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Ingenieure ohne Grenzen

Eine langfristige Verbesserung der Lebensbedingungen notleidender und benachteiligter Menschen weltweit - das ist der Wille und das Ziel der Ingenieure ohne Grenzen, eine gemeinnützig anerkannte private Hilfsorganisation. Die Mitglieder und Mitgliederinnen legen den Fokus auf eine nachhaltige, partnerschaftliche Unterstützung im Rahmen einer grundbedürfnisorientierten Entwicklungszusammenarbeit. Seit dem 13.12.2011 existiert die Regionalgruppe Magdeburg, die sich mittlerweile regelmäßig in den Räumen der Universität Magdeburg trifft und die Zusammenarbeit und Projekte plant.

1. Stellen Sie sich doch bitte kurz vor:

Ich bin Ines und studiere an der Fakultät für Verfahrens- und Systemtechnik. Seit knapp einem Jahr engagiere ich mich bei den Ingenieuren ohne Grenzen.

2. Was sind die Ingenieure ohne Grenzen?

Ingenieure ohne Grenzen e.V. ist eine gemeinnützige Hilfsorganisation, die weltweit ingenieurtechnische Entwicklungszusammenarbeit leistet. Der Verein besteht aus insgesamt mehr als 30 Regionalgruppen in ganz Deutschland. Die Regionalgruppe Magdeburg setzt sich zusammen aus Studierenden, aber auch zum Teil Berufstätigen verschiedener ingenieurtechnischer und nichttechnischer Fachrichtungen. Neben der Arbeit am Projekt wird auch tatkräftige Unterstützung im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising gesucht. Somit ist jeder bei uns willkommen sich zu engagieren.

3. Wie sind die Ingenieure ohne Grenzen entstanden und seit wann gibt es euch?

Das Gründungstreffen der Regionalgruppe Magdeburg fand am 13.12.2011 statt. Seitdem treffen wir uns wöchentlich in den Räumen der Universität. Neben den Regionalgruppentreffen findet einmal monatlich auch unser Stammtisch im ‚Moonlight‘ statt.

IngenieureohneGrenzen

Die Regionalgruppe Magdeburg freut sich über Studierende und Berufstätige aus allen Fachbereichen, die sich in der Entwicklungszusammenarbeit ehrenamtlich engagieren wollen.

4. Wie sind Sie auf die Ingenieure ohne Grenzen aufmerksam geworden und letztendlich beigetreten?

Durch die Präsenz auf einigen Veranstaltungen an der Universität, wie beispielsweise dem Markt der Möglichkeiten oder dem Campus-Day, wurde ich auf die Regionalgruppe aufmerksam. Nach einer der Infoveranstaltungen war mir dann schnell klar, dass ich gerne mithelfen möchte.

5. Welche aktuellen Projekte setzt die studentische Initiative derzeit um?

Unser aktuelles Projekt heißt "Maji Moto - Warmwasserversorgung für ein Mädcheninternat in Tansania". Für den Projektnamen haben wir uns etwas Besonderes überlegt: Maji Moto ist Suaheli und bedeutet übersetzt „warmes Wasser“. Suaheli ist die Muttersprache der Bewohner in unserer Projektregion und wird in weiten Teilen Ostafrikas gesprochen. Unser Projekt beinhaltet den Aufbau einer Warmwasserversorgung für die Schülerinnen der Mufindi Girls Secondary School. Derzeit findet die Planung der Solarthermieanlage statt und es wird ein Konzept zum Aufbau der Anlage erarbeitet.
Außerdem ist die Planung einiger Veranstaltungen für das Fundraising und die Öffentlichkeitsarbeit im vollen Gange. So planen wir etwa unseren zweiten Hörsaalslam, das ‚Fest der kleinen Forscher‘ in Zusammenarbeit mit dem Familienhaus, Stände u. a. auf dem Uni-Flohmarkt und beim Campus-Day sowie weitere Infoveranstaltungen.

6. Gibt es schon konkrete Pläne für die Zukunft? Was soll 2017 anders werden?

In Zukunft möchten wir gerne verstärkt mit anderen Organisationen zusammenarbeiten. Gemeinsam mit dem Fachschaftsrat FVST haben wir letztes Semester bereits einen Hörsaalslam organisiert, der ein voller Erfolg war. Außerdem möchten wir als Regionalgruppe weiter wachsen und noch größere Bekanntheit erlangen. Bezüglich des Projekts planen wir dieses Jahr die Projektierung abzuschließen und einen ersten Prototypen zu bauen.

7. Wie können die gesammelten Erfahrungen bei den Ingenieuren ohne Grenzen in den Uni-Alltag eingebracht werden?

Bei der Mitarbeit in der Projektgruppe bekommst du die Möglichkeit, im Studium erworbenes Wissen in der Praxis anzuwenden oder dich in neue spannende Themen/ Fragestellungen einzuarbeiten. Wenn du dich dafür entscheidest in den Untergruppen Fundraising oder Öffentlichkeitsarbeit mitzuhelfen, dann lernst du Veranstaltungen zu organisieren und durchzuführen. Dies hilft einem nicht nur im Uni-Alltag, sondern auch im normalen Leben weiter. Zudem ergab sich für eine Studentin vor kurzem auch die tolle Möglichkeit ihre Bachelorarbeit mit Bezug auf das Projekt zu schreiben.

8. Wie können Interessierte schnell und einfach mit Ihnen in Kontakt treten?

Am besten schreibst du uns eine Mail an magdeburg@ingenieure-ohne-grenzen.org und kommst dann zu einem unserer nächsten Regionalgruppentreffen. Weitere Infos zu uns und unserer Arbeit findest du auch auf unserer Homepage. Wir freuen uns auf dich!

9. Zum Abschluss: Was sind eure ganz persönlichen Wünsche für das Jahr 2017?

Dieses Jahr möchten wir wieder viele tolle Aktionen und Veranstaltungen durchführen und natürlich ist es unser Ziel, einen großen Schritt in der Projektarbeit voran zu kommen. Um weiterhin erfolgreich arbeiten zu können, wünschen wir uns, dass sich unsere Gruppe noch weiter entwickelt, wobei auch neue Mitglieder aus nicht ingenieurtechnischen Bereichen sehr willkommen sind.

Letzte Änderung: 15.08.2017 - Ansprechpartner:

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