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Auszeichnung für den besten Absolventen der FGSE an Wolfgang Ruge, Master Medienbildung

Der Lehrstuhl Allgemeine Pädagogik gratuliert nachträglich ganz herzlich. Hier die Laudation, die anlässlich der Preisverleihung verlesen wurde: Herr Ruge studierte in Magdeburg ab dem Wintersemester 2005/06 Medienbildung und erwarb den Bachelorgrad im Sommersemester 2008 und den Mastergrad im Wintersemester 2010/11. Er hat also sein Bachelorstudium in 6 und sein Masterstudium in 5 Semestern absolviert.
Ruge beschäftigt sich in der eingereichten Masterarbeit mit einem Thema, das traditionell die Menschen immer wieder beschäftigt hat und beschäftigt, nämlich ihr Verhältnis zu Maschinen. Auf die Schnittstelle Mensch/Technik bezogen und beziehen sich vollständig heterogene Diskurse. Ruge behandelt diese Schnittstelle in kreativer Weise. In der eingereichten Masterarbeit „Audiovisuelle Artikulationen des Verhältnisses zwischen Mensch und Technik am Beispiel der Darstellung des Roboters im Science-Fiction Film“ fragt Ruge danach, wie diese Schnittstelle im Medium Film, genauer im Science Fiktion Film, am Beispiel der Thematisierung von Robotern behandelt wird. Insgesamt liegt eine beeindruckende Arbeit vor, die sich durch folgende Merkmale auszeichnet: (1) Sie greift ein Thema auf, das im hohen Maße für die Entwicklung moderner Gesellschaften relevant ist. (2) Sie reflektiert diese Fragestellung theoretisch umsichtig und kompetent. (3) Herr Ruge arbeitet empirisch solide und akribisch (der empirische Teil der Arbeit hat alleine ca. 100 Seiten). Er weist gleichzeitig einen hohen Standard an Methoden- und Methodologiebewußtsein nach. (4) Die Arbeit liegt quantitativ und qualitativ weit über dem Durchschnitt des für eine Masterarbeit Erwartbaren und ist mit der Note 1,0 bewertet worden.
In der Arbeit zeigen sich die Eigenschaften, die Herrn Ruge während des gesamten Studiums aufgebaut hat und ihm somit ein wissenschaftliches Profil verleihen: Ein grundlegendes Interesse für theoretische Refelexionszusammenhänge und eine starke empirische Sensibilität. Dabei zeigt sich der Erfolg des Studiums auch in einer hohen wissenschaftlichen Systematik und einer grundlegend methodischen Solidität.