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Pressemitteilungen September 2015

Wie beeinflusst Religion die Politik?

30.09.2015 -

Vom 6. bis 8. Oktober 2015 treffen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus ganz Europa zur Fachtagung Politik und Religion in orthodoxen Ländern an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Im Mittelpunkt der dreitägigen Konferenz werden die Sozial- und Geisteswissenschaftler unterschiedliche Sichtweisen auf das Verhältnis von Religion und Staat in Ländern wie Griechenland, Bulgarien oder Rumänien diskutieren, Gemeinsamkeiten untersuchen sowie Vergleiche zu Staaten mit anderen Religionen ziehen.

Die Eröffnungsvorlesung hält der Religionswissenschaftler Prof. Dr. Vasilios Makrides von der Universität Erfurt. Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich dazu eingeladen.

 

WAS: Politik und Religion in orthodoxen Staaten, europäische Konferenz der Fakultät für Humanwissenschaften der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
WANN: 6. bis 8. Oktober 2015,
6. Oktober 2015, 18.00 Uhr, Eröffnungsvorlesung
WO: Otto-von-Guericke-Zentrum (Lukasklause), Schleinufer 1, 39104 Magdeburg

Ausgerichtet wird die Tagung vom Zentrum für Transformationsforschung (ZTF) an der Humanwissenschaftlichen Fakultät, finanziert aus Mitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

Interessenten, welche die Konferenz besuchen möchten, werden gebeten, sich bis zum 04. Oktober 2015 unter der E-Mail-Adresse andreas.emcev@st.ovgu.de anzumelden. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter: www.ztf.ovgu.de/home/Veranstaltungen+.html

 

Ansprechpartner:
Dr. Tobias Köllner, Institut für Soziologie, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Tel.: 0391 67-56808, Handy: 0151/22 08 73 23, E-Mail: tobias.koellner@ovgu.de

 

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Willkommen an der Universität Magdeburg!

28.09.2015 -

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg begrüßt am 8. Oktober 2015 ihre neuen Studierenden erstmals mit einem Willkommenstag. Die Erstsemester können dann bereits ab 12 Uhr „ihre Uni“ kennenlernen. Auf einem Markt der Möglichkeiten haben sie Gelegenheit, sich über studentische Initiativen, engagierte Vereine und Kooperationspartner der Universität zu informieren.

Der Rektor der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Vertreter der Landeshauptstadt und der Studierendenschaft heißen die Studienanfänger ab 15 Uhr offiziell in der Universitätsbibliothek an der Alma Mater herzlich willkommen. Im Anschluss daran gibt es ab 16 Uhr beim GET-TOGETHER auf dem Mensavorplatz bei Live-Musik, Sport und Tanz auch Interviews mit interessanten Persönlichkeiten der Universität, präsentiert durch das Uniradio Guericke FM. Die Erstsemester haben dann reichlich Gelegenheit, mit Kommilitonen der höheren Studienjahre ins Gespräch zu kommen und so nützliche Tipps und Ratschläge für einen optimalen Studienstart erhalten. Zum Ausklang des Willkommenstages öffnet ab 22 Uhr die Festung Mark ihre Türen zur Großen Erstsemesterparty.

Über 12.500 junge Frauen und Männer haben in den vergangenen Wochen und Monaten ähnlich wie im Vorjahr Interesse an einem Studium an der Universität Magdeburg bekundet. Eine abschließende Bilanz zu den Studierendenzahlen für das Wintersemester 2015/16 kann erst zum Ende der Einschreibefrist für die ausländischen Studierenden am 23. Oktober 2015 vorliegen.

Mehr Informationen im Netz unter www.ovgu.de/immatrikulationsfeier

Kontakt für die Medien:
Katharina Vorwerk, Kommunikation und Marketing, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Tel.: 0391 67-58751, E-Mail: katharina.vorwerk@ovgu.de

 

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Mitteldeutsche Wissenschaftler entwickeln mit Siemens AG dynamische Leitwarte für intelligentes Netzmanagement

25.09.2015 -

In Mitteldeutschland entsteht ein einzigartiges Versuchslabor, in dem Wissenschaftler die Herausforderungen im Hochspannungsnetz der Zukunft simulieren und erforschen können. Universitäten aus Sachsen-Anhalt und Thüringen entwickeln gemeinsam mit der Siemens AG in den nächsten drei Jahren Steuerungs- und Regelungstechnologien, die das deutsche Strom-Transportnetz auf die Anforderungen der Energiewende vorbereiten.

Zum Start des Forschungsprojektes „DynaGridCenter“ findet am 1. Oktober 2015 im Beisein der Staatssekretärin aus dem Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt, Dr. Tamara Zieschang, und Vertretern aller Kooperationspartner an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg eine Auftakt-Veranstaltung statt.

 

Was: Auftakt-Veranstaltung für das Forschungsprojekt „DynaGridCenter - Dynamische Netzleitwarten“ an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Wann:


Donnerstag, 1. Oktober 2015, 14.00 Uhr bis ca. 17.00 Uhr, im Vorfeld bereits um 12.30 Uhr Fototermin und

Gelegenheit für Interviews, Treffpunkt Gebäude 05, Senatssaal

Wo: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Universitätsplatz 2, 39106 Magdeburg, Gebäude 05, Senatssaal

Vertreter der Medien sind herzlich zur Berichterstattung eingeladen.

Bereits um 12.30 Uhr besteht die Möglichkeit, das Smart Grid Labor der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der Universität Magdeburg zu besichtigen, Fotos aufzunehmen und mit den beteiligten Wissenschaftlern sowie Vertretern der Siemens AG zu sprechen.

Die Prozesse im Netz werden durch die zunehmende Einspeisung von Wind- und Sonnenenergie sowie durch den daraus resultierenden Transport über weite Strecken wesentlich komplexer und dynamischer. Es ist Experten zufolge absehbar, dass die heutigen Mechanismen zur Beobachtung und Steuerung den künftigen Anforderungen nicht mehr genügen werden.

Ein wesentlicher Schwerpunkt des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit rund fünf Millionen Euro unterstützten Forschungsprojektes sind so genannte Smart Grids, intelligente Stromnetze für eine effiziente Energieversorgung. Sie vernetzen, steuern und überwachen Stromerzeuger, Stromspeicher, Verteilungsnetze und Verbraucher. Smart Grids können beispielsweise innerhalb von Hundertstelsekunden Störungen durch Blitzschläge, Baggerbiss, Vögel oder Kurzschlüsse identifizieren und darauf reagieren. Das an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg bereits bestehende Smart-Grid-Labor wird deshalb in das neue Forschungsprojekt einbezogen. „Windenergie wird hauptsächlich in Norddeutschland ins Netz eingespeist, Ballungsgebiete mit hohem Stromverbrauch liegen vielfach im Süden“, so Prof. Andreas Lindemann, Dekan der Fakultät für Elektrotechnik und

Informationstechnik der Universität Magdeburg. „Unsere Arbeiten haben zum Ziel, dass die elektrische Energie den optimalen Weg durchs Netz nimmt und die Verbraucher bedarfsgerecht aus erneuerbaren Quellen versorgt werden. So arbeiten wir an der Universität Magdeburg erfolgreich an Zukunftsthemen für die elektrische Energieversorgung.“

An der Technischen Universität Ilmenau wird im Rahmen des Projekts eine dynamische Netzleitwarte entstehen, die das simulierte Magdeburger Hochspannungsnetz aus der Ferne überwacht, steuert und das intelligente Datenmanagement übernimmt.

Spezialisten für Regeltechnik und Leistungselektronik von der Ruhr-Universität Bochum arbeiten im Projekt ebenso mit wie Forscher der Fraunhofer Institute Magdeburg (Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF) sowie Ilmenau (Angewandte Systemtechnik IOSB-AST). Sie bringen ihr Know-how unter anderem für den Aufbau einer zukunftssicheren, automatisierten IT- und Kommunikationsinfrastruktur in der Stationstechnik und dem gesamten Energieleitsystem ein. „Die Automatisierung ist nur mit standardisierten, gesicherten Schnittstellen und Datenformaten möglich. Das ist unser Forschungsauftrag im DynaGrid-Projekt", erklärt Dr.-Ing. Przemyslaw Komarnicki vom Fraunhofer IFF. Siemens als Anbieter eines umfassenden Portfolios für den gesamten Hochspannungsbereich wird die Forschung koordinieren. Das DynaGridCenter beinhalte aber nicht nur den Aufbau des über zwei Bundesländer verteilten Demonstrators, so der Siemens-Projektleiter, Prof. Rainer Krebs. „In Mitteldeutschland haben wir international anerkannte Experten für die Lösung dieser spezifischen Herausforderungen beim Umbau unseres Energieversorgungssystems. Unser Ziel ist es, hier ein dauerhaftes Forschernetzwerk zur gemeinsamen Weiterentwicklung von Hochtechnologien zu etablieren.“

„Der Schwerpunkt der Energiewende in Deutschland liegt auf nachhaltigen Energiesystemen. Doch müssen diese stabil und zuverlässig arbeiten. Das Verbundprojekt ‚Dynamische Leitwarte‘ ist in Mitteldeutschland bestens platziert und beginnt zum richtigen Zeitpunkt“, sagt Staatssekretärin Dr. Tamara Zieschang.

Ansprechpartner: Prof. Dr.- Ing. Andreas Lindemann, Dekan der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der Universität Magdeburg, Tel.: 0391 67 58594, E-Mail: andreas.lindemann@ovgu.de

 

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Jung und Alt lernen gemeinsam

22.09.2015 -

Am 28. September 2015 beginnt an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg das Wintersemester des Studienangebots für ältere Erwachsene „Studieren ab 50“. Mit diesem Weiterbildungsangebot wendet sich die Universität an interessierte ältere Bürgerinnen und Bürger, die sich für wissenschaftliche Fragen interessieren und ihr Wissen in einzelnen Gebieten vertiefen möchten. Sie können sich nach eigener Wahl in Vorlesungen und Seminaren weiterbilden und mit den neuesten Forschungsergebnissen verschiedener Wissenschaften vertraut machen. Das Motto des Studiums lautet: „Jung und Alt studieren gemeinsam“.

Jeder Teilnehmer erhält den eigens für „Studieren ab 50“ erstellten Studienführer, aus dem individuell Lehrveranstaltungen ausgewählt werden können. Großes Interesse finden die Vortragszyklen aus den Fächern Geschichte, Philosophie, Germanistik, Politik, Psychologie, Technik- und Ingenieurwissenschaften sowie weiteren Angeboten der Fakultäten der Universität.

 

WAS: Eröffnung Wintersemester des Studienangebots für ältere Erwachsene „Studieren ab 50“ mit Eröffnungsvortrag Herausforderung an Ingenieure im globalen Wettbewerb, Prof. Dr. Karl-Heinrich Grote, Dekan der Fakultät für Maschinenbau
WANN: 28. September 2015, 11.00 Uhr
WO: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Universitätsplatz 2, 39106 Magdeburg, Gebäude 26, Großer Hörsaal 1

Im vergangenen Sommersemester studierten 610 eingeschriebene Gasthörer. Auch die Projektarbeit in Zusammenarbeit mit der Forschung der Universität hat sich weiter entwickelt. Die verschiedenen Arbeitsgruppen bearbeiteten selbständig Forschungsfragen in der Literatur, zur Regionalgeschichte, zu Bewegung und Gedächtnis, Biografieforschung und im Bereich Neue Medien.

Weitere Informationen zu „Studieren ab 50“ sind unter der Telefonnummer 0391 67-56522 zu erhalten.

 

Kontakt für die Medien:
Olaf Freymark, Institut für Erziehungswissenschaft der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Tel.: 0391 67-56505, E-Mail: olaf.freymark@ovgu.de

 

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Schüttguthandling im Zeitalter von Industrie 4.0

21.09.2015 -

Auf der inzwischen 20. Fachtagung Schüttgutfördertechnik werden sich am 23. und 24. September 2015 in Magdeburg Experten aus Industrie und Forschung über aktuelle Anforderungen aus der Wirtschaft und neueste wissenschaftliche Erkenntnisse austauschen. Die Jubiläumsveranstaltung steht unter der Thematik Schüttguthandling im Zeitalter von Industrie 4.0. Die veranstaltenden Lehrstühle Fördertechnik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg unter Leitung von Prof. Dr. André Katterfeld und Fördertechnik Materialfluss Logistik der Technischen Universität München unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Willibald A. Günthner erwarten rund 200 Gäste u.a. aus Südafrika, Österreich, der Schweiz, Polen und Luxembourg. Seit 1996 wird die Tagung gemeinsam vorbereitet und abwechselnd in Magdeburg und München durchgeführt.

„Insgesamt ist die Resonanz auf das Tagungsangebot überwältigend. Das ist Kennzeichen dafür, dass dieses Fachgebiet nach wie vor von besonderer Aktualität ist und dass dessen Projekte und Produkte immense wirtschaftliche Bedeutung besitzen,“ schätzt Mitveranstalter Prof. Dr. André Katterfeld vom Institut für Logistik und Materialflusstechnik der Universität Magdeburg ein. „Vertreter fast aller deutschen Fördertechnik-Lehrstühle sowie eine Reihe internationaler Universitätskollegen dürfen wir in Magdeburg begrüßen. Seitens der Industrie sind Teilnehmer großer Betreiber und Hersteller von Schüttgutfördertechnik vertreten, darunter die Firmen Aumund, BEUMER, Bühler, ContiTech, FAM, Kali & Salz, RWE, RULMECA, Siemens, TAKRAF, ThyssenKrupp, Vattenfall und viele andere.“

 

WAS: 20. Fachtagung Schüttgutfördertechnik 2015 Schüttguthandling im Zeitalter von Industrie 4.0
WANN: 23. und 24. September 2015
WO: Magdeburg, Hotel Ratswaage

Die vielfältigen Anforderungen und Themenstellungen des Alltags spiegeln sich in den insgesamt 19 Vorträgen der Veranstaltung wider, die von den Experten gehalten werden. Am ersten Veranstaltungstag stehen Vorträge u.a. zu Ölsand, zu umweltfreundlicher Reststoffentsorgung in einem sibirischen Kohlekraftwerk, zu Qualitätsmängeln an Stahlseilfördergurten und Haldenmanagement im Fokus des Programms. Der zweite Veranstaltungstag steht ganz im Zeichen der Themenkomplexe „Simulation“ und „Förderung von anspruchsvollen und problematischen Gütern“. So beschäftigen sich Vorträge u.a. mit der Simulation von Transport und Verarbeitung von weichen, verformbaren Granulaten, der Simulation von Schrottsäulen oder der Biomasselogistik und der Fördertechnik im Prozess der Zementherstellung.

Begleitend zur Tagung erschien ein Tagungsband, der neben sämtlichen Fachbeiträgen auch ein Grußwort des Begründers der Fachtagung Schüttgutfördertechnik, Prof. Dr.-Ing. habil. Dr. h. c. mult. Friedrich Krause, und die Chronik der 20 Jahre Fachtagung Schüttgutfördertechnik, die im Jahr 1996 in Magdeburg ihren Anfang nahm, beinhaltet.

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg blickt auf eine große Tradition in der Fördertechnikausbildung zurück: Seit nunmehr 59 Jahren werden Diplom-Ingenieure sowie Bachelor- und Masterabsolventen im Fach Förder- und Materialflusstechnik ausgebildet oder qualifizieren sich durch die Anfertigung und Verteidigung ihrer Dissertation für anspruchsvolle Tätigkeiten im In- und Ausland. Im gegenwärtigen Ausbildungsportfolio der Universität sind die Lehrveranstaltungen zur Materialfluss- und Fördertechnik in allen Studiengängen der Fakultät verankert: Maschinenbau, Wirtschaftsingenieur Maschinenbau und Wirtschaftsingenieur Logistik. Sie werden verantwortet von Prof. Dr. André Katterfeld und von Hon.-Prof. Dr. Klaus Richter vom Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und –automatisierung IFF Magdeburg.

Der Einladungsflyer

Ansprechpartner:
Prof. Dr.-Ing. André Katterfeld, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Fakultät für Maschinenbau, Institut für Logistik und Materialflusstechnik, Tel.: 0391 67-58603, E-Mail: Andre.Katterfeld@ovgu.de

 

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Letzte Änderung: 30.03.2016 - Ansprechpartner:

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