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Pressemitteilungen März 2016

Mittagspause mit Studentenfutter

31.03.2016 -

Die Schülerinnen und Schüler des Albert-Einstein-Gymnasiums der Landeshauptstadt waren heute zu einer nicht alltäglichen Mittagspause mit ungewöhnlichen Gästen eingeladen. Auf dem Schulhof warteten ein bis unter das Dach mit modernster Medizintechnik ausgestatteter Rettungswagen der Universität Magdeburg sowie ein Elektrofahrrad zur Energieerzeugung der Hochschule Magdeburg-Stendal auf Schülerinnen und Schüler und deren Lehrerschaft. Studierende und Hochschulmitarbeiter vermittelten unkompliziert und aus erster Hand Informationen rund um Studienwahl und Campusleben.

Gemeinsam mit dem Magdeburger Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper luden die Rektorin der Hochschule Magdeburg-Stendal, Prof. Dr. Anne Lequy, und der Rektor der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan, alle Schülerinnen und Schülern des Albert-Einstein-Gymnasiums der Landeshauptstadt zum gemeinsamen Studieninformationstag am 21. Mai 2016 ein. Unter dem Motto „your campusdayte“ öffnen an diesem Tag ab 14 Uhr sowohl die Universität als auch die Hochschule ihre Türen und informieren über Studienfächer, Studienbedingungen und die unzähligen Möglichkeiten des Campuslebens.

Anschließend sind alle Studieninteressierten, ihre Familien und Freunde eingeladen, während der Langen Nacht der Wissenschaft weitere Einblicke in die spannende Welt von Forschung und Lehre zu nehmen und interessante Experimente und Wissenschaftsshows zu erleben.

„Freuen Sie sich auf diesen neuen Lebensabschnitt als Studentin oder Student. Wir laden Sie jedenfalls heute schon herzlich ein, nach den bestandenen Abiturprüfungen gemeinsam mit über 14.400 Kommilitonen aus über 90 Nationen an der Uni Magdeburg in eine vielversprechende Zukunft zu starten“, so der Rektor der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg beim Kickoff der Studieninformationskampagne „your campusdayte“ der Magdeburger Hochschulen.

Die heutige Veranstaltung am Magdeburger Albert-Einstein-Gymnasium war auch der Startschuss für eine einwöchige Roadshow der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg durch Sachsen-Anhalt und Niedersachsen. Weitere acht Gymnasien werden Studierende und Universitätsangehörige mit dem Medizintechnik-Infomobil anfahren, über Studiengänge, Studienbedingungen und Bewerbungsmodalitäten informieren und das Programm für den „campusdayte“ vorstellen. Vom Unicampus geht es am Freitag, den 1. April 2016 in das GutsMuths-Gymnasium in Quedlinburg und das Bismarck-Gymnasium Genthin. Es folgen das Stendaler Winckelmann-Gymnasium und das Schiller-Gymnasium in Calbe (04.04.2016), das Gymnasium Anna-Sophianeum in Schöningen (05.05.2016), das Walter-Rathenau-Gymnasium in Bitterfeld-Wolfen (06.06.2016) und das Gymnasium in Beetzendorf (07.04.2016). Die Studieninfotour der Universität Magdeburg endet am 08. 04.2016 am Gymnasium Carolinum in Bernburg.

Interessierte Besucherinnen und Besucher des Studieninformationstages „campusdayte“ können sich bereits jetzt online für eine kostenfreie Übernachtung am 21. Mai 2016 registrieren lassen. Alle weiterführenden Informationen und das Programm finden sich ab sofort unter www.campusdayte.de.

Ansprechpartnerin:
Katharina Vorwerk M.A., Leiterin Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Bereich Medien, Kommunikation und Marketing, Tel.: +49 391 67 58751, E-Mail: katharina.vorwerk@ovgu.de


 

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Uni und Hochschule sorgen für wachsende Landeshauptstadt

29.03.2016 -

 

 

Erinnerung

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und die Hochschule Magdeburg Stendal sorgen mit insgesamt rund 20.000 Studierenden für studentisches Flair in der Landeshauptstadt. Damit das so bleibt, veranstalten die beiden Einrichtungen am 21. Mai 216 gemeinsam den Studieninformationstag „Campus Day“. Unter dem Motto dein date – campusdayte informieren Uni und Hochschule an diesem Tag Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer sowie Eltern über Studiengänge und Studienbedingungen, öffnen Labore und Hörsäle, zeigen Experimente und präsentieren studentische Projekte.

Das dein date – campusdayte-Team möchte Sie herzlich zur Auftaktveranstaltung am 31. März 2016 um 13.00 Uhr auf den Schulhof des Albert-Einstein-Gymnasiums in Magdeburg einladen. Dort werden die Hochschulen gemeinsam mit dem Oberbürgermeister, Dr. Lutz Trümper, dem Rektor der Universität, Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan, und der Rektorin der Hochschule Magdeburg-Stendal, Prof. Dr. Anne Lequy, ihre attraktiven Studiengänge präsentieren und neugierig auf den gemeinsamen Studieninformationstag campusdayte machen.

 

WAS: dein date – dein date – campusdayte, Auftaktveranstaltung zum Campus Day 2016
WANN: 31. März 2016, 13.00 Uhr
WO: Albert-Einstein-Gymnasium Magdeburg (Schulhof), Olvenstedter Graseweg 36, 39128 Magdeburg

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg wird während dieser ungewöhnlichen Hofpause den bis unters Dach mit moderner Medizintechnik beladenen Rettungswagen der Zukunft präsentieren. Lehrende und Studierende vom Institut für Elektrotechnik der Hochschule Magdeburg-Stendal zeigen ein eigens entwickeltes und gebautes Fahrrad namens „Regenerator“, mit dem man selbst Energie erzeugen kann.

Die Veranstaltung bildet den Auftakt einer Info-Schultour durch Sachsen-Anhalt und Niedersachsen.

Mehr Informationen unter www.campusdayte.de

 

Ansprechpartner:

Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Katharina Vorwerk, Leiterin Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Pressesprecherin, Telefon: 0391 67-58751, E-Mail: presseteam@ovgu.de

Hochschule Magdeburg Stendal, Norbert Doktor, Pressesprecher, Telefon: 0391 886 4144, E-Mail: pressestelle@hs-magdeburg.de

 

 

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Effizientes Lernen auch ohne schnelle Belohnung

24.03.2016 -

Menschen und Tiere lernen schneller, wenn die Folgen ihrer Handlungen unmittelbar sind. Zeitliche Verzögerungen in der Abfolge von Ursache und Wirkung verunsichern Mensch und Tier und erschweren den Lernprozess. Eine fundamentale Lernleistung unseres Gehirns besteht indes darin, auch in solchen komplexeren Situationen ein Ereignis korrekt mit der verursachenden Handlung zu verknüpfen. Es existieren darüber hinaus noch weitere, parallel ablaufende Mechanismen, auch solche, die dieses Ursache-Wirkung-Prinzip nicht berücksichtigen. Diese ganz verschiedenen Lernprozesse finden zwar in jeweils unterschiedlichen Hirnarealen, jedoch gleichzeitig statt.

Das sind die Forschungsergebnisse von Neurowissenschaftlerinnen und –wissenschaftlern einer gemeinsamen Forschergruppe vom Center for Behavioral Brain Sciences CBBS der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und der Universität Oxford. Sie wurden soeben im Journal NEURON veröffentlicht, einer der renommiertesten neurowissenschaftlichen Fachzeitschriften weltweit.

Das interdisziplinäre Team aus Neurowissenschaftlern und Ingenieuren hat dafür in Studien die Auswirkungen zeitlicher bzw. inhaltlicher Verzögerungen von Ursache und Wirkung auf Lernprozesse untersucht, also Szenarien, in denen die Handlung eines Probanden nicht unmittelbar zum Erfolg führt. Die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen wollten so herausfinden, welche Strategien Menschen finden, diese Herausforderung zu meistern und sowohl mit als auch ohne Anwendung korrekter Kausalzusammenhänge einen Lernzuwachs zu erreichen.

„Wir haben uns die Frage gestellt, wie unser Gehirn mit solchen Unsicherheiten und Uneindeutigkeiten umgeht, wie es trotzdem herausfindet, welche Handlungen zum Erfolg führen und welche nicht“, erläutert der Neurowissenschaftler Dr. Gerhard Jocham, der die Forschergruppe am CBBS leitet. „Es gibt mehrere Mechanismen im Ursache-Wirkung-Lernen“, so Jocham. „Der wohl effizienteste Prozess nutzt vorhandenes Wissen aus und wird als kontingentes Lernen bezeichnet: Wenn der Kuchen angebrannt ist, liegt das eher daran, dass die Backzeit zu lange war, als an der Menge Zucker im Teig.“ Wenn solches Wissen nicht verfügbar sei, kann alternativ die zeitliche Nähe zwischen Handlung und Ergebnis genutzt werden: Wenn das Licht unmittelbar angeht, nachdem der Schalter gedrückt wurde, so komme diese Handlung als wahrscheinlicher Auslöser in Frage. Auch Statistik könne Probanden helfen, Ursache und Wirkung miteinander zu verknüpfen, so der Neurowissenschaftler: Der Elfmeterschütze beim Fußball könne feststellen, dass er meistens trifft, wenn er flach in die linke Ecke schießt.

Gesunde Menschen und auch Affen seien so effizient im eindeutigen Ursache-Wirkung-Lernen, dass ihre Entscheidungen in Standard-Laborsituationen komplett durch diesen Mechanismus dominiert würden, so Jocham. „Wir konnten in unserer Studie aber zeigen, dass gesunde junge Menschen in einer komplexeren Situation zusätzlich die oben angesprochenen Mechanismen anwendeten: Ohne es zu wissen, nutzten sie zeitliche Zusammenhänge sowie im Gehirn gespeicherte statistische Erfahrungen.“ Diese einfachen Mechanismen können oft nützlich sein, versagten allerdings dann, wenn sich die Umwelt schnell ändert oder Belohnungen zeitlich verzögert eintreten. Unter diesen Umständen ist das kontingente Lernen für erfolgreiche Entscheidungen unabdingbar.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler konnten das kontingente Lernen mit der Aktivität in einem bestimmten Hirnareal, dem Orbitofrontalkortex, in Verbindung bringen. Patienten und Patientinnen mit Schädigungen in diesem Bereich würden daher oft irrationale Entscheidungen treffen und hätten Probleme, sich an geänderte Bedingungen anzupassen. Die Neurowissenschaftler schließen daraus, dass diese Irritation durch die vermehrte Nutzung alternativer Lernmechanismen zustande kommt, die nicht über den Orbitofrontalkortex vermittelt werden.

Die vollständige veröffentlichte Studie finden Sie unter dx.doi.org/10.1016/j.neuron.2016.02.018
 

Ansprechpartner: PD Dr. Gerhard Jocham, Center for Behavioral Brain Sciences der Universität Magdeburg, E-Mail: jocham@ovgu.de, Tel.: +49 391 67 18951

 

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Historische Perspektiven auf Flucht und Migration

23.03.2016 -

An der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg startet mit dem Beginn des Sommersemesters am 4. April 2016 eine öffentliche Ringvorlesung zum Thema Weggehen und Ankommen. Historische Perspektiven auf Flucht und Migration in Deutschland und Europa. Renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus ganz Deutschland werden jeden Montag disziplinübergreifend unterschiedliche Perspektiven zum Thema beleuchten und dabei einen Bogen von der Antike bis in die Gegenwart spannen.

„Wie kaum ein anderes Thema bestimmen Flucht und Migration die aktuellen gesellschaftlichen Debatten“, so Prof. Stephan Freund vom Fachbereich Geschichte der Universität Magdeburg. „Millionen Menschen machen sich auf den Weg nach Europa, fliehen vor Krieg, religiösen Konflikten, Armut und fehlenden Lebenschancen. Aber so einschneidend und präsent das Thema für uns gerade in diesen Tagen ist, weltgeschichtlich gesehen ist es nicht neu. Wir wollen in dieser Vorlesungsreihe hinterfragen, welche Rolle Migrationsbewegungen in der Geschichte gespielt haben, welche Parallelen zur Gegenwart bestehen und welche geschichtlichen Lehren daraus gezogen werden könnten.“

 

WAS: Öffentliche Ringvorlesung Vom Weggehen und Ankommen. Historische Perspektiven auf Flucht und Migration in Deutschland und Europa
WANN: Beginn 4. April 2016, montags 18.00 bis 19.30 Uhr
WO: Kulturhistorisches Museum Magdeburg, Kaiser-Otto-Saal, Otto-von-Guericke-Straße 68, 39104 Magdeburg, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Hörsaal 06, Zschokkestraße 32

Die Einführungsveranstaltung steht unter dem Titel Das internationale Migrations- und Flüchtlingsregime: Politikwissenschaftliche Reflexionen zu Begriffen, Konzepten und Trends. Am Ende des Sommersemesters wird im Beisein des Rektors der Universität, Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan, eine Podiumsdiskussion zum Thema Ein ständiges Kommen und Gehen? Die deutsche und europäische Geschichte als Geschichte von Flucht- und Migrationsbewegungen die Veranstaltungsreihe beschließen.

Die Ringvorlesung richtet sich sowohl an Studierende und Universitätsangehörige, als auch an die interessierte Öffentlichkeit. Die Veranstaltungen finden jeweils montags von 18.00 bis 19.30 Uhr statt. Für die ersten zwei Termine werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Kaiser-Otto-Saal des Kulturhistorischen Museums Magdeburg eingeladen. Die folgenden Vorlesungen werden im Hörsaal 6 der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg gehalten.

Der Eintritt ist kostenfrei. Anmeldungen sind nicht nötig.

Mehr Informationen und das vollständige Programm unter www.ovgu.de/ankommenweggehen.html

 

Ansprechpartnerin:
Mareike Fingerhut-Säck, M.A., Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachbereich Geschichte der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Tel.: 0391 67 56820, E-Mail: mareike.fingerhut-saeck@ovgu.de

 

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Dein Date – campusdayte

23.03.2016 -

Am 21. Mai 2016 veranstalten die Otto-von‐Guericke‐Universität Magdeburg und die Hochschule Magdeburg-Stendal gemeinsam den Studieninformationstag „Campus Day“. Unter dem Motto dein date – campusdayte informieren die beiden Hochschulen an diesem Tag Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer sowie Eltern über Studiengänge und Studienbedingungen, öffnen Labore und Hörsäle, zeigen Experimente und präsentieren studentische Projekte.

Das campusdayte-Team möchte Sie herzlich zur Auftaktveranstaltung am 31. März 2016 um 13.00 Uhr auf den Schulhof des Albert-Einstein-Gymnasiums in Magdeburg einladen. Dort werden die Hochschulen gemeinsam mit dem Oberbürgermeister, Dr. Lutz Trümper, dem Rektor der Universität, Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan, und der Rektorin der Hochschule Magdeburg-Stendal, Prof. Dr. Anne Lequy, ihre attraktiven Studiengänge präsentieren und neugierig auf den gemeinsamen Studieninformationstag campusdayte machen.

 

WAS: dein date – campusdayte, Auftaktveranstaltung zum Campus Day 2016
WANN: 31. März 2016, 13.00 Uhr
WO: Albert-Einstein-Gymnasium Magdeburg (Schulhof), Olvenstedter Graseweg 36, 39128 Magdeburg

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg wird während dieser ungewöhnlichen Hofpause den bis unters Dach mit moderner Medizintechnik beladenen Rettungswagen der Zukunft präsentieren. Außerdem erklären Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Institut für Verfahrenstechnik, warum der Genuss von Zuckerwatte nur durch Naturwissenschaften und Technik möglich ist. Lehrende und Studierende vom Institut für Elektrotechnik der Hochschule Magdeburg-Stendal präsentieren ein eigens entwickeltes und gebautes Fahrrad namens „Regenerator“, mit dem man selbst Energie erzeugen kann.

Die Veranstaltung bildet den Auftakt einer Info-Schultour durch Sachsen-Anhalt und Niedersachsen.

Mehr Informationen unter www.campusdayte.de

 

Ansprechpartner:

Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Katharina Vorwerk, Leiterin Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Pressesprecherin, Telefon: 0391 67-58751, E-Mail: presseteam@ovgu.de

Hochschule Magdeburg Stendal, Norbert Doktor, Pressesprecher, Telefon: 0391 886 4144, E-Mail: pressestelle@hs-magdeburg.de

 

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Mit Elektro-Einrad und Zuckerwatte in die Zukunft

17.03.2016 -

In einem neuen Format wird sich die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg auf der erstmals stattfindenden Messe „Technik begeistert – Perspektive MINT“ am 29. und 30. April in Magdeburg präsentieren. Auf einem extra konzipierten, über 100 Quadratmeter großen Messestand können Besucherinnen und Besucher Uni-Forschung zum Anfassen erleben und in eine MINT-farbene Zukunft eintauchen.

MINT, die Abkürzung für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik, umreißt das Schwerpunktthema dieser Messe. So werden Gäste in den bis unter das Dach mit modernster Medizintechnik der Universität ausgestatteten Rettungswagen sitzen können, werden Liebhaber der süßen Ware am Zuckerwatteautomaten erkennen, dass sie deren Genuss ganz klar chemischen Reaktionen zu verdanken haben, erfahren bewegliche Messebesucherinnen und -besucher auf selbstgebauten E-Einrädern im buchstäblichen Sinne, was es heißt, elektrisch mobil zu sein. In Wohnzimmeratmosphäre präsentieren Mathematikerinnen und Mathematiker der Universität auf einem riesigen Touchscreen eine Mathe-App zur Entwicklung von Formeln.

Über die zwei Tage werden ungewöhnliche Vorträge zu Einsteins Relativitätstheorie angeboten, flankiert von interaktiven Workshops im Bauen von Robotern, Fluss-Wasserkraftwerken oder LED-Lampen.

Als ein weiteres Highlight ist am 30. April 2016 die Kinder-Uni Magdeburg auf der Messe zu Gast. Der Verfahrenstechniker Dr. Andreas Voigt wird über chemische Reaktionen im Alltag sprechen. „Click und warm: Wie viel Verfahrenstechnik steckt in einem Taschenwärmer?“ so der Titel seiner Kinder-Vorlesung.

Insgesamt bietet die Universität der Landeshauptstadt den Besucherinnen und Besuchern an den zwei Tagen über 20 interaktive Veranstaltungen.

Vor Ort sein werden auch Uni-Absolventen mit ihren erfolgreichen Startup- Unternehmen: Die Uni-Ausgründung Tinker-Toys stellt individuelles 3D-Spielzeug nach Maß her. Das junge Unternehmen Silverseed präsentiert innovative Software und Anwendungen.

Auch die Studierendenberatung der Universität Magdeburg wird zwei Tage auf der Messe als Ansprechpartner für alle Fragen rund um ein Studium zur Verfügung stehen. Für Lehrerinnen und Lehrer, aber auch interessierte Schülerinnen und Schüler bietet das Zentrum für Lehrerbildung der Uni Infoveranstaltungen zum Lehramtsstudium und Informatiker laden ein in das Klassenzimmer der Zukunft.

Mehr Informationen und das gesamte Programm unter www.magdeburg-mint.de

 

Ansprechpartnerin:
Dr. Rosemarie Behnert, Koordinatorin Studierendenmarketing, Bereich Medien, Kommunikation und Marketing, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Tel.: +49 391 67 58843, E-Mail: studierendenmarketing@ovgu.de

 

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Wann agieren Menschen umweltfreundlich?

16.03.2016 -

Welche Form der erneuerbaren Energiegewinnung findet Akzeptanz in einer Region? Warum lehnt die Bevölkerung vielerorts Windräder ab, schätzt aber Solarenergie? Welche Wege nehmen Kundinnen und Kunden in Kauf, um gebrauchte Handys zu entsorgen und wie müssen Recyclingkreisläufe überhaupt aussehen, damit sie von der Bevölkerung genutzt werden?

Umweltpsychologinnen und –psychologen der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg stellen ihre aktuellen Forschungen zu diesen Fragen auf dem am Donnerstag, den 17. März 2016 stattfindenden Energie- und Umwelttag Sachsen-Anhalt in Dessau vor. Auf dieser Informations- und Vernetzungsveranstaltung wird die Umweltpsychologin Dr. Anke Blöbaum von der Universität Magdeburg über konkrete Projekte zur Unterstützung der Energiewende sprechen.

Unter anderem im Rahmen des 7. EU-Förderrahmenprogramm untersucht das Team um die Umweltpsychologin Prof. Dr. Ellen Matthies vom Lehrstuhl Umweltpsychologie/Mensch-Technik-Interaktion an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg in großangelegten überregionalen und internationalen Studien Nutzerverhalten, analysiert diesbezüglich Chancen und Herausforderungen klimarelevanter Maßnahmen. Die Ergebnisse bilden dann oft die Grundlage für umwelt- und energiepolitische Entscheidungen auf kommunaler und Landesebene.

Im Rahmen des Forschungsprojektes Green Lifestyles, Alternative Models and Upscaling Regional Sustainability GLAMURS erforschen die Magdeburger gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus sieben europäischen Ländern, wie sich eine fest in der Bevölkerung verankerte nachhaltige Lebensweise und grüne Ökonomie in Europa etablieren könnte. Welche Faktoren können die Verbreitung nachhaltiger Lebensstile massiv behindern, sinnvoll unterstützen oder gar beschleunigen? „Wir begleiten Nachhaltigkeitsinitiativen in den verschiedenen Ländern und analysieren ihre Netzwerke“, so Dr. Anke Blöbaum. „Wenn wir genau wissen, was Menschen motiviert, sich nachhaltig zu verhalten und sich in Initiativen zu engagieren, was sie daran hindert, sich mehr zu engagieren, dann können wir ableiten, wie wir solches Engagement zukünftig stärken können.“

Mehr Infos unter forschung-sachsen-anhalt.de/project/glamurs-green-lifestyles-alternative-17831

 

Ein weiteres Forschungsprojekt mit dem Namen ENERGY-TRANS beschäftigt sich mit sozialen Aspekten der Energiewende in Deutschland. Es wird Fragen nachgegangen wie: Unter welchen Umständen investieren Familien in Wärmedämmung, in Photovoltaik-Anlagen oder Elektroautos? Was sind die wichtigsten Hindernisse, die hier aus dem Weg geräumt werden müssen? Ein weiterer Schwerpunkt der interdisziplinären Helmholtz Allianz ENERGY-TRANS besteht in der Erforschung und Untersuchung von Abhängigkeiten zwischen technischen Möglichkeiten und sozialen Folgen, die die Neugestaltung der Energieinfrastruktur mit sich bringt (z.B. Trassenbau, Stilllegung von Kraftwerken) „Bei Maßnahmen zum Energiesparen müssen Aspekte der sozialen Gerechtigkeit beachtet werden“, so Dr. Anke Blöbaum. „Stichwort Energiearmut: Werden die Stromkosten extrem verteuert, um den Verbrauch zu senken, werden Haushalte mit schwächerem Einkommen massiver betroffen sein.“

Mehr Infos unter www.energy-trans.de/

 

Im 2016 gestarteten Verbundprojekt ECHO entwickeln die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Energiesparkampagnen, um die Beschäftigten in Organisationen zu energiesparendem Verhalten zu motivieren. Insbesondere Hochschulen sollen befähigt werden, Energiesparteams auszubilden, um maßgeschneiderte Kampagnen zu entwickeln und mit dauerhaftem Erfolg umzusetzen. Das Projekt wird in enger Kooperation mit den ECHO-MitarbeieterInnen in Magdeburg an mindestens zehn Hochschulen in ganz Deutschland umgesetzt. Im Anschluss werden die Kampagnenmaterialien online für weitere Einrichtungen bereitgestellt. „Hohe Einsparpotenziale, eine große Austrahlkraft, Vorbildfunktion, aber auch vergleichbare Strukturen bieten sich für diese Forschungen an, da sich die Instrumente relativ gut übertragen lassen“, so die Umweltpsychologin Dr. Anke Blöbaum.

Mehr Infos unter forschung-sachsen-anhalt.de/project/energieeffizienz-einsparungen-hochschulen-19313

 

Das Ziel des gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus Österreich durchgeführten Projekts AdaptBehavior ist die Entwicklung eines auf umweltpsychologischem Wissen basierenden Tools zur Unterstützung politischer Entscheidungsträgerinnen und -träger bei der Planung klimarelevanter Maßnahmen. KommunalpolitikerInnen, Vertreterinnen und Vertreter in Stadtplanungsämtern und in Fachreferaten erhalten ein umfassendes universal einsetzbares Coaching zur Umsetzung von klimarelevanten Maßnahmen.

Mehr Info unter forschung-sachsen-anhalt.de/project/adaptbehaviour-environmental-psychology-19017

 

Informationen zum Energie- und Umwelttag Sachsen-Anhalt unter www.ttz.ovgu.de/energie-umwelttag

 

Ansprechpartnerin:
Dr. Anke Blöbaum, Institut für Psychologie, Abteilung Umweltpsychologie, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Tel.: +49 301 67-18476, E-Mail: anke.bloebaum@ovgu.de

 

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Bühne frei für die Kinder-Uni

15.03.2016 -

Bei der nächsten Kinder-Uni Magdeburg werden Hunderte Juniorstudenten ausnahmsweise nicht im größten Hörsaal der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, sondern im Zuschauerraum der Opernbühne Magdeburg Platz nehmen. Am 9. April 2016 wird sich um 11.00 Uhr der Vorhang für eine exklusive Probe zum Kinderkonzert „Der Zauberlehrling: Einfach magisch!“ öffnen.

Als Grundlage dient die berühmte Ballade des Dichters Johann Wolfgang von Goethe: Kaum ist der Meister nicht zu Hause, schwingt der Zauberlehrling unerlaubterweise den Zauberstab. Bekanntermaßen läuft das Ganze ziemlich aus dem Ruder und sorgt für eine riesige Überschwemmung.

Aber wie erzählt man diese Geschichte mit Musik? Was bringt einen Zauberer zum Tanzen? Und wo befinden sich die Musiker, wenn sie nicht auf der Bühne sind? All diesen Fragen beantworten die Musiker, Sänger und Schauspieler mit viel Spaß und Theaterzauber.

 

WAS: „Der Zauberlehrling: Einfach magisch!“, Kinder-Uni Magdeburg
WANN: 9. April 2016, 11.00 Uhr
WO: Opernhaus Magdeburg, Universitätsplatz 9, 39106 Magdeburg

Der Besuch der Kinder-Uni Magdeburg ist kostenfrei. Die Anmeldung ist ab dem 21. März 2016 unter www.kinderuni-magdeburg.de oder unter der Hotline 0391 67-11888 Montag bis Freitag ab 13.00 Uhr möglich. Für Begleitpersonen stehen begrenzt Plätze im Rang zur Verfügung.

Die Kinder-Uni Magdeburg ist eine Veranstaltungsreihe für Kinder zwischen 8 und 12 Jahren. Wissenschaftsthemen werden unterhaltsam und altersgruppengerecht vorgestellt. Über 17.000 Schülerinnen und Schüler haben bereits die über 90 Vorlesungen besucht.

Ansprechpartnerin:
Dr. Rosemarie Behnert, Koordinatorin Studierendenmarketing, Bereich Kommunikation und Marketing, Telefon: 0391 67-58843, E-Mail: rosemarie.behnert@ovgu.de

 

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Fahrkartenautomat und Roboterschwärme - die Uni auf der CeBIT

11.03.2016 -

Wissenschaftler der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg entwickeln einen Fahrkartenautomaten, der dem Kunden passgenau die Fahrkarte und Verbindung präsentiert. Schwarmintelligenzforscherin Prof. Dr.-Ing. Sanaz Monstaghim und ihr Team erforschen künstliche Intelligenz anhand von Roboterschwärmen. Beide Forschungsprojekte werden ab Montag auf der weltgrößten Computermesse CeBIT, die vom 14. bis 18. März 2016 in Hannover stattfindet, in Halle 6 präsentiert.

Im Sonderforschungsbereich/Transregio 62 „Eine Companion-Technologie für kognitive technische Systeme“ befassen sich die Magdeburger Forscher gemeinsam mit Kollegen aus Ulm mit Companion-Technologie für kognitive technische Systeme. Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Projekt befindet sich aktuell in der zweiten Förderphase. Ein Konsortium aus 70 Wissenschaftlern – Informatiker, Ingenieure, Neurobiologen, Psychologen und Mediziner - entwickelt die Mensch-Maschine-Interaktion weiter. Companion-Systeme sind kognitive technische Systeme, die sich auf die Gewohnheiten, Empfindungen, Bedürfnisse und Befindlichkeiten des Menschen einstellen. Ziel ist es, einen neuen Umgang zwischen Menschen und technischen Systemen zu schaffen. Dabei soll es dem Nutzer möglich sein, die Systeme durch Sprache, Gesten und Augenbewegungen zu steuern. Somit werden auch die Kopf-, Körperhaltung, die Mimik, Sprache und Umgebung des Nutzers berücksichtigt.

„Wir sehen eine zunehmende Herausforderung, vor allem für die ältere Generation, beim Umgang mit technikgetriebenen Anwendungen. Eine Companion-Technologie würde die Schwierigkeit verringern, indem sie den entsprechenden Bedürfniszustand des Nutzers berücksichtigt. Die Eigenschaften der Individualität, Anpassungsfähigkeit, Verfügbarkeit, Kooperativität und Vertrauenswürdigkeit stehen dabei im Mittelpunkt der Untersuchung“, erklärt Prof. Dr. Andreas Wendemuth, stellvertretender Sprecher des Sonderforschungsbereichs/Transregio 62 und Lehrstuhlleiter Kognitive Systeme an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Prof. Wendemuth: „Wir sehen eine zunehmende Integration an Vernetzung sowohl im privaten als auch professionellen Umfeld, und wir sehen eine zunehmende Herausforderung für die ältere Generation, insbesondere auch, so sie dann irgendwann betreuungs- oder pflegebedürftig wird. Und in all diesen Bereichen sind Anwendungen gefragt, die nicht zu sehr technikgetrieben sind und ihre Benutzer wiederum vor neue schwierige Herausforderungen stellen, sondern die im Sinne einer Companion-Technologie den entsprechenden Bedürfniszustand des Nutzers berücksichtigen.“

Auf dem Stand können die Besucher selbst ihre Mimik analysieren lassen und sich weitere Informationen über die aktuelle Datenaufnahme im Internet anschauen: www.youtube.com/watch?v=gDEaRssb0Fs

Des Weiteren erleben die Messebesucher in Halle 6, wie Roboterschwärme kollektive Weisheit entwickeln. Das Team um die Informatikerin Prof. Dr.-Ing. Sanaz Monstaghim von der Fakultät für Informatik der Universität Magdeburg will Roboterschwärme mit künstlicher Intelligenz entwickeln, die sozial und autonom Entscheidungen treffen können. Die Kleinstroboter sollen künftig ohne externe Positionierung oder Führung autark agierend Gelände und Gebäude in Echtzeit überwachen und sich dynamisch der Umgebung anpassen können. Zum Einsatz kämen diese Roboterschwärme beispielsweise beim Hochwasserschutz, bei Flugzeugkatastrophen in unerreichbarem Gelände, bei Erdbeben oder Reaktorunfällen. Die Roboterschwärme wären in der Lage, wie soziale Wesen Entscheidungen in Echtzeit zu treffen und sich den lokalen Gegebenheiten und Umständen dynamisch anzupassen.

„Unser Forschungsziel ist ehrgeizig“, so die Informatikerin Prof. Dr.-Ing. Sanaz Mostaghim. „Wir wollen zuverlässige, robuste und fehlerfrei agierende intelligente Roboter, ausgestattet mit einer Art kollektiven Weisheit. Wir erforschen darum das kollektive Verhalten mehrerer kleiner autonom fliegender Roboter mit einfacher Ausrüstung: kein GPS, keine Fernsteuerung und keine externe Positionierung. Nur die lokale Kommunikation innerhalb der unmittelbaren Umgebung durch Sensoren ist erlaubt.“

Mehr Informationen zu den Exponaten der Universität Magdeburg auf der CeBIT 2016 unter http://www.forschung-fuer-die-zukunft.de/gfx/pictures/mittei–lungen/cebit2016_flyer_ST.pdf

 

Ansprechpartner: Dipl.-Ing., Dipl.-Wirt. (FH) Michael Kauert, Abteilungsleiter Messen und Ausstellungen der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Tel.: 0391 67-58711, E-Mail: michael.kauert@ovgu.de

Ansprechpartner: Prof. Dr. Andreas Wendemuth, Institut für Informations- und Kommunikationstechnik an der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und stellv. Sprecher des SFB/Transregio 62, Tel.: 0391 67-18448, E-Mail: andreas.wendemuth@ovgu.de

Ansprechpartnerin: Prof. Dr.-Ing. habil. Sanaz Mostaghim, Institut für Intelligente Kooperative Systeme an der Fakultät für Informatik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Tel.: 0391 67-54986, E-Mail: sanaz.mostaghim@ovgu.de

 

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Neue Lehrstuhlleiterin für Internationales Management

10.03.2016 -

Die Wirtschaftswissenschaftlerin Prof. Dr. Susanne Enke trat damit die Nachfolge von Prof. Dr. Birgitta Wolff an, die nach dem Wechsel in die Landesregierung (2011-2013) seit Januar 2015 Präsidentin der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main ist.

Enkes Forschungsschwerpunkt liegt im interkulturellen Management und in der innovationsorientierten Unternehmensführung. Bereits als Habilitandin am Lehrstuhl für Unternehmensführung an der Technischen Universität Dortmund hatte sich Prof. Susanne Enke mit dem Bereich Internationales Management sowohl in Lehrveranstaltungen als auch in eigenen Forschungsprojekten wissenschaftlich beschäftigt. Der Schwerpunkt ihrer vorrangig quantitativ empirischen Forschung lag auf dem Einfluss von nationaler Kultur auf verschiedene Management-Phänomene. Im Rahmen der Bereiche Corporate Entrepreneurship, Strategie und Organisation untersuchte sie verschiedenartige Auswirkungen und Einflüsse diverser Unternehmen.

Seit 2008 hält Prof. Dr. Susanne Enke Lehrveranstaltungen in englischer und deutscher Sprache auf Bachelor-, Master- und Executive-Niveau sowohl im In- und Ausland. Zentral für die Lehrveranstaltungen sind das Internationale und Strategische Management sowie Themen der Allgemeinen Betriebswirtschaftslehre. Die wissenschaftliche und berufliche Ausbildung von Frau Prof. Enke ist von Auslandsaufenthalten im Rahmen von Austauschprogrammen in Mexiko oder Frankreich sowie Gastdozentenprogrammen in Argentinien und Thailand geprägt.

Durch die regelmäßige Durchführung von Lehrveranstaltungen und Forschungsprojekten mit ausländischen Universitäten steht Prof. Enke stets in Kontakt mit internationalen Dozenten und unterstützt Studierende bei der Teilnahme an internationalen Austauschprogrammen.

Der Bachelorstudiengang Internationales Management an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg bietet eine wissenschaftliche fundierte Ausbildung speziell für internationale Tätigkeitsfelder. Das Studium bereitet auf einen flexiblen Einsatz in allen Bereichen mit betriebswirtschaftlichen Bezügen vor, insbesondere in international tätigen Unternehmen. An der Universität Magdeburg lernen die Studierenden des Studiengangs komplexe Geschäftsbeziehungen auch im interkulturellen Kontext zu verstehen und erfahren, wie diese aktiv aufgebaut und gepflegt werden können.

Weitere Informationen:
www.im.ovgu.de/im/en/Team/Prof_+Dr_+Susanne+Enke-p-1182.html
www.ovgu.de/Studium/Internationales+Management.html

Ansprechpartnerin: Prof. Dr. Susanne Enke, Lehrstuhlleiterin BWL, insb. Internationales Management, Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Tel.: 0391 67-58789, E-Mail: susanne.enke@ovgu.de

 

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Duale Studienangebote gegen Fachkräftemangel

01.03.2016 -

An der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg wird die Verzahnung von universitärer Lehre und betrieblicher Ausbildung bei dualen Studiengängen optimiert. Dazu haben der Universitätsrektor, Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan und der Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Magdeburg, Wolfgang März, soeben eine Kooperationsvereinbarung unterschrieben. Ziel sei es, das Angebot an dualen Studiengängen auszubauen und damit, wie in der Vereinbarung betont, „zur Deckung des Fachkräftebedarfs an Hochschulabsolventen mit besonderem Praxisbezug für die Wirtschaft beizutragen“.

„Mit diesem Vertrag verzahnen sich beide Lernorte noch stärker, als es vorher der Fall war. Es gibt jetzt mehr Verbindlichkeiten“, so Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan. „Wir haben uns als Uni an die IHK gekoppelt und umgekehrt. Wir schaffen echte Durchlässigkeit und das ist wirklich gut.“

Ab sofort werde jede mögliche Kombination eines Ausbildungsberufes und eines Studienganges einer so genannten Deckungsanalyse unterzogen, so der Rektor weiter. „Diese Deckungsanalyse soll helfen, sowohl in den Betrieben als auch in den Fakultäten die Inhalte zu identifizieren, die sich für eine Verzahnung eignen und so erhalten wir belastbare Informationen, wo die Anknüpfungspunkte zwischen Theorie und Praxis konkret liegen.“

Ein Beirat für das duale Studium wird sich zudem künftig an der Universität Magdeburg regelmäßig damit befassen, das duale Studium auf dem Campus weiterzuentwickeln und Qualitätssicherung zu betreiben, bzw. den Austausch zwischen den Akteuren - der Universität, den Studierenden, Kammern und Praxispartnern - zu fördern.

„Qualitativ ist das ein beachtlicher Sprung“, so der IHK-Hauptgeschäftsführer Wolfgang März bei Vertragsunterzeichnung. „Beide Seiten holen jetzt das Optimum heraus und was in der Vereinbarung steht, ist das Höchstmaß dessen, wie wir als Kammer unsere Unternehmen fördern können.“

Das ausbildungsintegrierte duale Studium bietet die Möglichkeit, parallel zwei Abschlüsse zu erlangen: einen beruflichen im dualen Ausbildungssystem sowie einen akademischen an der Hochschule. Damit verbinden duale Studiengänge Elemente der beruflichen Ausbildungspraxis in den Betrieben und der akademischen Ausbildung in den Hochschulen und Berufsakademien.

An der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg werden bisher elf duale Bachelor-Studiengänge angeboten, unter anderem Wirtschaftsingenieur Maschinenbau, Chemieingenieurwesen, Berufsbildung, Informatik oder Business Administration.

Mehr Informationen unter www.ovgu.de/Duales+Studium.html

 

Ansprechpartner:
David Köhler, Dezernat Studienangelegenheiten, Sachgebiet Qualitätssicherung Weiterentwicklung duales Studium, Tel.: +49 391 67 58 123, E-Mail: david.koehler@ovgu.de

 

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Letzte Änderung: 03.04.2017 - Ansprechpartner:

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