Schlagzeilen

Nach der Vorlesung ins MDR-Studio

25.07.2017 -

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und der Mitteldeutsche Rundfunk MDR werden künftig noch enger bei der praxisnahen Ausbildung des journalistischen Nachwuchses kooperieren. Die Universität Magdeburg bietet insbesondere an der Fakultät für Humanwissenschaften verschiedene Studienangebote im Bereich Medien und Journalismus an. Die Kooperation mit dem MDR-Landesfunkhaus Sachsen-Anhalt zielt auf die Ergänzung der akademischen Angebote und auf berufspraktische Aspekte ab.

Text_Vertrag OVGU_MDR (c) MDR_Thomas AhrensDer Rektor der Universität Magdeburg, Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan (li.), und die Direktorin des MDR-Landesfunkhauses Sachsen-Anhalt, Elke Lüdecke (re.), in einem Aufnahmestudio des Landesfunkhauses nach der Vertragsunterzeichnung. (Foto: Thomas Ahrens/MDR)

Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan, Rektor der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, erklärte: „Ich freue mich, dass wir uns mit diesem Kooperationsvertrag noch stärker mit den regionalen Medien vernetzen können und so die Ausbildung vor allem unserer Studierenden der Germanistik und Medienbildung noch attraktiver organisieren können. Unsere Studierenden erhalten so frühzeitig Einblicke in die tägliche Medienpraxis, knüpfen Netzwerke und erleben den journalistischen Alltag von der Idee bis zur Umsetzung eines Beitrages in Fernsehen, Hörfunk und Online.

Die Direktorin des MDR-Landesfunkhauses Sachsen-Anhalt, Elke Lüdecke, bewertet den frühzeitigen Kontakt zum potenziellen journalistischen Nachwuchs als Gewinn für den MDR: „Die regionale Berichterstattung lebt von spannenden Geschichten und der Verankerung in der Region. An einer späteren journalistischen Arbeit interessierte Studierende können so frühzeitig in diese anspruchsvolle Aufgabe hineinwachsen. Wir bieten Unterstützung und schaffen so Kontakte zu unseren Journalisten von morgen.“

Frühzeitig vom Studium in die Praxis schnuppern

Auf Basis einer langjährigen erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen der Universität Magdeburg und dem MDR – zum Beispiel bei der Germanistikausbildung - und zahlreichen gemeinsam durchgeführten studentischen Projekten bildet der Kooperationsvertrag das Fundament für einen weiteren Ausbau und die Intensivierung der Zusammenarbeit. Das betrifft unter anderem die Möglichkeit für Studierende, die journalistischen Aus- und Weiterbildungsangebote der Universität Magdeburg systematisch um berufspraktische Erfahrungen zu erweitern, sei es durch gemeinsame Workshops im Bereich von Hörfunk, Online und Fernsehen oder durch trimediale Projektarbeit. Studierende können nun bereits während ihres Studiums mit professioneller Studiotechnik arbeiten, mehrwöchige Praktika in der Online-Redaktion im Landesfunkhaus absolvieren, Fernsehproduktionen begleiten oder Unterstützung bei der Themensuche für ihre Bachelor- und Masterarbeiten erhalten. Darüber hinaus wollen sich die Rundfunkanstalt und die Universität bei der Ausbildung von Volontären unterstützen und unter anderem Praxisanteile der Nachwuchsjournalisten übernehmen.

Die Universität Magdeburg bietet verschiedene Studienmodule im Bereich Medien und Journalismus an, zum Beispiel in den Studiengängen Medienbildung, Germanistik mit interdisziplinärem Profil oder Sozialwissenschaft. Für das praxisbezogene Angebot arbeiten Seminar-Dozenten mit verantwortlichen MDR-Mitarbeitern zusammen.

 

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Bild 1 // Quelle: Thomas Ahrens/MDR // Bildunterschrift: Der Rektor der Universität Magdeburg, Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan (li.), und die Direktorin des MDR-Landesfunkhauses Sachsen-Anhalt, Elke Lüdecke (re.), in einem Aufnahmestudio des Landesfunkhauses nach der Vertragsunterzeichnung.

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Naturwissenschaftlich-technische Praktika vor dem Studienstart

19.07.2017 -

Studieninteressierte, die zum kommenden Wintersemester (Oktober 2017) ein technisches oder naturwissenschaftliches Studium beginnen möchten, können an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg ab 1. August 2017 noch gezielt Studieninhalte und -abläufe kennenlernen. Während eines sogenannten MINT2-Praktikums haben sie acht Wochen lang Gelegenheit, sich unter Anleitung erfahrener Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit studiengangsspezifischen Themen auseinanderzusetzen, Lehrende, künftige Kommilitonen sowie die Fakultäten, Institute und Labore kennenzulernen.

MINT2-Praktikum können Studieninteressierte einen Blick hinter die Kulissen der Universität werfen, in Laboren experimentieren und themenspezifische Vertiefungen frei wählen.

Das vergütete Praktikum richtet sich sowohl an jene, die sich bereits für einen Studiengang entschieden haben, als auch an noch unentschlossene Studieninteressierte. Angebote gibt es

  • im Maschinenbau,
  • der Verfahrens- und Systemtechnik,
  • der Informatik,
  • der Mathematik,
  • der Naturwissenschaft sowie
  • in der Elektro- und Informationstechnik.


Bewerbungsschluss ist der 28. Juli 2017.
Alle Informationen und Anmeldemodalitäten sind auf den Webseiten der Universität zum MINT-Praktikum zusammengefasst.

 

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Bild 1 // Quelle: Universität Magdeburg // Bildunterschrift: MINT2-Praktikum können Studieninteressierte einen Blick hinter die Kulissen der Universität werfen, in Laboren experimentieren und themenspezifische Vertiefungen frei wählen.

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88 Nationen auf Tour durch Universität und Landeshauptstadt

10.07.2017 -

370 DAAD-Stipendiaten aus 88 Ländern haben sich am Wochenende vom 7. bis 9. Juli 2017 an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg getroffen. Unter dem Motto „Forschen-Entdecken-Verändern“ haben sie sich über aktuelle Forschungsthemen und persönliche Erfahrungen ausgetauscht. Die Studierenden der Natur- und Ingenieurswissenschaften kamen dabei auch mit Humanmedizinern, Sprachwissenschaftlern und Studierenden anderer Fachrichtungen zusammen.

Pausengespräche auf dem Gelände der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (c) DAAD:Michael Jordan
Pausengespräche auf dem Gelände der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (Foto: DAAD/Michael Jordan)

Nach dem fachlichen Austausch erkundeten die internationalen Studierenden zudem die Landeshauptstadt Magdeburg: Eine City-Tour führte sie unter anderem zum Domplatz, den Gruson Gewächshäusern, dem Jahrtausendturm sowie zum Wasserstraßenkreuz.

Stadtführung am Samstagnachmittag (c) DAAD:Michael JordanStadtführung in Magdeburg (Foto: DAAD/Michael Jordan)

Das durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) organisierte Stipendiatentreffen fand zum dritten Mal an der Universität Magdeburg statt. Eröffnet wurde es durch Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan, den Rektor der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, und die DAAD-Generalsekretärin Dr. Dorothea Rüland.

Eröffnung des Stipendiatentreffens durch Prof. Dr.-Ing Jens Strackeljan, Dr. Dorthea Rüland, Prof. Dr. Monika Brunner-Weinzierl (c) DAAD:Michael JordanEröffnung des Stipendiatentreffens durch Prof. Dr.-Ing Jens Strackeljan, Rektor der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Dr. Dorthea Rüland, Generalsekretärin des DAAD, Prof. Dr. Monika Brunner-Weinzierl, Prorektorin für Forschung, Technologie und Chancengleichheit der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (Foto: DAAD/Michael Jordan)

Fünfmal im Jahr lädt der DAAD in verschiedene Städte zu Stipendiatentreffen ein, um Neuankömmlinge in Deutschland zu begrüßen und miteinander in Kontakt zu bringen. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten studieren oder promovieren mindestens ein Jahr an einer Hochschule oder Forschungseinrichtung in Deutschland.

 

Bilder zum Download:

Bild 1 // Quelle: DAAD/Michael Jordan // Bildunterschrift: Pausengespräche auf dem Gelände der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Bild 2 // Quelle: DAAD/Michael Jordan // Bildunterschrift: Stadtführung in Magdeburg

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Absolventin für multimediale Konzepte in Museen ausgezeichnet

10.07.2017 -

Museen stehen immer wieder vor der Herausforderung, junge Besucher für ihre Ausstellungen zu begeistern. In ihrer Masterarbeit hat sich Birgit-Andrea Möller, Absolventin des Studiengangs Medienbildung an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, mit der Fragestellung auseinandergesetzt, wie Themen der Medienbildung in Museen multimedial vermittelt werden können. Für ihre Arbeit wurde sie in Berlin mit dem medius-Preis 2017 ausgezeichnet.

In ihrer wissenschaftlichen Arbeit hat die 31-Jährige ein Konzept für eine Ausstellung über Medienbildung erarbeitet, die mithilfe interaktiver Exponate Bildungspotenziale und Grenzen der vier Medien Film, Bild, Computerspiel und Internet aufzeigt. Alle Ausstellungsstücke und Experimentierstationen behandeln inhaltlich das Thema Flucht und Geflüchtete. Angesichts aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen werden somit zwei relevante Bildungsthemen in einer Ausstellung verknüpft. Aus Sicht der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur e.V., dem Deutschen Kinderhilfswerk e.V., der Medienanstalt Berlin-Brandenburg und der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen e.V. leistet die Arbeit der Magdeburger Absolventin einen wichtigen Beitrag für ein besseres Verständnis zum Einsatz von Medien in Bildungsbereichen und wurde deshalb mit dem medius-Preis 2017 gewürdigt.

Text_Birgit-Andrea Möller (r.) mit Laudatorin Claudia Mikat © sh:FSF
Birgit-Andrea Möller (r.) mit Laudatorin Claudia Mikat (Foto: sh/FSF)

Interaktion begeistert junge Zielgruppen

„Die Arbeit sowie ihre Auszeichnung haben mich in meinem Standpunkt bestärkt, dass großes Potenzial in der Kooperation von Akteuren der Medienbildung, Museumspädagogik und Science-Center-Didaktik liegt. Eine interaktive Ausstellung, die mit medienpädagogischem Fachwissen (neue) Medien thematisiert, spricht junge Menschen an und trägt dazu bei, Medienreflexionskompetenz zu fördern – es wäre also eine Win-Win-Situation“, zieht Birgit-Andrea Möller ihr Resümee.

Dass interaktive Ausstellungen in der Praxis erfolgreich funktionieren, hat die Uni-Absolventin bereits im Kunstmuseum Celle erlebt. Um Kindern Licht als Kunstmaterial nahezubringen, hatte das Museum ein „Lichtkunstlabor“ angeboten, in dem an interaktiven Stationen mit Licht experimentiert werden konnte. „Auf einmal war etwas sehr Abstraktes wie Lichtkunst viel greifbarer und ein Bezug zu den Kunstwerken hergestellt. Das hat mich davon überzeugt, dass Museen den Raum und die Möglichkeiten haben, jegliche Themen innovativ zu vermitteln“, erinnert sie sich.

Für Birgit-Andrea Möller ist die Auszeichnung „der krönende Abschluss einer wunderbaren Studienzeit in Magdeburg“. Derzeit wohnt sie in Bremen und arbeitet in einer Zertifizierungsstelle, die bundesweit Qualitätsmanagementsysteme mit Schwerpunkt auf die Branchen Bildung, Arbeit, Gesundheit und Soziales zertifiziert: „Ich beschäftige mich also auch weiterhin mit Strukturen im Bildungsbereich, wenn auch nicht zwingend mit medialen Strukturen. Dennoch möchte ich die Auszeichnung nutzen, um die Idee der Medienbildungs-Ausstellung an einige Museen und Science Center weiterzuleiten – vielleicht dient sie als Inspiration für Praxisprojekte ganz nach McLuhan 1967 `the medium is the message´.

Über den medius-Preis

Die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen, die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur, die Medienanstalt Berlin-Brandenburg sowie das Deutsche Kinderhilfswerk vergeben den medius seit 2008. Der Preis ist mit insgesamt 2.500 Euro dotiert und würdigt wissenschaftliche und praxisorientierte Abschlussarbeiten aus dem deutschsprachigen Raum, die sich mit aktuellen, innovativen Aspekten aus dem Medienbereich, der Medienpädagogik und Pädagogik oder Themen des Jugendmedienschutzes auseinandersetzen. In diesem Jahr wurden vier Arbeiten gleichberechtigt mit dem 1. Platz ausgezeichnet, das Preisgeld wurde aufgeteilt.

 

Bilder zum Download:

Bild 1 // Quelle: privat // Bildunterschrift: Portrait Birgit-Andrea Möller

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Letzte Änderung: 16.06.2017 - Ansprechpartner:

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