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Bildungswissenschaft - Integrative und inklusive Bildung

Weltverbesserer, die gerne auf der Wiese sitzen und über die Probleme auf der Erde diskutieren - oder in diesem Fall der Bildungswissenschaft. Einige Menschen stellen sich so die Pädagogen von morgen vor. Über das Bildungssystem zu schimpfen kann jeder, doch hier wird darüber diskutiert und sich mit den Herausforderungen auseinandergesetzt. Die Studierenden der Bildungswissenschaft werden besonders für die Probleme einer integrativen und inklusiven Bildung sensibilisiert. Sowohl im Hörsal als auch außerhalb. Was Studierende im Master lernen und welche Herausforderungen sie meistern, hat uns Marleen Lüders erzählt.

Hallo Marleen, stell dich doch bitte kurz vor.

Ich bin Marleen, 23 Jahre alt, komme aus Magdeburg und studiere an der Universität Magdeburg den Master Bildungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Integrative und inklusive Bildung. Ich bin gern an der frischen Luft und unternehme viel mit Freunden.

Welche Argumente waren für dich ausschlaggebend für die Entscheidung, den Master in Magdeburg zu absolvieren?

Für den Master habe ich mich entschieden, weil ich bereits den Bachelor im gleichen Bereich in Magdeburg abgelegt habe. Und weil mir das Bachelor-Studium bereits gut gefiel, war die Entscheidung nicht schwer, mich für den Master zu entscheiden.

Marleen Lüders Bildungswissenschaft

Marleen absolvierte bereits ihren Bachelor der Bildungswissenschaft an der Uni Magdeburg und entschied sich anschließend in der Landeshauptstadt zu bleiben. Die thematischen Schwerpunkte im Studium kann sie hier frei wählen.

Welche Erwartungen hattest du an das Studium und wurden diese erfüllt?

Da ich mich bereits im Bachelor auf die Schwerpunkte Benachteiligten-Förderung und Rehabilitation fokussiert habe, habe ich im Master eine zunehmende Vertiefung der Felder erwartet. Bis jetzt habe ich teilweise vertiefende Seminare, teilweise auch Seminare zu allgemeinen pädagogischen Themen.

Was hat dich besonders positiv am Master-Studium überrascht?

Bis jetzt gab es keinen "Wow-Moment" für mich. Ich wusste was mich erwartet und habe es mir genau so vorgestellt. Da hat mir das Bachelor-Studium sicherlich geholfen. Gut finde ich, dass es die gleichen Ansprechpartner wie im Bachelor sind, sodass man weiß, an wen man sich wenden kann.

Erinnerst du dich an einen bestimmten Moment, an den du dich bestätigt fühltest, den richtigen Studiengang gewählt zu haben?

Da gibt es einige Momente! Immer dann, wenn ich im Alltag erlebe, wie es durch verschiedenste Merkmale eines Einzelnen zu Ausgrenzung und Diskriminierung kommt. Dann weiß ich, dass es Pädagogen braucht, um ein gesellschaftliches Umdenken anzuregen, um Menschen mit speziellen Bedürfnissen an unserem Leben teilhaben zu lassen.

Worin liegt der Unterschied zwischen dem Bachelor- und dem Master-Studium?

Der Master ist in vier Zweige unterteilt, zwischen denen man wählen kann. Dabei habe ich mich für "Integrative und inklusive Bildung" entschieden.

Welche besonderen Fähigkeiten erlernst du während des Studiums und inwiefern sind diese in der aktuellen Arbeitswelt von Nöten?

Ich glaube, dass es durch gesellschaftlichen und demographischen Wandel zu immer neuen Herausforderungen und Problemstellungen kommt. Pädagogen sollen sich im Studium erarbeiten, Bildungsräume für Menschen zu schaffen, die durch verschiedenste Gründe an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden.

Welche Bedeutung können Absolventen deines Studiengangs in der Gesellschaft einnehmen?

Für mich als Absolventin hat die pädagogische Ausbildung einen hohen Stellenwert. Leider werden Studierende der Humanwissenschaftenoft noch belächelt, weil es sich nicht greifen lässt, welche Aufgabenbereiche sie haben. Aber spätestens als Eltern von Kindern mit Problemen in der Schule merken sie, welch große Bedeutung die Pädagogik besitzt.

Beschreibe deinen Studiengang in drei Worten?

Zur Selbstreflexion anregend.

Letzte Änderung: 30.08.2017 - Ansprechpartner:

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