Die Arbeit erleichtert

Schwerbehindertenvertretungen legten Rechenschaft ab

Die Schwerbehindertenvertretungen der Universität legten Ende November 98 auf der Personalversammlung der Schwerbehinderten Rechenschaft über ihre geleistete Arbeit ab.

Andreas Dieckmann, Gesamtvertrauensmann der Schwerbehindertenvertretung der Universität, stellte in seinen Ausführungen dar, daß in den letzten Jahren durch bauliche Maßnahmen, durch eine entsprechende Arbeitsplatzgestaltung und durch den Einsatz von Arbeitshilfen den Betroffenen bei der Ausübung ihrer Arbeitsaufgaben geholfen werden konnte. In Absprache mit der Betriebsärztin, dem Kanzler der Universität und der Hauptfürsorgestelle konnten zusätzliche finanzielle Mittel zur Erleichterung der Arbeit und zur Erhöhung der Leistungsfähigkeit der Behinderten bereitgestellt werden.

Eine Vertreterin der Hauptfürsorgestelle, eine Abteilung des Landesamtes für Versorgung und Soziales, die für die Begleitung Schwerbehinderter im Berufsleben zuständig ist, erläuterte diesbezüglich die begleitenden, finanzielle und ideelle, Hilfen für Schwerbehinderte. Neben dem Arbeitgeber kann auch jeder Arbeitnehmer direkt Anträge auf begleitende Hilfe (z.B. zur Kofinanzierung von Hörgeräten, aber auch für den behinderungsgerechten Ausbau der eigenen Wohnung) stellen. Auch dazu können sich Interessenten bei den Schwerbehindertenvertretungen beraten lassen.

Keine Kündigungen

Dr. Heidemarie Bartels, Vertrauensfrau der Schwerbehindertenvertretung der Medizinischen Fakultät, konnte ebenfalls auf positive Ergebnisse bei der Eingliederung von Schwerbehinderten in den Arbeitsprozeß verweisen. Sie hob stolz hervor, daß an der Universität noch keinem Schwerbehinderten auf Grund seiner Behinderung gekündigt wurde. Es sind stets Lösungen gefunden worden, die behinderten Beschäftigten in den Arbeitsprozeß einzugliedern, sei es durch Umsetzung oder die Bereitstellung entsprechender Arbeitshilfen.

Abschließend würdigte Andreas Dieckmann die ehrenamtliche Tätigkeit und den selbstlosen Einsatz von Vertrauensfrau Dr. Bartels. Ebenso sprach er den Stellvertretern seinen Dank für die geleistete Arbeit aus.

Auf der Versammlung wurden Vorschläge zur Wahl der Schwerbehindertenvertretung unterbreitet und bestätigt.
Regina Hartula