Studenten in Magdeburg - Das Unsehbare im Sichtbaren

09.11.2010 -  

Unter dem Titel "Studenten in Magdeburg - Menschen in entscheidenden Lebensphasen" zeigt der Kunstverein derART vom 17. November 2010 bis zum 5. Januar 2011 in der Bibliothek der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg großformatige Fotoportraits von Horea Conrad. Eröffnet wird die Exposition in Anwesenheit des Rektors der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Prof. Dr. Klaus Erich Pollmann, mit einer Vernissage am 16. November 2010 um 20:00 Uhr im Foyer der Universitätsbibliothek. Eine Einführung in die Ausstellung gibt Dr. Uwe Förster vom Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen Magdeburg.

Was:     Ausstellung "Studenten in Magdeburg - Menschen in entscheidenden Lebensphasen"
           mit Fotografien von Horea Conrad
Wann: 17. November 2010 bis zum 5. Januar 2011, zu den Öffnungszeiten der
           Universitätsbibliothek Magdeburg (Mo-Fr 09.00-21.00 Uhr, Sa 09.00-15.00 Uhr)
Wo:     Bibliothek der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Gebäude 30,
           Universitätsplatz 2, 39106 Magdeburg

Mehr als 18.000 Studentinnen und Studenten prägen mit ihrer Anwesenheit das Gesicht der Universitätsstadt Magdeburg. Es lässt sich eine neue, unerwartet vielseitige studentische Kultur entdecken, die von jungen Menschen getragen wird, die nicht nur aus der Region, sondern aus allen Kontinenten kommen, um in Magdeburg zu studieren. Was heißt es für junge Menschen, hier zu studieren und insbesondere für ausländische Studenten? Was hat sie bewogen, die Stadt an der Elbe zum Studienort zu wählen? Mit welchen Hoffnungen kamen sie her, welche Erfahrungen machen sie hier, welche Möglichkeiten eröffnen sich nun für sie? Wie meistern die Studenten die tägliche Herausforderung, die sich im Spannungsfeld zwischen alter und neuer Umgebung ergeben?

Junge Menschen, insbesondere Studenten, verkörpern in besonderer Art und Weise die Sehnsucht der Gesellschaft nach Vollkommenheit und körperloser Reinheit. Gleichwohl geht damit auch die Hoffnung nach einer besseren und idealeren Zukunft einher. Ihr Abbild ist die Manifestation des Unsehbaren (Hoffnung) im Sichtbaren. Die Portraitierung der Studenten zeigt die jeweilige Person in einem ruhigen, fest gefügten Bildaufbau in ikonographischer Strenge und Klarheit. Sie erscheinen offen und zugleich in sich gekehrt, losgelöst von Zwängen, Ritualen und Eingrenzungen - nichts deutet auf ihre soziale Herkunft, Status oder modische Vorlieben hin. Der Ausdruck ist unbewegt und doch von innerer Bewegung, jugendlich und doch auch von tiefer Reife. In der Gleichheit der Darstellung lässt sich die Individualität jeder Person erkennen. Die Figuren erscheinen in einem Moment der Losgelöstheit; ihr Gesicht ist mit Licht bestrahlt. Sie weisen auf keinen Ort und Zeit hin.

Die Ausstellung möchte die Stadt und Universität Magdeburg als internationale Ausbildungs- und Begegnungsstätte mehr in das Blickfeld der Öffentlichkeit rücken. Die Studenten sollen sich als offene, aufeinander zugehende Menschen widerspiegeln, freundlich und zukunftsgerichtet. Es gilt nichts vorzutäuschen, aber die prägnante Charakteristik der Protagonisten zu betonen: die Gleichheit, die Würde, die Innerlichkeit.

Das Ausstellungsprojekt findet mit freundlicher Unterstützung von ORFIDE, der .lkj) Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V., der Stadtsparkasse Magdeburg sowie der Gesellschaft der Freunde und Förderer der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg statt.

Ansprechpartner:
Dr. phil. Jürgen Heeg, Universitätsbibliothek der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Telefon: 0391-67-18639, E-Mail: juergen.heeg@ovgu.de

Letzte Änderung: 30.03.2016 - Ansprechpartner: Webmaster