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September

Mit Sicherheit zur Professur

21.09.2017 -

An der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg werden künftig Karrieren für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler planbarer: Die Hochschule hat als einzige des Landes Sachsen-Anhalt erfolgreich am sogenannten Tenure-Track-Programm des Bundes teilgenommen und wird in den kommenden sechs Jahren Nachwuchsforscher auf einem verlässlichen Karriereweg bis zur unbefristeten Professur fördern und unterstützen.

Tenure Track beschreibt einen planbaren Weg in der akademischen Laufbahn. Professoren oder Juniorprofessoren erhalten schon zu Beginn einer befristeten Berufung die Zusage für eine Lebenszeitprofessur, vorausgesetzt, sie erfüllen vorab festgelegte Leistungsanforderungen.

Der Bund wird ab 2017 eine Milliarde Euro bereitstellen, um 1.000 neu einzurichtende Tenure-Track-Professuren zu fördern; Ziel ist es, diesen verlässlichen Karriereweg in Deutschland zu etablieren. Die Laufzeit des Programms reicht bis zum Jahr 2032. Zugleich werden die Länder die Zahl der unbefristeten Professuren um 1.000 erhöhen, um die Karrierechancen des wissenschaftlichen Nachwuchses insgesamt zu verbessern.

Die Universität Magdeburg hatte sich mit der Benennung von insgesamt sieben neu und auf Dauer einzurichtenden Tenure-Track-Professuren an diesem Wettbewerb beteiligt.

Gute Aussichten beim Kampf um die besten Köpfe

„Die Universität Magdeburg konkurriert bei der Gewinnung und Ausbildung von Spitzenforschern mit wissenschaftlichen Einrichtungen weltweit und findet dort starke Wettbewerber, wenn es um den Kampf um die besten Köpfe geht“, so der Rektor Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan. „Der neue Karriereweg zur Professur ist attraktiv für junge Forscherinnen und Forscher aus dem In- und Ausland und schafft frühe Planbarkeit für einen dauerhaften Verbleib in der Wissenschaft. Wir können mit einem Vorlauf von sechs Jahren strategische Anker werfen, Forschungsschwerpunkte langfristig besetzen und verlässlich wissenschaftliche Karrieren fördern.“

In der ersten Besetzungsrunde gehe es darum, die Forschung auf dem gesellschaftlich höchst relevanten, fachübergreifenden Gebiet der Digitalisierung zu etablieren bzw. zu stärken, so Strackeljan heute kurz nach der Veröffentlichung weiter. „Sechs der sieben neugeschaffenen Professuren können dem Themenschwerpunkt ‚Digitale Transformation’ zugeordnet werden.

Ab Januar 2018 werden die ersten Stellen ausgeschrieben, spätestens 2024 sollen sie verstetigt werden. Den finanziellen Spielraum zur Implementierung zusätzlicher Dauerstellen gewinnt die Universität durch die umverteilten BAföG-Mittel des Landes und den vor vier Jahren begonnen Strukturumbau.

„Wir freuen uns über eine nun wachsende Verlässlichkeit und Transparenz in der wissenschaftlichen Karriereplanung“, so Strackeljan weiter. „Wir haben über die Schaffung neuer Professuren hinaus in den vergangenen Monaten intensiv an einem umfassenden Personalentwicklungskonzept gearbeitet. Gerade als relativ kleiner Standort können wir uns damit weiter als attraktive Universität etablieren. So sichern wir dringend benötigte, gut ausgebildete Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nicht nur für uns, sondern auch in den vielfältigen Industrie- und Dienstleistungsbereichen der Region. Nicht zuletzt werden wir durch die bessere und planbare Vereinbarkeit von Familie und Beruf den Anteil von Frauen in der Wissenschaft erhöhen.

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Bewerbungsfrist für zulassungsfreie Studiengänge verlängert und Losverfahren gestartet

14.09.2017 -

Die Bewerbungsfrist für ein Studium an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg zum Wintersemester 2017/18 ist verlängert worden. Bis einschließlich 30. September 2017, 24:00 Uhr, haben Studieninteressierte die Möglichkeit, sich in einen der über 70 zulassungsfreien Bachelor- oder Masterstudiengänge einzuschreiben. „Auf Grund der vielen Anfragen zu Studienmöglichkeiten, die täglich im Dezernat Studienangelegenheiten eingehen, hat sich das Rektorat entschlossen, den Bewerbungszeitraum um zwei Wochen zu verlängern“, so die Dezernentin für Studienangelegenheiten, Dr. Bettina Sandt.

Verlängerte Bewerbungsfrist oder Losverfahren nutzen

Unter www.ovgu.de/onlinebewerbung werden Bewerberinnen und Bewerber Schritt für Schritt durch die Online-Einschreibung geführt. Nach Prüfung der Unterlagen erhalten die Studieninteressierten die Zulassung zur Immatrikulation zugeschickt.

Für einige zulassungsbeschränkte Bachelor- und Masterstudiengänge, wie Betriebswirtschaftslehre, Psychologie oder Biosystemtechnik, läuft noch bis zum 15. Oktober 2017 das sogenannte Losverfahren. Dabei werden nicht angenommene Studienplätze wieder vergeben.

Wer bei der Suche nach dem passenden Studium noch Unterstützung benötigt, kann sich auf den Webseiten der Universität ausführlich informieren. Unter www.ovgu.de/campusdate gibt es Antworten auf Fragen nach Studiengängen, Finanzierungsmöglichkeiten oder zum Studienablauf. Zudem stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Allgemeinen Studienberatung täglich für Beratungsgespräche zur Verfügung. 

Studienplatz-Beratung per WhatsApp

In diesem Jahr bietet die Universität bei allen Fragen rund um die Studienplatzsuche, das Wohnen und Leben sowie die Bewerbungsmodalitäten die Möglichkeit, Informationen und Ansprechpartner über den Instant-Messaging Dienst WhatsApp zu stellen. Über 150 Studieninteressierte haben diese Gelegenheit seit Einführung Ende August bereits genutzt und über die Telefonnummer 0160-94774154 Kontakt aufgenommen. Dieser Service endet zum Beginn des Wintersemesters am 4. Oktober 2017.

Header WhatsApp Studienberatung 

An der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg können Studieninteressierte aus insgesamt weit über 90 Bachelor- und Masterstudiengängen wählen. Der Schwerpunkt der universitären Lehre liegt in interdisziplinär angelegten technischen, ingenieur- und naturwissenschaftlichen sowie wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen und in der Humanmedizin. Das Angebot reicht dabei von Angewandter Statistik über Ingenieurinformatik und Medizintechnik bis hin zu Umweltprozesstechnik oder Wirtschaftsingenieurwesen.

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Streitkultur in der Krise

08.09.2017 -

Für die Wissenschaft ist konstruktiver Streit von essenzieller Bedeutung: Auf Argument folgt Gegenargument, auf These die Antithese. So gelingen Erkenntnisgewinn und Fortschritt. Aktuell erlebt die akademische Debatte jedoch einen Niedergang. Es wird behauptet, statt diskutiert, diffamiert statt gestritten. Hat die akademische Welt den Glauben an die Kraft des Wortes verloren? Und: Verliert die Gesellschaft darüber das Vertrauen in die Wissenschaft?

Diese und andere Fragen diskutiert der Wissenschaftsjournalist Jan-Martin Wiarda mit dem Präsidenten der Leibniz-Gemeinschaft, Prof. Dr. Matthias Kleiner, der Sprecherin der Jungen Akademie, Prof. Dr. Jule Specht, und dem Rektor der Uni Magdeburg, Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan, am 18. Oktober 2017 in der „streitBar“ der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Ins Podium eingeladen ist auch ein Vertreter der verfassten Studierendenschaft. Im Anschluss an die Podiumsdiskussion hat das Publikum Gelegenheit, Fragen zu stellen.

 

WAS: „Fortiter in re, suaviter in modo. Streitkultur in der Krise: Wie retten wir die akademische Debatte?“
Podiumsdiskussion mit Prof. Matthias Kleiner, Präsident der Leibniz-Gemeinschaft
WANN: 18. Oktober 2017, 19:00 bis 21:00 Uhr
WO: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Universitätsplatz 2, 39106 Magdeburg, Universitätsbibliothek, Gebäude 30

 

Der Eintritt ist frei. Es wird um Anmeldung per E-Mail unter veranstaltungen@ovgu.de oder telefonisch unter +49 391 67-58844 täglich von 9:00 bis 12:00 Uhr gebeten.

Die „streitBar“ ist ein Veranstaltungsformat, mit dem die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg seit 2015 regelmäßig Raum für einen öffentlichen Diskurs über aktuelle gesellschaftliche Themen bietet.

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Eine Uni für alle

06.09.2017 -

Am 25. September 2017 beginnt an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg das Wintersemester für das Studienangebot „Studieren ab 50“. Die Eröffnungsvorlesung wird der Rektor der Universität, Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan, halten. Er wird zum Thema: „Third Mission – Wirken der Uni in die Gesellschaft“ sprechen.

Unter dem Begriff „Third Mission“ werden alle Aktivitäten gebündelt, mit denen die Universität über ihre Kernaufgaben Forschung, Lehre und Weiterbildung (First Mission) hinaus in die Region und die Gesellschaft hineinwirkt. Dazu gehören sowohl die Unterstützung von Gründungsinteressierten oder der Technologietransfer in regionale Unternehmen als auch die Kinder-Uni oder Angebote zur Integration und Förderung von Geflüchteten.

Die Anmeldung als Gasthörer bedarf keiner Zulassungsvorausetzungen.

 

WAS: Eröffnungsvorlesung des Studienangebots „Studieren ab 50“ im Wintersemester 2017/18, „Third Mission – Wirken der Uni in die Gesellschaft“, Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan
WANN: 25. September 2017, 13.00 Uhr
WO: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Universitätsplatz 2, 39106 Magdeburg, Hörsaal 5, Gebäude 16

 

Mit dem generationenübergreifenden Weiterbildungsangebot wendet sich die Universität Magdeburg an interessierte ältere Bürgerinnen und Bürger ab 50 Jahre, die sich für wissenschaftliche Fragen begeistern und ihr Wissen in einzelnen Gebieten vertiefen möchten. Sie können sich nach individueller Interessenslage in Vorlesungen und Seminare einschreiben und mit den neuesten Forschungsergebnissen verschiedener Wissenschaften vertraut machen. Gemeinsam mit jüngeren Kommilitonen besteht die Möglichkeit, in Arbeitsgruppen Forschungsfragen zu bearbeiten.

Weitere Informationen und Anmeldung im Internet oder telefonisch unter +49 391 67-56522.

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Intelligente Regelungstechnik lässt Windräder wachsen

05.09.2017 -

Wissenschaftler der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg arbeiten daran, die Regel- und Steuerungstechnik für Windenergieanlagen grundlegend zu revolutionieren. Die neuentwickelte Betriebsführung erlaubt es zum einen, künftige Anlagen höher zu bauen und ihre Effizienz zu steigern. Zum anderen können bereits seit vielen Jahren bestehende Anlagen mit dem neuen System nachgerüstet werden und so an die Stromanforderungen moderner und effizienter Energiegewinnung angepasst werden.

„Die neuen Regelungskonzepte führen zu einem sicheren Betrieb der Anlagen unter wechselnden Windverhältnissen und werden den stark wechselnden Leistungsanforderungen des elektrischen Versorgungsnetzwerkes besser gerecht“, so Prof. Rolf Findeisen, Projektleiter vom Lehrstuhl für Systemtheorie und Regelungstechnik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.

Sein Team arbeitet gemeinsam mit nationalen und internationalen Partnern aus Industrie und Wissenschaft im Forschungsprojekt eco4wind daran, herkömmliche Automatisierungskonzepte durch eine sogenannte Echtzeitbetriebsführung zu ersetzen. Diese Echtzeitbetriebsführung basiert auf einer ständigen Optimierung des Anlagenverhaltens durch den Einsatz mathematischer Modelle. So kann die Steuerung und Regelung der Windräder fortlaufend an sich ändernde Windströmungen und Anforderungen an das elektrische Netz angepasst werden.

Kommt einer technischen Revolution gleich

Derzeitige Anlagen basieren auf zwei getrennt voneinander arbeitende Regelkreisläufen: die an den Wind angepasste Leistungsregelung und die, u. a. für die Steuerung der Rotorblätter verantwortliche Drehzahlregelung. Diese beiden bisher unabhängig agierenden Regelkreisläufe sollen durch die Echtzeitbetriebsführung ersetzt werden.

„Das kommt einer technischen Revolution gleich, da es den Einsatz der Windräder flexibler macht und gleichzeitig einfacher“, so der Automatisierungstechniker Prof. Dr.-Ing. Rolf Findeisen. „Durch den gesteigerten Energieertrag bei gleichzeitig gesunkenen Materialkosten werden die Stromentstehungskosten um mindestens zwei Prozent verringert. Zudem nimmt die Zuverlässigkeit der Energieversorgung aus Windkraftanlagen zu.“

Die Magdeburger Wissenschaftler von der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik kooperieren in dem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit drei Millionen Euro geförderten Forschungsprojekt mit der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, der Ruhr-Universität Bochum und der Senvion GmbH unter der Konsortialführung IAV GmbH Ingenieurgesellschaft Auto und Verkehr.

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Zwei Wochen deutsch-japanischer Sommer

01.09.2017 -

Auf dem Campus der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg ist ab heute Japanisch zu hören: Über 20 Ingenieurstudierende sind aus der rund 10.000 Kilometer entfernten Partneruniversität in Niigata gekommen, um an der 20. „Japanischen Sommerschule" der Universität Magdeburg teilzunehmen.

In den kommenden zwei Wochen wohnen die jungen Männer und Frauen auf dem Unicampus, lernen die Landeshauptstadt, den studentischen Alltag, Forschungslabore sowie Land und Leute kennen. Täglich werden sie in Deutschkursen unterrichtet, gehen ins Theater, besuchen das Otto-von-Guericke-Museum und lernen in Exkursionen Städte wie Leipzig, Berlin oder Weimar kennen. Im Lutherjahr geht es für sie erstmals auch auf die Wartburg.

Studentenaustausch mit Folgen

„Für unser Jubiläum haben wir uns ein besonderes Programm ausgedacht“, so Dr. Uwe Genetzke, Dezernent des Akademischen Auslandsamtes der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. „Die Kooperation zwischen der Universität Niigata und der Universität Magdeburg ist zu einer uns am Herzen liegenden Tradition geworden“, unterstreicht Genetzke. „Sie zählt zu einer der längsten mit einer Hochschule im asiatischen Raum hier an der Universität und auch die japanischen Kollegen sind bereits Freunde geworden.“

Alle zwei Jahre kommen Studierende der Universität Niigata zur Sommerschule an die Universität Magdeburg. Im Gegenzug reisen Magdeburger Studierende an die Universität Niigata. Finanziert wird der Studentenaustausch durch die Vergabe von Stipendien der japanischen Regierung. Die Sommerschule wird seit vielen Jahren von der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Sachsen-Anhalt unterstützt.

Im Rahmen dieser Kooperation konnten bereits insgesamt 700 Studierende beider Länder am Studentenaustausch teilnehmen, eine ihnen fremde Kultur und Sprache kennenlernen. Eine Verbindung, die sichtbar Früchte trägt: Bereits drei deutsch-japanische Ehen, vier Mal Nachwuchs und eine Lebensgemeinschaft hat diese internationale Freundschaft hervorgerbacht.

Unter dem Hashtag #OVGUSUMMMERSCHOOLNIIGATA17 kann der Aufenthalt auf dem offiziellen Instagram-Account der Universität Magdeburg unter www.instagram.com/uni_magdeburg verfolgt werden.

 

Bilder zum Download:

Bild 1 // Quelle: Harald Krieg/Universität Magdeburg // Bildunterschrift: Die japanischen Ingenieurstudierenden Wakako Tomita und Takeru Sato (1. Reihe v.l.n.r.) mit ihren Kommilitonen auf dem Weg zum ersten Deutschkurs.

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Letzte Änderung: 11.09.2017 - Ansprechpartner:

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