http://www.uni-magdeburg.de/search

Wirtschaftsingenieur für Verfahrens- und Energietechnik

Felix_Schwabe_Header

Felix Schwabe studierte Wirtschaftsingenieur für Verfahrens- und Energietechnik
und entschied sich im Anschluss bewußt für den Master „Nachhaltige Energiesysteme“ an der OVGU.

Sie haben sich neben Ihrem Studium ehrenamtlich engagiert. In welchen Gremien sind und waren Sie aktiv?

Durch ein kurzes Engagement in der Grünen Hochschulgruppe bin ich im zweiten Semester zum Fachschaftsrat meiner Fakultät gestoßen. In den zwei Jahren, in denen ich als Vorsitzender im Fachschaftsrat tätig war, haben wir als Fachschaftsrat der Fakultät für Verfahrens- und Systemtechnik u. a. die Ersti-Einführungswoche auf die Beine gestellt, Spieleabende, Fakultäts- und Weihnachtsfeiern organisiert und uns an Veranstaltungen wie der Meile der Demokratie beteiligt. Daneben war ich auch als studentischer Vertreter zwei Jahre im Prüfungsausschuss und ein Jahr im Fakultätsrat engagiert. Ich habe dabei viel über die Strukturen der OVGU gelernt - u. a. auch, dass Veränderungen hin zu besseren Studienbedingungen viel Arbeit voraussetzen. Trotz der vielen ‚geopferten‘ Stunden und strapazierten Nerven hat mir die Arbeit sehr viel Spaß gemacht.

Diese Tätigkeiten und Ihre guten Leistungen führten auch dazu, dass Sie ein Deutschland-Stipendium erhalten haben. Welche Erfahrungen haben Sie mit dem Stipendium gemacht?

Über das Stipendium bin ich sehr dankbar. Die finanziellen Sorgen meiner kleinen Familie werden dadurch gelindert. Mein mich förderndes Unternehmen konnte ich auch ganz unverbindlich kennenlernen - inklusive eines Einblicks in dessen Arbeitswelt. Mit Hilfe der finanziellen Unterstützung durch das Stipendium konnte ich ebenfalls ein Auslandssemester verwirklichen. Dieses hatte ich schon am Anfang des Studiums ins Auge gefasst, aber erst am Ende - im siebten Semester - bin ich für fünf Monate zum Studium an die Universidad Anáhuac Mayab in Mérida, Mexiko, gegangen. Ich habe mich schon immer für die lateinamerikanischen Länder interessiert, und es war im Nachhinein eine der schönsten Erfahrungen, die ich bislang gemacht habe. Ich habe Land, Leute und Sprache kennen und lieben gelernt, allerdings ist meine akademische Ausbildung dort weniger vorangekommen, als ich gehofft hatte. Vor allem im Bereich regenerative Energietechnik ist Mexiko noch meilenweit vom deutschen Know-How entfernt.

Wie ging es dann nach dem Auslandsstudium für Sie an der OVGU weiter?

Nach dem Auslandsaufenthalt habe ich ein sechsmonatiges Praktikum bei FuelCon in Barleben absolviert und dabei meine Bachelorarbeit geschrieben, welche ich vor wenigen Wochen verteidigt habe. Kennengelernt habe ich FuelCon durch eine Exkursion unseres Fachschaftsrates. Ich fand den Themenbereich Brennstoffzelle/Batterie sehr faszinierend und die Arbeit in einem kleineren, jungen Unternehmen fand ich verlockend.  Ich habe mich den größten Teil der Zeit um mein eigenes Projekt kümmern und selbstständig arbeiten können, was mir sehr gut gefallen hat. Seit acht Monaten bin ich auch stolzer Papa. Während des Praktikums hatte ich nur wenig Zeit für meine kleine Tochter, den Master studiere ich jetzt in Teilzeit - so hat meine Freundin genug Zeit zum Lernen und kann ihrerseits ihr Studium im nächsten Jahr abschließen.

Letzte Änderung: 16.05.2017 - Ansprechpartner:

Sie können eine Nachricht versenden an: Webmaster
Sicherheitsabfrage:
Captcha
 
Lösung: