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Computervisualistin

Jasmin Weding

Jasmin Weding rutschte nach ihrem „Master of Science“ gleich ins Berufsleben – und fing bei dem drittgrößten Softwarehersteller der Welt an: IBM. 

„Ich habe hier wirklich sehr gerne studiert" 

Gleich nach ihrem Abitur 2007 begann sie das Studium der Computervisualistik an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Nach dem Bachelor folgte unmittelbar der Master, sodass der Titel „Master of Science“ bereits im März 2014 in der Tasche war. „Für Computervisualistik habe ich mich entschieden, weil das Studium sehr breit aufgestellt ist. Es ist eben nicht nur Informatik am Rechner, sondern auch Psychologie oder Pädagogik. Da ich sehr viele Interessen habe, konnte ich im Studium in alle Richtungen blicken“, begründet Jasmin Wedig ihre Studienwahl. „Ich habe hier wirklich sehr gerne studiert. Es gibt einfach ein schönes Miteinander, da die Stadt groß genug ist, um etwas zu erleben, aber auch klein genug ist, um mit den Menschen, die man mag, in Kontakt zu bleiben.“

Von der Uni in den Job

Neben dem Studium arbeitete Jasmin Wedig als wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Automation und Kommunikation (ifak ), wo sie in der Nutzerschnittstellenentwicklung tätig war. Dort konnte sie nicht nur altersgerechte Apps mitentwickeln, sondern auch Konzepte erstellen, Oberflächen testen und evaluieren. Da ihr die Arbeit am ifak gefiel, stand fest, dass die Forschung das berufliche Ziel war. Als es dann aber keine passenden Stellen gab, ergriff die Master-Absolventin die Initiative und blieb wachsam für interessante Jobangebote. Mutig gab sie schließlich auf der „hierbleiben“-Messe ihre Bewerber-Card bei IBM ab – und wurde prompt zum Gespräch geladen. Auch wenn sich der Job bei einer Vorstellungsveranstaltung des Unternehmens an der Uni erst mal alles andere als passend anhörte („sehr groß, technisch und durchstrukturiert“), war die Überraschung dann groß. „Trotz meiner anders gelagerten Erfahrungen wurde ich mit einem Lächeln eingestellt. Und wie sich herausstellt, gibt es weniger Probleme, als man es sich vorher ausmalt. Nicht nur meine Qualifikationen werden hier geschätzt, man kann sich auch alle weiteren Kenntnisse über Lehrvideos oder auch Schulungen aneignen.“

Von Magdeburg aus in die Welt

Heute ist Jasmin Wedig Testerin im Bereich der Anwendungsentwicklung. Für ihre Kunden testet sie speziell entwickelte Anwendungen, die den individuellen Anforderungen entsprechen sollen. Sie arbeitet für einen Kunden in der Schweiz und kann beruflich über den Tellerrand blicken. „Es handelt sich nicht direkt um Kundenbetreuung, da wir auch vor Ort Mitarbeiter von IBM haben. Natürlich betreue ich dort auch den Kunden, habe aber im Endeffekt mehr mit meinen Kollegen – den Entwicklern – zu tun. In der Entwicklungsphase planen wir alle zwei Wochen einen Sprint, sodass ich auch mal die Chance nutzen konnte, um an einem Meeting in der Schweiz teilzunehmen. Im Rahmen des Meetings haben wir uns über Statusupdates ausgetauscht und den Wissenstransfer optimiert. Unabhängig von persönlichen Treffen habe ich natürlich auch über das Webtelefon, Videokonferenzen oder per E-Mail Kontakt mit den Kollegen und Kunden.“Auch wenn der neue Job spannende Möglichkeiten und die Vorteile eines Großunternehmens bietet, entspricht die Firmenmentalität eher der eines mittelständischen Unternehmens: „Das IBM Services Center Magdeburg ist eine hundertprozentige IBM-Tochtergesellschaft, die erst Mitte 2013 gegründet wurde. Deshalb fühlt es sich wie ein Start-Up-Unternehmen an, bei dem ich von Anfang an auch mit meinen Ideen unterstützen kann, etwas Neues aufzubauen. Außerdem ist die Arbeit aufgrund der Teamarbeit und Entwicklungsprozesse doch recht nah an der Forschung. Das Beste daran ist, dass ein Produkt nachher sogar genutzt wird.“

„Meine Wurzeln sind in Sachsen-Anhalt"

Magdeburg verlassen möchte Jasmin Wedig nicht, auch wenn sie gerne auf Reisen geht und die Welt kennenlernt. „Meine Wurzeln sind in Sachsen-Anhalt. Hier bin ich aufgewachsen und mein ganzes soziales Umfeld befindet sich in der Umgebung. Mein Job bietet mir nun die Möglichkeit, hier zu bleiben, denn als Informatiker mit den technologischen Möglichkeiten der heutigen Zeit kann man schließlich auch vieles aus der Ferne regeln.“

Letzte Änderung: 16.05.2017 - Ansprechpartner:

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