsführer der Silbitz Guss GmbH in Thüringen, hat sich im September den akademischen Prüfungen zur Erlangung eines Doktorgrades unterzogen und verteidigte seine Dissertation vor Experten aus Wissenschaft und Praxis an der Fakultät für Maschinenbau.

Zwischen 1992 bis 1995 studierte Wilfried Pfisterer Produktionstechnik an der Universität und verteidigte sein Diplom. Vor drei Jahren entschloß sich der engagierte Unternehmer zu promovieren. In seiner Dissertation entwickelte er rechnergestützte Lösungen zur Unterstützung des Angebotserstellungsprozesses in Gießereiunternehmen. Auf einer Datenbank werden die notwendigen Informationen zu den fertigungstechnischen Ausrüstungen einer Gießerei gespeichert und innerhalb kürzester Zeit kann somit eine Kundenanfrage beantwortet werden, z.B. ob die Herstellung eines Gußteiles im Unternehmen möglich ist. Die Datenbank bildet einen Grundbaustein für die Schaffung einer umfassenden Softwarelösung für arbeitsvorbereitende Aufgaben in Gießereien, wie sie bisher weltweit nicht verfügbar ist.

PM/I.P.