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Internationalisierung

Im Geist einer weltoffenen Universität unterhält die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg über 300 Partnerschaften mit 245 Institutionen in 60 Ländern auf Universitäts-, Fakultäts- und Institutsebene. Die Universität Magdeburg verfolgt das Ziel, ihre internationale Sichtbarkeit und Attraktivität zu erhöhen, um für hervorragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie für Studierende aus aller Welt ein attraktiver Lern- und Arbeitsort zu bleiben. Bereits jetzt liegt die Universität Magdeburg mit einem Anteil von mehr als 16 Prozent an ausländischen Studierenden aus mehr als 100 Nationen über dem Bundesdurchschnitt. Etwa  11 % der Lehrenden kommen aus dem Ausland.

 

Aktuelle Meldungen zur Internationalisierung:


Über 300 Magdeburger beweisen „Magdeburg is(s)t anders“

Der gemeinnützige Verein Symposium Magdeburg e.V. hat Studierende und Magdeburger zu ihrer Veranstaltung „Agora – Magdeburg is(s)t anders“ im CampusTheater Magdeburg empfangen. Über 300 Magdeburger waren im CampusTheater der Otto-von-Guericke Universität und beteiligten sich an den verschiedensten Aktivitäten. Es wurden von Ägyptischen Bohnen über Hummus nach neuseeländischem Rezept bis Kisir und Bulgur Salat, die feinsten kulinarischen Köstlichkeiten beim Mitbring-Brunch aufgetischt. Wer nach dem Essen noch Lust hatte, konnte die Hüften beim Swingtanz-Workshop vom Swingkollektiv Magdeburg „bouncen“ lassen. Der Umsonstflohmarkt fand besonders großen Anklang, denn hier konnte jeder nehmen und geben. „Wir sind überwältigt von der positiven Resonanz.“, so Hoa Le, Mitorganisatorin und Mitglied beim Symposium Magdeburg e.V.

 

Die Welt vereint in Magdeburg

Usbekistan, Indien, Illinois, Vietnam, Norwegen – dies sind nur wenige Punkte auf der Weltkarte, die als Geburtsort von den Besuchern markiert wurden. An diesem Wochenende kamen Menschen aus den verschiedensten Orten der Welt zusammen und konnten bei der Podiumsdiskussion „Wer und was ist die Gesellschaft?“ über persönliche Erfahrungen berichten sowie Meinungen austauschen. Die Redner der Diskussionsrunde waren 

 

Die Podiumsdiskussion _Wer und was ist die Gesellschaft__Foto von Marie Fröhlich
Bei der Podiumsdiskussion konnten Erfahrungen und Meinungen ausgetauscht werden. (Foto: Symposium Magdeburg)

Zum Abend hin wurde auf der Open Stage indischer Bollywoodtanz aufgeführt, Kurzgeschichten vorgelesen, Acapella gesungen, Bauchtanz dargeboten und eigene Gedichte vorgetragen. Der Auftritt der Band Bolte rundete den gesamten Tag ab.

 

Die Welt zu Hause in Magdeburg

Ziel der Veranstaltung war es, zu zeigen, dass Magdeburg - entgegen der vielen Negativschlagzeilen der letzten Monate über die letzte Landtagswahl und allgemeinen Stimmung gegenüber Geflüchteten - die Heimat vieler Kulturen und Identitäten ist. „Die Agora war im antiken Griechenland der zentrale Fest-, Versammlungs- und Marktplatz einer Stadt. Dies hat uns inspiriert unsere Veranstaltung so zu nennen, da wir hier die verschiedensten Leute zum Diskutieren aber auch Zeit gemeinsam verbringen vereinen wollen.“, so Michael Krack vom Symposium Magdeburg e.V.

 Bei der Veranstaltung wurden gemeinsam Beutel bemalt_ Foto von Marie Fröhlich
Es wurden verschiedene Programmpunkte angeboten, die die unterschiedlichen Kulturen zusammenbrachten.
(Foto: Symposium Magdeburg)

Der 2013 gegründete gemeinnützige Verein Symposium Magdeburg e.V. ist eine Initiative von Studierenden der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Das erklärte Ziel des Vereins ist die Förderung der politischen Bildung und Partizipation junger Menschen. Dazu werden verschiedener Events sowie ein jährliches Symposium organisiert.

 

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Universität Magdeburg plant Internationale Tagung zum Reformationsjubiläum

2017 werden die 95. Thesen von Martin Luther 500 Jahre alt. Weltweit wird mit Veranstaltungen und Ausstellungen gefeiert. Grund genug für die Historikerin und Genderforscherin Prof. Dr. Eva Labouvie von der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg die internationale Tagung „Glaube und Geschlecht - Gender Reformation“ als offiziellen Beitrag der Magdeburger Universität zum Reformationsjubiläum 2017 zu organisieren.

Portrait Prof. LabouvieProf. Dr. Eva Labouvie

Über 100 Gäste aus Deutschland, der Schweiz, England und Österreich werden auf der Tagung der Universität Magdeburg erwartet, um der Frage nach der Bedeutung der Reformation für eine zum Teil noch heute gültige Geschlechterordnung nachzugehen. Experten und Expertinnen aus Kirchen- und Rechtsgeschichte, Geschichtswissenschaft, den Sozial- und Islamwissenschaften, Philosophie und des Kirchenrechts widmen sich diesem wenig beachteten und doch prägenden Aspekt der Reformationsgeschichte.

Vor Martin Luther galt durch die Kirche das Bild von Adam und Eva als klassische Rollenverteilung. Die Rollen von Mann und Frau waren aber noch nicht diejenigen von heute. So übten Männer den Beruf des Strumpfstrickers aus, während Frauen Bauarbeiten erledigten. Erst ab der Mitte des 18. Jahrhunderts findet die Einteilung der Geschlechterrollen, wie wir sie heute kennen, statt. Aber schon zuvor entstand im 16. Jahrhundert durch die Reformation und erstmals durch die Ehelehre Luthers ein ganz neues Konzept der Geschlechterordnung: Die Ehe wird zum Ideal. Unehelichen Beziehungen, wilden Ehen, Keuschheit oder dem Zölibat begegnete Luther mit Ablehnung. Erstmals soll die Frau zu Hause bleiben und die Kinder erziehen, während der Mann berufstätig ist.

Glaube und Geschlecht früher und heute

„Als Genderforscherin liegt das Thema „Glaube und Geschlecht“ für mich auf der Hand. Die Ehelehre Luthers hat damals für eine Neuordnung der Geschlechterrollen gesorgt, die bis heute in Europa wirkt. Aber die Tagung untersucht keineswegs nur die Vergangenheit, sondern verfolgt die Entwicklung bis in die Gegenwart. Wir thematisieren, wie die Rollen von Mann und Frau innerhalb der verschiedenen Religionen bis hin zu Judentum, Buddhismus und Islam konzipiert sind und umgekehrt, was die Religionen für das Alltagsleben von Mann und Frau vorgeben. Dabei beziehen wir aktuelle Probleme ein“, erzählt die wissenschaftliche Leiterin und Organisatorin der Tagung, Prof. Dr. Eva Labouvie.

Die Tagung setzt sich intensiv mit den bis heute wirkenden Wechselbeziehungen zwischen Glaube und Geschlecht auseinander und hinterfragt die durch Religion begründeten und zugewiesenen Tätigkeiten, Räume und Verhaltensweisen von Männern und Frauen, ihre gesellschaftlichen Aufgaben und Lebenswege.

 

WAS: Tagung „Glaube und Geschlecht – Gender Reformation“
WANN:

29. Juni 17.00 Uhr, Auftaktveranstaltung im Kaiser-Otto-Saal des Kulturhistorischen Museums
30. Juni und 1. Juli im Senatssaal der Universität Magdeburg

 

Prof. Eva Labouvie, Historikerin und Geschlechterforscherin der Uni Magdeburg, und Andrea Jozwiak von der Pressestelle im Gespräch in der Magdeburger Wallonerkircher. Dort predigte Martin Luther, der - so Prof. Labouvie - nicht nur die Kirche reformierte, sondern auch Gendergeschichte schrieb.

 

Die Diskussion über Möglichkeiten und Grenzen der Vereinbarkeit vor allem nicht christlicher mit den Gesellschafts- und Geschlechterordnungen christlich geprägter europäischer Länder, dürfte vor dem Hintergrund der jüngsten Migrationsbewegungen zu den aktuellsten Fragen der Gegenwart zählen und erlaubt zudem möglicherweise Einsichten zur Förderung eines toleranteren und respektvolleren Miteinanders verschiedener Religionen“, betont Prof. Labouvie die Bedeutung der Tagung „Glaube und Geschlecht“ und den Blick auf die durch Religionen vorgegebenen Geschlechterordnungen.

 

von Viktoria Koch 

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Indien in Magdeburg

Bei der Indian Night 2017 „Utsav – a celebration“ umgab die Gewölbe der Festung Mark ein exotisches Flair, von dem sich auch Rektor Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan verzaubern ließ. Zahlreiche internationale Studierende der Universität präsentierten im Januar 2017 einen ganzen Abend lang ein buntes Programm mit traditionellen indischen Tänzen, mit Musik und Kleidung aus Indien. Sie stellten Bräuchen vor, gaben Informationen zum Land, zu Bildung, Geografie und mehr und boten Köstlichkeiten aus der indian cuisine an. An der Uni sind derzeit 507 Studierende aus Indien eingeschrieben.

Andrea Jozwiak
Fotos: Harald Krieg

 

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So international ist die Universität Magdeburg

Globale Wissenschafts- und Wirtschaftsbeziehungen, grenzenlose Kommunikationsmöglichkeiten und die zunehmende Mobilität von Studierenden und Forschenden erfordern eine klare Positionierung im Bereich der Internationalisierung. Im Geist einer weltoffenen Universität sieht sich die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg in ihrer besonderen Tradition als Brücke zwischen Ost und West. Die OVGU unterhält über 300 Partnerschaften mit 245 Institutionen in 60 Ländern.

 

Die Ergebnisse der Internationalisierungsstrategie sprechen für sich:

  • 2.378 internationale Studierende, davon 939 Frauen, absolvieren derzeit ein Studium an der Uni Magdeburg. Das entspricht einem Anteil von 16,8 Prozent an der Gesamtstudierendenzahl.

  • 146 Studierende kamen im Wintersemester 16/17 aufgrund von bilateralen Verträgen, die die Universität Magdeburg mit 50 internationalen Partnerhochschulen in 26 Ländern abgeschlossen hat, nach Magdeburg.

 

Woher kommen die internationalen Studierenden?

  • Aus Asien haben sich 1.410 junge Leute für ein Studium an der Uni Magdeburg eingeschrieben.

  • 712 Studierende kommen aus Ländern Europas.

  • 124 Studierende kommen aus Afrika und 128 aus Amerika.

  • 3 Studierende führte der Weg von Australien in die Elbstadt.

Grafik Weltkarte_Herkunftsländer der Studierenden der Universität Magdeburg

Was studieren die interationalen Studierenden an der Universität Magdeburg?

  • 1.315 der insgesamt 2.378 internationalen Studierenden sind in den Ingenieurwissenschaften eingeschrieben.

  • 646 in den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften,

  • 161 in den Geisteswissenschaften und Sport,

  • 129 in Mathematik und Naturwissenschaften und

  • 127 in der Medizin.

 

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Studierende der Uni Magdeburg schlüpften in New York in die Rolle von Diplomaten

MadMUN – klingt im ersten Moment wie eine neue Comedyserie, ist aber die Abkürzung oder vielmehr Zusammensetzung einer Magdeburger Projektgruppe der National Model United Nations, die weltweit größte politische Simulation der Vereinten Nationen (UNO).

16 Studierende der Universität Magdeburg simulierten in New York den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen. Dort erfuhren die politisch-engagierten Studierenden aus den Bereichen European Studies, Friedens- und Konfliktforschung sowie den wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen der Universität, wie es sich anfühlt, ein Land zu vertreten und eine so wichtige Rolle zu übernehmen, um mit internationalen Ländern in den Kontakt zu treten.

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Studierende der Otto-von-Guericke-Universität bei der Teilnahme der German Model United Nations (GerMUN) 2017 in Berlin. (Foto: Universität Magdeburg)

Die Magdeburger Uni-Projektgruppe der National Model United Nations ist die weltweit größte politische Simulation der Vereinten Nationen und bereits zum 17. Mal in Folge Teil des Projekts in New York, bei der über 5.000 Studierenden aus der ganzen Welt zusammenkommen.

Vorbereitung ist alles

Die studentischen Projektgruppen trafen sich in den Räumen der UNO, schlüpften während der Simulation in New York in die Rolle von Diplomaten und bekamen Einblick in die Arbeit verschiedener Komitees, wie dem United Nations Development Programm oder der UNESCO. Im Vorfeld hat jede Gruppe nach einer ausführlichen Vorbereitung und intensiver Recherche ein „Position Paper“ erstellt, welches Tagungspunkte widerspiegelt und Ziele darstellt, die die Studierenden in New York umsetzen wollen. Diese „Position Paper“ aller teilnehmenden Universitäten wurden vor der Simulation Ende Februar 2017 eingereicht.

8 Monate vor der Teilnahme an der Simulation in New York, dem Hauptziel von MadMUN, erhielten die Studierenden in Veranstaltungen an der Uni detaillierte Informationen über drei verschiedene Länderrollen. Dazu gehört die Auseinandersetzung mit mindestens sieben verschiedenen Problemfeldern, die während der drei Simulationen besprochen werden können. Diese Vorbereitung war notwendig, damit der Grundstein für die Grundfunktionsweise der UN und ihren einzelnen Bereichen gelegt werden konnte. 

Großer Erfahrungswert

Durch das Projekt konnten die Studierenden ihre Präsentationsfähigkeiten, ihre Argumentationsstruktur und die Fähigkeit, erlernte wissenschaftliche Inhalte zielführend einzusetzen, verbessern. Die Erfahrungen helfen ihnen dabei, sich in Kursen und Veranstaltungen an der Universität ohne Scheu zu beteiligen.

von Andrea Jozwiak

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In der Semesterpause mit der Uni ins Ausland

Wie wäre es, in der Sommersemesterpause für ein paar Wochen ins Ausland zu reisen und dabei noch den Horizont zu erweitern? Zum Beispiel, um die seit dem Abitur eingerosteten „English communication skills“ in einem mehrwöchigen Intensiv-Sprachkurs auf Vordermann zu bringen und diesen mit einem vierwöchigen Aufenthalt an einer US-amerikanischen Partneruniversität im Bundesstaat Wisconsin zu verbinden.

beim PreSeason Spiel 6
Studierende der Universität im Sommer 2016 in den USA.

Oder, um während einer zweiwöchigen Israel-Rundreise Kenntnisse aus erster Hand über die konfliktbeladene Geschichte des Gelobten Landes zu erhalten, die landschaftlichen Gegebenheiten, historischen Stätten, das religiöse Miteinander und die heutige israelische Lebensart persönlich zu erleben.

Reiseeindrücke Israel 2016
Studierende der Universität im Sommer 2016 in Israel.

Seit 20 Jahren können sich Studierende der Universität Magdeburg für die Teilnahme an den jährlich stattfindenden internationalen Sommer-Exkursionen anmelden. Auf diese Weise finden sich in jedem Sommer bunt gemischte Studierendengruppen, die zusammen eine relativ kurze, aber intensive Auslandserfahrung machen wollen. Wer sich bis zum 15.4. beim International Office für die Teilnahme anmeldet, hat beste Aussichten, mit auf Reisen zu gehen. Die Sommer-Exkursionen werden von der Universität, studentischen Initiativen und diversen andere Einrichtungen finanziell unterstützt. Mehr Informationen zum Reiseprogramm, den Teilnahmebedingungen, den Kosten und zu Feedbackberichten aus dem Vorjahr finden Sie auf der Website.

Neben den Sommer-Exkursionen hilft das International Office vor allem bei der Organisation und Durchführung von ein- oder zweisemestrigen Auslandsstudienaufenthalten, entweder im europäischen ERASMUS-Programm oder im Außer-EU-Austauschprogramm „WELTWEIT“. Mit seinen Aktivitäten vermittelt das Akademische Auslandsamt jährlich bis zu 400 Studierenden einen kürzer- oder längerfristigen Auslandsaufenthalt und damit beste Chancen, nach dem Studium in Jobs mit internationaler Ausrichtung einzusteigen.

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28 Studierende aus 7 Ländern nahmen an internationaler Frühlingsschule der Universität teil

Zur fünften Auflage der „Internationalen Frühlingsschule Logistik“ hat das Institut für Logistik und Materialflusstechnik (ILM) der OVGU in diesem Jahr geladen. Mit 28 Studierenden aus 7 europäischen und asiatischen Ländern wurde ein neuer Teilnehmerrekord aufgestellt werden.

Seminare zur Logistik im Allgemeinen sowie zur Modellierung und Simulation in Produktion und Logistik bildeten den inhaltlichen Einstieg in das zweiwöchige Programm der englischsprachigen Frühlingsschule. Exkursionen zum Versandlager der Zalando Logistics SE & Co. in Brieselang sowie zum Werk der Volkswagen AG in Wolfsburg, boten einen praktischen Einblick in die Logistik- und Produktionsprozesse der großen und bekannten Unternehmen. Abgerundet wurde das Gelernte und Gesehene durch zwei Logistikplanspiele, welche es den Studierenden ermöglichten aktiv Problemstellungen in der Produktion und Logistik zu erfahren sowie eigenständig Lösungen zu erarbeiten.

Seminar Internationale Frühlingsschule
Die Teilnehmenden der internationalen Frühlingsschule. (Foto: Institut für Logistik und Materialflusstechnik)

Parallel zu diesen Aktivitäten haben die Studierenden in kleinen Gruppen eine Fallstudie bearbeitet, in der sie ihr neu erworbenes Wissen einsetzen konnten. Die Ergebnisse wurden am letzten Tag der Frühlingsschule vor den Dozenteninnen und Dozenten sowie allen Teilnehmenden vorgestellt.

Auch die Freizeit sollte nicht zu kurz kommen und so wurde neben einigen Aktivitäten in Magdeburg, auch ein Wochenendausflug nach Berlin unternommen, der viel Zeit zur Erkundung der Hauptstadt bot.

Alle Beteiligten haben den Verlauf sowie die Ergebnisse der Frühlingsschule Logistik sehr positiv bewertet. Das gesamte ILM und insbesondere die beteiligten Dozierenden freuen sich bereits auf die Internationale Frühlingsschule Logistik 2018.

 

von Prof. Schenk

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Mit ERASMUS Europa erkunden

30 Jahre gibt es das Erasmus-Programm bereits. Jedes Jahr erfüllen sich ca. 200 Studierende den Traum vom Auslandsaufenthalt und nutzen die finanzielle Unterstützung durch die EU-Kommission. Im Rahmen der Europawoche und zur Feier des Jubiläums, veranstaltet das International Office der Universität Magdeburg einen Infoabend im CampusTheater.

Studierende, die ein Auslandssemester oder -praktikum machen möchten, können sich am 11.05. von 17 bis 20 Uhr in entspannter Atmosphäre über die Möglichkeiten des Erasmus-Programms schlau machen. Kommilitonen berichten von ihren Reisen durch Europa, über die Suche nach dem passenden Studien- oder Praktikumsplatz, ihren Reisevorbereitungen und natürlich über Land und Leute. Zudem gibt es reichlich Informationen über verfügbare Stipendien. Und auch für kulinarische Reiseeindrücke ist gesorgt: Snacks aus verschiedenen Ländern sollen Lust auf das Abenteuer Erasmus machen.

Moderiert wird der Abend von Sylvia Zabel, Koordinatorin Studentische Auslandsmobilitäten im International Office und Angela Wittkamp, Leiterin des LEONARDO-Büros Sachsen-Anhalt.

Begleitend zur Veranstaltung wird es vom 2. bis 20.05. eine Fotoausstellung ehemaliger ERASMUS-Studierender im Foyer der Universitätsbibliothek geben, dank der man Europa auch von Magdeburg aus erkunden kann.

Infoveranstaltung zum Eramus-Programm an der Universität Magdeburg (c) Geruschkat

Infoveranstaltung zum Eramus-Programm an der Universität Magdeburg (c) Sander

Stührmann_ES

Sophie Schreyer

Schmidt_NR

Fotos von Erasmus-Studierenden, die in der Ausstellung zu sehen sein werden. (Bild 1: aus Norwegen von Frau Geruschkat // Bild 2: aus Großbritannien von Frau Sander // Bild 3: aus Spanien von Herrn Stührmann // Bild 4: von Frau Schreyer // Bild 5: aus Norwegen von Herrn Schmidt)

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Delegation von Hochschullehrenden und Studierenden besucht Universität Magdeburg

Die Fakultät für Wirtschaftswissenschaften hat eine Delegation von Hochschullehrenden und Studierenden der Odessaer Staatlichen Wirtschaftlichen Universität, der neuen Partneruniversität der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, empfangen. Während der zweitägigen Weiterbildungsveranstaltung lernten die Wissenschaftlerinnen einige Professoren und Professorinnen der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften sowie der Fakultät für Humanwissenschaften kennen und konnten ihnen Fragen rund um die Organisation der Lehr- und Lernprozesse an der Uni Magdeburg stellen.

Ukrainische Hochschullehrende und Studierende besuchen Uni Magdeburg

Im Fokus der Aufmerksamkeit standen dabei Bachelor-, Master- und Promotionsprogramme der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, die Doppelabschlüsse und der Ausbau der bilateralen Beziehungen sowie Besonderheiten der Hochschulentwicklung. Ein interkulturelles Training, ein Besuch bei MaxLab, eine Bibliotheksführung, ein Gespräch mit der stellvertretenden Gleichstellungsbeauftragten der Uni sowie eine Stadtführung rundeten das Programm ab. Ukrainische Studierende entdeckten darüber hinaus das studentische Leben an der OVGU und in Magdeburg und nahmen an einer extra für sie gehaltenen Vorlesung teil.

Organisiert wurde die Weiterbildungsveranstaltung durch das Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung mit Unterstützung des International Office und der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft.

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Europa in Russland studieren

Der Studiengang European Studies der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg ist eine Mischung aus Sozial-, Kultur- und Wirtschaftswissenschaften mit dem Schwerpunkt auf Mittel- und Osteuropa. Ein verpflichtendes Auslandssemester soll den Studierenden helfen, die Politik und Kultur der fremden Länder besser zu verstehen. Polen, Ukraine, Rumänien und Tschechien zählen dabei zu den beliebtesten Zielen, die über das Erasmus+-Programm gefördert werden. Die meisten Studierende wählen für ihren Auslandsaufenthalt aber Russland. Um der großen Nachfrage gerecht werden zu können, hat die Uni einen Kooperationsvertrag mit der Kasaner Föderalen Universität (KFU) geschlossen. Studierende des Studiengangs European Studies haben nun die Möglichkeit, an einer der renommiertesten Universitäten Russlands zu studieren – denn die KFU ist Mitglied der russischen 5 Top 100 Exzellenzinitiative.

Uni Magdeburg kooperiert mit Föderalen Universität Kasan 1Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan, Rektor der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, und Prof. Dr. Ilshat Gafurov, Rektor der Kasaner Föderalen Universität (KFU)

Die ersten Studierenden werden im nächsten Jahr von der neuen Kooperation profitieren. Auf die bilingualen Vorlesungen, die in russischer und englischer Sprache gehalten werden und den Teilnehmern das B2-Sprachniveau bescheinigen, bereiten sie sich im September im Rahmen einer Sommerschule in Kasan und Bolgar vor.

„Die Vorbereitungen der Kooperation haben sehr lange gedauert, die ersten Gespräche haben wir vor etwa drei Jahren geführt“, erzählt Dr. Tetyana Samostyan, die sich intensiv um die Verhandlungen gekümmert hat, „der erste Kontakt kam über Wissenschaftler sowie dem DAAD vor Ort zustande. Heute sind wir stolz, unseren Studierenden diese Möglichkeit anbieten zu können.“

Auf den Hochschulvertrag zurückgreifen kann aber nicht nur wer European Studies studiert, er steht der gesamten Uni offen – lediglich die Anrechnung der erbrachten Studienleistungen muss dann mit dem entsprechenden Fachbereich abgestimmt werden.

Uni Magdeburg kooperiert mit Föderalen Universität Kasanvon links nach recht: Elmira Khabibullina, Head of Higher School of International Relations and Oriental Studies; Svetlana Takhtarova, Deputy Director for International Affairs of the Institute of International Relations, History and Oriental Studies; Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan, Rektor der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg; Ramil Khairutdinov, Director of the Institute of International Relations, History and Oriental Studies; Dr. Tatjana Samostyan, Fakultät für Humanwissenschaften der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg; Valery Letyaev, Head of the Chair of International Relations, World Politics and Foreign Regional Studies

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Letzte Änderung: 15.08.2017 - Ansprechpartner:

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