kurz betrachtet

Kein Problem mit der Zahl 2000

Die Zahl 2000 ist in aller Munde. Horrorszenarien zum Jahr 2000-Problem werden an die Wand gemalt. Das Dezernat Studienangelegenheiten hat ebenfalls mit der Zahl 2000 zu tun, aber in einem völlig anderen und für die Universität sehr erfreulichen Zusammenhang. Haben sich doch zum jetzigen Wintersemester über 2000 Studierende an unserer Universität für das 1. Fachsemester eingeschrieben, eine Zahl, die wir vor kurzem noch nicht für möglich gehalten haben. Eine kontinuierliche Entwicklung seit der Universitätsgründung im Jahr 1993 hat damit einen vorläufigen Höhepunkt gefunden.

Ganze 723 Studieninteressenten hatten sich damals für ein Studium eingeschrieben; ein Tiefpunkt, der Fakultäten und anderen Bereichen einen Anstoß gab, das Studienangebot neu zu konzipieren und die Formen der Studieninformation und -werbung zu überdenken. Heute wird das Ausbildungsprofil der Universität durch innovative, an den aktuellen Erfordernissen des Arbeitsmarktes orientierte Studiengänge bestimmt.

Den Studienberaterinnen und -beratern des Dezernates und der Fakultäten gelang es, durch ihren Einsatz und Aktionen wie Info-Touren und Uni live sowie die kontinuierliche Zusammenarbeit mit den Gymnasien öffentlichkeitswirksam zu werden. Auch deshalb ist die Zahl der Abiturienten aus Sachsen-Anhalt, die ein Studium aufnehmen möchten, wieder auf über 50 % gestiegen.

Die Immatrikulationszahlen beweisen aber auch: Ein Studium an der Magdeburger Universität ist heute nicht nur für Bewerber aus der Region interessant, sondern spricht vermehrt Studierwillige aus der gesamten Bundesrepublik und dem Ausland an. Dabei ist es besonders erfreulich, dass sich viele ausländische Studieninteressenten für ein Studium in Magdeburg beworben haben.

Auch im Jahr 2000 kann es nur heißen: "Es lohnt sich, an der Universität in Magdeburg zu studieren, weil hier die Bedingungen stimmen!"

Volker Zehle