Schlagzeilen

Funktioniert unser Leben nach einer Glücksformel?

17.10.2018 -

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg lädt forschungsinteressierte und wissenshungrige Bürgerinnen und Bürger zu einer neuen Ausgabe des Veranstaltungsformates „Eine Stunde Wissenschaft“ ein. Am 20. Oktober 2018 wird der renommierte Glücksforscher der Universität Magdeburg, Prof. Dr. Jan Delhey, auf dem Oberhof Ballenstedt über seine Forschung sprechen. Er beschäftigt sich mit den Themen Lebensqualität, Vertrauen, soziale Ungleichheit und europäische Integration. Seine Erkenntnisse gewinnt er vor allem, indem er Gesellschaften miteinander vergleicht. Er geht in seiner Arbeit unter anderem der Frage nach, was Menschen glücklich und zufrieden macht. Er hat internationale Umfragen zur Lebenszufriedenheit entwickelt und ausgewertet und erstmals nachgewiesen, wie wichtig der gesellschaftliche Zusammenhalt für das subjektive Wohlbefinden ist.

Delhey hat auch eine Glücksformel entwickelt: Glück = 1/3 Haben + 1/3 Lieben + 1/3 Sein. Menschen sind dann glücklich, wenn sie ausreichend Geld zur Existenzsicherung, liebevolle Beziehungen und nicht zuletzt einen Sinn im Leben haben.

Ein Thema, dem sich auch der Verein heimatBEWEGEN e. V. Ballenstedt verschrieben hat: Menschen zusammenzuführen, die das Schicksal in die eigene Hand nehmen und in der Heimat einen Ort schaffen, der Raum lässt für das Miteinander von Generationen, für Talente und Individualität, für Zukunft und Träume, für Verlässlichkeit und vieles mehr, was ein zufriedenes Leben im Gleichklang von Natur, Wirtschaft und Gesellschaft zulässt.

 

WAS: „Eine Stunde Wissenschaft“ mit dem Glücksforscher Prof. Dr. Jan Delhey
WANN: 20. Oktober 2018, 16.00 Uhr
WO: Oberhof Ballenstedt, Rathausplatz 1, 06493 Ballenstedt

 

Der Eintritt ist kostenfrei. Es ist keine Anmeldung nötig.

Das Format „Eine Stunde Wissenschaft“ wurde anlässlich des 25-jährigen Gründungsjubiläums der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg ins Leben gerufen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Fakultäten präsentieren einem breiten Publikum ihre Forschung und beschreiben populärwissenschaftlich Lösungsansätze für gesellschaftliche Probleme und Herausforderungen. Dafür verlassen sie den Campus und treffen alle Interessierten an ungewöhnlichen Orten. So gab es „Eine Stunde Wissenschaft“ zum Thema Sport und Demenz im Mehrgenerationenhaus Kroppenstedt, wurde unter Beobachtung neugieriger Erdmännchen im Zoo Magdeburg über die Entwicklung von Stammzellen gesprochen, und es gab eine neurophilosophische Vorlesung im Theater an der Angel.

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Magdeburger Wissenschaftler entwickeln Technologie für innovatives chirurgisches Training

16.10.2018 -

Computervisualisten der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg entwickeln eine Technologie für gemeinsames, chirurgisches Training über größere Distanzen hinweg. In Zukunft soll es möglich sein, dass Ärztinnen und Ärzte, die sich an verschiedenen Orten befinden, mithilfe von Virtual-Reality-Technologie gleichzeitig Operationssituationen simulieren. Mit der Technologie können die Medizinerinnen und Mediziner für Notfälle und seltene Komplikationen trainieren. Sie erlaubt es außerdem, spezialisiertes Wissen über große Distanzen hinweg auszutauschen.

In dem Forschungsprojekt am Forschungscampus STIMULATE sollen sich die Operateure in einer virtuellen Realität wie im tatsächlichen Operationssaal bewegen und agieren können. Sie nutzen Virtual-Reality-Brillen, digital vernetzte Werkzeuge und sogenanntes hybrides Tracking: Die Personen können unter anderem mit von Tiefenkameras und Bewegungssensoren im virtuellen Raum verortet werden.

„Die Mensch-Computer-Interaktion ist eine Schlüsseltechnologie in der Medizintechnik“, sagt der Projektleiter, Juniorprofessor Dr. Christian Hansen von der Fakultät für Informatik. „Wir sind am Forschungscampus STIMULATE sehr froh, in diesem Bereich in den nächsten drei Jahren zu forschen.“ Das Projekt biete die Möglichkeit, sich mit neuen Interaktions- und Visualisierungstechniken im Bereich Virtual Reality auseinanderzusetzen und gemeinsam mit klinischen Partnern neue Lösungen zu entwickeln, erklärt er weiter.

Jun.-Prof. Christian Hansen (c) Harald Krieg

Jun.-Prof. Dr. Christian Hansen (Foto: Harald Krieg/Universität Magdeburg)

Die Magdeburger Computervisualisten kooperieren für dieses Forschungsprojekt eng mit der Universitätsmedizin Mainz und der Harvard Medical School in den USA. Auch die Magdeburger Firmen metraTec und 2tainment sind maßgeblich an dem Projekt beteiligt und entwickeln notwendige Technologien.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Vorhaben mit 1,6 Millionen Euro.

 

Bilder zum Download:

Bild 1 // Quelle: Harald Krieg / Universität Magdeburg // Bildunterschrift: Jun.-Prof. Dr. Christian Hansen

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2 neue MakerLabs unterstützen Ausgründungen der Uni Magdeburg

15.10.2018 -

An der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg können künftig in zwei neuen ego.-Inkubatoren Geschäftsideen entwickelt sowie Prototypen gebaut und erprobt werden. Im Beisein des Staatssekretärs im Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt, Dr. Jürgen Ude, und des Rektors der Universität Magdeburg, Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan, wurden die Gründerwerkstätten AWI-Lab und das IP-LogMo in Betrieb genommen, um künftig Studierende und Universitätsangehörige auf ihrem Weg in die unternehmerische Selbstständigkeit zu unterstützen. Während das AWI-Lab als Infrastruktur zur Entwicklung und Erprobung von innovativen Produkt-, Prozess- sowie Dienstleistungslösungen im Bereich der Arbeitswelt der Zukunft dient, werden im flexiblen Maschinenpark des IP-LogMo Prototypen für intelligente Logistik- und Mobilitätslösungen geschaffen. In diesen sogenannten MakerLabs können Gründungsinteressierte schnell und kosteneffizient ihre Geschäftsideen entwickeln und Prototypen bauen und erproben. An der Universität Magdeburg sind derzeit 12 dieser ego.-Inkubatoren über alle Fakultäten verteilt angesiedelt.

„Die MakerLabs der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg fördern nicht nur das Gründertum in Sachsen-Anhalt, sondern sie steigern auch die Attraktivität der MINT-Studiengänge an der Universität Magdeburg durch die Verzahnung mit Studierendenprojekten oder Abschlussarbeiten und fördern so die Kreativität und Praxisnähe der Absolventen und Absolventinnen“, unterstreicht Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan, Rektor der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.

Rektor der Uni Magdeburg Prof. Stackeljan eröffnet 2 neue ego Inkubatoren (c) Harald KriegProf. Dr.-Ing. Jens Strackeljan bei der Eröffnung der neuen MakerLabs

Beide Inkubatoren sind vom Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung und vom Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert worden. Für das AWI-Lab wurden 584.500 Euro zur Verfügung gestellt und das IP-LogMo ist mit 700.000 Euro gefördert worden.

MakeLabs bringen verschiedene Fachrichtungen zusammen

Im MakerLab IP-LogMo steht ein umfangreicher Maschinenpark zur Blech-, Stahl- und Holzbearbeitung den Studierenden und wissenschaftlichen Mitarbeitern aus ganz Sachsen-Anhalt zum Bau von intelligenten Prototypen für Logistik und Mobilität zur Verfügung. Neben Lösungen für die urbane Güterverteilung wie z. B. Lieferroboter und intelligente Transport- und Umschlagslösungen durch automatisierte Prozesse können im Maschinenpark des MakerLabs individuelle Rahmen-, Aufsatz- und Anhängerkonstruktionen für Lastenräder sowie für innerbetriebliche Fördertechnik durch gründungswillige Studierende oder Mitarbeiter entwickelt und prototypisch gebaut werden. Dazu dienen beispielsweise die mehrdimensionale Biegemaschine für Stahl- und Aluminiumrohre mit NC-Steuerung zur Einstellung des Biegewinkels, eine Metallbandsäge für runde und vierkantige Metallstangen oder eine motorische Schwenkbiegemaschine für Blechstärken bis 5 Millimeter und manueller Biegewinkeleinstellung. Um intelligente Prototypen auf Basis von Elektroantrieben zu realisieren sind im Rahmen einer digitalen Vernetzung die Fahrzeuge mit unterschiedlichen Sensoren auszustatten, um neue Anwendungsfelder wie automatisiertes Fahren und Services zu erschließen.

Schon jetzt zu Beginn des Wintersemesters 2018 / 2019 haben wir 5 Teams, bestehend aus jeweils 5 bis 6 Studierenden, mit Projektideen im IP-LogMo als Nutzer registriert. Bemerkenswert dabei ist die interdisziplinäre Mischung der Teams, die aus Studierenden der Studiengänge Wirtschaftsingenieur Logistik, Wirtschaftsingenieur Maschinenbau, Integrated Design Engineering, Maschinenbau, Cultural Engineering und Elektrotechnik bestehen“, stellt Prof. Dr.-Ing. Hartmut Zadek, Projektleiter des IP-LogMo, Intelligente Prototypen für Logistik und Mobilität, heraus.

Wie zunehmend durch Digitalisierung geprägte Arbeitsprozesse in Pflegeeinrichtungen, Unternehmen oder Schulen wirtschaftlich, aber dennoch humangerecht zu gestalten sind, können gründungsinteressierte Studierende sowie wissenschaftlich Mitarbeitende des Landes Sachsen-Anhalt im AWI-Lab unter Laborbedingungen erproben. In diesem arbeitswissenschaftlichen Labor zur Förderung von Gründungen im Bereich „Innovative Arbeitswelt 4.0“ können zum Beispiel digitale Assistenzsysteme in Arbeitsprozessen so gestaltet werden, dass sie sich an die Bedürfnisse, Qualifikationen und Vorlieben der jeweiligen Mitarbeiter anpassen lassen. Das AWI-Lab besteht aus drei räumlich voneinander getrennten Laboren, in denen jeweils ein Arbeitsszenario abgebildet wird: die Montage, Pflege sowie Interaktion. Für jedes dieser Szenarien stehen modernste Arbeitsmittel zur Verfügung, wie ein kollaborativer Roboter, ein den Körper entlastendes Exoskelett und innovative Hologramm-Brillen.

„Der aktuell gesellschaftlich breit geführte Diskurs über die ‚schöne neue digitale Arbeitswelt‘ hat uns bestärkt, dieses AWI-Lab zu konzipieren und aufzubauen“, betont die Projektleiterin des AWI-Labs, Dr. Sonja Schmicker vom Lehrstuhl für Arbeitswissenschaft und Arbeitsgestaltung. „Vor allen Dingen waren es Anfragen regionaler Unternehmen aus ganz verschiedenen Branchen, die digitale Werkzeuge zur Optimierung ihrer Arbeitsprozesse einsetzen wollen, damit aber oftmals überfordert sind. Aufgrund der demografischen Herausforderungen ist die Pflegebranche einer besonderen Dynamik ausgesetzt. Der zunehmende Fachkräftemangel führt zu einer deutlichen Zunahme der psychischen Belastungen bei überdurchschnittlich hoher körperlicher Schwere der Arbeit. Hier können digitale Assistenzsysteme z. B. zur Pflegedokumentation, aber auch zur Verbesserung der Kommunikation zwischen Pflegenden und zu Pflegenden sowie Familienangehörigen helfen.“ Inzwischen haben 28 Studierende vorwiegend der Ingenieurwissenschaften und der Psychologie die Infrastruktur und die fachliche Betreuung durch den Lehrstuhl sowie Erfahrungen der Praxisexperten genutzt. Weitere 12 Studierende haben sich aktuell für das neue Wintersemester angemeldet.

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Uni Magdeburg als "Gründerschmiede" ausgezeichnet

09.10.2018 -

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg wurde für ihre herausragenden Leistungen bei der Entwicklung der Stadt Magdeburg zur Gründerstadt ausgezeichnet. Für ihr Engagement auf dem Gebiet des Wissens- und Technologietransfers sowie für ihre exzellente Betreuung und Unterstützung gründungsinteressierter Studierender, Mitarbeitender und Absolventinnen und Absolventen erhielt die Universität den Sonderpreis für „Erfolgreiche Zusammenarbeit beim Wissenstransfer zur Entwicklung der Gründerstadt Magdeburg“.

Der gemeinsam von der Stadt Magdeburg und dem Allgemeinen Arbeitgeberverband Sachsen-Anhalt gestiftete Preis ist mit 1.000 Euro dotiert und würdigt seit 2015 hervorragende Beiträge von Unternehmen und Hochschulen des Landes Sachsen-Anhalt zu Innovation, Forschung und technologischer Entwicklung. Der Rektor der Universität Magdeburg, Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan nahm den Preis auf der Festveranstaltung des Allgemeinen Arbeitgeberverbandes entgegen. Eingesetzt wird das Preisgeld, um ein Stipendium im nationalen Programm zur Studienfinanzierung Deutschlandstipendium zu finanzieren.

Sonderpreis Gründeruni_Foto_Andreas_LanderMinister Prof. Dr. Armin Willingmann – Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt, Ralf Luther – AVW-Vorstandsvorsitzender, Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan – Rektor der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Günther Klaffehn - Teamleiter Wirtschaftsförderung und Bestandsbetreuung der Landeshauptstadt Magdeburg, Dr. Sigrun Trognitz – AVW-Geschäftsführerin (v.l.n.r. / Foto: Andreas Lander)

„Die Uni Magdeburg unterstützt Studierende, Forschende sowie Absolventinnen und Absolventen erfolgreich auf dem Weg zur Unternehmensgründung“, so Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan anlässlich der Preisverleihung. „Der Campus bietet allen Gründerinnen und Gründern sowohl eine starke Infrastruktur als auch Coaching und Beratung. In den MakerLabs, unseren Gründerwerkstätten, können innovative Produktideen entwickelt und getestet werden. Als Schnittstelle zwischen Wissenschaft und regionaler Wirtschaft trägt die Universität Magdeburg so entscheidend zur wirtschaftlichen Entwicklung der Gründerstadt Magdeburg bei.“

Als zentrale Schnittstelle koordiniert das Transfer- und Gründerzentrum an der Universität Magdeburg dem Wissens- und Technologietransfer und begleitet u.a. Ausgründungen in allen Phasen des Gründungsprozesses.

 

Bilder zum Download:

Bild 1 // Quelle: Andreas Lander // Bildunterschrift: Minister Prof. Dr. Armin Willingmann – Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt, Ralf Luther – AVW-Vorstandsvorsitzender, Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan – Rektor der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Günther Klaffehn - Teamleiter Wirtschaftsförderung und Bestandsbetreuung der Landeshauptstadt Magdeburg, Dr. Sigrun Trognitz – AVW-Geschäftsführerin (v.l.n.r.)

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Mathematik zum Anschauen, Staunen und Mitmachen in der Universitätsbibliothek

05.10.2018 -

Dreiecke, Quadrate, Sterne, Pythagoreische Mosaike, Platonische und Archimedische Körper – um geometrische Formen und Figuren dreht sich alles in der Ausstellung „Aus der Ebene in den Raum“, die ab dem 11. Oktober 2018 in der Universitätsbibliothek Magdeburg zu sehen sein wird. Aus den Überdeckungen der Ebene nach Kepler sind wirkungsvolle Computergraphiken und Holzmodelle auf Glas entstanden, die auch Sterne in der Ebene erzeugen. Aus diesen werden durch verschiedene Techniken Sternpolyeder im Raum. Die Schönheit der Archimedischen Körper zeigt sich besonders in den verschieden gearbeiteten Origami-Modellen, während die Beziehungen zwischen den Platonischen Körpern durch Trinkhalm-Modelle wirkungsvoll präsentiert werden. Faltmodelle nach Fröbel sind in Bilder umgesetzt. Darüber hinaus werden noch andere Johnson-Körper, z. B. Deltaeder, Prismen, Antiprismen und Rotunden ausgestellt. Aus mehr als 1.400 einzelnen Origami-Elementen ist ein Menger-Schwamm dargestellt. Zu bewundern sind Platons Welt, ebenso wie die zierlichen Perlen, aus denen u. a. die Kaleidozyklen entstanden sind. In ausgewählten Kristallen des Magdeburger Museums für Naturkunde findet man staunend die geometrischen Formen wieder und kann sich an der Feinheit der Ausstellungsstücke erfreuen.

 

WAS: Eröffnung der Ausstellung „Aus der Ebene in den Raum“ von Bräsels & Co an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
WANN: 11. Oktober 2018, 17:00 Uhr
WO: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Universitätsbibliothek (Gebäude 30), Tagungsraum

 

Die Macher der Ausstellung „Aus der Ebene in den Raum“ Bräsels & Co sind Heidemarie und Lutz Bräsel, M. Angelica Fonseca-Krause, Irena Heeg, Teilnehmer des Workshops „Polyeder“ im Wintersemester 2017/2018 sowie Michael Buchwitz vom Naturkundemuseum Magdeburg.

Unter dem Motto „Mathematik macht Spaß!“ laden während der Ausstellung, die bis zum 13. Januar 2019 zu sehen sein wird, mathematische Spiele und Experimente zum Mitmachen ein. Besucherinnen und Besucher können Mosaike aus Origami-Teilen legen und sich dabei an den Formen und Farben erfreuen oder mit Dreiecken und Quadraten Formen gestalten und die entstehenden Spiralen suchen oder Varianten der Mühle in der Ebene und im Raum spielen. Sie können magische Quadrate berechnen, einen magischen Würfel konstruieren, selbst Origami-Modelle falten oder das Polyeder-Domino lösen.

Öffentliche Führungen sind immer donnerstags um 15:30 Uhr. Zudem finden begleitende Vorträge zur Ausstellung statt und Heidemarie Bräsel bietet für Interessierte Einführungsveranstaltungen in Origami an.

 

Bilder zum Download:

Bild 1 // Quelle: Bräsels & Co // Bildunterschrift: Mathematik und Origami – da ist Schönheit und Komplexität in den Arbeiten der Teilnehmer eines Polyederworkshops

Bild 2 // Quelle: Irena Heeg // Bildunterschrift: Perlenarbeiten von Irena Heeg zur Veranschaulichung von Mathematik

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Doktoranden aus zehn Nationen im wissenschaftlichen Diskurs

01.10.2018 -

Im September fand das 1. Jahressymposium der internationalen Graduiertenschule ABINEP (Analyse, Bildgebung und Modellierung neuronaler und entzündungsbedingter Prozesse), die durch den Europäischen Struktur- und Investitionsfonds (ESF) gefördert wird, im Guericke-Zentrum Lukasklause in Magdeburg statt.

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Mit dem E-Bike in die mobile Zukunft

27.09.2018 -

Elektromobilität zum Ausprobieren erwartet am 18. Oktober 2018 die Besucherinnen und Besucher zum Start der 2. Vortragsreihe „Trends und Lösungen in der Fahrzeug- und Verkehrstechnik“ an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Innovative E-Bikes (Pedelecs) und E-Lastenräder stehen von 15 bis 17 Uhr zum Probefahren bereit. Im Anschluss wird Hannes Neupert vom Extra Energy e.V. in seinem Vortrag „Leichte Elektromobilität – die individuelle Mobilität der Zukunft“ erläutern, was unter leichter Elektromobilität zu verstehen ist sowie den Status Quo und die Perspektiven im Bereich der leichten Elektromobilität in Deutschland, der EU und weltweit aufzeigen.

In dem im vergangenen Jahr mit über 1.000 Zuhörenden erfolgreich gestarteten Veranstaltungsformat werden während des Wintersemesters 2018/19 monatlich aktuelle Fragestellungen und globale Trends rund um das Thema Mobilität und Verkehrssystemtechnik im 21. Jahrhundert vorgestellt. Es referieren Vertreter weltweit agierender Hersteller, Zulieferer und Dienstleister. 

E-Lastenrad4 (c) Alexander Hannebohm

Delivery Cruiser – ein Lastenfahrrad mit Elektroantrieb aus dem eMobilityLab am Institut für Logistik und Materialflusstechnik der Universität Magdeburg. Foto: Alexander Hannebohm

„Verschärfte und neue Gesetzgebungen, konventionelle und alternative Antriebssysteme, Digitalisierung und Vernetzung von Fahrzeugen, autonomes Fahren, neue Verkehrskonzepte und -infrastrukturen sind Herausforderungen, denen sich sowohl Hersteller, Zulieferer und Dienstleister als auch Kommunen stellen müssen“, unterstreicht Prof. Dr.-Ing. Dirk Bartel vom Institut für Kompetenz in AutoMobilität (IKAM) der Universität Magdeburg. „Wir möchten als Universität mit einer ausgewiesenen Kompetenz in der Entwicklung alternativer Antriebe den gesellschaftlichen Diskurs an dieser Stelle führen.“

 

WAS Vortragsreihe und Weiterbildungsveranstaltung „Trends und Lösungen in der Fahrzeug- und Verkehrstechnik“ an der Universität Magdeburg
WANN

Ab 18. Oktober im Wintersemester 2018/19, jeweils an einem Donnerstag im Monat, 17:15 Uhr.

WO Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Universitätsplatz 2, 39106 Magdeburg, Gebäude 16, Hörsaal 5

 

Probefahrten auf E-Bikes und E-Lastenräder am 18. Oktober 2018 von 15 bis 17 Uhr.

Die Veranstaltungen sind öffentlich, der Eintritt ist kostenfrei. Weitere Informationen sowie das vollständige Programm finden Sie hier.

Die Vortragsreihe richtet sich an Beschäftigte aus der Wirtschaft, Mitarbeitende und Studierende von Hochschulen und anderen Bildungseinrichtungen, an VDI-Mitglieder sowie die technikinteressierte Öffentlichkeit. Es besteht die Möglichkeit, im Anschluss an die Vorträge mit den Referenten aus Wirtschaft und Wissenschaft zu diskutieren und Erfahrungen auszutauschen.

Die Vortragsreihe ist ein gemeinsames Projekt des Forschungs- und Transferschwerpunkts Automotive der Universität Magdeburg, des Instituts für Kompetenz in AutoMobilität (IKAM) Universität Magdeburg und des VDI Arbeitskreises „Fahrzeug- und Verkehrstechnik“. Die Veranstalter kooperieren mit dem Cluster MAHREG Automotive des Landes Sachsen-Anhalt und dem Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung der Universität Magdeburg. Für den Besuch der Vorträge wird auf Wunsch eine Teilnahmebescheinigung ausgestellt.

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Forschung der Uni Magdeburg rollt Elektromobil über die Alpen

24.09.2018 -

Elektromobile Fahrzeuge der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg rollen derzeit emissionsfrei über die österreichischen Alpen: Mit zwei Teams sind Ingenieure der Fakultät für Maschinenbau am Wochenende bei der WAVE Austria gestartet, der größten E-Mobil-Rallye Europas. Noch bis zum 29. September 2018 navigiert das Team „Editha“ das selbst entwickelte Forschungs- und Erprobungsfahrzeug eZTR, ein Leichtkraftfahrzeug auf drei Rädern, durch die Hochalpen. Das Team „Otto“ ist mit einem Serienprodukt eines großen deutschen Autobauers, dem e-Golf, unterwegs.

WAVE_e-Mobile Uni Magdeburg (c) Harald Krieg

Die Magdeburger Teams der WAVE Austria: Im VW e-Golf sind Sebastian Waldleben (li.) und Dr. Ulf Bergmann (2.v.li.) unterwegs und im eZTR fahren Stefan Lüdecke (2.v.re.) und Kai Seidensticker (re.). (Foto: Harald Krieg/ Universität Magdeburg)

Der eZTR ist ein Roadster, der seit Anfang des Jahres straßenzugelassen ist. Er erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von ca. 110 Kilometern pro Stunde und hat eine Reichweite von ungefähr 150 Kilometern. Die Entwicklung wurde im Rahmen des Projektes COmpetence in MObility vom Land und vom Europäischen Fond für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Die Ingenieure der Otto-von-Guericke-Universität erproben mit diesem Prototypen die Leistungsfähigkeit der Antriebskomponenten und das Gesamtverhalten des Antriebsstranges unter Alltagsbedingungen.

Die WAVE Austria ist eine Rallye für elektrisch betriebene Fahrzeuge wie S-Pedelecs, Elektroroller oder E-Autos. Von Wangen im Allgäu führt die Gesamtstrecke von 1.600 km über Klagenfurt, Graz und Wien nach Werfenweng. 100 bis 250 Kilometer müssen die Magdeburger Teams pro Tag fahren. „Ganz spannend ist für uns, inwieweit unsere technischen Entwicklungen der letzten Jahre den Anforderungen der österreichischen Bergwelt entsprechen“, sagt Dipl.-Ing. Gerd Wagenhaus, der die Forschergruppe zur Entwicklung energieeffizienter Antriebs- und Speichersysteme der Fakultät für Maschinenbau leitet und den Roadster eZTR mit entwickelt und konstruiert hat. „Die Erfahrungen, die wir auf der Rallye sammeln, wollen wir nutzen, um unsere E-Mobility-Fahrzeugtechnik weiterzuentwickeln“, erklärt der Ingenieur weiter.

Dipl.-Ing. Stefan Lüdecke, Pilot und verantwortlicher Testfahrer des eZTR für die Alpenrallye: „Die Berg- und Talfahrten werden sehr anspruchsvoll, es wird für das Fahrzeug eine harte Belastung mit extremen Anforderungen. Wir wollen vor allem die Steuerung rund um die Batterietechnologie und das Motormanagement bei Extrembelastungen austesten.“

Mit der Teilnahme an der Rallye wollen die Ingenieure zeigen, dass elektrisch betriebene Fahrzeuge alltagstauglich und zukunftsfähig sind. Über die Präsentation und Erprobung ihrer Forschung hinaus stehen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler als Ansprechpartner für den erstmals in diesem Herbst an der Uni Magdeburg angebotenen Bachelorstudiengang Elektromobilität zur Verfügung. 

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Landesrektorenkonferenz wählte Rektor der Uni Magdeburg zu ihrem neuen Präsidenten

21.09.2018 -

Die Landesrektorenkonferenz (LRK) Sachsen-Anhalt hat einen neuen Präsidenten: Ihre Mitglieder wählten heute in der Landesvertretung Sachsen-Anhalts im belgischen Brüssel Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan, Rektor der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, in das Amt ihres Vorsitzenden. Zum Vizepräsidenten wurde Prof. Dr. Jörg Bagdahn, Präsident der Hochschule Anhalt, gewählt.

Die Vertreter der Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften des Landes stimmten einstimmig für die beiden Ingenieure, die jeweils für eine Amtszeit von zwei Jahren gewählt sind. Die Wahl fand am 18. September 2016 satzungsgemäß statt. Amtsantritt der beiden Rektoren ist der 1. November 2018.

Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan ist erstmals Präsident der LRK. Der Maschinenbauer ist seit 2012 Rektor der Universität Magdeburg und war zuvor Vize-Präsident der LRK. Geboren 1962, studierte er an der TU Clausthal Allgemeinen Maschinenbau, 1993 folgte die Promotion zum Dr.-Ing.. 2002 habilitierte er sich mit der venia legendi für das Fachgebiet Technische Mechanik und war bis 2004 Vertretungsprofessor für Festkörpermechanik. 2004 wurde Jens Strackeljan auf den Lehrstuhl Technische Dynamik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg berufen, deren Rektor er seit sechs Jahren ist. Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan ist verheiratet und hat vier Kinder.

Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan@Harald Krieg

Prof. Dr.-Ing. Jens Stackeljan wurde von den Mitgliedern der Landesrektorenkonferenz zum neuen Präsidenten gewählt. Er tritt sein Amt am 1. November 2018 an. (Foto: Harald Krieg/ Universität Magdeburg)

Vizepräsident der LRK, Prof. Dr.-Ing Jörg Bagdahn, hat seit 2009 die Professur für Werkstoffe der Photovoltaik an der Hochschule Anhalt inne. Seit 2016 ist er Präsident der Hochschule Anhalt. Der Werkstoffwissenschaftler studierte an der TU Chemnitz und promovierte an der Martin-Luther-Universität Halle. Nach Forschungsaufenthalten in den USA war er am Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik in Halle, von 2003 bis 2006 als Geschäftsfeldleiter. Von 2007 bis 2009 leitete er das Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik in Halle.

Prof. Dr.-Ing. Jörg Bagdan@Hochschule Anhalt

Neuer Vizepräsident der Versammlung der Hochschulen des Landes: Prof. Dr.-Ing. Jörg Bagdahn von der Hochschule Anhalt. (Foto: Hochschule Anhalt)

Eine zentrale Aufgabe der kommenden Monate, so die beiden Rektoren in einem gemeinsamen Statement, liege darin, die Anschlussfinanzierung des Hochschulpakts ab 2020 sicherzustellen. „Da der Bund auf einer Kofinanzierung durch die Länder bestehe, werden wir auch aktiv in die Landespolitik wirken, um diese Beteiligung Sachsen-Anhalts zu garantieren“, so Prof. Strackeljan. „Wir sehen die Kooperationsmöglichkeit der Hochschulen bei weitem noch nicht ausgeschöpft“, ergänzt Prof. Bagdahn. Aktiv werde die LRK auch die durch die Novellierung des Hochschulgesetzes entstehenden Gestaltungsspielräume nutzen.

Die 1990 gegründete Landesrektorenkonferenz Sachsen-Anhalt e.V. ist der Zusammenschluss der staatlichen und nichtstaatlichen Hochschulen des Landes und zugleich die Versammlung ihrer gewählten Spitzenvertreter (Rektoren/Präsidenten). Sie ist als gemeinsame Konferenz aller Hochschultypen (Universitäten, Kunsthochschule, Fachhochschulen) angelegt, fördert die Zusammenarbeit der Hochschulen des Landes und befasst sich mit übergreifenden Angelegenheiten ihrer Mitglieder. Die neun Hochschulen des Landes sind Mitglied der LRK: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, Hochschule Anhalt, Hochschule Harz, Hochschule Magdeburg-Stendal, Hochschule Merseburg, Evangelische Hochschule für Kirchenmusik Halle, Theologische Hochschule Friedensau. Die Fachhochschule Polizei des Landes in Aschersleben genießt Gaststatus.

Die regelmäßigen Beratungen der Rektorenkonferenz finden etwa alle zwei Monate statt. Der Präsident und die Vizepräsidenten vertreten die LRK gegenüber dem Parlament, der Landesregierung sowie Wissenschaftsorganisationen und Verbänden. Sie sind ferner die Repräsentanten der Hochschulen des Landes im Senat der bundesdeutschen Hochschulrektorenkonferenz. Mehr Informationen unter www.lrk-lsa.de

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Letzte Änderung: 01.10.2018 - Ansprechpartner: M.A. Katharina Vorwerk