Standortbestimmung der Moderne

Der Philosoph der kommunikativen Vernunft und Begründer der Diskursethik, Prof. Dr. Jürgen Habermas, hält am 13. Mai 1998, 18 Uhr, einen öffentlichen Vortrag zum Thema: „Aus Katastrophen lernen? Ein Rückblick auf das kurze zwanzigste Jahrhundert“. Der Vortrag findet im Rahmen der Otto-von-Guericke-Vorlesungen im Hörsaal 5, Gebäude M, statt. Die interessierte Öffentlichkeit ist dazu herzlich eingeladen.

Jürgen Habermas hat die großen Theoriediskussionen der letzten Jahrzehnte vom Positivismus- über den Historikerstreit bis zur Debatte um Moderne und Postmoderne auf entscheidende Weise mitgestaltet. Der Philosoph, Soziologe und kritische Theoretiker ist einer der international wichtigsten Denker unserer Zeit. Zugleich hat er als linker Intellektueller und engagierter Publizist den Status einer moralischen Institution erlangt, durch die der öffentliche Diskurs in Deutschland immer wieder entscheidende Prägungen erfahren hat. In seinem Vortrag geht es Habermas um eine Standortbestimmung der Moderne vor der Jahrtausendwende.

Der renommierte Philosoph kommt auf Einladung von Prof. Dr. Wolfgang Welsch, Institut für Philosophie, nach Magdeburg. Die Veranstaltung wird von der NORD/LB Norddeutsche Landesbank Girozentrale, Mitteldeutsche Landesbank, gefördert.

Zusätzliche Informationen zur Otto-von-Guericke-Vorlesung von Jürgen Habermas sind im Internet auf der Institushomepage abrufbar. Weitere Auskünfte erteilt: Dr. Mike Sandbothe, Institut für Philosophie Tel. 0391/67-16631 oder 67-16697, Fax: 0391/67-16557, e-mail: mike.sandbothe@gse-w.uni-magdeburg.de .
Dr. Mike Sandbothe