Netzwerke für Frauen

Frauen fördern Frauen war der Titel eines Workshops, den die Fakultät für Geistes-, Sozial- und Erziehungswissenschaften und die Medizinische Fakultät sowie die Gleichstellungsbeauftragten zu Beginn des Sommers initiiert hatten. Obwohl Frauen heute einen gleichberechtigten Zugang zu Hochschulen und Universitäten haben und ihn in vielen Fachdisziplinen auch wahrnehmen, sind sie in den höchsten akademischen Positionen noch immer stark unterrepräsentiert. Sie stoßen während ihrer wissenschaftlichen Karriere quasi an eine gläserne Decke, sobald sie die oberen Stufen der Karriereleiter zu erklettern versuchen. Es fehlt eine repräsentative weibliche Beteiligung an wissenschaftlichen Spitzenpositionen. Nachwuchswissenschaftlerinnen haben daher kaum die Möglichkeit, sich an verschiedenen weiblichen Rollen- und Karrieremustern zu orientieren. Männliche Nachwuchswissenschaftler profitieren beim Weg nach oben viel stärker als Frauen von informellen Netzwerken, Unterstützungen und Hilfestellungen, sogenannten Mentoring-Beziehungen.

PM