Datum:  01.05.1950

 

In einer Ansprache zum Tag der Arbeit setzt sich Bundespräsident Theodor Heuss mit dem deutschen Nationalismus auseinander. Er warnt vor einem überheblichen, aggressiven Nationalismus und fordert eine nüchterne Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte. (24, S. 70)

 

In Berlin (West) demonstrieren mehr als eine halbe Million Menschen gegen das geplante Deutschlandtreffen der Freien Deutschen Jugend (FDJ). (24, S. 70)

 

In Düsseldorf endet nach viertägiger Dauer der Bundesparteitag der Freien Demokraten (FDP). (24, S. 70)

 

In der Bundesrepublik entfallen die letzten Lebensmittelrationierungen (6, S. 22)

 

In der DDR tritt das "Gesetz der Arbeit" in Kraft. (6, S. 22)

 


Datum:  02.05.1950

 

In der Klosterkirche Maria Laach wird Lisbeth Adenauer, Tochter von Bundeskanzler Konrad Adenauer, mit Hermann-Josef Werhahn getraut. (24, S. 70)

 

Ein US-amerikanisches Gericht in Berlin (West) verurteilt zwei DDR-Volkspolizisten wegen Tragens der Uniform einer paramilitärischen Organisation und Waffenbesitzes zu je zwei Jahren Gefängnis. (24, S. 70)

 

2. - 9. 5. 1950
Erstmalige Teilnahme einer DDR-Mannschaft an der Friedensfahrt Warschau-Prag. Sie erreicht den 8. Platz in der Mannschaftswertung. (35, S. 32)

 


Datum:  03.05.1950

 

Bundesvertriebenenminister Hans Lukaschek veröffentlicht einen Bericht des US-Repräsentantenhauses zum Flüchtlingsproblem in der Bundesrepublik Deutschland. Darin heißt es, Westdeutschland müsse selbst eine Lösung finden. Nach Vorstellungen der US-Amerikaner könnten sieben bis acht Mio. Neubürger in die bundesdeutsche Gesellschaft integriert werden, die übrigen müßten auswandern. (24, S. 70)

 

In Hannover wird die Industriemesse eröffnet. Sie dauert bis 14. Mai. (24, S. 70)


Datum:  04.05.1950

 

Der Bundestag in Bonn legt einen Plan fest, nach dem 600 000 Flüchtlinge aus Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Bayern in andere Bundesländer umgesiedelt werden sollen. (24, S. 70)

 

Die Fußballmannschaft des Hamburger SV trifft zu einer Reihe von Freundschaftsspielen in New York ein. Es ist die erste Auslandsreise einer bundesdeutschen Fußballelf seit Kriegsende. (24, S. 70)

 

Das Groß-Berliner Komitee der Kämpfer für den Frieden konstituiert sich und gibt einen Gründungsaufruf heraus. (2, S. 23)

 


Datum:  05.05.1950

 

Die frühere Reichsfrauenführerin Gertrud Scholz-Klink wird von einer Spruchkammer in Tübingen als Hauptschuldige eingestuft und zu 30 Monaten Zwangsarbeit verurteilt. (24, S. 70)

 

Die sowjetische Nachrichtenagentur TASS teilt mit, daß die Rückführung aller deutschen Kriegsgefangenen aus der Sowjetunion, die sich keiner Kriegsverbrechen schuldig gemacht haben, beendet worden ist. (2, S. 23)


Etwa 14 000 Kriegsverbrecher wurden noch nicht freigelassen. (24, S. 70)

 


Datum:  06.05.1950

 

Die Bundesregierung überreicht den Hochkommissaren der westlichen Besatzungsmächte eine Protestnote gegen die am 3. März zwischen Frankreich und dem Saargebiet geschlossenen Verträge. (24, S. 70)

 


Datum:  07.05.1950

 

Frankreichs Staatspräsident Vincent Auriol vertritt in einer Rede in Paris die Ansicht, Deutschland dürfe weder eine eigene Armee noch Waffen besitzen und müsse einer alliierten Militärkontrolle unterworfen bleiben. (24, S. 70)

 


Datum:  08.05.1950

 

Die alliierten Hochkommissare veröffentlichen ein Gesetz zur Verhinderung der deutschen Wiederaufrüstung, das u.a. eine Liste der weiter verbotenen Produktionszweige enthält. (24, S. 70)

 

Die Provisorische Regierung der DDR erläßt am 8. Mai, dem Tag der Befreiung, ein Manifest an das deutsche Volk und ruft auf, in den Reihen der Nationalen Front für die Einheit Deutschlands, einen gerechten Friedensvertrag und feste Freundschaft mit der Sowjetunion zu kämpfen. (2, S. 23)

 


Datum:  09.05.1950

 

Die Zusammenfassung der deutsch-französischen Kohleproduktion und der Eisen- und Stahlindustrie als ersten Schritt zu einer europäischen Wirtschaftsgemeinschaft schlägt der französische Außenminister Robert Schuman vor. (24, S. 70)

 

Die Sowjetische Kontrollkommission schlägt den Kommandanten der Westsektoren Berlins vor, auf der Grundlage der Berliner Verfassung und der Wahlordnung von 1946, bei Abzug aller Besatzungstruppen und Annullierung des Besatzungsstatuts in Westberlin, freie Wahlen in ganz Berlin unter Viermächtekontrolle durchzuführen mit dem Ziel, die Einheit der Stadt auf demokratischer Grundlage wiederherzustellen. (2, S. 23) Der Vorschlag wird von den Westalliierten abgelehnt. (24, S. 70)

 

Das Politbüro des ZK der SED berät in einer Sitzung über die wirtschaftliche Entwicklung der DDR sowie die Erfüllung der Reparationsverpflichtungen und ersucht die Regierung der DDR, an die Regierung der UdSSR mit der Bitte heranzutreten, die Reparationsverpflichtungen Deutschlands zu vermindern. (2, S. 23)

 

In der Sowjetunion wird der 5. Jahrestag des Sieges über den Hitlerfaschismus feierlich begangen. (35, S 32)

 


Datum:  10.05.1950

 

In einem Interview mit der US-amerikanischen Tageszeitung »New York Times« fordert Bundeskanzler Konrad Adenauer Sicherheitsgarantien der Westalliierten für die Bundesrepublik Deutschland, die Erlaubnis zur Bildung eines Außenministeriums, größere Exportfreiheit und die Ersetzung der Hochkommissare der Westmächte durch Botschafter. (24, S. 70)

 

Der KPD-Parteivorstand enthebt auf einer außerordentlichen Sitzung in Frankfurt am Main den zweiten Parteivorsitzenden, Kurt Müller, als »Trotzkisten« mit sofortiger Wirkung aller Parteiämter. (24, S. 70)

 

Der Allgemeine Deutsche Automobilclub (ADAC) wendet sich mit der Forderung an den Bayerischen Landtag, die Verwendung von Stoppuhren zur Feststellung der Geschwindigkeit von Fahrzeugen zu verbieten. In Bayern mußten Autofahrer in jüngster Zeit häufig Geldbußen bezahlen, weil sie wegen überhöhter Geschwindigkeit von der Polizei angehalten worden waren. (24, S. 70)

 

Die in der DDR weilende sowjetische Gewerkschaftsdelegation vermittelt dem Bundesvorstand des FDGB ihre in Werken der DDR gesammelten Erfahrungen. (2, S. 24)

 


Datum:  11.05.1950

 

In Königswinter schließen sich die Landesverbände der CDU zu einer gesamtdeutschen Partei zusammen. Bundeskanzler Konrad Adenauer wird zum vorläufigen Vorsitzenden gewählt. (24, S. 70)

 

Im Prozeß um Korruptionsfälle bei der Entnazifizierung in Württemberg-Baden verurteilt das Stuttgarter Kriminalgericht zwei Angeklagte wegen Bestechung zu zwölf bzw. acht Monaten Haft, ein dritter wird freigesprochen. (24, S. 70)

 

Der Ministerrat beauftragt auf Grund eines Antrages des Politbüros des ZK der SED Ministerpräsident Otto Grotewohl, Verhandlungen mit der Regierung der UdSSR darüber aufzunehmen, ob und in welchem Umfange eine Herabsetzung der Reparationsleistungen möglich ist. (2, S. 24)

 


Datum:  12.05.1950

 

In Hamburg beginnt ein Tennisvergleichskampf zwischen Australien und der Bundesrepublik Deutschland. (24, S. 70)

 

11. - 12. 5. 1950

Eine Rundfunktagung zur Beratung neuer Wege in der Arbeit des demokratischen Rundfunks findet in Berlin statt. (2, S. 24)

 

DEFA-Filmpremiere »Der Rat der Götter« von Kurt Maetzig nach Akten aus dem Nürnberger Prozeß gegen die IG-Farben. (35, S. 32)

 


Datum:  14.05.1950

 

In Köln geht eine Foto- und Kinoausstellung, die erste nach 15jähriger Pause, zu Ende (seit 6.5.). Die gezeigten Produkte sind gegenüber dem Vorkriegsstand deutlich weiterentwickelt worden und können auch international konkurrieren. Die optische Industrie gehört zu den ertragreichsten Devisenquellen der bundesdeutschen Wirtschaft. (24, S. 70)

 

Mit der Linie Kiel-Korsor (Dänemark) wird die erste regelmäßige Schiffsverbindung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Ausland eröffnet. (24, S. 70)

Die Träger des Müttergenesungswerkes rufen zum Muttertag erstmals zu einer Spendenaktion auf. (24, S. 70)

 

14. - 21. 5. 1950

Das Hilfswerk der Volkssolidarität führt in der DDR unter dem Motto „Mit der Nationalen Front des demokratischen Deutschland für Frieden, Einheit und Aufbau" eine Woche der Volkssolidarität durch. (2, 24)

 


Datum:  15.05.1950

 

Der bisherige Oberregierungsrat im niedersächsischen Kultusministerium, Werner Pleister, wird neuer Programmdirektor des Nordwestdeutschen Rundfunks (NWDR). (24, S. 70)

 

Die Regierung der UdSSR entspricht der Bitte der Provisorischen Regierung der DDR und setzt, nach Vereinbarung mit der Regierung der Volksrepublik Polen, die noch zu zahlenden Reparationen, um 50% (3170 Millionen Dollar) herab und verteilt die Begleichung durch Deutschland, beginnend mit 1951, auf 15 Jahre. (2, S. 24)

 


Datum:  16.05.1950

 

Die alliierten Hochkommissare in Deutschland ziehen ihr Veto gegen das im April vom Bundestag verabschiedete Beamtengesetz zurück, nachdem die Regierung eine Reihe von Änderungen zugesagt hat. (24, S. 72)

 

Der Landtag von Rheinland-Pfalz beschließt die Verlegung der Landeshauptstadt von Koblenz nach Mainz. (24, S. 72)

 

Der Demokratische Block verkündet auf Antrag des FDGB in einer Erklärung den Beschluß, die Volkswahlen vom Oktober 1950, entsprechend dem zum Ausdruck gebrachten Willen der Werktätigen, mit einem gemeinsamen Wahlprogramm und einer gemeinsamen Kandidatenliste durchzuführen. (2, S. 24)

 


Datum:  17.05.1950

 

Die Alliierte Hohe Kommission verkündet das Gesetz zur Umgestaltung des deutschen Kohlenbergbaus und der deutschen Eisen- und Stahluíndustrie (Dekartellisierung). (6, S. 23)

 

Zölibatsklausel für weibliche Beamte im vorläufigen Bundespersonalgesetz. (6, S. 23)

 

Die Provisorische Volkskammer nimmt das Gesetz über die Herabsetzung des Volljährigkeitsalters von 21 auf 18 Jahre an. (2, S. 24)

 

Der Nationalrat begrüßt in einem Aufruf die Beschlüsse des Demokratischen Blocks, für die Wahlen am 15. Oktober 1950 ein gemeinsames Wahlprogramm und gemeinsame Kandidatenlisten der Nationalen Front autzustellen, und fordert die Mitarbeiter der Ausschüsse zur verstärkten Vorbereitung der Wahlen auf. (2, S. 24)

 


Datum:  18.05.1950

 

Der Europapolitiker Richard Nicolas Graf Coudenhove-Kalergi erhält in Aachen den Internationalen Karlspreis. Die mit 5000 DM dotierte Auszeichnung für besondere Verdienste um die europäische Einigung wird zum erstenmal verliehen. (24, S. 72)

 

Mit einer Vorstellung vor 6000 geladenen Gästen werden die Oberammergauer Passionsspiele eröffnet. (24, S. 72)

 

18. - 20. 5. 1950

Eine gesamtdeutsche Beratung der Land- und Forstwirtschaft in Eisenach, an der 800 Delegierte aus der DDR und der BRD teilnehmen, wählt einen Ständigen Gesamtdeutschen Arbeitskreis der Land- und Forstwirtschaft. (2, S. 24/25)

 


Datum:  19.05.1950

 

Die Sowjetunion gibt 23 ihrer Aktiengesellschaften in der DDR in deutsche Hände zurück. (24, S. 72)

 


Datum:  20.05.1950

 

78 Bergleute kommen bei einer Schlagwetterexplosion auf der Zeche Dahlbusch in Gelsenkirchen-Rotthausen ums Leben. (24, S. 72)

 

Im Karl-Rauch-Verlag erscheint die deutsche Übersetzung des Buches »Der kleine Prinz« von Antoine de Saint-Exupéry, das zuerst 1943 veröffentlicht wurde. (24, S. 72)

 


Datum:  21.05.1950

 

Mit einer Großkundgebung endet in Hamburg die Ostdeutsche Heimatwoche. Zum Abschluß der Veranstaltung stimmen die rund 25 000 Teilnehmer die erste Strophe des Deutschlandliedes an. (24, S. 72)

 

Der stellvertretende US-amerikanische Hochkommissar in Deutschland, Benjamin Buttenwieser, teilt mit, daß im Zuge der Entnazifizierung rund 13,3 Mio. Menschen in der US-amerikanischen Zone überprüft wurden. Davon hätten knapp 3,5 Mio. nähere Verbindungen zum Nationalsozialismus gehabt; gegen 2,5 Mio. von ihnen sei dennoch kein Verfahren eröffnet worden, weil sie sich als minderbelastet erwiesen hätten. (24, S. 72)


Datum:  22.05.1950

 

Die Staatliche Handelsorganisation (HO) senkt die Preise für Fett, Fleisch und Eier um 12 - 30 Prozent. (2, S. 25)

 

Uraufführung der »Neuen Deutschen Volkslieder« von Brecht/Eisler. (35, S. 32)

 


Datum:  23.05.1950

 

An Bord des französischen Frachters »Frank Delmas« trifft die erste Tierfangexpedition, die der Hamburger Zoo Hagenbeck nach dem Krieg ausgerichtet hat im Hamburger Hafen ein. Die meisten der über 100 exotischen Tiere sollen im Tierpark Hagenbeck bleiben. (24, S. 72)

 

Die drei Westmächte fordern von der sowjetischen Regierung die Auflösung der Volkspolizei in der DDR, da diese militärischen Charakter habe. (24, S. 72)

 

Die Sowjetische Kontrollkommission übergibt das „Haus der Kultur der Sowjetunion" in Berlin sowie die Zweigstellen dieses Hauses in Städten der DDR in die Verwaltung der Regierung der DDR. (2, S. 25)

 


Datum:  24.05.1950

 

Vor belgischen Journalisten in Bonn erklärt Bundeskanzler Konrad Adenauer die Bundesrepublik Deutschland habe nicht die Absicht dem westlichen Militärbündnis NATO beizutreten. (24, S. 72)

 

In einem Brief an Bundeskanzler Konrad Adenauer sprechen sich die alliierten Hochkommissare gegen das Wiederaufleben des Deutschen Turnerbundes aus, weil dessen Name eng mit dem Nationalsozialismus verknüpft sei. Die Gründung einer bundesdeutschen Sportorganisation wird dagegen grundsätzlich befürwortet. (24, S. 72)

 

Graf von Schwerin wird ständiger Berater des Bundeskanzlers für Sicherheitsfragen. (6, S. 23)

 

Eröffnung des Pionierparks »Ernst Thälmann« in der Wuhlheide in Berlin. (35, S. 32)

 


Datum:  25.05.1950

 

In Hamburg endet der Bundesparteitag der SPD (seit 21.5.). (24, S. 72)

In Berlin (West) wird ein Kino eröffnet, das mit Polsterbänken für Liebespaare ausgestattet ist. (24, S. 72)

 

 

 

Präsident Wilhelm Pieck übergibt die Pionierrepublik „Ernst Thälmann" in der Berliner Wuhlheide dem Verband der Jungen Pioniere. (2, S. 25)


Datum:  27.05.1950

 

Die dritte Strafkammer des Landgerichts Kiel verurteilt einen 24jährigen Kunststudenten zu zwei Jahren Gefängnis und 20 000 DM Geldstrafe. Der Angeklagte wurde für schuldig befunden, etwa 1500 Kunstwerke aus Museen in Stettin und Schwerin an sich gebracht und in Hamburg verkauft zu haben. (24, S. 72)

 

Der Schriftsteller Max Tau wird in Würdigung seiner persönlichen und literarischen Verdienste um Frieden und Völkerverständigung mit dem erstmals verliehenen Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. (24, S. 72)

 

 

Broschüre der Nationalen Front zum Deutschlandtreffen der Jugend. (40, S. 19)

 

27. - 30. 5. 1950

Das Deutschlandtreffen der Freien Deutschen Jugend findet als eine riesige Demonstration von fast l Million Jugendlichen für Frieden und Völkerfreundschaft, Einheit und Unabhängigkeit Deutschlands in Berlin statt.

 

Jugendliche auf der Fahrt zum Deutschlandtreffen nach Berlin. (35, S.32)

 

Ein gleichzeitig stattfindender Kongreß junger Friedenskämpfer wendet sich in einem Manifest an die deutsche Jugend. (2, S. 25)


Das Walter-Ulbricht-Stadion, später Stadion der Weltjugend, wird eingeweiht. (35, S. 32)

 

Veranstaltung zum Deutschlandtreffen in Berlin. (35, S.32)

 


Datum:  28.05.1950

 

Der Fuhrunternehmer Wilhelm Ochs gründet in Kassel die Deutsche Jedermann-Partei. Erster Programmpunkt der neuen Gruppierung ist die Forderung nach einer Anpassung der Gehälter von Staatsbeamten und Ministern an den allgemeinen Lebensstandard. (24, S. 72)

 

Der Deutsche Schwergewichtsmeister der Berufsboxer, Hein ten Hoff, unterliegt in Mannheim dem US-Amerikaner Jersey Joe Walcott nach Punkten. (24, S. 72)

 


Datum:  31.05.1950

 

Im niedersächsischen Visselhövede kommen sieben Kinder bei der Explosion einer Granate ums Leben. Die Kinder hatten die 50 kg schwere 15-cm-Werfergranate im Wald gefunden und wollten sie an einen Schrotthändler verkaufen.(24, S. 72)

 

Der geschäftsführende Bundesvorstand des FDGB überprüft kritisch die Durchführung seiner Beschlüsse durch die Industriegewerkschaften und faßt in einem Satzungsentwurf "die für den FDGB maßgeblichen Prinzipien des demokratischen Zentralismus" zusammen. (2. S. 25)