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Pressemitteilungen August 2015

Gesundes Altern mit Tango und Karate

31.08.2015 -

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen präsentieren gemeinsam Wege zum aktiven und gesunden Altern. Im Rahmen der internationalen Konferenz Active Healthy Aging (AHA 2015) stellen die Sport- und Neurowissenschaftler nicht nur einem internationalen Fachpublikum ihre Forschungsergebnisse zum gesunden Altern vor, sondern erläutern auch interessierten Bürgern in populärwissenschaftlichen Vorlesungen den Zusammenhang zwischen körperlicher Aktivität und kognitiven Fähigkeiten im Alter oder geben Trainingsanleitungen zum Erhalt geistiger und körperlicher Fitness sowie zur Sturzprophylaxe.

 

WAS: Öffentliche Vorträge und Praxisveranstaltungen für Senioren und interessierte Bürger im Rahmen der internationalen Konferenz Active Healthy Aging AHA 2015
WANN: 3. und 4. September 2015, jeweils 17.00 bis 19.00 Uhr
WO: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Hörsaal 6/Sporthalle 2, Zschokkestr. 32, 39106 Magdeburg

Studien der Magdeburger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zeigen: Wie wir altern, ist nicht allein genetisch bedingt, sondern weitgehend abhängig von unserem Lebensstil. Körperliches Training in kognitiv herausfordernden Sportarten, verknüpft mit einer gesunden Ernährung, kann die Altersfitness stärken, altersbedingten Krankheiten vorbeugen und diese hinauszögern. Emotional positiv besetzte Bewegungsabläufe wie beim Tanzen verlangen kognitive Leistungen, wodurch neuronale Degenerationen verlangsamt und Gedächtnisleistungen unterstützt werden. Ihre Forschungsergebnisse werden die Wissenschaftler auf der erstmals an der Universität Magdeburg stattfindenden interdisziplinären Konferenz präsentieren. Es werden über 150 Sportwissenschaftler, Neurobiologen, Mediziner, Psychologen und Ernährungswissenschaftler aus mehr als 20 Ländern erwartet.

Die Konferenz wird von der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg gemeinsam mit dem Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) organisiert.

 Mehr Informationen zur Konferenz und zum Begleitprogramm finden Sie unter www.aha2015.ovgu.de

Ansprechpartnerin:
Prof. Kerstin Witte, Institut für Sportwissenschaft, Fakultät für Humanwissenschaften der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Tel.: 0391 67-54743, E-Mail: kerstin.witte@ovgu.de

 

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Smarte Maschinen für virtuelle Fabriken

25.08.2015 -

Ingenieurwissenschaftler der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg präsentieren auf den 12. Magdeburger Maschinenbautagen neueste Technologien und Konzepte für den Maschinenbau im 21. Jahrhundert. Unter dem Motto „Smart-Effizient-Mobil“ treffen sich vom 30. September bis 1. Oktober 2015 Wissenschaftler und Vertreter von Unternehmen auf dem Universitätscampus, um gemeinsam die Grundlagen für künftige Innovationen im Land zu schaffen und weltweit konkurrenzfähig zu bleiben.

Schwerpunktthemen der Tagung sind künftige Mobilitätskonzepte wie das autonome Fahren oder die Etablierung neuer Antriebsarten, innovative Produktionstechniken wie der 3D-Druck, globale Trends auf dem Gebiet moderner Leichtbau-Werkstoffe, mikrotechnische Verfahren und Fertigungsprozesse, aber auch die Entwicklung nachhaltiger Energielösungen durch alternative Energiequellen und -speicher, Möglichkeiten virtueller Produktentwicklung und virtueller Fabriken sowie die Integration von Informationstechnik in smarte Maschinen.

 

WAS: 12. Magdeburger Maschinenbautage an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
WANN: 30. September bis 1. Oktober 2015
WO: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Campus Zschokkestraße, Gebäude 40, 39106 Magdeburg

Die Tagung wendet sich an alle Vertreter der Branche, die in Forschung, Entwicklung und Produktion an Universitäten, Forschungseinrichtungen, als Hersteller oder Zulieferer tätig sind.

Wesentliche Partner für diesen Austausch sind der Cluster Sondermaschinen- und Anlagenbau Sachsen-Anhalt, das Institut für Kompetenz in AutoMobilität IKAM GmbH sowie der Forschungs- und Transferschwerpunkt Automotive der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg.

Im Vorfeld der Tagung finden am 29. September 2015 mehrere gemeinsam von der Universität Magdeburg und dem Institut für Kompetenz in AutoMobilität IKAM GmbH organisierte Workshops statt.

Hintergrund

Die Digitalisierung und neue Mikroproduktionstechnologien führen im Maschinenbau zu völlig neuen Möglichkeiten. Sensoren versorgen Maschinen mit Informationen, die in leistungsfähigen Prozessoren verarbeitet und über das Internet und andere Datennetzwerke ausgetauscht und genutzt werden.

In Verbindung mit neuen Werkstoffen und Produktionsprozessen werden äußerst komplexe Aufgaben effizient und ressourcenschonend bearbeitet. Dank neuer Antriebe, Energiespeicher und Energieübertragungsverfahren werden Maschinen mobil, verhalten sich im Einsatz flexibel und adaptiv und wachsen mit klassischen Transportsystemen zusammen. Diese Eigenschaften werden heutzutage durch einen ganzheitlichen Ansatz über den gesamten Produktlebenszyklus, beginnend bei Forschung & Entwicklung über Herstellung, Verteilung und Nutzung bis zum end-of-life erzielt. Der Mensch ist in unterschiedlichen Rollen als Forscher & Entwickler, als Produzent, Verkäufer und Verbraucher und schließlich als Verwerter eingebunden.

Die Magdeburger Maschinenbautage 2015 finden unter der Schirmherrschaft des Ministers für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt, Hartmut Möllring, statt.

Mehr Informationen unter www.mmt.ovgu.de

Ansprechpartner: Prof. Dr.-Ing. Roland Kasper, Institut für Mobile Systeme, Fakultät für Maschinebau der Universität Magdeburg, Tel.: 0391 67 58607, E-Mail: roland.kasper@ovgu.de

 

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Uni sorgt für erfolgreichen Studienstart

19.08.2015 -

An der Otto-von-Guericke-Universität laufen intensive Vorbereitungen für einen optimalen Studienstart im Wintersemester 2015/16. Neben neuen Bachelorstudienprogrammen wie Mathematikingenieur, Germanistik mit interdisziplinarem Profil und Informationstechnik – Smarte Systeme werden erstmals auch die Masterstudiengänge Immunologie und Molekulare Biosysteme angeboten.

Für einen optimalen Einstieg bietet die Universität Magdeburg den Erstsemestern der ingenieur- und naturwissenschaftlichen Studiengänge bereits vor Studienstart im Oktober einwöchige Vorkurse und Übungsseminare in Mathematik und Informatik an. Die sollen den Studienanfängern helfen, das Abiturwissen aufzufrischen oder auch Anforderungsprofile frühzeitig kennenzulernen.

Für den Studiengang Physik gibt es in diesem Jahr erstmals ein Professoren- Mentoren-Programm. Jedem Studienanfänger stehen Professoren und Studierende zur Seite und geben intensive Unterstützung beim Übergang von der Schule in den Universitätsalltag.

Für alle Bewerber, bereits Zugelassenen, aber auch noch unentschiedenen Studieninteressenten bietet die Universität Magdeburg am 25. August 2015 einen Last-Minute-Studieninfotag. Neben allgemeinen Studieninfos aus erster Hand gibt es hier besondere Angebote für Lehramtsbewerber und Interessenten des Bachelorstudiengangs Ingenieurpädagogik. Informationen zum Last-Minute-Studieninfotag unter www.ovgu.de/Last_Minute_Studieninfotag

Bewerber und Interessenten für den Bachelorstudiengang Medizintechnik sind dann am 26. August 2015 ab 15:00 Uhr herzlich in die Experimentelle Fabrik eingeladen. Studierende, Wissenschaftler und Mitarbeiter der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik werden eine Einführung geben, Studieninhalte und Forschungsvorhaben erklären und alle Fragen rund um das zukunftsträchtige Bachelorstudium beantworten. Mehr Infos unter www.lmt.ovgu.de/Bewerbung+und+Termine

Bewerber für alle zulassungsfreien Studiengänge an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg können sich noch bis 30. September 2015 bewerben. Das vollständige Studienangebot gibt es unter www.ovgu.de/Studienangebot

Für die Studiengänge mit örtlicher Zulassungsbeschränkung läuft zurzeit das Losverfahren. Mehr Informationen unter www.ovgu.de/losverfahren

 

Ansprechpartnerin:
Dr. Petra Kabisch, Allgemeine Studienberatung der Universität Magdeburg, Tel.: 0391 67-52283, E-Mail: petra.kabisch@ovgu.de

 

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Lösungen für Nachwuchsproblem der Wirtschaft

18.08.2015 -

Dem Nachwuchs- und Fachkräftemangel in Mitteldeutschland können Betriebe nur mit großer gemeinsamer Anstrengung und abgestimmt mit ihren Ausbildungspartnern entgegenwirken. Das ist das Ergebnis einer betriebspädagogischen Untersuchung des Bundesinstituts für Berufsbildung, an der Wissenschaftler der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg beteiligt waren. „Nur im Zusammenspiel aller Bereiche der sogenannten Bildungskette kann eine erfolgreiche Fachkräftesicherung für unsere Wirtschaft auch unter schwieriger werdenden Rahmenbedingungen gelingen“, so der Berufs- und Betriebspädagoge Professor Klaus Jenewein der Universität Magdeburg. Bereits in der Berufsorientierung und der Bewerberauswahl müssen Unternehmen sicherstellen, dass Ausbildungsplätze möglichst mit den geeigneten Jugendlichen besetzt werden. Nur durch intensive weitere Unterstützung des Ausbildungsprozesses könne die inzwischen enorm angestiegene Abbruchquote gesenkt werden, so Jenewein weiter.

Wie diese Anforderungen in der Praxis umgesetzt werden können und welche Empfehlungen, Handlungsansätze und Instrumente in den Modellversuchen erarbeitet worden sind, wird am 27. August 2015 auf der Demografie-Konferenz „Fachkräftesicherung in Mitteldeutschland“ in Halle vorgestellt.

Die Bundesregierung hat bereits vor fünf Jahren ein großes Modellversuchsprogramm eingerichtet, das von der Magdeburger Universität wissenschaftlich begleitet worden ist. Deutschlandweit wurden in 17 Modellversuchen neue Handlungsansätze entwickelt, mit denen die aktuellen Herausforderungen bewältigt werden können.

In den mitteldeutschen Bundesländern führt der demografische Wandel zu einem rapiden Rückgang der nicht studienberechtigten Schulabsolventen. „Waren es in den neuen Bundesländern im Jahr 2001 noch über 170.000 Schulabsolventen, lag der Tiefpunkt im Jahr 2011 bei nur noch 75.000. Bis weit in die Mitte des nächsten Jahrzehnts wird sich diese Zahl bei unter 90.000 stabilisieren“, so Jenewein. „Diese Entwicklung hat gravierende Konsequenzen: Kamen für Elektriker im Wirtschaftsbereich Handwerk im Jahr 1995 noch 2.793 neue Ausbildungsverträge in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zustande, lag die Zahl 2013 bei gerade mal 750: Zwei Drittel weniger und Tendenz weiter fallend.“

Verschärft werde dieser Trend durch eine weitere Entwicklung: Die Zahl der sogenannten Vertragslösungen steigt seit Jahren gravierend an. Eine erfolgreiche Ausbildung bei schwieriger werdendem Bewerbermarkt gelingt den Ausbildungspartnern nicht immer. In manchen Berufen betrifft die Vertragslösungsquote bereits die Hälfte der betroffenen Ausbildungsverhältnisse, was zum weiteren Rückgang der neu ausgebildeten Fachkräfte führt. Festzustellen sei, „dass diese Entwicklungen weder in der Bildungs- und Wirtschaftspolitik noch bei den Berufsbildungsakteuren in Betrieben, berufsbildenden Schulen und überbetrieblichen Bildungseinrichtungen sehr präsent sind. Dabei sind wir längst an einem Punkt, der gerade in unserer Region konsequentes Handeln erfordert.“

Mehr Informationen zu den Modellversuchen und zum Demografiekongress unter www.bibb.de/heterogenitaet und www.hw.ovgu.de/

Ansprechpartner:
Prof. Dr. paed. Klaus Jenewein, Institut für Berufs- und Betriebspädagogik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Tel.: 0391 67-56602, E-Mail: jenewein@ovgu.de

 

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Letzte Änderung: 30.03.2016 - Ansprechpartner:

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