Fördertechnik für Schüttgut

Fachtagung zu Entwicklung, Auswahl und Einsatz

Organisiert vom Institut für Förder- und Baumaschinentechnik, Stahlbau, Logistik (IFSL) und der Gesellschaft für Logistik und innovative Schüttgutfördertechnik mbH (LOGiSCH GmbH) trafen sich Mitte September 98 in Magdeburg bereits zum dritten Mal Vertreter von Firmen und Institutionen aus dem Bereich der Schüttgutfördertechnik zu ihrer Fachtagung, die in diesem Jahr unter dem Motto "Entwicklung, Auswahl und Einsatz von Schüttgutfördertechnik" stand.

Unterstützung wurde den Organisatoren durch die Magdeburger Förderanlagen und Baumaschinen GmbH (FAM) unter ihrem Vorsitzenden Geschäftsführer, Dr. Lothar Petermann, zuteil.

Der vor zwei Jahren ins Leben gerufenen Veranstaltung zur Publizierung neuester Ergebnisse aus Forschung und Praxis der Schüttgutfördertechnik wurde 1998 eine breite Resonanz zuteil. Ca. 100 Teilnehmer aus dem In- und Ausland waren der Einladung von Prof. Dr. Friedrich Krause trotz parallel stattfindender Veranstaltungen konkurrierender Universitäten gefolgt. Das unterstreicht die unverminderte Bedeutung des Fachgebietes sowie den allgemein vorhandenen Bedarf an Information und Wissensaustausch und zeugt von der Anerkennung der Universität Magdeburg auch über Ländergrenzen hinaus.

Inhaltlich nahmen die überwiegend qualitativ hochwertigen Vorträge schwerpunktmäßig Bezug auf die Probleme und Entwicklungstendenzen bei der Schüttgutsteil- und -senkrechtförderung sowie den Bunkerabzug von Schüttgütern. Die dazugehörigen Fördersysteme sind in vielen Wirtschaftszweigen präsent, die zunehmende Vielfalt der zu transportierenden Güter sowie die daraus resultierenden unterschiedlichsten Anforderungen stellen eine Herausforderung für Wissenschaftler und Praktiker dar.

Noch gibt es zahlreiche Aufgaben, die nicht hinreichend analysiert und gelöst sind bzw. für die noch praktikable Gestaltungs- und Dimensionierungregeln fehlen.

Aktueller denn je ist auch die Einbindung der Fördermittel in komplette Logistiksysteme, woraus sich weitere Entwicklungsanforderungen an die Schüttgutfördertechnik ableiten lassen.

Das insgesamt sehr positive Echo auf die Veranstaltung ermutigt die Organisatoren, sich auch in den Folgejahren dieser Tagung mit Engagement anzunehmen, für 1999 wurde bereits 23./24. September als Termin fixiert, und damit zum Ausdruck zu bringen, daß der Maschinenbau in der Region und in Deutschland insgesamt ein innovatives Betätigungsfeld darstellt.
Dagmar Pfeiffer