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ERASMUS+ mit Partnerländern

ERASMUS+ an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Die ERASMUS-Hochschulkoordinatorin der OVGU ist Frau Reena Schliephake. Sie organisiert und koordiniert zusammen mit den Mitarbeitern des Akademischen Auslandsamts alle ERASMUS-Aktivitäten der Universität (Dozenten-, Personal- und Studierenden-Mobilität).

Die OVGU beteiligt sich seit 1991 an dem Programm und erhielt im Jahr 2003 erstmals die ERASMUS-Hochschulcharta. Sie beinhaltet die für ERASMUS-Aktivitäten geltenden Grundsätze. Förderfähig sind im ERASMUS-Programm nur jene Hochschulen, die diese Hochschulcharta besitzen. Derzeit kooperiert die OVGU mit 129 Erasmus-Partnern aus 28 Ländern auf den Gebieten Studierenden- und Lehrendenmobilität sowie Lehrplanentwicklung.

Einen Überblick über unsere Verpflichtungen aus der ERASMUS-Hochschulcharta finden Sie hier.

ERASMUS extra

Das Mobilitätsprogramm "ERASMUS+ Mobilität mit Partnerländern" (an der OVGU kurz "ERASMUS extra" genannt) ermöglicht den Austausch von Studierenden, Doktoranden und Mitarbeitern der OVGU mit bestimmten Partnerhochschulen außerhalb Europas und der EU.

Das ERASMUS extra Programm wird durch bestimmte Fachbereiche und das International Office gemeinsam koordiniert. Studierende oder Doktoranden bestimmter, gelisteter Fachbereiche können sich beim International Office für einen ein- oder zweisemestrigen Studienaufenthalt an einer bestimmten, unten gelisteten Partnerland-Hochschule bewerben. Anfragen werden fortlaufend entgegegenommen. Die Laufzeiten der ERASMUS extra-Austauschvereinbarungen sind jeweils auf wenige Jahre begrenzt. Wie im ERASMUS+-Programm üblich, werden während des Austauschstudiums ECTS-Punkte erworben, die auf der Basis des Bologna-Vertrages für das Studium an der Heimatuniversität anerkannt werden.

Die OVGU bietet aktuell den Austausch mit drei Partnerländern (Ukraine, Russland und Israel) bzw. ausgewählten Partnerhochschulen an.  Interessierte Studierende, Doktoranden bzw. Mitarbeiter können sich für einen Aufenthalt bewerben und Fördermittel über Erasmus+ beantragen:

Partnerland Ukraine

 Partnerland Kirgisistan

Partnerland Israel

Förderung

Im Rahmen der Kooperation mit den oben genannten Partnerländern können Studierende folgender Fakultäten gefördert werden:

Ukraine

 

National Technical University of Ukraine „Kyiv Polytechnic Institute“

Fakultät für Maschinenbau, Fakultät für Elektro- und Informationstechnik

 National Aerospace University “Kharkov Aviation Institute” (KhAI)

 Fakultät für Maschinenbau

National Technical University “Kharkov Polytechnic Institute”

 Fakultät für Elektro- und Informationstechnik, Fakultät für Wirtschaftswissenschaft

Kirgisistan

 

American University of Central Asia

 Fakultät für Humanwissenschaften

Israel

 

Shamoon College of Engineering (SCE)

 Fakultät für Verfahrens- und Systemtechnik

 Darüber hinaus können folgende Mobilitätsaktivitäten gefördert werden:

  • Staff mobility for Teaching (STA) Incoming & Outgoing
  • Staff mobility for Training (STT) Incoming & Outgoing

Fördersätze Student mobility for Studies (SMS)

Die finanzielle Förderung von ERASMUS+ Aufenthalten in Partnerländern wurde von der Europäischen Kommission auf europäischer Ebene festgelegt:

Entsendeland Zielland Betrag
Deutschland Kirgisistan/Russland 650 Euro pro Monat
Ukraine/Kirgisistan Deutschland 800 Euro pro Monat
Deutschland Israel 650 Euro pro Monat
Israel Deutschland 800 Euro pro Monat

Zu diesen Tagessätzen kommen Fahrtkosten in Abhängigkeit von realen Distanzen zwischen Ausgangs- und Zielort der Mobilität. Die Entfernungen werden mit dem Berechnungsinstrument  der Kommission ermittelt.

Fördersätze Staff mobility for Teaching and Training (ST)

Für Deutschland gelten folgende feste Tagessätze bis zum 14. Aufenthaltstag, vom 15. bis 60. Aufenthaltstag beträgt die Förderung 70 % der genannten Tagessätze:

Entsendeland Zielland Betrag bis einschließlich 14. Fördertag des Aufenthalts Betrag ab 15. Fördertag des Aufenthalts
Deutschland Ukraine /Kirgisistan/Israel 160 Euro pro Tag 112 Euro pro Tag
Ukraine/Kirgisistan/Israel Deutschland 120 Euro pro Tag 84 Euro pro Tag

Zu diesen Tagessätzen kommen Fahrtkosten in Abhängigkeit von realen Distanzen zwischen Ausgangs- und Zielort der Mobilität. Die Entfernungen werden mit dem Berechnungsinstrument der Kommission ermittelt.

ERASMUS-Ziele an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

1. Internationalisierung der Lehre

  • Erhöhung der Anzahl der international entwickelten Curricula auf allen Stufen;
  • Steigerung der Lehrendenmobilität und der internationalen Lehrkapazität;
  • Steigerung der Studierendenmobilität;
  • Intensivierung der Kooperationen zu mittel- und osteuropäischen Ländern.
2. Ausbau der Zusammenarbeit mit außeruniversitären Einrichtungen und Unternehmen
  • Förderung von Auslandspraktika;
  • Hochschulpersonal im Ausland als "training period".
3. Internationalisierung in den Bereichen Organisations- und Personalentwicklung
  • Förderung von Auslandsaufenthalten des Verwaltungspersonals als "study visits";
  • Personalentwicklungsmaßnahmen;
  • verstärkte Teilnahme an multilateralen Projekten und Intensivprogrammen.

Die ERASMUS-Universitätscharta (ECHE) wurde von der EU-Kommission vergeben; sie beweist, dass eine Hochschule alle Voraussetzungen für eine erfolgreiche Teilnahme am ERASMUS-Programm erfüllt.

ECHE der OVGU Magdeburg: 28744-EPP-1-2014-1-DE-EPPKA3-ECHE Top
Haftungsklausel

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser, d.h. die Otto-von-Guericke-Universität. Die Europäische Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

 Weitergehende Information und Beratung zu den ERASMUS-Mobilitätsmaßnahmen erhalten Sie beim:

Deutschen Akademischen Austauschdienst
Nationale Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit
Kennedyallee 50, 53115 Bonn
Telefon 0800 2014 020
Telefax 0228 / 882-555
E-Mail: erasmus@daad.de
https://eu.daad.de

 

ERASMUS+ Policy Statement

 

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OVGU) sieht sich traditionell als Brücke zwischen Ost und West.
Mit der Organisation von qualitativ hochwertigen Studien-, Praktikums-, Lehr- sowie Weiterbildungs- und Trainingsmaßnahmen soll eine breiter angelegte Zusammenarbeit mit internationalen Partnerhochschulen angeregt und die Verbesserung des gegenseitigen Verständnisses und das Kennenlernen verschiedener Arbeits-, Organisations- und Lebenskulturen gefördert werden.
Die Intensivierung und die Schaffung von besseren Rahmenbedingungen für Mobilität und Austausch ist eines der primären Ziele der OVGU bei der Internationalisierung und Modernisierung. Dabei spielen strategische Partnerschaften eine entscheidende Rolle. Ausgehend von der individuellen Studierenden-, Dozenten- und Personalmobilität über die Bildung von fachlichen und thematischen Netzwerken sollen Expertise und neue Erkenntnisse zum gegenseitigen Nutzen der Partner zusammengeführt werden. Perspektivisches Ziel ist die Entwicklung von gemeinsamen Lehreinheiten vom einzelnen Modul bis zum kompletten Studiengang. Dahinter steht die Vision der Etablierung eines Netzwerkes von sich ergänzenden bzw. korrespondierenden Studienprogrammen mit verlässlichen Hochschulpartnern weltweit. Dieses Netzwerk soll die Mobilität von Studierenden und Hochschullehrern fördern, Hemmschwellen senken, die uneingeschränkte Anerkennung von erbrachten Studienleistungen ermöglichen und Synergien in der Nutzung von personellen und materiellen Ressourcen eröffnen.
Eine ausgeprägte Willkommenskultur und ein gut strukturiertes Betreuungskonzept garantieren, dass sich die Incomings wohl fühlen, sodass auch die in Magdeburg Gebliebenen ebenso von der internationalen Dimension von Mobilität profitieren wie ihre mobilen Kommilitonen und Kollegen.

Kooperationen mit Hochschulen in den mittel- und osteuropäischen Ländern haben sich schon sehr zeitig als regionaler Schwerpunkt herauskristallisiert. Andererseits griff die OVGU Trends nachfrageorientiert auf und so etablierten sich noch folgende geografische Schwerpunkte: Mittel- und Südamerika, Asien (Japan, Vietnam) sowie Afrika (Mosambik). Ein weiterer Schwerpunkt ist die Mobilität in Europa im Rahmen des ERASMUS-Programms.
Gerade die europäischen Mobilitätsprogramme werden von der OVGU als ausgezeichnete Instrumente gesehen, die Realisierung der oben beschriebenen Strategie zu unterstützen.
Voraussetzung für die Etablierung einer für alle Beteiligten produktiven Partnerschaft ist für die OVGU die transparente Gestaltung des Anbahnungsprozesses, verbunden mit einem stringenten Qualitätsmanagement beim Abschluss und der Evaluierung von Verträgen. Als besondere Qualitätsindikatoren werden hier die Vereinbarkeit der akademischen Profile und ein Vertrauensverhältnis zwischen den Partnern gesehen.
Die OVGU steht hier in einem Spannungsfeld zwischen den Partnern vor Ort (die potentiellen Outgoings) und den internationalen Partnern. An beide Partner wird die Anforderung gestellt, dass sie die in den Verträgen festgeschriebenen Qualitätsparameter einhalten und qualifizierte Kandidaten für alle Mobilitätsarten auswählen; in fachlicher und sprachlicher Hinsicht wie auch mit Blick auf die Schlüsselqualifikationen.

Von den Studierenden, Dozenten und Mitarbeitern der OVGU speziell wird erwartet, dass sie als Botschafter unserer Universität agieren, die einen Eindruck von der Lehr- und Forschungslandschaft, der Organisationskultur und den gängigen Lehr- und Arbeitsmethoden in Magdeburg vermitteln. Im Rahmen von Mobilität erworbene Kenntnisse sollen in die Verbesserung akademischer und administrativer Prozesse einfließen.
Ein Grundsatz der Internationalisierungsstrategie der OVGU ist, dass jedem Universitätsangehörigen, der mobil sein möchte, Mobilität ermöglicht werden soll. Als Zielgruppen werden hierbei gesehen:

  • Studierende im ersten, zweiten und dritten Studienzyklus;
  • Hochschullehrer;
  • Mitarbeiter der Universitätsverwaltung.

Gerade für die Studierenden, Doktoranden, Nachwuchswissenschaftler und jungen Mitarbeiter bieten europäische Mobilitätsprogramme eine ideale Möglichkeit sich bereits in einem frühen Stadium der beruflichen und akademischen Karriere ein Netzwerk an internationalen Kontakten aufzubauen und soziale wie interkulturelle Kompetenz zu erwerben bzw. Lehrerfahrung im internationalen Kontext zu sammeln.
Darüber hinaus fördert die OVGU insbesondere die Mobilität von Personengruppen mit besonderen Bedürfnissen. Dafür wurde ein spezielles Konzept entwickelt.
Bei der Auswahl des mobilen Personals und der Studierenden lässt sich die OVGU vom Prinzip der Etablierung eines fairen, transparenten und kohärenten Procedere mit Blick auf die Anbahnung von Kooperationen sowie die Administration und Realisierung von Mobilitätsprogrammen leiten.
Für die Vorbereitung bzw. die Realisierung von Mobilität stellt die OVGU ein umfangreiches Beratungs- und Betreuungsangebot zur Verfügung, das auf den Webseiten und in Printmedien ziel- und fächerorientiert angeboten wird.

Die Teilnahme an europäischen und internationalen Kooperationsprojekten ist fester Bestandteil der Modernisierungs- und Internationalisierungsagenda der Universität.
Die Entscheidung für eine Beteiligung an einem Projekt wird auf Grund klar festgelegter Parameter getroffen, die sich am akademischen Profil, der fachlichen Expertise und personeller Ressourcen orientieren.
Die OVGU unterstützt die Beantragung und Realisierung der Projekte durch die Bereitstellung personeller und technischer Ressourcen für Beratung, fachliche, administrative und finanztechnische Abwicklung sowie die Publikation der Ergebnisse und Maßnahmen für die Gewährleistung der Nachhaltigkeit. Dabei ist es unerheblich, ob die Universität als Partner oder Koordinator an einem Projekt beteiligt ist.
Kompetente Beratung, ein transparentes Procedere, klar strukturierte Verwaltungsabläufe und ein stringentes Qualitätsmanagement in allen Projektphasen betrachtet die OVGU als pobate Maßnahmen, um Universitätsangehörige zu ermutigen, Projekte zu beantragen und zu implementieren.
Die entsprechende Beratung erfolgt sowohl individuell als auch zielgruppen-, fächer- und programmorientiert. Alle notwendigen Informationen hierfür werden auf den Webseiten der Universität zur Verfügung gestellt. Es werden regelmäßig Informationsveranstaltungen und Workshops zur Projektbeantragung und -durchführung angeboten. Letztere sind eine Komponente des Weiterbildungskonzepts der OVGU.
Die Teilnahme an internationalen Projekten stellt für die OVGU einen wichtigen Aspekt der beruflichen Entwicklung der Mitarbeiter dar. Sie wird als eine Komponente bei der Regelbeurteilung der Mitarbeiter und als integrativer Bestandteil des Personalentwicklungskonzepts gesehen.

Für die Antragsperiode von 2014 bis 2020 plant die OVGU die gesamte Bandbreite des Programms mit folgenden Prioritäten zu nutzen:

1. Anhebung des Bildungsgrads zur Deckung von Europas Bedarf an Akademikern und Forschern
  • Erhöhung der Anzahl der international entwickelten Curricula und Double-Degree-Programme auf allen Stufen;
  • Steigerung der Lehrendenmobiltität und der internationalen Lehrkapazität;
  • Steigerung der Studierendenmobilität in allen drei Studienzyklen (Studium und Praktikum).
2. Verbesserung der Qualität und Relevanz der Hochschulbildung
  • Förderung und Erhalt von qualitativ hochwertiger Lehre, Forschung und Dienstleistungen;
  • Verbesserung der Personalentwicklungsmöglichkeiten (weiterqualifizierende Fortbildung);
  • weitere Vernetzung von akademischen und administrativen Strukturen;
  • Erhöhung der Beschäftigungsaussichten der Hochschulabsolventen;
  • Ausrichtung von Curricula auf die Bedürfnisse des Arbeitsmarktes und der internationalen Hochschullandschaft;
  • Entwicklung von Strategien zur Steigerung der Abschlussquoten.
3. Stärkung der Qualität durch Mobilität und grenzübergreifende Zusammenarbeit
  • Ausbau des Netzwerkes strategischer Partnerschaften mit nationalen und internationalen Hochschulen und Unternehmen sowie Schlüsselorganisationen;
  • Erweiterung der europäischen und globalen Dimension in der Bildung durch Mobilität;
  • Schaffung von Optionen, Mobilität mit Beruf bzw. Ausbildung und Familie zu vereinbaren, dabei Chancengleichheit zu garantieren und Personen mit besonderen Bedürfnissen zu berücksichtigen;
  • Analyse und Beseitigung der wichtigsten Mobilitätshindernisse;
  • Erleichterung des Zugangs zu relevanten und aktualisierten Informationen über grenzüberschreitende Mobilitätsmöglichkeiten auf nationaler oder regionaler Ebene.
4. Verknüpfung von Hochschulbildung mit Forschung und Wirtschaft
  • Etablierung von Wissensallianzen zwischen OVGU und Unternehmen;
  • strukturierte Mobilität, u. a. durch Praktika von Studierenden in Unternehmen, kurzfristige Beschäftigung von Hochschullehrern in Unternehmen oder Lehrtätigkeit von Firmenpersonal;
  • Förderung unternehmerischer Kompetenz und Denkweise durch Vermittlung bereichsübergreifender Kompetenzen.
5. Verbesserung von Steuerung und Finanzierung
  • Mobilität von Mitarbeitern im Rahmen des Weiterbildungs- und Personalentwicklungskonzepts;
  • Zusammenarbeit mit internationalen Partnern im Bereich der Qualitätssicherung;
  • Verbesserung der strategischen Führung durch stringente Managementsysteme;
  • Entwicklung von Strategien für eine effizientere Finanzierung, einschließlich leistungsbezogener Finanzierungsmechanismen;
  • Förderung der Transparenz, der Vielfalt und der Leistung der Hochschuleinrichtungen.

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Letzte Änderung: 02.10.2017 - Ansprechpartner:

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