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Third Mission, Diversity & Nachhaltigkeit

Diversity

Foto: shutterstock / Rawpixel.com

Third Mission

Die Universität Magdeburg versteht sich als verlässliche Partnerin für Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Kultur. Sie prägt das kulturelle und gesellschaftliche Leben in Magdeburg und im nördlichen Sachsen-Anhalt. Sie versteht sich als eine Leitfigur beim Ausbau der wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung der Region. Die insbesondere durch den demografischen Wandel geprägte gesellschaftliche Entwicklung verändert dabei die Ansprüche von und an die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Die Kernaufgaben Forschung und Lehre werden zunehmend durch gesellschaftsbezogene Aktivitäten erweitert.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg beraten und unterstützen mit ihrer Expertise wichtige und zukunftsweisende Vorhaben der Stadt, des Landes, der kulturellen und sportlichen Organisationen oder regionalen Unternehmen. Darüber hinaus prägen über 14.400 Studierende aus über 90 Nationen das Leben der Landeshauptstadt Magdeburg. Ihr Engagement in unzähligen sozialen, interkulturellen, sportlichen, politischen und ökologischen Projekten wirkt weit über den Campus hinaus und stärkt das Gemeinschafts- und Identifikationsgefühl in der Stadt und der Region.

Diversity 

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg versteht den kompetenten Umgang mit Diversität und kultureller Vielfalt als Bereicherung für das Hochschulleben und gesamtgemeinschaftliches Potenzial. Sie hat sich in diesem Rahmen verpflichtet, allen Hochschulangehörigen chancengleiche Ausbildungs- und Lebensbedingungen zu ermöglichen. Den Studierenden und Mitarbeitenden sollen unabhängig von Geschlecht, Alter, Herkunft, Religion oder Behinderung zusammen lernen, forschen und arbeiten können. Hierfür soll die Universität zum Kompetenzzentrum für Diversity Development im Land Sachsen-Anhalt ausgebaut werden. Den Studierenden und Mitarbeitenden sollen unabhängig von Geschlecht, Alter, Herkunft, Religion oder Behinderung zusammen lernen, forschen und arbeiten können.

Nachhaltigkeit

Im Sinne der ökologischen Perspektive bekennt sich die OVGU zur Nachhaltigkeit und definiert diesen Entwicklungsprozess wie folgt: „Nachhaltige Entwicklung ist eine Entwicklung, die die Lebensqualität der gegenwärtigen Generation sichert und gleichzeitig zukünftigen Generationen die Wahlmöglichkeit zur Gestaltung ihres Lebens erhält.“ Die Angehörigen der OVGU handeln selbst verpflichtet zur Nachhaltigkeit, außerdem engagieren sie sich zur Nachhaltigkeit in Forschung und Lehre. Sie fördern den gesellschaftlichen Austausch und ermöglichen Nachhaltigkeit im Betrieb der OVGU. Die Lebensqualität auf den Campussen soll regelmäßig evaluiert und verbessert werden. Unterstützt wird die Universität bei diesem Transformationsprozess durch das Nachhaltigkeitsbüro. Mehr

 

Aktuelle Meldungen zu Third Mission & Diversity:


Uni Magdeburg lädt zur 100. Kinder-Uni-Vorlesung

Am 2. Juni 2018 lädt die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg zur 100. Vorlesung der Kinder-Uni ein! Zur Jubiläumsvorlesung wird ab 17:00 Uhr die Medizinerin PD Dr. phil. Catherine M. Sweeney-Reed, MBBS, PhD von der Universitätsklinik für Neurologie mit den Schülerinnen und Schülern gemeinsam einen tiefen „Blick in das Gehirn“ werfen. Nach der Vorlesung können die jungen Besucherinnen und Besucher ein überdimensionales Gehirnmodell erleben und das Organ aus einer ganz anderen Perspektive entdecken und kennenlernen.

 

WAS: „Ein Blick ins Gehirn“, im Anschluss die Erkundung eines begehbaren Gehirns, 100. Vorlesung der Kinder-Uni der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg mit PD Dr. phil. Catherine M. Sweeney-Reed, MBBS, PhD
WANN: 2. Juni 2018, 17:00 – 17:45 Uhr
WO: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Universitätsplatz 2, Gebäude 22A, Hörsaal 2, Haltestelle Universitätsbibliothek

 

15 Jahre Kinder-Uni Magdeburg

Mit der 100. Vorlesung feiert die Kinder-Uni Magdeburg auch ihr 15–jähriges Bestehen. Seit 2003 lernen Kinder zwischen 8 und 12 Jahren Wissenschaftsthemen abseits vom Schulunterricht auf unterhaltsame und altersgerechte Weise kennen. Über 18.000 Schülerinnen und Schüler haben bereits an der Kinder-Uni teilgenommen.

Im Anschluss an die 100. Kinder-Uni können Kinder, Eltern und Geschwister die Lange Nacht der Wissenschaft unter dem Motto „Welt der Experimente“ besuchen. Auf dem Campus der Universität Magdeburg haben sie die Gelegenheit, einen Miniputzroboter selbst zu bauen, Riesenamöben zu bestaunen und vieles mehr.

Die kostenfreie Anmeldung für die Kinder-Uni-Vorlesung ist ab Montag, dem 21. Mai 2018, möglich online oder telefonisch Montag bis Freitag von 13:00 bis 16:00 Uhr unter der Hotline +49 391 67-55888. Besucher ohne Kinder-Uni-Studentenausweis können diesen bei der Anmeldung beantragen.

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Vortrag über den Sozialausschuss der Vereinten Nationen

In Kooperation mit der Arbeitsstelle Menschenrechte der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg lädt die Menschenrechtsorganisation FIAN Deutschland zu einer Diskussionsveranstaltung mit Prof. Dr. Eibe Riedel ein. Im Gespräch mit dem 1. Vorsitzenden von FIAN Deutschland, Tim Engel, wird er die Arbeit des UN-Sozialausschusses vorstellen, die Empfehlungen des Ausschusses an die Bundesregierung erläutern und auf die Umsetzung wirtschaftlicher und sozialer Rechte in der internationalen Politik eingehen.

Professor Riedel war bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2008 Inhaber des Lehrstuhls für Deutsches und Ausländisches Öffentliches Recht, Völkerrecht und Europarecht an der Universität Mannheim. Zudem war er langjähriges Mitglied im Ausschuss für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte der Vereinten Nationen in Genf.

 

WAS: „Der UN-Sozialausschuss“ – Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Eibe Riedel
WANN: 20. April 2018, 19 bis 21 Uhr
WO: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Campus Zschokkestraße, Gebäude 40B, Raum 140

 

Interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer sind herzlich eingeladen.

Die 1986 gegründete Nicht-Regierungsorganisation FIAN (FoodFirst Informations- und Aktionsnetzwerk) setzt sich weltweit für die Durchsetzung Sozialer Menschenrechte ein. Mit fallbezogener Projektarbeit in afrikanischen, asiatischen und lateinamerikanischen Ländern leistet FIAN Unterstützung für Personen, die von Menschenrechtsverletzungen betroffen sind, meist Kleinbauern oder Landarbeiter. FIAN Deutschland fordert insbesondere Verantwortungsübernahmen deutscher Politik und deutscher Unternehmen für das weltweite Menschenrecht auf Nahrung.

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Wie unsere Stammzellen gesteuert werden

Wenn aus einer befruchteten Eizelle ein Lebewesen entsteht, dann entwickeln sich Stammzellen durch fortlaufende Spezialisierung; entstehen Haut, Herz oder unser Gehirn. Diese Prozesse werden durch ein kompliziertes Netzwerk von Molekülen gesteuert, das auf den ersten Blick aussieht wie die integrierten Schaltkreise auf einem Computerchip. Aber funktioniert eine Zelle wie ein programmgesteuerter Roboter? Der Biologe Prof. Dr. Wolfgang Marwan von der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg versucht in seiner Forschung, aus einem verwirrenden Durcheinander von vielen tausend Molekülen die wichtigen Steuermoleküle herauszufinden und zu analysieren, wie sie zusammenwirken.

Im Rahmen der neuen Veranstaltungsreihe „Eine Stunde Wissenschaft“ wird der Wissenschaftler der Fakultät für Naturwissenschaften sein Forschungsgebiet der interessierten Öffentlichkeit vorstellen. Alle forschungsbegeisterten und wissenshungrigen Magdeburgerinnen und Magdeburger sind dazu herzlich in den Magdeburger Zoo eingeladen. Die Vorlesung findet in ungewöhnlicher Atmosphäre und unmittelbarer Nachbarschaft von Erdhörnchen und Co in der Zoowelle statt. Im Anschluss an die Vorlesung haben die Besucherinnen und Besucher Gelegenheit, dem Wissenschaftler Fragen zu stellen.

 

WAS: „Herz, Haut oder Hand? Wie unsere Stammzellen gesteuert werden“, Vortrag in der mobilen Vorlesungsreihe der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg „Eine Stunde Wissenschaft“
WANN: 24. April 2018, 18:00 Uhr
WO: Zoo Magdeburg, Zoowelle (Haupteingang), Zooallee 1, 39124 Magdeburg

 

Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt kostenfrei.

Öffentliche Vorlesungsreihe

In den kommenden Wochen und Monaten werden weitere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburger ihre Forschung an nicht alltäglichen Orten präsentieren. Diese Vorlesungen finden anlässlich des 25. Gründungsjubiläums der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg in diesem Jahr statt. Die Bandbreite der Themen bei „Eine Stunde Wissenschaft“ ist groß: Es geht um Ingenieure, die sich Lösungsansätze aus dem Wald holen, um Soziologen, die Glücksgefühle in eine Formel gießen oder Mathematiker, die aus Röntgenbildern Lernprogramme für angehende Ärzte machen.

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Kinder-Uni Vorlesung über das Fahren im Elektromobil

Die Kinder-Uni der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg lädt am 28. April 2018 zu einer Vorlesung über die Funktionsweise und künftigen Anwendungsgebiete von Elektromobilen. Wahlweise auch durch Sonnenenergie erzeugt, wird darin ein Elektromotor angetrieben, der leise ist und keine Abgase erzeugt. Der Ingenieur Gerd Wagenhaus von der Fakultät für Maschinenbau wird erklären, wie Elektromotoren funktionieren und was in Zukunft erforscht werden muss, damit wir zuverlässig, sicher und sauber unterwegs sein können.

Die Kinder-Uni Magdeburg ist mit dieser Veranstaltung zu Gast auf der am 27. und 28. April 2018 stattfindenden Messe „Technik begeistert - Perspektive MINT“. Im Anschluss an die Vorlesung bieten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Magdeburg viele Mitmachaktionen an. So können junge Besucherinnen und Besucher in Workshops Brennstoffzellenautos zum Fahren bringen, erfahren in Experimenten, was Magnete leisten können oder wie eine Wii-Spielekonsole gesteuert wird. Sie haben Gelegenheit, elektronische Musik zu komponieren und ihren eigenen Track zu mixen. Studierende der Universität zeigen darüber hinaus, wie in Teamarbeit ein Rennwagen entsteht.

Das vollständige Programm ist online verfügbar.

 

WAS: „Elektroautos - mit Sonnenenergie sauber und leise unterwegs“, Kinder-Uni der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg auf der Messe „Technik begeistert - Perspektive MINT“
WANN: 28. April 2018, 11:00 bis 12:00 Uhr
WO: Messegelände Elbauenpark, Halle 1, Tessenowstraße 9a, 39114 Magdeburg

 

Die kostenfreie Anmeldung für die Kinder-Uni-Vorlesung ist ab Montag, den 16. April 2018 möglich, online auf der Website der Kinder-Uni oder telefonisch Montag bis Freitag von 13:00 bis 16:00 Uhr unter der Hotline +49 391 67-55888. Besucher ohne Kinder-Uni-Studentenausweis können diesen bei der Anmeldung beantragen.

Die Kinder-Uni Magdeburg ist eine 2003 initiierte Veranstaltungsreihe für Kinder zwischen 8 und 12 Jahren. Wissenschaftsthemen werden abseits vom Schulunterricht unterhaltsam und altersgruppengerecht vorgestellt. Über 18.000 Schülerinnen und Schüler haben die bereits über 90 Vorlesungen besucht.

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Perspektiven ausloten beim Zukunftstag

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg lädt Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse ein, einen intensiven Blick in ihre Zukunft zu werfen. Zum bundesweiten Girls’Day und Boys’Day am 26. April 2018 stellen sich die Fakultäten einen Tag lang beim Nachwuchs vor, zeigen Berufsbilder, Karrierewege und Perspektiven auf, die sich nach einer Ausbildung oder einem Studium an der Universität Magdeburg bieten.

Die Schülerinnen und Schüler können Workshops besuchen und Labore entdecken, bei der Vakuumgefriertrocknung oder im Legolabor Studieninhalte kennenlernen. Darüber hinaus sind am Lehrerberuf Interessierte in das Schülerlabor für Experimente im Fach Technik eingeladen.

Auf dem Medizinischen Campus Magdeburg wird ihnen unter anderem der Pflegeberuf präsentiert oder gezeigt, was alles in unserem Blut steckt. In einem Krankenwagen lernen die Schülerinnen und Schüler Experimente der Medizintechnik kennen und können unter Anleitung von Medizinern im Ultraschall ihr eigenes Herz schlagen sehen.

Zukunftstag 2017Zukunfstag 2017 (Foto: Harald Krieg / Universität Magdeburg)

 

WAS: Zukunftstag Girls’Day und Boys’Day 2018
WANN: Donnerstag, 26. April 2017, 8:15 bis ca. 15:00 Uhr
WO: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Universitätsplatz 2, 39106 Magdeburg

 

Das Angebot ist kostenfrei. Die Online-Anmeldung erfolgt ab dem 20. März 2017.

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg beteiligt sich zum sechsten Mal an der bundesweiten Initiative des Zukunftstages. Mädchen und Jungen sollen so ermuntert werden, frühzeitig Einblick in Berufsfelder zu bekommen und Ideen für die eigene Zukunft zu sammeln.

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Austausch zwischen den Generationen

Vor genau 25 Jahren wendete sich die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg erstmals mit dem Weiterbildungsangebot „Studieren ab 50“ an ältere Erwachsene, die sich für wissenschaftliche Fragen interessieren und ihr Wissen vertiefen möchten. Waren es anfänglich 15 Personen, die die Vorlesungen und Seminare besuchten, ist die Zahl inzwischen auf rund 800 pro Jahr gestiegen. Etwa 15.000 Senioren-Studierende haben sich insgesamt über die Jahre an der Universität eingeschrieben. Die ältesten Teilnehmer waren über 90 Jahre alt.

Mit einer Festveranstaltung wird das Jubiläum des Studienangebots am 20. März 2018 begangen. In ihren Festvorträgen werden der Historiker Prof. Dr. Martin Dreher über „Altern und Alter in der Antike“ und der Informatiker Prof. Dr.-Ing. Andreas Nürnberger über „Digitalisierung in Wissenschaft – Wirtschaft – Gesellschaft“ sprechen. Am Nachmittag stellen die Teilnehmenden am Kontaktstudium „Studieren ab 50“ in Workshops ihre Ergebnisse aus verschiedenen Forschungsprojekten vor.

 

WAS: Festveranstaltung zum 25-jährigen Bestehen der Studienform „Studieren ab 50“ an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
WANN: 20. März 2018, 10 bis 17 Uhr
WO: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Universitätsplatz 2, Hörsaal 1, Gebäude 26 (Festvorträge)
Gebäude 05 (Workshops zu Forschungsergebnissen aus den Projekten)

 

„Digitalisierung, gesellschaftliche Entwicklungen und ökonomische Globalisierung verlangen auch von älteren Erwachsenen, sich immer auf den neuesten Stand an Wissen zu bringen. Deshalb müssen wissenschaftliche Erkenntnisse auch am Ende des Berufslebens für Interessierte zugänglich bleiben. Und natürlich bewirken die Teilnehmer und Teilnehmerinnen am Programm ‚Studieren ab 50’ in der Gemeinschaft von Lernenden und Lehrenden eine stetige Weiterentwicklung der Universität“, unterstreicht Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan, Rektor der Universität Magdeburg.

Seniorenstudium Uni Magdeburg (c) Harald Krieg„Studieren ab 50“ an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (Foto: Harald Krieg/Universität Magdeburg)

Lebenserfahrung trifft auf jugendlichen Elan

Unter dem Motto „Jung und Alt studieren gemeinsam“ können sich die Seniorinnen und Senioren an der Universität Magdeburg nach eigener Wahl in Vorlesungen und Seminaren weiterbilden und sich mit neuesten Forschungsergebnissen verschiedenster Wissenschaften vertraut machen. Über den Aspekt des lebenslangen Lernens hinaus, hat das Seniorenstudium auch eine hohe soziale Komponente: das Miteinander der Generationen durch den Kontakt der berufserfahrenen Seniorenstudierenden mit den jungen Studierenden. Lebenserfahrung trifft auf jugendlichen Elan – davon profitieren beide Seiten, denn den Hörsaal teilen sich die Studiereden im 3. Lebensalter mit ihren jungen Kommilitonen. „Jeder Teilnehmer erhält den eigens für ‚Studieren ab 50’ erstellten Studienführer, aus dem individuell Lehrveranstaltungen ausgewählt werden können“, erläutert der Leiter des Studienangebots Olaf Freymark. „Großes Interesse finden immer wieder die Vortragszyklen aus den Fächern Geschichte, Philosophie, Germanistik, Politik, Psychologie sowie Technik- und Ingenieurwissenschaften. Gut besucht sind Projekte des forschenden Lernens.“

In Arbeitsgruppen beteiligen sich die Seniorenstudierenden an Biografie- und Demenzforschung sowie der Schreibwerkstatt oder forschen zu Mathematik und Zahlen, zu Psychologie und Alter oder zu Sport und Bewegung. Es wurden darüber hinaus zwei Projekte aus dem von der Europäischen Union geförderten Programm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport ERASMUS+ bearbeitet. Das Seniorenstudium wirkt also auch international. „Hervorzuheben ist das Projekt ‚Ran an die Medien’“, sagt Olaf Freymark, Ansprechpartner für „Studieren ab 50“. „Junge und alte Studierende beschäftigen sich mit neuen Medien. Dieses Projekt erhielt den ‚Goldenen Internetpreis’ des Bundesinnenministeriums. Das Projekt ‚Gräser und Kunst’ nahm an verschiedenen Bundes- und Landesgartenschauen teil. Geleitet werden die Forschungsgruppen von Dozentinnen der Fakultäten und vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern der Universität.“

 

Bilder zum Download:

Bild 1 // Quelle: Harald Krieg/Universität Magdeburg // Bildunterschrift: „Studieren ab 50“ an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

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Eine Stunde Wissenschaft

„Eine Stunde Wissenschaft“ heißt ein neues Veranstaltungsformat der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. In den kommenden Wochen und Monaten liefern Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Magdeburger Uni Neues aus Forschung und Wissenschaft quasi frei Haus und an für Professorinnen und Professoren nicht alltäglichen Orten. Die Bandbreite der Themen ist groß: Es geht um Ingenieure, die sich Lösungsansätze aus dem Wald holen, um Soziologen, die Glücksgefühle in eine Formel gießen oder Mathematiker, die aus Röntgenbildern Lernprogramme für angehende Ärzte machen.

Zum Auftakt geht es in das Mehrgenerationenhaus in Kroppenstedt. Prof. Dr. Anita Hökelmann ist Expertin auf dem Gebiet Training und Gesundheit und untersucht die Auswirkungen von Musik und Tanz auf die motorische und geistige Leistungsfähigkeit älterer Menschen. Die Sportwissenschaftlerin hat wissenschaftliche Beweise dafür gefunden, dass das Tanzen altersbedingten geistigen Einschränkungen vorbeugen kann.

 

WAS: „Darf ich bitten?“ - Eine Stunde Wissenschaft mit Prof. Dr. Anita Hökelmann Mobile Vorlesungsreihe der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
WANN: Dienstag, 17. April 2018, 17:00 Uhr
WO: Mehrgenerationenhaus Kroppenstedt, Am Turnplatz 1, 39397 Kroppenstedt

 

 

Die nächste Veranstaltung findet bereits am 24. April 2018 statt. Dann wird der Biologe Prof. Dr. Wolfgang Marwan im Elefantenhaus des Magdeburger Zoos über seine Forschung an Riesenamöben und tierischen Stammzellen sprechen.

Wissenschaftsbegeisterte sind herzlich willkommen. Die Veranstaltungen sind öffentlich, der Eintritt kostenfrei.

Anlass für die Vorlesungen an ungewohntem Ort ist das 25. Gründungsjubiläum der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg in diesem Jahr. Tausende wissenshungrige Besucherinnen und Besucher haben im vergangenen Vierteljahrhundert die Campusse der Universität besucht. Nun ist es Zeit für einen besonderen „Gegenbesuch“.

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Die Kinder-Uni wird mobil

Die Kinder-Uni Magdeburg, eine Vorlesungsreihe der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg für Kinder zwischen 8 und 12 Jahre, startet ein neues Format für Schülerinnen und Schüler in ländlichen Regionen. Am 5. März 2018 wird das Kinder-Uni-Mobil erstmals den Campus der Landeshauptstadt in Richtung Harz verlassen und anschließend einmal im Monat zu Grundschulen und Jugendzentren Sachsen-Anhalts fahren, um schülergerechte Wissenschaftsvorlesungen, Workshops und Experimentvorführungen anzubieten.

Die Themen reichen von der Programmierung eines LEGO-Roboterhundes über den Bau von Schaltungen mit dem Elektrobaukasten bis hin zu Vorlesungen darüber, wie der Strom in unsere Steckdosen kommt oder, wie unser Kühlschrank funktioniert.

Die Zielregion ist vor allem der ländliche Raum im Norden des Landes und Standorte im Harz. „Wir möchten ab sofort auch den Kindern, die auf Grund der regionalen Distanz zur Uni Magdeburg nur schwer Zugang zu unseren Angeboten der Wissenschaftskommunikation haben, die Möglichkeit bieten, die Kinder-Uni kennenzulernen“, so die Organisatorin Dr. Rosemarie Behnert.

Die Auftaktveranstaltung der Schultour findet an der Freien Ganztagsschule Neinstedt/Thale statt. In den kommenden Monaten wird das Team der Kinder-Uni darüber hinaus unter anderem zu Gast im Grünen Klassenzimmer der Landesgartenschau in Burg sein und eine Vorlesung auf der Messe „Technik begeistert – Perspektive MINT“ anbieten.

 

WAS: Start der „Kinder-Uni-MOBIL“ der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
WANN: 5. März 2018, 9:30 bis 11.00 Uhr
WO: Freie Ganztagsschule Neinstedt, Kramerringstraße 32, 06502 Neinstedt /Thale

 

Wissenschaftliche Mitarbeiter und Studierende der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der Universität Magdeburg werden den Grundschülern an diesem Vormittag zeigen, wie ein Morse-Code funktioniert oder warum eine einfache Schaltung aus dem Elektrobaukasten Melodien spielen und einen Propeller fliegen lassen kann. Die Schülerinnen und Schüler werden ausprobieren können, welche Materialien elektrischen Strom leiten und einen Roboter-Wachhund aus Lego programmieren.

Die Kinder-Uni Magdeburg ist eine 2003 initiierte Veranstaltungsreihe für Kinder im Alter zwischen 8 und 12 Jahre. Über 18.000 Schülerinnen und Schüler haben die fast 100 Vorlesungen bisher besucht.

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Schüler gießen mit ihren Robotern Blumen und löschen Feuer

Über 140 Schülerinnen und Schüler werden am 13. Januar 2018 auf dem Campus der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg mit ihren Robotern zum 13. FIRST®-LEGO®-League-Regionalwettbewerb antreten. 19 Teams aus Schulen in Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Brandenburg stellen dort nicht nur ihre selbst gebauten Roboter vor, sondern präsentieren eigene Forschungsergebnisse zum Saison-Thema HYDRO DYNAMICSSM – Vorkommen, Nutzung, Lagerung und Bewegung von Wasser.

Die jungen Forscher und Roboterentwickler aus der Region haben über 10 Wochen lang einen eigenen Roboter auf Basis von LEGO® Mindstorms gebaut, programmiert und getestet. Mit ihm möchten sie möglichst viele „Missionen“ – das sind saisonspezifisch vorgegebene Aufgaben wie Blumen gießen oder Feuer löschen – auf dem speziellen FIRST®-LEGO®-League-Spielfeld lösen. Zudem haben die Schülerinnen und Schüler im Vorfeld des Wettbewerbs wie Forscher von morgen eine innovative Lösung für ein selbstgewähltes gesellschaftliches oder individuelles Problem entwickelt, die sie präsentieren werden.

Die Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 10 und 16 Jahren können in 4 verschiedenen Kategorien Punkte sammeln: Robot-Game, Forschungsprojekt, Roboterdesign und Teamwork. Die besten 3 Teams qualifizieren sich für das Semi-Finale am 4. Februar 2018 an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden. Der Regionalwettbewerb in Magdeburg ist für die Kinder und Jugendlichen die erste Möglichkeit, ihre Arbeit zu zeigen und sich mit anderen Teams zu vergleichen.

 

WAS: 13. Regionalwettbewerb der FIRST® LEGO® League an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
WANN: 13. Januar 2018, 10.00 bis 16.00 Uhr
WO: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Universitätsplatz 2, 39106 Magdeburg, Vilfredo-Pareto-Gebäude (Gebäude 22)

 

Besucher sind herzlich eingeladen, die Teams beim Wettbewerb anzufeuern und sich die Präsentationen anzuschauen. Außerdem gibt es Informationen über die vielfältigen Angebote der Universität für Kinder und Jugendliche, von der Kinder-Uni bis hin zum MINT-Praktikum für Abiturientinnen.

Der FIRST®-LEGO®-League-Regionalwettbewerb wird gemeinsam ausgerichtet von der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, der Hochschule Merseburg, der ZPVP GmbH und dem HANDS on TECHNOLOGY e. V. Somit fördert die Fakultät für Informatik der Universität Magdeburg in Kooperation mit HANDS on TECHNOLOGY e. V. Kinder und Jugendliche im Bereich MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) und ermöglicht ihnen einen Zugang zu Themen des Ingenieurwesens, der Digitalisierung und Automation sowie zum wissenschaftlichen Arbeiten.

FIRST® LEGO® League ist ein globales Bildungsprogramm, an dem weltweit über 32.000 Teams aus 88 Ländern teilnehmen. Ziel von FIRST® LEGO® League ist es, den Nachwuchs frühzeitig an aktuelle, global relevante Themen heranzuführen und ihn im Erlangen von Schlüsselqualifikationen des 21. Jahrhunderts zu unterstützen.

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Ein neuer Baum für eine neue Zukunft

Das Sturmtief Paul hinterließ diesen Sommer in Magdeburg schwere Schäden. Auch an dem Universitätscampus zog das Unwetter nicht spurlos vorbei: Ein großer Baum, der auf der Wiese vor Gebäude 16 stand, stürzte aufgrund der Naturgewalt um. Dieser Baum – eine große Robinie – spendete nicht nur Schatten an heißen Tagen, sondern stand in den vergangenen Jahren im räumlichen Zentrum des Nachhaltigkeitsfestes der Ökosozialen Hochschultage. Genau am Tag der Beteiligungskonferenz für die Nachhaltigkeitsstrategie zerstörte der Sturm diesen symbolträchtigen Baum. Wenig später bemühte sich das Team der Ökosozialen Hochschultage um Ersatz und pflanzte mit Unterstützung der Universitätsgärtnerei in dieser Woche eine neue Robinie.

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Mit dieser Aktion machten die Studierenden die Notwendigkeit für eine Nachhaltigkeitsstrategie sowie für ein aktives Handeln auf diesem Gebiet deutlich. Denn schwere Sommerstürme nehmen aufgrund des Klimawandels zu. Julius Brinken, der sowohl wissenschaftlicher Mitarbeiter im Nachhaltigkeitsbüro als auch aktiv bei den Ökosozialen Hochschultagen ist, erklärt Näheres zu diesen beiden Gruppen, die sich für Nachhaltigkeit an der Universität und darüber hinaus engagieren:

Ist das Team der Ökosozialen Hochschultage gleichzeitig das Team des Nachhaltigkeitsbüros?

Es handelt sich um verschiedene Teams, aber die Verbindungen sind eng. Die Hochschultage haben das Nachhaltigkeitsbüro initiiert, die Verbindungen sind also auch „historisch“ gewachsen. Bei den letzten und auch kommenden Hochschultagen unterstützt das Nachhaltigkeitsbüro die Ökosozialen Hochschultage vor allem bei Projektorganisationen und Öffentlichkeitsarbeit und versucht, Studierende zum Engagement bei den Hochschultagen zu motivieren. Prinzipiell besteht das Team der Ökosozialen Hochschultage aus 10 bis 15 Studierenden, die von einigen Erfahrenen unterstützt werden. Das Nachhaltigkeitsbüro setzt sich aus dem wissenschaftlichen Beirat, ein bis zwei Freiwilligen, einem Hiwi und mir zusammen.

Welche Projekte setzen das Nachhaltigkeitsbüro und das Team der Ökosozialen Hochschultage für einen dauerhaft grünen Campus weiterhin um?

Das Nachhaltigkeitsbüro strebt eine Transformation des Campus und der Hochschule zu mehr Nachhaltigkeit an. Der Fokus der Strategie liegt eher intern auf der Universität.
Die Ökosozialen Hochschultage richten sich allgemein an Studierende, Mitarbeitende und BürgerInnen. Durch eine Aktionswoche mit Veranstaltungen und genereller Thematisierung sollen die Menschen sensibilisiert werden und Wissen sowie Kompetenz aufbauen.

Mit welchen Aktionen möchten Sie die Einstellung zum Thema Nachhaltigkeit der Studierenden weiterhin verändern?

Nächstes Jahr feiern die Ökosozialen Hochschultage ihr 5. Jubiläum. Mit Diskussionen, Vorträgen, Workshops und einem Forum wollen wir für Vernetzung und Aktivierung sorgen. Dadurch zeigen wir, dass Nachhaltigkeit wichtig und gleichzeitig positiv besetzt ist, da es mit Lebensqualität, Gerechtigkeit und Gemeinschaftlichkeit verbunden ist.

Warum ist ein Umdenken aus Ihrer Sicht so immens wichtig?

Die Probleme werden immer dringender und konkreter. Das zeigt sich in Wetterereignissen, globalen Konflikten und Migration. Der Klimawandel gefährdet die Lebensgrundlage vieler Menschen.

Baumpflanzung

Die neue Robinie, geliefert von der Baumschule Beyme und gepflanzt durch die Gärtnerei der Universität, steht symbolhaft für neues, nachhaltiges Denken.   Foto: Harald Krieg

Mit welchen universitären Bereichen arbeiten Nachhaltigkeitsbüro und Ökosoziale Hochschultage zur Erreichung der Ziele zusammen?

Das Team der Ökosozialen Hochschultage hat den Willen, mit möglichst vielen zu kooperieren. Vielfältige Hochschulgruppen und Initiativen haben bereits Beiträge für die Hochschultage gestaltet, aber wir erhoffen uns, dass insbesondere noch mehr WissenschaftlerInnen zu Beiträgen angeregt werden können.
Das Nachhaltigkeitsbüro hat für den Strategieprozess mit allen Statusgruppen, aber auch verschiedenen Abteilungen in der Verwaltung (K1,K4,K5), engagierten Studierenden, WissenschaftlerInnen, MitarbeiterInnen und dem Rektorat zusammengearbeitet.

Wie können sich Studierende engagieren?

Interessierte Studierende können an den regelmäßigen Teamtreffen der Ökosozialen Hochschultage teilnehmen. Weitere Informationen finden sich auf der entsprechenden Facebook-Seite. Der Termin für das nächste Treffen wird noch bekannt gegeben.
Auch für das Nachhaltigkeitsbüro gibt es offene Teamtreffen. Das nächste Mal treffen wir uns am 4.12. sowie am 18.12. Außerdem können Studierende einzelne Projekte realisieren sowie Themen, Beratung und Betreuung für Projektarbeiten und Abschlussarbeiten im Nachhaltigkeitsbüro finden.

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Letzte Änderung: 26.03.2018 - Ansprechpartner:

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