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Professorin der Wirtschaftswissenschaft

Anja Schrötter Absolventin an der Fakultät für Mathematik, studierte Wirtschaftsmathematik und arbeitet heute als Professorin am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften an der Universität Konstanz.

Wie gestaltete sich Ihr beruflicher Weg nach dem Studium?

Zunächst habe ich am Institut für Organisationstheorie an der Humboldt-Universität Berlin promoviert, gefolgt von einer zweijährigen Postdoc-Phase mit einem sechsmonatigen Forschungsaufenthalt in den USA. Danach war ich für fünf Jahre Juniorprofessorin an der Universität Bonn, bevor ich auf meine jetztige Stelle gewechselt bin.

Was sind Ihre beruflichen Aufgaben?

Ich erforsche die optimale Gestaltung von Anreiz- und Koordinationsstrukturen innerhalb und zwischen Unternehmen und biete auf diesem Gebiet auch Lehrveranstaltungen an.

Wie wurden Sie an der OVGU auf diese Aufgaben vorbereitet?

Der wirtschaftswissenschaftliche Teil meines Studiums hat den Grundstein für das Verständnis der Fragestellungen gelegt, die ich heute untersuche. Dagegen hat mir der mathematische Teil das notwendige methodische Handwerkszeug vermittelt, mein analytisches Denken geschult und vor allem auch eine gewisse Hartnäckigkeit und Geduld bei der Analyse komplexer Fragestellungen gefördert.

Was verbindet Sie heute noch mit der OVGU?

Auf Einladung von Professor Sadrieh verbrachte ich Ende 2011 einen Tag an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der OVGU in besonders angenehmer Atmosphäre und hielt auch einen Forschungsvortrag. Es war etwas Besonderes, dahin zurückzukehren, wo meine akademische Laufbahn einmal ihren Anfang nahm.

Was macht für Sie einen guten Arbeitstag aus?

Besondere Erfolgserlebnisse bieten Tage, an denen Forschungsprojekte durch neue Erkenntnisse ein gutes Stück vorangebracht werden. Das Schöne an meinem Beruf ist aber auch, dass man eigentlich an jedem Tag dazulernen kann, sei es nun in Forschung oder Lehre.

Was würden Sie Studierenden mit auf den Weg geben?

Ich finde es schade, dass sich immer noch relativ wenig Frauen für eine akademische Laufbahn entscheiden. Oft höre ich selbst von sehr guten Studentinnen, dass sie sich einen solchen Schritt nicht zutrauen, was meiner Meinung nach häufig ungerechtfertigt ist. Meine Bitte deshalb insbesondere an alle Studentinnen: Wenn Sie Interesse und Spaß an wissenschaftlicher Arbeit haben, ziehen Sie eine wissenschaftliche Laufbahn zumindest in Erwägung. Es lohnt sich!

Letzte Änderung: 16.05.2017 - Ansprechpartner:

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