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Pressemitteilungen Februar 2016

Mit der Uni in die Zukunft

26.02.2016 -

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg lädt Schülerinnen und Schüler am 28. April 2016 ein, einen Blick in ihre Zukunft zu werfen. Mit einem Thementag zur Studien- und Berufsorientierung, dem Zukunftstag, beteiligt sich die Universität unter dem Motto „Mit der Uni in die Zukunft!“ zum vierten Mal erfolgreich am bundesweit stattfindenden Girls‘- und Boys’Day 2016.

Die Jungen und Mädchen der Klassenstufen 6 bis 9 werden einen Tag lang die vielfältigen Berufs- und Karrierechancen kennenlernen, die sich aus einem Studium an der Universität Magdeburg ergeben. Sie haben Gelegenheit, mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Studierenden ins Gespräch zu kommen, sie lernen Männer und Frauen kennen, die Elektroautos entwickeln, neue Werkstoffe erfinden, die Schwerelosigkeit überwinden, Krankheiten mit Hightech-Medizintechnik behandeln, Suchmaschinen für bequeme Einkäufe im Internet programmieren oder das Klassenzimmer der Zukunft planen.

 

WAS: „Mit der Uni in die Zukunft!“ Thementag zum Girls‘Day und Boys‘Day
WANN: 28. April 2016, 9.00 bis 16.00 Uhr
WO: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Universitätsplatz 2, 39106 Magdeburg

Der Anmeldestart ist der 10. März 2016. Informationen zur Anmeldung und das vollständige Programm gibt es dann unter www.ovgu.de/zukunftstag.

Ansprechpartnerin:
Dr. Rosemarie Behnert, Studierendenmarketing, Kommunikation und Marketing, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Tel.: 0391 67-58843, E-Mail: studierenenmarketing@ovgu.de

 

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Kollektive Weisheit in Roboterschwärmen

25.02.2016 -

Informatiker der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg wollen Roboterschwärme mit künstlicher Intelligenz entwickeln, die sozial und autonom Entscheidungen treffen können. Die Kleinstroboter sollen künftig ohne externe Positionierung oder Führung autark agierend Gelände und Gebäude in Echtzeit überwachen und sich dynamisch der Umgebung anpassen können.

Mögliche Anwendungen für diese Roboterschwärme wären der Einsatz beim Hochwasserschutz, bei Flugzeugkatastrophen in unerreichbarem Gelände, bei Erdbeben oder Reaktorunfällen. Die Roboterschwärme wären in der Lage, wie ein soziales Wesen Entscheidungen in Echtzeit zu treffen und sich den lokalen Gegebenheiten und Umständen dynamisch anzupassen.
Als Dach dieser zukunftsträchtigen Forschung an der Universität Magdeburg fungiert das soeben gegründete Institut für Intelligente Kooperative Systeme an der Fakultät für Informatik.

„Unser Forschungsziel ist ehrgeizig“, so die Informatikerin Prof. Dr.-Ing. Sanaz Mostaghim anlässlich des Besuches von Staatssekretär Marco Tullner aus dem Wissenschaftsministerium des Landes Sachsen-Anhalt Ende Februar im SwarmLab der Universität. „Wir wollen zuverlässige, robuste und fehlerfrei agierende intelligente Roboter, ausgestattet mit einer Art kollektiven Weisheit. Wir erforschen darum das kollektive Verhalten mehrerer kleiner autonom fliegender Roboter mit einfacher Ausrüstung: kein GPS, keine Fernsteuerung und keine externe Positionierung. Nur die lokale Kommunikation innerhalb der unmittelbaren Umgebung durch Sensoren ist erlaubt.“

Die Schwarmintelligenzforscherin und ihr Team übertragen dafür in der Natur beobachtbare Vorgehensweisen auf Prozesse der Informationsverarbeitung. „Das Faszinierende an natürlichen Schwarmintelligenzen ist, dass die einzelne Ameise oder Wildgans überhaupt nicht das große Ganze kennt und sich doch durch Signale und Impulse intelligent verhält. Diese Tierschwärme sind extrem zuverlässig und belastbar und bleiben auch stabil, wenn einzelne Individuen ausscheren.“
Die Herausforderung bei der Entwicklung künstlich intelligenter Roboter sei es deshalb auch, die Interaktionen des Roboterschwarmes kontrollieren und steuern zu können.

Prof. Mostaghim und ihr Team hoffen, schon in naher Zukunft einen Schwarm von fliegenden Robotern innerhalb eines geschlossenen Raumes zuverlässig einzusetzen. Derzeit erforschen sie, wie die Umgebung das Verhalten der Roboter beeinflusst. Parallel dazu arbeiten sie daran, die Batteriekapazität der Roboter zu erhöhen und die Sensorik zu verbessern.

Das Institut für Intelligente Kooperative Systeme IKS entstand zu Beginn des Jahres 2016 durch die Fusion des Instituts für Verteilte Systeme und des Instituts für Wissens- und Sprachverarbeitung der Fakultät für Informatik. Es beherbergt alle Professuren in den Bereichen intelligente und kooperierende Systeme. „Damit trägt es der Tatsache Rechnung, dass die Erforschung und Entwicklung intelligenter kooperativer Systeme praktisch immer eine interdisziplinäre Herangehensweise erfordert: Schwarmtheorien, mathematische Berechnungen, Softwareentwicklung, Programmierung und nicht zuletzt die Konstruktion der Roboter können nur in enger Zusammenarbeit der Bereiche erfolgen“, so der Prodekan der Fakultät für Informatik, Prof. Dr.-Ing. Gunter Saake. „Genau diese Kompetenzen wird das neue Institut zielgerichtet bündeln.“

Das Thema Schwarmintelligenz ist auch fest in der Lehre der Fakultät für Informatik verankert. Über 140 Masterstudierende besuchten die Vorlesung zur Schwarmintelligenz im Wintersemester 2015/2016. Außerdem gibt es zahlreiche studentische Projekte im SwarmLab der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.

Mehr Informationen zu Prof. Dr.-Ing. Sanaz Mostaghim gibt es unter www.is.ovgu.de/Team/Sanaz+Mostaghim.html, Hintergründe zum SwarmLab finden Sie unter www.is.ovgu.de/SwarmLab.html

 

Ansprechpartnerin:
Prof. Dr.-Ing. habil. Sanaz Mostaghim, Institut für Intelligente Kooperative Systeme an der Fakultät für Informatik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Tel.: 0391 67-54986, E-Mail: sanaz.mostaghim@ovgu.de

 

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Null-Bock oder Lernstörung?

22.02.2016 -

Neurobiologen und Hirnforscher der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg geben neueste Ergebnisse der Gedächtnis- und Lernforschung an Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher sowie interessierte Eltern weiter. Wie funktioniert das frühkindliche Gedächtnis, was kann es leisten und was nicht, wie können Lehrer und Erzieher Lernprozesse in Schulen unterstützen, ab wann sprechen wir bei Kindern von einer Lernstörung? Antworten auf diese Fragen geben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am 15. März 2016 auf dem 13. Magdeburger Tag der Erziehung.

Der Neurobiologe Prof. Dr. Jörg Bock vom Institut für Biologie der Universität Magdeburg wird in einem Vortrag zunächst grundlegende Mechanismen von Lern- und Gedächtnisvorgängen erläutern und erklären, wie Umwelt und konkrete Lebensverhältnisse die Entwicklung dieser neuronalen Netzwerke im Gehirn beeinflussen. Anschließend wird die Neurobiologin und Lehrstuhlinhaberin Zoologie/Entwicklungsneurobiologie des Instituts für Biologie, Prof. Dr. Katharina Braun, über die Bedeutung frühkindlicher Lernprozesse für eine gesunde Entwicklung emotionaler und kognitiver Fähigkeiten in späteren Lebensabschnitten sprechen und die Ursachen für die Entstehung von Lernstörungen diskutieren.

 

WAS: 13. Magdeburger Tag der Erziehung „Wie lernt das Gehirn richtig? – Einblicke in Lernprozesse und Lernstörungen“
WANN: Dienstag, 15. März 2016, 14.00 bis 18.00 Uhr
WO: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Gebäude 16, Hörsaal 5, 39106 Magdeburg, Universitätsplatz 2

Die Veranstaltung richtet sich an Lehrer aller Schulformen, Erzieher, Sonderpädagogen sowie an interessierte Eltern. Es wird um Anmeldung unter madeleine.stiefel@ovgu.de gebeten. Anmeldeschluss ist der 8. März 2016.

Ansprechpartnerin:
Madeleine Stiefel, Institut für Biologie, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Tel.: 0391 67-55001, E-Mail: madeleine.stiefel@ovgu.de

 

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Ökonomisches Verhalten in Laboren erforscht

19.02.2016 -

Zum 1. Januar 2016 wurde Dr. Karina Held als Juniorprofessorin für Experimentelle Wirtschaftsforschung an die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg berufen.

Der Schwerpunkt ihrer wissenschaftlichen Arbeit liegt in der Personalökonomik. In ihrem aktuellen Forschungsprojekt untersucht Jun.-Prof. Dr. Karina Held den Einfluss der Inflation auf die Entwicklung von Reallöhnen und die Unternehmensproduktivität. Dafür bedient sie sich der Methode der experimentellen Wirtschaftsforschung. Hierbei werden mittels kontrollierter Laborexperimente, Feldexperimente und Computersimulationen wirtschaftswissenschaftliche Theorien überprüft und fundamentale Aspekte menschlichen Verhaltens untersucht.

Das Magdeburger Experimentallabor MaXLab (http://maxlab.ovgu.de) an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft bietet in idealer Weise die dazu benötigte Infrastruktur. Es ermöglicht die kontrollierte Erforschung von Verhalten in Entscheidungssituationen sowie die Analyse von Zusammenhängen, die in der Realität nur schwer beobachtbar sind. Die experimentelle Wirtschaftsforschung hat sich aufgrund dieser Vorzüge nicht nur als wissenschaftliches Instrument etabliert, sondern dient auch als Beratungsgrundlage für Industrie und Politik.

Jun.-Prof. Dr. Karina Held hat an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Internationales Management und Marketing studiert. Im Anschluss daran war sie für einen Forschungsaufenthalt an der University of California in San Diego zu Gast und promovierte im Jahr 2014. Sie wurde als fakultätsbeste Doktorandin des Jahrgangs mit dem Dissertationspreis der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg ausgezeichnet. Sie ist im Vorstand des Aluminivereins der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft tätig und unterstützt dort den Austausch zwischen Studierenden, Absolventen und Arbeitgebern.

 

Ansprechpartnerin:
Jun.-Prof. Dr. Karina Held, Juniorprofessorin für Experimentelle Wirtschaftsforschung, Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Tel.: 0391 67-18801, E-Mail: karina.held@ovgu.de

 

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Traditionelles Alumni-Wochenende auf dem Campus

19.02.2016 -

Alle Absolventinnen und Absolventen der Abschlussjahrgänge 1966 und 1991 sind herzlich zum 6. ALUMNI-Wochenende an ihre Alma Mater, die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, eingeladen.

Vom 20. bis 21. Mai 2016 haben Alumni die Gelegenheit, in Hörsälen mit ehemaligen Kommilitonen und Kommilitoninnen in Erinnerungen zu schwelgen, den modernisierten Uni-Campus mit neuen Forschungs- und Lehrgebäuden zu besichtigen oder neue alte Netzwerke zu knüpfen. Absolventen, die nach dem Studium die Stadt verlassen haben, können am 20. Mai 2016 bei einer Stadtführung oder einer Fahrt auf der Elbe ihre sich in den zurückliegenden 25 Jahren enorm gewandelte Studentenstadt neu entdecken.

Am 21. Mai 2016 werden im Audimax feierlich die Goldenen und Silbernen Diplome verliehen. Nach einer Campusführung gibt es dann im für diesen Tag eröffneten Alumni-Café Gelegenheit, sich austauschen. Ehemalige „Mediziner“ sind nach einer Campustour durch die ehemalige „Medizinische Akademie“ in der Leipziger Straße zu einem Festvortrag eingeladen.

 

WAS: 6. ALUMNI-Wochenende an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
WANN: 20. und 21. Mai 2016
WO: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Hörsaal 1, Campus Universitätsplatz 2, 39106 Magdeburg

An dem Treffen interessierte Absolventinnen und Absolventen können sich online oder telefonisch im Alumnibüro der Universität Magdeburg unter 0391 67-58835 anmelden. Weiterführende Informationen zum Ablauf sowie offizielle Einladungen gehen per Post an die Mitglieder des Alumni-Netzwerkes. Das detaillierte Programm und Informationen zu den Anmeldemodalitäten sind unter www.alumni.ovgu.de zu finden.

Ansprechpartnerinnen:
Stefanie Thärig und Anja Deutschmann, Alumnibüro des Bereichs Medien, Kommunikation und Marketing der Universität Magdeburg, Tel: 0391 67 58835, E-Mail: alumni@ovgu.de

 

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Neue Materialien gegen "vergessliche" Computerspeicher

17.02.2016 -

Wissenschaftler der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg wollen Speicherzellen aus neuen Materialien entwickeln, die die Datenspeicherung in Rechnersystemen wesentlich vereinfachen können.

Bei den heute üblicherweise in Rechnern eingesetzten DRAM-Speichermodulen müssen eingegebene Informationen stetig aufgefrischt werden. Das geschieht durch in Abständen weniger Millisekunden gegebene elektrische Impulse, die den Speicher kontinuierlich daran erinnern, bereits eingegebene Informationen zu behalten. Bei dieser so genannten Dynamischen Speicherung gehen nach einem Herunterfahren des Rechners alle Informationen wieder verloren und müssen beim Neustart wieder in den Arbeitsspeicher (DRAM) eingelesen werden. Das kostet viel Zeit und Speicherkapazität.

Durch ein spezielles Beschichtungsverfahren wollen der Halbleiter-Experte Prof. Dr. Edmund P. Burte und sein Kollege, der Chemiker Prof. Dr. Frank T. Edelmann, diese „Vergesslichkeit“ der Speicherzellen verändern. Unter Verwendung neuer metallorganischer Verbindungen der Elemente Germanium, Antimon und Tellur wird im Reinraum der Universität mithilfe der sogenannten Atomlagenabscheidung eine Germanium-Antimon-Tellurid-Verbindung hergestellt. Bei diesem Material kann durch geeignete Strompulse sein Widerstand von groß auf klein und umgekehrt umgeschaltet werden, wobei dieser Widerstandswert auch im spannungslosen Zustand erhalten bleibt. Damit wird über den Wert des Materialwiderstandes die Möglichkeit eröffnet, einmal eingegebene binäre Informationen ausdauernd zu speichern (Permanente Speicherung). Im Gegensatz zur bisher üblichen Dynamischen Speicherung gehen einmal gegebene Informationen nicht mehr verloren, so der Wissenschaftler Burte. „Unser Ziel ist es, die gesamte Datenspeicherung in Rechnersystemen zu vereinfachen und die flüchtigen Speicher durch Speicher zu ersetzen, die Informationen, die sie einmal erhalten haben, auf Dauer speichern. Die Speichermedien aus den neuen Materialien zeigen bisher keine Grenzen bei der Strukturverkleinerung und sind darum auch hinsichtlich ihrer Packungsdichte, sprich: viel Kapazität auf wenig Platz, nicht limitiert. Computer werden schneller und sicherer gegen Datenverlust und es wäre dann möglich, den Computer per Knopfdruck innerhalb weniger Sekunden einzuschalten, ohne auf das Hochfahren eines Betriebssystems warten zu müssen.“

Das Material aus den drei Elementen eignet sich besonders zur Verwendung in nicht-flüchtigen Phasenwechsel-Speicherzellen der Halbleitertechnik. Die zu entwickelnden metallorganischen Germanium-, Antimon- und Tellurverbindungen müssen außerdem Halogen-frei sein, um spätere Korrosionserscheinungen in elektronischen Datenspeicher-Bauelementen ausschließen zu können.

Eine unverzichtbare Voraussetzung, diese Forschungsarbeiten durchzuführen, ist der an der Universität Magdeburg vorhandene Reinraum mit seiner Infrastruktur und seinen Prozessanlagen. Dort können unter partikelfreien Bedingungen mikroelektronische Bauelemente hergestellt oder messtechnisch untersucht und neue Prozesse entwickelt werden, die anschließend in die Wirtschaft transferiert werden können. Mehr zum Reinraum der Universität Magdeburg unter https://www.youtube.com/watch?v=Czs74oIEX_I

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG fördert das bewilligte Projekt Atomlagenabscheidung von Germanium-Antimon-Tellurid mit über 500 Tausend Euro in den nächsten drei Jahren.

 

Ansprechpartner:
Prof. Dr.-Ing. Edmund P. Burte, Lehrstuhl Halbleitertechnologie, Institut für Mikro- und Sensorsysteme an der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik, Tel.:+49 391 67 58398, E-Mail: edmund.burte@ovgu.de

 

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Für junge Filmemacher steht die Welt Kopf

04.02.2016 -

Bei den 12. Magdeburger Medienwochen werden bekannte Rollen, Regeln, Abläufe und Verhältnisse auf den Kopf gestellt. Bis zum 23. Februar 2016 können sich Schulklassen aus Magdeburg und der näheren Umgebung für die Teilnahme an dem medienpädagogischen Videofilmprojekt an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg bewerben. Die Dreharbeiten der Medienwochen finden im Mai dieses Jahres statt und stehen unter dem Motto „Verdrehte Welt“.

Pro Schulklasse ist ein Drehtag vorgesehen, an dem die zehn- bis zwölfjährigen Schülerinnen und Schüler einen eigenen Kurzfilm produzieren können. Die jungen Filmemacher sind dazu aufgefordert sich interessante Geschichten auszudenken, um eine Welt darzustellen, die im wahrsten Sinne des Wortes Kopf steht. Aus den entwickelten Kurzgeschichten entstehen anschließend in eigener Regie spannende Filme. Die Teilnehmer probieren sich dabei in den verschiedenen Bereichen einer Filmproduktion aus und schlüpfen kurzerhand in die Rollen des Schauspielers, Regisseurs oder Kameramanns. Dabei werden aufregende Erfahrungen in ihrer Gruppe gesammelt.

Um sich für die Teilnahme zu bewerben, sind nur ein paar Klicks notwendig: Unter der Internetseite www.medienwochen.de kann ein Bewerbungsbogen heruntergeladen werden, der ausgefüllt an die E-Mail-Adresse medienwochen@ovgu.de geschickt wird.

Die Schulklassen werden durch Studierende der Universität aus den Bereichen Medienbildung und Bildungswissenschaft fachkundig begleitet und unterstützt. Von der Erstellung eines Storyboards über die Dreharbeiten bis hin zu Filmschnitt und Nachbearbeitung am Computer liegt alles in der Hand der jungen Filmemacher. In kleinen Teams von fünf bis sechs Schülern und Schülerinnen erhalten sie durch das Projekt einen praktischen Einblick in die Machart von Filmen und lernen die kleinen Tricks der Filmemacher kennen. Solche Kenntnisse werden in einer zunehmend von Medien durchdrungenen Alltags- und Berufswelt immer wichtiger.

Die entstandenen Filme werden Juli 2016 im Rahmen einer großen Abschlussveranstaltung im CinemaxX-Kino Magdeburg vorgeführt.

Die Magdeburger Medienwochen sind ein gemeinsames Projekt der Professur Medien- und Erwachsenenbildung der Universität Magdeburg, des Vereins magdeburgkind e.V. und des Kulturbüros der Stadt Magdeburg. Sie gehen auf die Initiative von Prof. Dr. Johannes Fromme, Institut für Erziehungswissenschaft der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, zurück und werden seit 2005 regelmäßig einmal im Jahr durchgeführt.

 

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Johannes Fromme, Institut für Erziehungswissenschaft der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Tel.: 0391 67-56580, E-Mail: medienwochen@ovgu.de

 

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Letzte Änderung: 03.04.2017 - Ansprechpartner:

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