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Betriebliche Berufsbildung und Berufsbildungsmanagement

Das Studium ist eine besondere Zeit zwischen Neuanfang und Aufbruch. Nach der Schule ist für viele Studienanfänger alles neu: Stadt, Freunde, Studieninhalte und die Extraportion Selbstständigkeit gibt es obendrauf. Das Studium bietet aber zudem die Möglichkeit, auszubrechen und abseits des Campus neue Eindrücke zu gewinnen. Carolin Elseg hat diese Option genutzt und absolviert im Rahmen ihres Studiums ein Praktikum in Paris. Für ein halbes Jahr zieht es sie nach Noisy le Grand, einem Nachbarort von Paris. In Magdeburg studiert sie im Master Betriebliche Berufsbildung und Berufsbildungsmanagement, mit dem Profil Organisations- und Personalentwicklung. Welche Besonderheiten Carolin am Studiengang aufgefallen sind, erzählt sie im Interview.

Carolin, warum studierst du Betriebliche Berufsbildung und Berufsbildungsmanagement?

In meinen Augen ist Bildung der Grundstein einer authentischen, lebenswerten und zukunftsfähigen Gesellschaft. Bildung hört nach der Schulzeit aber nicht auf, und deswegen ist es wichtig, auch fest im Berufsleben stehenden Menschen Perspektiven der Weiterentwicklung und -bildung zu geben. Hierfür trägt auch der Arbeitgeber Verantwortung. Ich möchte meinen Teil zur Motivation der Mitarbeiter und Auszubildenden beitragen und ihnen die für sie beste Entwicklung im Berufsleben ermöglichen.

Carolin_Berufsbildung

Carolin tauschte den Magdeburger Dom gegen den Eifelturm: Im Rahmen ihres Studiums absolviert die Studentin ein Auslandsprakikum in Noisy le Grand, einem Nachbarort von Paris.

Warum studierst du an der Uni Magdeburg?

Mein Bachelorstudium war bereits an einer dualen Hochschule, und ich hatte große Lust, weiter zu studieren – und das richtige Studentenleben kennenzulernen. Als duale Studentin habe ich noch immer in so einer Blase gelebt, musste nie über Geld nachdenken, weil ich ja ein festes Gehalt hatte und teilweise noch bei meinen Eltern gewohnt habe. Für mich hat da noch der Sprung ins kalte Wasser gefehlt, den ich unbedingt wagen wollte.

Ich habe mich für die Uni Magdeburg entschieden, weil Magdeburg von meiner Heimat gut 500 km entfernt ist und ich mir etwas komplett Eigenes aufbauen wollte. Dazu beigetragen haben die mehr als studentenfreundlichen Mieten und der Titel „zweitgrünste Stadt Deutschlands“. Ich habe diese Entscheidung keine einzige Sekunde lang bereut und sehne das Ende des Studiums keinesfalls herbei.

Trotzdem wird dieser Moment irgendwann kommen. Was möchtest du nach dem Studium beruflich machen?

Nach meinem Master würde ich gerne im Bereich der Personalentwicklung in einem großen bis mittelgroßen Unternehmen arbeiten. Später schließe ich eine Tätigkeit als selbstständige Trainerin nicht aus. Mit meinem Studiengang ist aber auch eine Tätigkeit im Bildungsbereich, wie z.B. bei der IHK oder im Ministerium für Bildung möglich.

Mitten im Masterstudium hast du schon viele Erfahrungen gesammelt. Welche Vorteile an deinem Studium gibt es?

Viele Vertiefungsmöglichkeiten: Personal- und Organisationsentwicklung, Betriebliches Management (BWL), Technik, …. Der Master Betriebliche Berufsbildung und Berufsbildungsmanagement bietet eine Ergänzung mit pädagogischen Inhalten zu vielen anderen Studiengängen, auch technische, wenn man danach zum Beispiel als Ausbilder in einem Unternehmen arbeiten will.

Was hat sich im Studium besonders interessiert?

Ich interessiere mich sehr für Personal- und Organisationsentwicklung und hatte beispielsweise ein tolles Seminar zum Thema Teamarbeit. In vielen Vorlesungen und Seminaren lerne ich Inhalte über Motivation der Mitarbeiter und wie man Bildungsbedarfe ermittelt, und auch wie diese dann in eine Schulung umgesetzt werden können.

Studium ist nicht gleich Studium. Was hat dir bisher gut am Uni-Alltag gefallen?

Mir gefällt besonders, dass wir in den Seminaren sehr aktiv mitarbeiten und diese selbst mitgestalten. Viele Inhalte sind sehr praxisnah und werden von Dozenten aus dem Personalbereich vorgetragen, was ich äußerst interessant finde.

Letzte Änderung: 04.09.2017 - Ansprechpartner:

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